{"id":183,"date":"2006-07-01T14:41:00","date_gmt":"2006-07-01T13:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/?p=183"},"modified":"2025-10-25T14:54:12","modified_gmt":"2025-10-25T13:54:12","slug":"newsletter-juli-2006-nr-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2006\/07\/01\/newsletter-juli-2006-nr-2\/","title":{"rendered":"Newsletter Juli 2006 Nr. 2"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_Veranstaltungen\">Veranstaltungen<\/h3>\n\n\n\n<p>10-j\u00e4hrige Jubil\u00e4umsfeier des Heidelberg Alumni International, Samstag, 22. Juli &#8211; Donnerstag, 27.Juli 2006<\/p>\n\n\n\n<p>Wir laden Sie herzlich zum Sommertreffen der internationalen Ehemaligen in Heidelberg ein.<\/p>\n\n\n\n<p>SHAN wird an allen Tagen des Events pr\u00e4sent sein. Es erwarten Sie zwei Vortr\u00e4ge von Professor Barbara Mittler und Dr. Martin Gieselmann, dazu engagierte Studierende und jede Menge Gl\u00fcckskekse.<br>Wir freuen uns auf Sie!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_Ausstellung\">Ausstellung<\/h3>\n\n\n\n<p>SHAN f\u00e4hrt am Samstag, den 29. Juli, zur MMK-Ausstellung &#8222;Humanism in China&#8220; nach Frankfurt!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch ist kostenlos, die Bahnfahrt mit dem Wochenendticket kostet f\u00fcr f\u00fcnf Leute 30\u20ac unter www.bahn.de.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Einfach eine Mail an uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2006 entwirft die Ausstellung \u00bbHumanism in China \u2013 Ein fotografisches Portrait\u00ab ein besonderes bildnerisches Panorama: Anhand von 590 Dokumentaraufnahmen chinesischer Fotografen aus den vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten zeigt sie die Menschen in China vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Modernisierung. Ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, umspannt die Ausstellung vier gro\u00dfe Themenbereiche: Existenz, Beziehung, Begehren und Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.mmk-frankfurt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">>> mehr zur Ausstellung<\/a><\/strong>(eventuell zu alt)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_DeutscheUnternehmeninChi\">&#8222;Deutsche Unternehmen in China: Erfolgsfaktoren im Chinagesch\u00e4ft und Berufschancen f\u00fcr Sinologen&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich habe 1995 in Trier angefangen zu studieren. Damals haben mich alle f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt. \u201eSinologie\u201c sei doch \u201eSinnlosogie\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe Sinologie allerdings nicht wegen der kulturellen Glanzlichter Chinas studiert. Ich finde China als Entwicklungs- und Schwellenland viel spannender. Ich habe immer gedacht, dass China mal ganz gro\u00df werden w\u00fcrde und habe mich schon in der Schule um die China-Referate geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#InterviewBlume\"><strong>>> zum vollst\u00e4ndigen Interview<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_BiFeiyu-DieMondgttin\">Bi Feiyu &#8211; Die Mondg\u00f6ttin<\/h3>\n\n\n\n<p>Xiao Yanqiu ist ein Star der Pekingoper. Nach einem Streit mit ihrer Rivalin wird sie entlassen. Zwanzig Jahre sp\u00e4ter erh\u00e4lt sie eine zweite Chance. Doch China hat sich stark ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#RezensionMondg\u00f6ttin\"><strong>>> zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_JinXingCatherineTexier-S\">Jin Xing \/ Catherine Texier &#8211; Shanghai Tango<\/h3>\n\n\n\n<p>Jin Xing kommt als Junge zur Welt, wird als Mann und schlie\u00dflich als Frau zum Star der internationalen Tanzszene. Catherine Texier hat sie ihr ruheloses Leben erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#RezensionShanghaiTango\"><strong>>> zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_W-LANundWassergeister-Be\">W-LAN und Wassergeister &#8211; Benjamin Kemmler stellt sein Taiwan vor<\/h3>\n\n\n\n<p>Taiwan \u2013 ein Land vieler Gesichter. Nach dem ph\u00e4nomenalen Wirtschaftsboom der achtziger Jahren gilt die Insel heute auch politisch als Vorbild f\u00fcr eine Demokratisierung Asiens. Bei aller Ver\u00e4nderung bietet das Land ein besonderes Umfeld chinesischer Religiosit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#WlanWassergeister\"><strong>>> zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_Praktika\">Praktika<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto GmbH, Systain Consulting GmbH, Hamburg<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitraum: ab sofort, 2 Monate<\/p>\n\n\n\n<p>Die Systain Consulting GmbH, eine Tochtergesellschaft der Otto Gruppe, ist eine der f\u00fchrenden Unternehmensberatungen im Bereich Nachhaltigkeit in Deutschland mit B\u00fcros in Hamburg und Istanbul. Zum Kundenkreis geh\u00f6rt neben Firmen der Otto Gruppe ein breites Spektrum von Fremdfirmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Berufsfeld: Consulting allgemein + IT-Consulting<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgaben:<br>&#8211; Unterst\u00fctzung unserer Mitarbeiter im Hamburger B\u00fcro bei der Erstellung von Konzepten und Strategien zur Gestaltung \u00f6konomisch-, \u00f6kologisch- und sozialverantwortlicher Wertsch\u00f6pfung von Unternehmen<br>&#8211; Breites Einsatzspektrum von der Akquisition bis hin zur \u00dcbernahme von Teilprojekten<\/p>\n\n\n\n<p>Anforderungen:<br>&#8211; Gut oder sehr gut abgeschlossenes Vordiplom der Wirtschafts-, Sozial- oder Geisteswissenschaften sowie erste qualifizierende Praktika<br>&#8211; Spa\u00df am unternehmerischen Denken und Handeln<br>&#8211; Selbstst\u00e4ndige Arbeitsweise und hohe Eigenmotivation<br>&#8211; Ausgepr\u00e4gte kommunikative F\u00e4higkeiten und hohe Flexibilit\u00e4t<br>&#8211; Sehr gute Englisch-Kenntnisse, Chinesisch-Kenntnisse vorteilhaft<br>&#8211; Deutsch als Muttersprache\/flie\u00dfend<\/p>\n\n\n\n<p>Verg\u00fctung: 600-800 Euro<\/p>\n\n\n\n<p>Bewerbung per Post:<br>Otto (GmbH &amp; Co KG)<br>Kontaktperson: Frau Anita Niemeyer<br>Abteilung: Recruitment<br>Wandsbeker Str. 3 &#8211; 7<br>22172 Hamburg<br>per E-Mail: anita.niemeyer@otto.de<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_Tipp\">Tipp<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Workshops, Seminare und Praktikumsprogramm: MLP Heidelberg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP bietet in Zusammenarbeit mit dem Career Service der Universit\u00e4t Heidelberg eine Vielzahl von Workshops, Datenbanken und Seminaren zu Assessmentcentern, Soft Skills, Rhetorik, Bewerbungen oder Arbeitsvertr\u00e4gen an. Online stehen weitere Informationen zu den einzelnen Seminaren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Seminare finden meistens w\u00f6chentlich statt, die Anmeldung kann online unter dem Link zu dem entsprechenden Seminar erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus richtet die MLP die Praktikumsinitiative \u201eJoin the best\u201c aus, welche Studenten im Hauptstudium die M\u00f6glichkeit internationaler Praktika bei renommierten Global Playern bietet. N\u00e4herer Informationen und Bewerbungsmodalit\u00e4ten findet Ihr unter www.jointhebest.info.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ohne Geld in Xinjiang? Von Kaja M\u00fcller<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als bargeldlos zahlender Europ\u00e4er gew\u00f6hnt man sich in Chinas Gro\u00dfst\u00e4dten schnell daran, bei einer Fililale der Bank of China oder anderen Kreditinstituten mit EC-Karte Geld abheben zu k\u00f6nnen. Nicht so in Xinjiang! In der Hauptstadt \u00dcr\u00fcmqi sind Bankautomaten Mangelware, eine Bank of China findet der Reisende hier nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Abhilfe schafft Western Union.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier\u00fcber lassen sich in K\u00fcrze Betr\u00e4ge weltweit \u00fcberweisen. Die Abwicklung einer Transaktion dauert wenige Minuten, wenn das Geld bei einer Filiale von Western Union in Deutschland eingezahlt wird. Nach der Einzahlung des Geldes erh\u00e4lt der Absender eine Best\u00e4tigungsnummer (MTCN), die er dem Empf\u00e4nger mitteilen muss. Dieser kann mit einem Identifiktionsnachweis und der MTCN zur n\u00e4chstgelegenen Western Union-Agentur und sich das Geld in bar aush\u00e4ndigen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Agentur f\u00fcr Western Union agiert in China auch die \u201eAgricultural Bank of China\u201c. Welche Filialen in China den Service konkret anbieten, erf\u00e4hrt man unter www.westernunion.com.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss, damit der Reisende in Xinjiang nicht am Hungertuch nagen muss:<\/p>\n\n\n\n<p>AGRICULTURAL BANK OF CHINA<br>10 Qinglian Lu<br>\u00dcr\u00fcmqi, Xinjiang, 830002<br>Montag bis Freitag 9.30 &#8211; 19.00<br>Samstag, Sonntag geschlossen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"InterviewBlume\">&#8222;Deutsche Unternehmen in China: Erfolgsfaktoren im Chinagesch\u00e4ft und Berufschancen f\u00fcr Sinologen&#8220;\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>SHAN: Herr Blume, wie sind Sie auf die Idee gekommen ihr Politik- und BWL-Studium mit Sinologie zu verbinden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Blume: Ich habe 1995 in Trier angefangen zu studieren. Damals haben mich alle f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt. \u201eSinologie\u201c sei doch \u201eSinnlosogie\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe Sinologie allerdings nicht wegen der kulturellen Glanzlichter Chinas studiert. Ich finde China als Entwicklungs- und Schwellenland viel spannender. Ich habe immer gedacht, dass China mal ganz gro\u00df werden w\u00fcrde und habe mich schon in der Schule um die China-Referate geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher kam diese fr\u00fche Faszination?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht hat mein Vater mal gesagt, dass China etwas ganz Gro\u00dfes wird. Es war diese Dynamik, die mich fasziniert hat und heute noch fasziniert. Dort, wo sich etwas bewegt, werden immer neue Leute gebraucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie diese Erfahrung auch bei Ihrer Praktikasuche gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Absolut. Ich habe nach dem ersten Semester mein erstes Praktikum bekommen, nachdem ich einfach den Abgeordneten meiner Gemeinde angeschrieben hatte. W\u00e4hrend des laufenden Praktikums habe ich das N\u00e4chste besorgt. So bin ich beim Entwicklungsministerium und bei der Deutschen Botschaft in Bangladesh gelandet. Im 7. Semester war ich f\u00fcr sechs Monate bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Xi\u2019an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieviele Praktika haben Sie w\u00e4hrend des Studiums gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neun. Fast alle w\u00e4hrend der Semesterferien. Aber so viele m\u00fcssen es nicht sein. Man sollte darauf achten, dass die Praktika thematisch aufeinander aufbauen. Auch die Abschlussarbeit sollte fokussiert sein. Jemand, der in der Wirtschaft arbeiten m\u00f6chte, hat mit einer Literaturarbeit eher schlechte Karten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Erfahrungen haben Sie in ihrer Zeit in Xi\u2019an besonders gepr\u00e4gt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich kam an und habe nichts verstanden, obwohl ich zwei Jahre lang intensiv Chinesisch gelernt hatte. In den ersten Wochen erschwerte mir der Xi\u2019an-Dialekt jegliche Kommunikation. Gut f\u00fcr mich war, dass in meinem Team kaum jemand Deutsch konnte. Ich musste also Chinesisch sprechen.<br>In die Stadt habe ich mich nebenbei verliebt. 1998 gab es dort so gut wie keine Ausl\u00e4nder, entsprechend stark stach ich da heraus. Wie zum Beispiel an dem Tag, als wir aufs Land gefahren sind um 700 Schafe und 7 B\u00f6cke f\u00fcr ein Dorfentwicklungsprojekt zu kaufen. Danach haben wir ein Hotel angemietet und mit den chinesischen Bauern die Preise verhandelt, das war richtige Praxis!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stichwort Praxis: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag in der IHK konkret aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist sehr unterschiedlich. Meine Hauptaufgabe ist es, jegliche Anfragen zum Chinagesch\u00e4ft zu beantworten. Die bekomme ich von den 30 Kammerbezirken der IHK. Die Fragen beziehen sich auf v\u00f6llig unterschiedliche Bereiche wie Export und Import, Personal, technische Bestimmungen, Schutz geistigen Eigentums, Lizenzen, kurz: China rauf und runter. Da muss man schon fit sein. Und belastbar. An manchen Tagen geht das Telefon alle zwei Minuten. Da habe ich kaum Zeit mir eine Anfrage zu notieren.<br>Bei gr\u00f6\u00dferen Anfragen oder Problemen wird ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch entweder im Unternehmen oder in der IHK vereinbart.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihre Beratungsarbeit wird \u00fcber die IHK-Beitr\u00e4ge finanziert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Richtig. Die Schwerpunktkammern der IHK kooperieren untereinander, das hei\u00dft ein Unternehmen aus Frankfurt an der Oder, das etwas zu China wissen m\u00f6chte, ruft bei mir an. Ein Unternehmen aus Kaiserslautern, das zum Beispiel etwas zum Grenzg\u00e4ngerrecht in Polen wissen m\u00f6chte, ruft in Frankfurt an der Oder an. Wie gut diese Kooperation funktioniert, h\u00e4ngt gr\u00f6\u00dftenteils vom Engagement der jeweiligen Personen ab. Au\u00dferdem arbeiten wir seit vielen Jahren mit einem Wissensmanagementsystem, das von jeder Kammer gef\u00fcttert werden muss. Das funktioniert sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches sind typische Klischees, die Ihnen in der Arbeit mit Mittelst\u00e4ndlern begegnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sage nur: \u201echronisch militante Joint Venture-Gr\u00fcndungen!\u201c Ohne Sinn und Verstand! Deutsche Unternehmer verlassen sich sehr schnell auf die Chinesen. Das liegt an deren H\u00f6flichkeit, am L\u00e4cheln. Deutsche Unternehmer missverstehen dieses Verhalten h\u00e4ufig. Ich habe oft erlebt, dass sie wildfremden chinesischen Unternehmern Informationen geben, die sie einem Unternehmen in Deutschland, das sie seit 20 oder 30 Jahren kennen, niemals verraten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kann das sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das hat mit dem China-Hype und, ich sage es ganz offen, mit Geldgier zu tun. Die Leute haben Dollarzeichen in den Augen beziehungsweise Renminbi, die bekanntlich l\u00e4nger und breiter sind, da sieht man weniger&#8230;<br>Viele meinen aber auch, man m\u00fcsse unbedingt nach China, um nichts zu verpassen. In vielen Bereichen ist das so. Der Spruch von Siemens-Chef Heinrich von Pierer greift allerdings zu kurz. Jeder Einzelfall muss f\u00fcr sich betrachtet werden. Es gibt F\u00e4lle, da w\u00fcrde ich sofort davon abraten nach China zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Beispiel?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens ist nicht unbedingt ausschlaggebend. Entscheidender ist, ob es jemanden gibt, der gewisse Erfahrungen im Auslandgesch\u00e4ft mitbringt, m\u00f6glichst auch im au\u00dfereurop\u00e4ischen Ausland.<br>Wichtig ist, dass derjenige auch Zeit hat, sich mit China zu besch\u00e4ftigen und dass er einen Gesch\u00e4ftf\u00fchrer hat, der ihn ein bisschen spielen l\u00e4sst und flexibel ist, was die Adaption bestimmter Spielregeln in China angeht. Ein Zwei- oder Drei-Mannbetrieb kann in China sehr erfolgreich sein. Dagegen kann ein Gro\u00dfunternehmen, das niemanden wirklich freistellt, hoffnungslos untergehen. Entscheidend ist, wie gut sich ein Unternehmen auf China einstellt und bei der Vorbereitung bereit ist, externe Hilfe anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sehen Sie die Bereitschaft von Unternehmen, sich diese Hilfe ins Haus zu holen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Interkulturelle Seminare zu China sind durchaus gut besucht. W\u00fcrde man ein interkulturelles Seminar zur USA anbieten, w\u00fcrde niemand kommen, obwohl mehr Joint Venture in den USA aufgrund interkultureller Unterschiede scheitern als in China.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woran hakt es dann?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Schw\u00e4chen liegen in der Marktanalyse, im Marketing und im Produktmanagement. Oft gehen Unternehmer davon aus, dass sich ihr Produkt in China genauso verkaufen wird wie anderswo auch. Sie bauen dann ein hochwertiges Teil in ein Endprodukt ein, weil sie von einer 30-j\u00e4hrigen Nutzungsdauer ausgehen. Sie ber\u00fccksichtigen nicht, dass jenes Produkt in China vielleicht nur eine Lebensdauer von vier Jahren hat. Unternehmen passen ihre Produkte oft nicht an die realen chinesischen Marktverh\u00e4ltnisse an. Und 20 Prozent mehr Qualit\u00e4t in China bedeutet oft 200 Prozent mehr Preis!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches sind neben der Anpassung an den Markt die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr deutsche Mittelst\u00e4ndler in China?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprache ist nach wie vor eine gro\u00dfe Herausforderung. Oft fehlt auch das interkulturelle Verst\u00e4ndnis. Das gr\u00f6\u00dfte Problem d\u00fcrfte aber sein, geeignete Mitarbeiter zu finden und an das Unternehmen zu binden. In China wechselt innerhalb Jahresfrist mindestens ein Drittel der F\u00fchrungsebene den Job. Da wird Job-Hopping bis zum Exzess betrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Produkt- und Markenpiraterie ist auch ein Problem. Aber das ist es auch f\u00fcr Unternehmen, die nicht nach China gehen. 77 Prozent der Unternehmen, die nicht in China t\u00e4tig sind, haben mit dem weltweiten Export von gef\u00e4lschten Produkten und Marken zu k\u00e4mpfen, die aus China stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Spionage ist ein Thema, das in Deutschland leider kaum wahrgenommen wird. Sie kommt zwar nicht h\u00e4ufig vor, richtet dann aber gro\u00dfen Schaden an. Durch einen Spionageangriff kann ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen bankrott gehen, wenn es zum Beispiel als Chemieunternehmen seine chemischen Formeln verliert. Dass man auch vorsorgen kann, ist in Deutschland noch nicht angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kann sich ein Unternehmen sch\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Unternehmen sollte zweigleisig fahren, also in China und in Deutschland t\u00e4tig werden. Es gibt dar\u00fcber hinaus auch schon sehr gute chinesische Anw\u00e4lte. Da fast jede Unternehmensabteilung potentiell gef\u00e4hrdet sein kann, ist der effektive Schutz vor Produktpiraterie eine interdisziplin\u00e4re Angelegenheit, die m\u00f6glichst direkt unter dem Vorstand angesetzt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wo kommt in der momentanen Chinawahrnehmung der Sinologe ins Spiel?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sinologen sind sehr wichtig, um ein Chinaengagement nachhaltig zu gestalten. F\u00fcr mich sind Sinologen der Schl\u00fcsselfaktor schlechthin, denn sie bieten etwas, was alle anderen nicht bieten. In deutschen Unternehmen haben Sinologen den Vorteil, dass sie Deutsch und Chinesisch sprechen. Dar\u00fcber hinaus haben sie China verstehen gelernt und sind meist an einem l\u00e4ngeren Aufenthalt dort interessiert. Als Deutsche gelten sie zudem als loyal. Das ist in China ein gro\u00dfer Vorteil.<br>Es gibt dort Unternehmen, die erst im f\u00fcnften Anlauf einen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer finden, der \u201enur\u201c 10 Prozent der Gelder veruntreut. Deutsche machen so etwas in der Regel nicht. Erstens ist ihre Bindung zum Unternehmen gr\u00f6\u00dfer. Zweitens l\u00e4sst sich ihr Lebenslauf nicht so leicht f\u00e4lschen, wenn sie den Job zu oft wechseln. In China ist das anders.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Sinologen gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An vielen Schaltstellen in deutschen Unternehmen sitzen bereits Sinologen mit BWL- Kenntnissen. Sie als Sinologen m\u00fcssen da aggressiv an Unternehmen herantreten. Voraussetzung ist, dass sie zumindest grundlegende BWL Kenntnisse vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hand aufs Herz: Kurzes Studium, was viele Praktika unm\u00f6glich macht oder l\u00e4ngeres Studium und daf\u00fcr mehr Auslandsaufenthalte und Praktika?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall letzteres. Was aber nicht hei\u00dfen soll, dass ein Studium 14 oder 15 Semester gehen darf. Das ist ein K.O.-Kriterium. Aber lieber 11 oder 12 Semester mit vier oder f\u00fcnf Praktika und Auslandsaufenthalten als 8 Semester ohne. Definitiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herr Blume, herzlichen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><br><br>Das Interview f\u00fchrten Karin Benkelmann und Oliver Radtke.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"RezensionMondg\u00f6ttin\">04 :: Bi Feiyu &#8211; Die Mondg\u00f6ttin\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p>Xiao Yanqiu ist Chang\u2019e, eine Opernrolle aus der chinesischen Mythologie, eine Gestalt, die f\u00fcr ewige Zeiten auf den Mond verbannt wurde. Xiao Yanqiu ist auch eine Frau und Mutter, die im neuen China von Reform und \u00d6ffnung ihren Weg sucht.<br><br><strong>Eine zweite Chance nach zwei Jahrzehnten<\/strong><br><br>Weil sie ihrer Rivalin hei\u00dfes Wasser ins Gesicht gespritzt hat, muss Xiao Yanqiu ihre Gesangskarriere in der Welt der Peking-Oper aufgeben. Zwanzig Jahre sp\u00e4ter erh\u00e4lt sie eine neue Chance \u2013 dieselbe Oper, dieselbe Rolle.<br><br>Doch die Zeit hat Spuren hinterlassen, Spuren, die den Neuanfang nicht einfach machen. Xiaos Ehe ist glanzlos, die gemeinsame Tochter eine Statistin im Gef\u00fcge ihres Alltags als Gesangslehrerin an der Opernschule.<br><br>Alles \u00e4ndert sich, als ein erfolgreicher Zigarettenfabrikant, Vertreter des neuen Unternehmertums in China, den Star seiner Jugend und die dazugeh\u00f6rige Oper finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte: Er will die Diva seiner Jugendtr\u00e4ume unbedingt wieder auf der B\u00fchne sehen. Xiao Yanqiu w\u00e4chst nach Jahren der Leblosigkeit neuer Mut und st\u00fcrzt sich in die Vorbereitung der Hauptrolle ihres Lebens \u2013 Chang\u2019e.<br><br><strong>Verborgene Wirksamkeit<\/strong><br><br>Ihre Verbissenheit, die l\u00e4ngst an die Stelle jugendlicher Frische getreten ist, droht, den Traum scheitern zu lassen. Durch eine Pillendi\u00e4t \u2013 ihr Mann kann die westlichen Buchstaben des Pr\u00e4parates nicht entziffern \u2013 verliert Yanqiu nicht nur \u00fcberfl\u00fcssige Kilos, sondern auch den bet\u00f6rend klaren Klang ihrer Stimme.<br><br>Und so erh\u00e4lt Xiaos Sch\u00fclerin unversehends die Gelegenheit ihr K\u00f6nnen zu pr\u00e4sentieren. Chunlai, jung, sch\u00f6n und talentiert, hat alles, was es f\u00fcr diese Rolle braucht. Begeht Xiao Yanqiu denselben Fehler wie vor zwanzig Jahren?<br><br><strong>Orientierungslosigkeit auch in der Sprache<\/strong><br><br>Bi Feiyus Stil, der deutschen Lesern 2004 erstmals in dessen Erz\u00e4hlung \u201eDie Fernsteuerung\u201c begegnet sein d\u00fcrfte, ist schn\u00f6rkellos. Gerade damit bringt er die innere Zerrissenheit Xiao Yanqius pointiert zum Ausdruck: eine rehabilitierte K\u00fcnstlerin zwischen eigenen Ambitionen und \u201eprogressiven Gedanken\u201c (sch\u00f6n, wie der Intendant ihren Entschluss, sich ganz dem Unterricht der Sch\u00fclerin zu widmen, nicht anders kommentieren kann als mit dem R\u00fcckgriff auf diese Formulierung aus der Zeit der Kulturrevolution).<br><br>Der nicht vorgebildete Leser findet im Text kurze Fu\u00dfnoten des Autors zur Herkunft und Bedeutung der einzelnen Opernrollen, ohne damit aus dem Lesefluss zu geraten. Der besondere Hintergrund der Erz\u00e4hlung, die Welt der Pekingoper, steht zudem gar nicht im Mittelpunkt. Bi Feiyu macht die Frage nach dem Stellenwert aller Kunst zum zentralen Thema, in einer Zeit, in der die Neuausrichtung Chinas zwischen eigener Tradition und westlicher Moderne keinerlei F\u00fchrungshilfe verspricht.<br><br><strong>Seltenes Kleinod<\/strong><br><br>\u201eDie Mondg\u00f6ttin\u201c von Bi Feiyu kann sich zu Recht einer Ausnahmestellung auf dem deutschen B\u00fcchermarkt r\u00fchmen. Die \u00dcbersetzung von Sinologe Marc Hermann ist fl\u00fcssig, die Sprache pr\u00e4gnant, der 160 Seiten kurze Text erschafft eine bedr\u00fcckende Atmosph\u00e4re der Orientierungslosigkeit vor dem Hintergrund der Peking-Oper inmitten des chinesischen Reformprozesses. Langsam lesen und genie\u00dfen.<br><br>Oliver Radtke<br><img decoding=\"async\" alt=\"link\" src=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview\">E-Mail senden<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bi Feiyu<br>Die Mondg\u00f6ttin<br>Februar 2006<br>160 Seiten &#8211; Blessing<br>ISBN: 3-89667-298-3<br>EUR 14,95<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"RezensionShanghaiTango\">05 :: Jin Xing &#8211; Shanghai Tango<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Irritation vorneweg: Wie beginnt man die Biografie eines Menschen, der sein Geschlecht gewechselt hat? Warum \u00fcberhaupt ein Wechsel des Personalpronomens, wenn sich die zu beschreibende Person nie anders gesehen hat als das, was sie schlie\u00dflich auch \u00e4u\u00dferlich geworden ist: eine Frau.<\/p>\n\n\n\n<p>1967 kommt Jin Xing, der Goldene Stern, als Sohn koreanischer Eltern in der Mandschurei zur Welt. Mit neun Jahren beginnt seine Karriere, als der Junge seine Eltern mit Hilfe eines Hungerstreiks \u00fcberredet, seiner Tanzausbildung beim chinesischen Milit\u00e4r zuzustimmen. Das Training ist hart. Neben klassischem russischem Ballett und chinesischem Volkstanz lernt das schm\u00e4chtige Kind Gewehre zu reinigen und Handgranaten zu werfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit 17 bereits ein Star<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits damals sp\u00fcrt Jin Xing, dass dieser Jungenk\u00f6rper, dem etliche \u00e4ltere Waffengef\u00e4hrten besonderes Interesse entgegenbringen, die falsche H\u00fclle ist. Zu sich selbst findet er nur im Tanz, im energetisch-verspielten Ausdruck seiner Wurzellosigkeit. Mit 17 ist der Goldene Stern Oberst der Volksbefreiungsarmee und als bester T\u00e4nzer Chinas national bereits ein Star.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Die Herausforderung Amerika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach langen K\u00e4mpfen erh\u00e4lt Jin Xing ein Stipendium f\u00fcr Amerika und geht 1988 nach New York. Doch die Ankunft schockt ihn: Sein Tanz, seine innerste Ausdrucksweise \u2013 geschult durch russischen Drill und technische Perfektion \u2013 gilt wenig im Land des Modern Dance. Doch der Goldene Stern nimmt die Herausforderung an, fasziniert und verwirrt zugleich durch die sexuelle Toleranz und Freiheit des Andersseins in New York. 1991 wird Jin Xing auch in Amerika zum besten T\u00e4nzer gek\u00fcrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein sexuelles Bewusstsein, die Gewissheit, im falschen K\u00f6rper zu stecken, lassen den Start\u00e4nzer nach China zur\u00fcckkehren. Vier Jahre sp\u00e4ter wird der Goldene Stern wiedergeboren, als Frau.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weiterk\u00e4mpfen statt Selbstmord<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihrer letzten Operation verliert sie beinahe das linke Bein, das durch falsche Lagerung stundenlang keine Blutversorgung erh\u00e4lt. Sie denkt an Selbstmord. Schlie\u00dflich k\u00e4mpft der Goldene Stern doch weiter, vielleicht, weil er bereits sein ganzes Leben darum bem\u00fcht ist den richtigen Platz am Firmament zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2000 ist Jin Xing Direktorin der von ihr gegr\u00fcndeten Shanghai Dance Company, der einzigen unabh\u00e4ngigen Tanzgruppe Chinas.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie lebt mit ihren drei Adoptivkindern und ihrem deutschen Ehemann in einem traditionellen Shikumen-Steinhaus in Shanghai, ihr limonengelber Beetle schwirrt als greller Fleck durch den Stra\u00dfenverkehr der Metropole.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jin Xings Programm hei\u00dft Jin Xing<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Shanghai Tango ist ein bewegendes Buch, das sich einzig und allein um eine Person dreht. Das ist Jin Xings Programm. Sie ist eine Frau, die den Mittelpunkt sucht, die den Mittelpunkt setzt, mitten hinein in Chinas gro\u00dfes Versuchslabor Nummer eins &#8211; Shanghai.<\/p>\n\n\n\n<p>Die franz\u00f6sische Autorin Catherine Texier hat Jin Xings Erz\u00e4hlungen in einen fl\u00fcssigen Text verwandelt. Sie bereitet dem Leser ein wildes Szenario zwischen sexueller Suche und totaler Hingabe an den Tanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei stehen diese beiden Hauptthemen in einem seltsamen Mi\u00dfverh\u00e4ltnis zueinander. Der Leser erf\u00e4hrt vieles \u00fcber den Cowboy-Geliebten in Texas, die Schwulenbars in New York, \u00fcber chinesische Soldaten, die den kleinen Xing offen begehren und dabei so viel weniger \u00fcber das, was Jin Xings Wesen umso offener zeigt: ihr Leben auf der B\u00fchne, ihre innere Suche von einer rein technischen Perfektion der Bewegungen im russischen Ballett zu den freieren und intimeren Formen des Modern Dance.<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss den Goldenen Stern wohl tanzen sehen, um ihn wirklich verstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oliver Radtke<\/p>\n\n\n\n<p><em>Jin Xing mit Catherine Texier<br>Shanghai Tango<br>M\u00e4rz 2006<br>224 Seiten &#8211; Blanvalet<br>ISBN: 3-7645-0216-9<br>EUR 19,95<\/em><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"anker_Artikelaktionen\">Artikelaktionen<\/h5>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"WlanWassergeister\">W-Lan und Wassergeister &#8211; Auslandsaufenthalt in Taiwan (2003\/2004)<\/h2>\n\n\n\n<p>Taiwan \u2013 ein Land vieler Gesichter. Nach dem ph\u00e4nomenalen Wirtschaftsboom der achtziger Jahren gilt die Insel heute auch politisch als Vorbild f\u00fcr eine Demokratisierung Asiens. Bei aller Ver\u00e4nderung bietet das Land ein besonderes Umfeld chinesischer Religiosit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Taiwan blieb verschont von der Gro\u00dfen Proletarischen Kulturrevolution des Festlandes und anderer kommunistischer Kampagnen gegen den Aberglauben. So hat sich eine einzigartige Mischung aus westlichem Einfluss, westlichen Lebensstandard und traditionellem Glauben bilden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAllein in Taibei gibt es unz\u00e4hlbar viele Tempel und Schreine\u201c, verk\u00fcndet mein Reisef\u00fchrer etwas holprig. Dennoch hat er Recht. Im Gebiet der Hauptstadt finden sich zahllose Tempel, \u00f6ffentliche Altare und Schreine, dazu eine unbekannte Zahl privat gepflegter Miniaturtempel. Kaum betrete ich die Wohnung befreundeter Taiwanesen, f\u00e4llt mir sofort der in der Mitte des Wohnzimmers gelegene Hausaltar auf. Regelm\u00e4\u00dfig werden dort f\u00fcr die Hausgeister und die Ahnen R\u00e4ucherst\u00e4bchen angez\u00fcndet und Obst geopfert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als mich die Familie von Lin Junping zum monatlichen Tempelbesuch in die Berge einl\u00e4dt, \u00fcberrascht mich ihre Offenherzigkeit. Sie erkl\u00e4rt mir, welches Papiergeld f\u00fcr die Gottheiten und welches f\u00fcr die Ahnen verbrennt wird. L\u00e4chelnd dr\u00fcckt sie mir anschlie\u00dfend R\u00e4ucherst\u00e4bchen in die Hand. Dass das nicht meine Religion ist, stellt f\u00fcr sie kein Hindernis dar. \u201eSchaden kann es doch nicht, oder?\u201c, meint Lin Junping und lacht. Ich stelle mir leicht irritiert einen Katholiken vor, der einem Protestanten anbietet, w\u00e4hrend der Messe auch mal den Weihrauch zu schwenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass sich Lockerheit der Taiwanesen im Umgang mit Religion h\u00e4ufig finden l\u00e4sst, zeigt mir eindr\u00fccklich die gro\u00dfe Micky Mouse, die mich als Wegweiser im San Feng-Tempel im s\u00fcdlichen Gaoxiong anlacht und mit ihren wei\u00dfen Handschuhfingern erkl\u00e4rt, wo es zu den Spendenboxen geht. Auf meine Frage, ob Walt Disney in taiwanesischen Tempeln normal sei, ernte ich von den Umstehenden nur eine gleichg\u00fcltiges \u201eWieso denn nicht?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus haben sich in Taiwan so sehr vermischt, dass sich schwer sagen l\u00e4sst, ob sie in- oder nebeneinander existieren. Nicht von ungef\u00e4hrt lautet daher die erste Aufgabe meiner chinesischen Lektorin, in einen Tempel meiner Wahl zu gehen und mich dort \u00fcber Gottheiten, Religion und Riten zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die leicht scheinende Aufgabe stellt sich vor Ort als ganz sch\u00f6n knifflig heraus. Als ich am Taibeier Xingtian-Tempel ankomme, stehe ich vor einer lautstarken Menschenmenge. Im Tempel komme ich mir vor wie auf einem Rummelplatz. Nichts ist zu sp\u00fcren von der and\u00e4chtigen Stille, die ein Europ\u00e4er aus seinen Kirchen kennt. \u00dcberall wird getrommelt, Kinder schreien und inmitten der Kakophonie beten kahlk\u00f6pfige M\u00f6nche.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Mitte des Tempelhofes liegen auf langen Tischen Berge von Opfergaben. Ich sehe das obligatorische Papiergeld zu Stapeln get\u00fcrmt. Neben Obst, Keksen und Colaflaschen bemerke ich Anmeldeb\u00f6gen f\u00fcr wichtige Pr\u00fcfungen, dazu die entsprechenden Stifte, mit denen ein gutes Ergebnis erzielt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss immer noch herausfinden, ob der Tempel buddhistisch ist. Auf der Suche nach Hinweisen laufe ich orientierungslos durch die Anlage. Eine alte Frau, der mein Umherirren aufgefallen ist, bringt mich zu einem der Oberm\u00f6nche, der in einem abseits gelegenen Raum damit besch\u00e4ftigt ist, Papiergeld zu verkaufen. Er dr\u00fcckt mir wortlos eine englische Hochglanzbrosch\u00fcre des Tempels in die Hand. Ihr entnehme ich, dass es sich tats\u00e4chlich um einen buddhistischen Tempel handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Heimweg besuche ich eine Freundin, deren Mutter ich von meinen Entdeckungen erz\u00e4hle. Sie schaut mich entgeistert an: \u201eBuddhistisch? So ein Bl\u00f6dsinn, das ist ein daoistischer Tempel. Ich muss es wissen, schlie\u00dflich gehe ich ja selber st\u00e4ndig dort hin!\u201c Jede Kategorisierung nach westlichem Verst\u00e4ndnis st\u00f6\u00dft da an ihre Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mich fasziniert die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der althergebrachten Vorstellungen keineswegs als Gegensatz zur Modernit\u00e4t aufgefasst werden. \u201eNat\u00fcrlich gibt es Geister. Um sie zu bes\u00e4nftigen, muss man Papiergeld verbrennen\u201c, so die Worte eines befreundeten Taiwanesen, der als Informatiker in einer deutschen Firma in der Hauptstadt arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Paradebeispiel ist auch der Besitzer eines Internetcaf\u00e9s in Taibei, der eben noch vor seinem LCD-Bildschirm sitzt und nun am Stra\u00dfenrand einen Opfertisch aufbaut, um in einer davor stehenden Tonne b\u00fcndelweise Papiergeld zu verbrennen. Als ich ihn darauf anspreche, lacht er: \u201eNaja, eigentlich glaube ich nicht an h\u00f6here M\u00e4chte und gehe auch nicht in den Tempel, h\u00f6chstens mit meinen Eltern. Gibt es aber doch Geister, will ich nicht derjenige sein, der sie ver\u00e4rgert&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Benjamin Kemmler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Veranstaltungen 10-j\u00e4hrige Jubil\u00e4umsfeier des Heidelberg Alumni International, Samstag, 22. Juli &#8211; Donnerstag, 27.Juli 2006 Wir laden Sie herzlich zum Sommertreffen der internationalen Ehemaligen in Heidelberg ein. 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