{"id":201,"date":"2006-12-01T12:00:00","date_gmt":"2006-12-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2006\/12\/01\/newsletter-dezember-2006-nr-6\/"},"modified":"2026-05-20T18:37:40","modified_gmt":"2026-05-20T17:37:40","slug":"newsletter-dezember-2006-nr-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2006\/12\/01\/newsletter-dezember-2006-nr-6\/","title":{"rendered":"Newsletter Dezember 2006 Nr. 6"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Veranstaltungstips:\">\n\tVeranstaltungstips:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\u201eAffenk\u00f6nig, D\u00e4mon, Hausfrau\u201c &#8211; Ausstellung chinesischer Marionetten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tErstmals macht der Heidelberger Christopher Fuhn seine Sammlung chinesischer Marionetten der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Die Ausstellung wurde von Studenten des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften der Universit\u00e4t Heidelberg erarbeitet. Die Er\u00f6ffnungsfeier findet am Montag, den 4. Dezember ab 20 Uhr im Universit\u00e4tsmuseum in der Grabengasse 1 statt. Nach einer Begr\u00fc\u00dfung durch Frau Prof. Mittler werden Fabian M\u00fcnter und Ke Peng in die Ausstellung einf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tTaiwan-Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tTaiwan m\u00f6chte offensichtlich der umfassenden Pr\u00e4senz Chinas im Bewusstsein vieler Akademiker etwas entgegensetzen. Am kommenden Montag, den 04. Dezember veranstaltet das Akademische Auslandsamt der Universit\u00e4t Heidelberg und die Taipeh Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der Hauptstra\u00dfe 242 einen gemeinsamen Tag, um Taiwan zu pr\u00e4sentieren.<br \/> \tSprechen werden unter anderem der Repr\u00e4sentant von Taiwan, Herr Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh sowie Prof. Dr. Aurel Croissant vom Institut f\u00fcr Politikwissenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: China als Europa des Ostens?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm Montag, den 18. Dezember, h\u00e4lt Dr. Manfred Osten in der Aula der Neuen Universit\u00e4t einen Vortrag mit dem Titel Das &#8222;Europa des Ostens&#8220;? Konfuzius oder Chinas neue au\u00dfen-kulturpolitische Herausforderung. Dr. Manfred Osten ist ehemaliger Generalsekr\u00e4ter der Alexander von Humboldt-Stiftung und war lange Jahre im ausw\u00e4rtigen Dienst t\u00e4tig, unter anderem in Japan. Der Vortrag findet im Rahmen des Studium Generale statt, das dieses Semester unter dem Motto \u201cStreit der Kulturen\u201d steht. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr in der Alten Aula, Grabengasse 3.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Programm der Vortragsreihe<\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_IchzeigeDingedienichtmal\">\n\t\u201eIch zeige Dinge, die nicht mal die Taiwanesen selbst kennen.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDer taiwanesische Regisseur Isaac Li hatte einen Job als Ingenieur in der Tasche und entschied sich, lieber Filme zu machen. SHAN traf ihn im Rahmen des Filmfestivals Mannheim-Heidelberg und sprach mit ihm \u00fcber sein neues Werk und die Situation des taiwanischen Films.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#1\">&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Interview<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Rezension:DancheShangLuv\">\n\tRezension: &#8222;Danche Shang Lu&#8220; von Isaac Li<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\u201eIch wollte in diesem Film die Besonderheiten des Suhua-Highway zeigen\u201c, so erkl\u00e4rt Regisseur Isaac Li (geb. 1966) dem Publikum nach der Vorstellung. Der Film ist sein Erstlingswerk, das er beim diesj\u00e4hrigen Filmfestival Mannheim-Heidelberg pr\u00e4sentiert. SHAN hat sich seinen Film &#8222;Danche Shang Lu&#8220; angesehen und sagt, ob es sich lohnt, ihn zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#2\"><strong>&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Rezension:MemoirenvonRut\">\n\tRezension: &#8222;Memoiren&#8220; von Ruth Weiss<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tJuliane Ruth Felizitas Weiss, die in China als Wei Lushi bekannt war, starb am 6. M\u00e4rz 2006 nach langer Krankheit in Beijing. Sie wurde 97 Jahre alt und stammte aus einer ganz anderen Zeit und Welt. Wenige Monate vor ihrem Tod erschien eine &#8211; unver\u00e4nderte &#8211; Neuauflage ihrer zuerst 1999 gedruckten Memoiren &#8222;Am Rande der Geschichte &#8211; Mein Leben in China&#8220; in der Wagener Edition.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><strong>&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Bibliographie:Deutschspr\">\n\tBibliographie: Deutschsprachige Chinawissenschaften im 20. Jahrhundert<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSp\u00e4testens seit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und Taiwans seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gewinnt die Sinologie in Deutschland an Bedeutung. F\u00fcr Interessierte haben wir eine Literatur\u00fcbersicht zu den deutschen Chinawissenschaften des 20. Jahrhunderts zusammengestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den letzten f\u00fcnfzehn Jahren sind zahlreiche Publikationen \u00fcber die deutschsprachigen Chinawissenschaften erschienen; auch in China sind inzwischen mehrere B\u00fccher zu diesem Thema ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#4\"><strong>&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen Bibliografie<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Praktika:bersichtfrmglic\">\n\tPraktika: \u00dcbersicht f\u00fcr m\u00f6gliche Anlaufstellen im \u00f6ffentlichen Sektor<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVon unserer grunds\u00e4tzlichen Empfehlung, keine unbezahlten Praktika zu absolvieren, machen wir bei \u00f6ffentlichen Institutionen eine Ausnahme. Diese k\u00f6nnen aufgrund von Bestimmungen oder finanzieller Beschr\u00e4nkungen keine Verg\u00fctung anbieten, aber der Umfang dessen, was man im Praktikum lernen kann und die Kontakte, die man darueber bekommt machen das wett.<br \/> \tUm die Praktikumssuche in diesem Bereich zu vereinfachen, haben wir f\u00fcr Sie eine Liste mit m\u00f6glichen Institutionen sowie deren relevanten Internetadressen zusammengestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen \u00dcbersicht<\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">\u201eIch zeige Dinge, die nicht mal die Taiwanesen selbst kennen.\u201c<\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong>Isaac Li hatte ein Diplom von Taiwans renommiertester Universit\u00e4t und einen Job als Ingenieur in der Tasche. Trotzdem entschied er sich, Regisseur zu werden. SHAN traf ihn im Rahmen des Mannheim Heidelberg-Filmfestivals und sprach mit ihm \u00fcber seinen neues Werk und die Situation des taiwanischen Films.<\/strong><\/p>\n<p> \t\t<strong><span class=\"special\">Warum haben Sie sich entschieden, Regisseur zu werden?<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIch hatte nie wirklich eine Ausbildung als Regisseur. In Taiwan ist es \u00fcblich, da\u00df man als Junge entweder Ingenieurswissenschaften oder Medizin studiert. Die eigenen Interessen werden kaum ber\u00fccksichtigt. Ich habe dann w\u00e4hrend des Studiums gemerkt, dass mich das Ingenieurswesen doch nicht so intereissert und dass ich lieber Filme machen will. Aber das ist nicht leicht. Damals habe ich mich gefragt: was f\u00fcr ein Mensch willst du sein? Ich habe ein halbes Jahr lang nachgedacht. Ich bin der erste Absolvent der Technischen Fakult\u00e4t der Taiwan University, der nicht in einem technischen Beruf arbeitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Sie haben als Dokumentarfilmer angefangen. Wie kamen Sie zum Spielfilm?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMan muss viel Gl\u00fcck haben, um einen richtigen Film machen zu k\u00f6nnen. Die jungen Regisseure fangen alle mit Dokumentarfilmen an, weil das billiger ist &#8211; man kann einfach eine Kamera mitnehmen und anfangen zu filmen. Es ist normal, dass man erst mit Mitte 30 seinen ersten richtigen Film macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>\u201e Danche shang lu \u201c ist Taiwans erstes Roadmovie. Warum haben Sie dieses Genre gew\u00e4hlt?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tBei Roadmovies muss man viel drau\u00dfen filmen, das ist mit hohem technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Taiwanesische Filme werden normalerweise fast nur in Innenr\u00e4umen gedreht, das ist leichter zu bewerkstelligen. Die Filme, die Sie vielleicht kennen, spielen alle in der Gro\u00dfstadt, ihre Grundstimmung ist meistens d\u00fcster. Die heutigen Jugendlichen k\u00f6nnen damit nicht viel anfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Was bedeutet der Titel \u201eDanche Shang Lu\u201c?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t\u201eShang lu\u201c ist chinesisch f\u00fcr \u201esich auf den Weg machen\u201c. Man soll aufbrechen und seinem Traum folgen. Das Fahrrad (danche) steht f\u00fcr Jugend, Romantik und Freiheit. Der englische Titel (\u201eThe Road in the Air\u201c) bezieht sich auf den Suhua-Highway. Eine gewundene Stra\u00dfe, die in den Wolken zu schweben scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Fahren Sie auch selbst gerne Rad?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tJa. Bevor ich diesen Film gemacht habe, bin ich selbst auf dem Suhua-Highway Rad gefahren. Nur wenn man sehr sehr langsam f\u00e4hrt, kann man die Atmosph\u00e4re dieses Ortes, das Ger\u00e4usch des Meeres und der Berge, wirklich aufnehmen. Die Stra\u00dfe ist gef\u00e4hrlich, aber sehr sch\u00f6n. Als ich nach einem sehr anstrengenden Abschnitt Pause gemacht habe, hatte ich eine traumhaften Blick aufs Meer. Das sind Dinge, die man nicht mehr vergisst. Man f\u00fchlt sich v\u00f6llig zufrieden. Das Drehbuch zum Film stammt allerdings nicht von mir, sondern von einem Autor, der eigentlich Jugendb\u00fccher schreibt. Er kommt aus Hualian und ist von Taibei aus \u00fcber den Suhua-Highway mit dem Rad nach Hause gefahren. Er hat mir viel von seiner Tour erz\u00e4hlt, und ich fand das interessant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Spiegeln die Figuren im Film die Situation heutiger Jugendlicher in Taiwan wieder?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tTaiwanesische Jugendliche haben viele Probleme. Wenn sie etwas angestellt haben, bringen sie nicht den Mut auf, sich ihrer Schuld zu stellen, und fliehen stattdessen vor der Realit\u00e4t. Sie h\u00e4ngen in Internetbars rum oder schauen fern. Die Zahl der Schulabbrecher ist in Taiwan sehr hoch. Mein Cousin ist Pfarrer und arbeitet mit solchen Kindern. Er f\u00e4hrt mit ihnen viel Fahrrad, um ihnen eine Herausforderung zu bieten und ihnen das Gef\u00fchl zu vermitteln, ein Ziel zu haben. Damit hat er gro\u00dfen Erfolg. Das war f\u00fcr mich auch eine Anregung, diesen Film zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Was ist Ihre Botschaft an diese Generation?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDas wichtigste ist, dass man Problemen unbedingt ins Auge sehen muss. Egal wohin man geht oder was man will, egal wie romantisch und frei man sich gerade f\u00fchlt, wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist, dann findet man keinen Ausweg. Tr\u00e4ume sind wichtig, aber man muss auch zu sich selbst finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Was wollen Sie dem ausl\u00e4ndischen Publikum sagen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAusl\u00e4nder kennen meistens nur die Gro\u00dfstadt Taibei. Ich wollte eine andere Seite von Taiwan zeigen. In \u201eDanche Shang Lu\u201c kommen manche Dinge vor, die nicht mal die Taiwanesen selbst kennen. Zum Beispiel die winzige Insel Xiyuping. Ich habe da einmal einen Dokumentarfilm gedreht. Dort wohnen im Moment zehn Leute. Sechs davon sind alte Leute oder Kinder und vier sind Polizisten wie Lin Zaiyi im Film. Aber die Polizisten haben dort nichts zu tun und schlagen ihre Zeit mit angeln tot. Die Regierung bestraft sie, indem sie sie f\u00fcr drei bis vier Jahre dorthin versetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Was planen Sie als n\u00e4chstes?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMein n\u00e4chster Film soll eine gr\u00f6\u00dfere Produktion werden. Es geht um die Geschichte Taiwans, und auch um meine eigene Kindheit in Gaoxiong.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Wie betrachten Sie die Zukunft des taiwanesischen Films?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t1970 gab es in Taiwan 200 Filme pro Jahr. Heute gibt es nicht mal mehr 20. Die Leute in Taiwan intereieren sich fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr Hollywood-Filme. Wir stecken viel Geld in unsere Filme, aber die Resonanz ist gering. Bei den jetzigen jungen Regisseuren findet ein Umbruch statt. Wir glauben, dass man sich vom Stil \u00e4lterer Filmemacher losrei\u00dfen muss. Wir d\u00fcrfen nicht mehr dieselbe Art von Filmen machen wie fr\u00fcher. Beobachter sind der Meinung, dass mit einigen aktuellen Produktionen bereits eine Ver\u00e4nderung eingesetzt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Hat es seit dem Regierungswechsel in Taiwan im Jahr 2000 \u00c4nderungen in der Kulturpolitik gegeben, die sich auf die Filmproduktion ausgewirkt haben?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie taiwanesische Regierung ist nat\u00fcrlich am kommerziellen Erfolg unserer Filme interessiert, aber es gibt keine einheitliche politische Richtung. Der taiwanesische Markt ist zu klein, als dass wir mit der internationalen Filmwelt konkurrieren k\u00f6nnten. Ich habe mich k\u00fcrzlich mit Li An dar\u00fcber unterhalten, und er meinte, dass die Probleme des taiwanesischen Kinos schon vor 30 Jahren dieselben gewesen w\u00e4ren und sich nichts ge\u00e4ndert h\u00e4tte. Es liegt an uns Regisseuren, das selbst in die Hand zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Wendet sich die neue Generation von Filmemachern eher aktuellen Themen zu?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie jungen Regisseure interessieren sich nicht mehr f\u00fcr die Geschichte. Bei mir ist das anders, aber die meisten machen jetzt Filme \u00fcber Themen, die gerade bei Jugendlichen angesagt sind. Was wir heutzutage verst\u00e4rkt diskutieren, ist die Frage, wo diese Generation eigentlich hinwill. Wir wissen nicht genau, wo unsere Zunkunft liegt. Das hat auch mit den politischen Umst\u00e4nden zu tun. Wir wissen ja auch nicht, wie es mit Taiwan in Zukunft weitergehen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Herr Li, wir danken f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/span><\/p>\n<p> \t\tDas Interview f\u00fchrten Matthias Liehr und Laura Jehl.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">14 :: Ein Film in der Luft &#8211; \u201eDanche Shang Lu\u201c von Isaac Li <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\u201eThe Road in the Air\u201c \u2013 so lautet der englischsprachige Titel des taiwanesischen Films \u201eDanche Shang Lu\u201c. \u201eIch wollte in diesem Film die Besonderheiten des Suhua-Highway zeigen\u201c, so erkl\u00e4rt Regisseur Isaac Li (geb. 1966) dem Publikum nach der Vorstellung. Der Film ist sein Erstlingswerk, das er beim diesj\u00e4hrigen Filmfestival Mannheim-Heidelberg pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p> \tEs erz\u00e4hlt die Geschichte von drei Jugendlichen auf der Flucht \u2013 vor der Vergangenheit, vor einem kleinen Diebstahl mit gro\u00dfen Folgen, vor der Einsamkeit, vor der Verantwortung. Aber sie sind auch auf der Suche \u2013 nach Freiheit, nach der lang vermissten Mutter, nach einem Ausweg aus einer ausweglosen Situation. Ort des Geschehens ist die atemberaubend sch\u00f6ne Landschaft des Suhua-Highway im Osten Taiwans, die im Film beeindruckend ins Bild gesetzt wird. Die Protagonisten sind auf dem Fahrrad unterwegs, das zum Sinnbild wird f\u00fcr Romantik und Abenteuer, aber auch f\u00fcr Langsamkeit und Anstrengung. A-mei, das Schulm\u00e4dchen, das nach seiner verschollenen Mutter sucht, stielt dem 17-j\u00e4hrigen Draufg\u00e4nger Yang Ziguo nicht nur sein Fahrrad, sondern auch sein Teenager-Herz. Nach einer wilden Verfolgungsjagd und einer Kussszene bei Vollmond darf A-mei dann auch auf dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger mitfahren. Gemeinsam mit dem Polizisten und Versager Lin Zaiyi machen sie sich auf die Suche nach einer Pflanze namens Qingshui Yuanbo, im Untertitel etwas kryptisch \u201eShimizu Juniper\u201c genannt.<\/p>\n<p> \tDiese \u00e4u\u00dferst seltene Art w\u00e4chst nur in Taiwan und ist von Ausrottung bedroht \u2013 wie der Zuschauer im Abspann des Films erf\u00e4hrt. Warum dieses St\u00fcck taiwanesische Flora seinen Weg in den Film fand, bleibt allerdings unklar. Zun\u00e4chst denkt man an die blaue Blume, das romantische Symbol f\u00fcr das Streben nach dem Unerreichbaren. Aber als A-mei sie dann tats\u00e4chlich findet, realisiert sie, dass ihre Mutter schon l\u00e4ngst tot ist. Wir sehen A-mei zum letzten Mal, wie sie mit gro\u00dfen Kulleraugen zu dem Gew\u00e4chs aufschaut. Ihre Begleiter sind in diesem Moment bereits umgekehrt, um sich \u201eder Realit\u00e4t zu stellen\u201c. Yang Ziguo wird eingebuchtet und Lin Zaiyi wird auf eine winzige Insel versetzt. Stellt euch euren Problemen, fl\u00fcchtet nicht vor der Realit\u00e4t! So lautet Isaac Lis Botschaft an die Jugend Taiwans. Leider schafft er es nicht, sie glaubw\u00fcrdig zu vermitteln.<\/p>\n<p> \tDie Hintergrundgeschichten werden in R\u00fcckblicken erz\u00e4hlt, wenn die Protagonisten im Schlaf oder im Tagtraum aus ihrer Postkartenidylle (blaues Meer, blauer Himmel) gerissen und in ihre Vergangenheit zur\u00fcckgeschleudert werden, die durch Feuer, Regeng\u00fcsse und Dunkelheit deutlich als solche gekennzeichnet ist. Vergangenheitsbew\u00e4ltigung, Ausweglosigkeit und erste Liebe \u2013 an gro\u00dfen Gef\u00fchlen will es der Film nicht mangeln lassen. Leider wirkt die Story zu konstruiert, die Gesten und Dialoge sind zu abgedroschen und das Spiel der Hauptdarsteller ist zu laienhaft, um glaubw\u00fcrdig zu sein. Wenn Yang Ziguo im persilfrischen Sportdress und mit rotget\u00f6nter Fransenfrisur l\u00e4ssig an seinem Rad lehnt und meint: \u201eIch laufe nicht weg, ich brauche nur ein bisschen Zeit, um meine Gedanken zu ordnen\u201c, dann wirkt das so authentisch wie eine Pepsi-Werbung. Und wenn A-mei winselt \u201eIch kann meine Mama auch alleine suchen gehen\u201c, dann m\u00f6chte man ihr am Liebsten einen Lolli kaufen. Vielleicht hat man dabei aber auch nur den Fehler gemacht, den wahren Star des Films zu \u00fcbersehen: den Suhua-Highway, der in den beeindruckenden Panorama-Aufnahmen wirklich eine gute Figur macht. Und ich f\u00fchle mich ertappt, wie ich \u00fcber Fahrradurlaub in Taiwan nachdenke. Insofern hat Isaac Li tats\u00e4chlich sein Ziel erreicht.<\/p>\n<p> \tLaura Jehl<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">15 :: Ruth Weiss &#8211; Am Rande der Geschichte <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tJuliane Ruth Felizitas Weiss, die in China als Wei Lushi bekannt war, starb am 6. M\u00e4rz 2006 nach langer Krankheit in Beijing. Sie wurde 97 Jahre alt und stammte aus einer ganz anderen Zeit und Welt. Wenige Monate vor ihrem Tod erschien eine &#8211; unver\u00e4nderte &#8211; Neuauflage ihrer zuerst 1999 gedruckten Memoiren &#8222;Am Rande der Geschichte &#8211; Mein Leben in China&#8220; in der Wagener Edition.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie am 11. Dezember 1908 in Wien geborene und 1932 dort&nbsp; promovierte (Germanistik und Anglistik) Ruth Weiss war im September 1933 zu einer Reise nach China aufgebrochen und lebte 1999, als sie ihre Memoiren ver\u00f6ffentlichte, immer noch dort. Am Anfang war nur ein sechsmonatiger Aufenthalt geplant, daraus wurden fast sieben Jahrzehnte, die nur durch einen Aufenthalt in den USA unterbrochen wurden. Im Gegensatz zu anderen bekannten Autorinnen ihrer Generation (Anna Wang, Eva Siao) ging sie nicht mit oder zu ihrem Ehemann nach China. Sie war auch &#8211; trotz ihrer j\u00fcdischen Herkunft &#8211; kein Fl\u00fcchtling, doch war in den folgenden Jahren auch keine R\u00fcckkehr nach \u00d6sterreich mehr denkbar &#8211; ihre Eltern starben in einem Konzentrationslager, sie hatte keine Geschwister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDas Leben von Ruth Weiss war in vieler Hinsicht ungew\u00f6hnlich, sie lebte mehrere Jahre in Shanghai, wo sie den Schriftsteller Lu Xun, Sun Yat-sen&#8217;s Witwe Song Qingling, die amerikanische Journalistin Agnes Smedley, den Arzt George Hatem (Ma Haide) und einige westliche Kommunisten kennen lernte. Als im Sommer 1937 der japanische Vormarsch bedrohlich wurde, ging sie in das damals von der Guomindang beherrschte Sichuan, blieb dort bis zum Ende des Krieges und heiratete einen chinesischen Akademiker. Von 1946 bis 1951 lebte sie in den USA und arbeitete bei der UNO. Nach ihrer K\u00fcndigung beschloss sie mit ihren beiden Kindern nach China zur\u00fcckzukehren &#8211; ihr antikommunistischer Mann blieb in Amerika. In den folgenden Jahrzehnten lebte sie mit den Kindern in Beijing, erhielt die chinesische Staatsb\u00fcrgerschaft und arbeitete f\u00fcr den Fremdsprachenverlag und Zeitschriften wie People&#8217;s China, China Reconstructs und China im Bild. Daneben \u00fcbersetzte sie einige B\u00fccher und schrieb selbst ein Buch \u00fcber Lu Xun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tObwohl die Autorin auf drei Kontinenten viel erlebte und zahlreiche interessante Menschen kennen lernte, war sie nicht in der Lage ihre Erlebnisse lesenswert darzustellen. Insgesamt ist das Buch eher langweilig, vor allem die Kapitel \u00fcber die Volksrepublik. Es gibt kaum Begegnungen mit prominenten Politikern oder interessanten Intellektuellen &#8211; mit Agnes Smedley und Song Qingling kam die Autorin nicht besonders gut aus; \u00fcber das &#8218;einfache Volk&#8216; erf\u00e4hrt man wenig. Ruth Weiss hat offenbar jahrzehntelang in einem kleinen Kreis von ausl\u00e4ndischen Experten (Rewi Alley, David Crook, Israel Epstein, etc.) gelebt; aber selbst \u00fcber diese berichtet sie nichts interessantes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong>Fazit:<\/strong><br \/> \t\tDas Buch ist bedauerlicherweise schlecht strukturiert, anekdotenhaft und besteht aus wenigen, langen un\u00fcbersichtlichen Kapiteln, sodass man viel Zeit braucht, um die interessantesten Abschnitte zu finden. Die Autorin war keine Schriftstellerin und sie schaffte es nicht, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen; offenbar ist sie vom Verlag auch nicht unterst\u00fctzt worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tLeider sind bei der Neuauflage des Buches einige offensichtliche M\u00e4ngel nicht beseitigt worden. Bedauerlich ist vor allem das Fehlen eines Registers, welches das Studium der mehr als 500 Seiten erleichtert h\u00e4tte. Es gibt keine Aktualisierungen oder Erg\u00e4nzungen; da auch die Seitenzahlen identisch sind, k\u00f6nnen beide Ausgaben gelesen und zitiert werden.<\/p>\n<p> \t\tDr. Thomas Kampen<br \/> \t\t<img decoding=\"async\" alt=\"link\" class=\"image-left\" src=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview\">E-Mail senden<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<em>Ruth Weiss<br \/> \t\tAm Rande der Geschichte &#8211; Mein Leben in China<br \/> \t\tWagener Edition, 2005 (Neuauflage)<br \/> \t\tISBN 3-937283-06-4 (978-3-937283-06-7)<br \/> \t\tEUR 88,00<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">16 :: Bibliografie &#8211; Deutschsprachige Chinawissenschaften im 20. Jahrhundert <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den letzten f\u00fcnfzehn Jahren sind zahlreiche Publikationen \u00fcber die deutschsprachigen Chinawissenschaften erschienen; auch in China sind inzwischen mehrere B\u00fccher zu diesem Thema ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p> \tSchon 1990 hatte die European Association of Chinese Studies (EACS)&nbsp; Sinologie in der Bundesrepublik Deutschland, Westberlin und in der Deutschen Demokratischen Republik (Newsletter no.3) publiziert; allerdings war dieser erste \u00dcberblick sehr l\u00fcckenhaft und &#8211; in Folge der Wiedervereinigung &#8211; auch bald veraltet.<\/p>\n<p> \t1997 hat Helmut Martin (1940-1999, Nachruf: http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/newsl\/nl21.htm#martin) als Vorsitzender der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Chinastudien (DVCS) eine Konferenz \u00fcber die Chinawissenschaften in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz organisiert; die knapp vierzig Beitr\u00e4ge wurden zwei Jahre sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht.<br \/> \tHelmut Martin: Chinawissenschaften \u2013 Deutschsprachige Entwicklungen, Personen, Perspektiven (Hamburg: Mitteilungen des Instituts f\u00fcr Asienkunde 303, 1999) 678 pp. ISBN 3-88910-214-X. 118 DM<br \/> \tInhaltsverzeichnis:<br \/> \thttp:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/oaw\/dvcs\/konferenzband.html<br \/> \tRezension von Hartmut Walravens in:<br \/> \tNachrichten der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens e.V, 167-170 (2000-2001):<br \/> \thttp:\/\/www.uni-hamburg.de\/Wiss\/FB\/10\/JapanS\/Zeitschr\/NOAG167\/re167_22.html<br \/> \tChinesische Rezension von Zhang Guogang:&nbsp; http:\/\/ccsh.nankai.edu.cn\/noscript\/ccsh\/xslt\/lspl\/pinglun\/shuping\/07.doc<br \/> \tLi Xuetao and Zhang Xiping haben eine chinesische \u00dcbersetzung dieses umfangreichen Werkes ver\u00f6ffentlicht.<br \/> \tMa Hanmao, et al.: Deguo hanxue: Lishi, fazhan, renwu yu shijiao (Zhengzhou: Daxiang chubanshe, 2005) 691 pp. ISBN 7-5347-4021-5. 49.00 Yuan<br \/> \tKatharina Schneider-Roos hat hier\u00fcber einen kurzen Artikel geschrieben:<br \/> \thttp:\/\/www.chinatoday.com.cn\/chinaheute\/2006\/2006n2\/p35.htm<\/p>\n<p> \tSchon in den neunziger Jahren hatte Zhang Guogang eine kurze Darstellung der deutschen Chinawissenschaften verfasst.<br \/> \tZhang Guogang: Deguo de hanxue yanjiu (Beijing: zhonghua shuju, 1994) 233 pp. ISBN 7-101-01155-1. 8.00 Yuan<\/p>\n<p> \tWolfgang Franke, der Sohn von Otto Franke und einer der bekanntesten deutschen Sinologen, hat nach seiner Emeritierung seine Memoiren in zwei B\u00e4nden ver\u00f6ffentlicht. der erste Band behandelt seine Studienzeit in Deutschland und seine Forschungen in China.<br \/> \tWolfgang Franke: Im Banne Chinas \u2013 Autobiographie eines Sinologen (Dortmund: Projekt Verlag, 1995) 248 pp. ISBN 3-928861-95-6. 24 DM<br \/> \t(German) Rezension von Ernstjoachim Vierheller in<br \/> \tNachrichten der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens e.V, 157-158 (1996): http:\/\/www.uni-hamburg.de\/Wiss\/FB\/10\/JapanS\/Zeitschr\/rez157_1.html<\/p>\n<p> \tIm zweiten Band der Memoiren wird Frankes langj\u00e4hrige Lehrt\u00e4tigkeit an der Universit\u00e4t Hamburg beschrieben; hier finden sich auch interessante Informationen \u00fcber die Konferenzen der Junior Sinologues und der EACS.<br \/> \tWolfgang Franke: Im Banne Chinas \u2013 Autobiographie eines Sinologen 1950-1998 (Dortmund: Projekt Verlag, 1999) 300 pp. ISBN 3-89733-039-3. 29 DM<br \/> \tRezension von Dieter Heinzig:<br \/> \thttp:\/\/www.projektverlag.de\/cathay_11_38.htm<br \/> \tHans-Wilm Sch\u00fctte, der ebenfalls in Hamburg an der Universit\u00e4t und im Institut f\u00fcr Asienkunde t\u00e4tig war, hat die Entwicklung der Asienwissenschaften in Deutschland untersucht.<br \/> \tHans-Wilm Sch\u00fctte: Die Asienwissenschaften in Deutschland \u2013 Geschichte, Stand und Perspektiven (Hamburg: Mitteilungen des Instituts f\u00fcr Asienkunde 380, 2004) 481 pp. ISBN 3-88910-307-3. 42 Euro<br \/> \tInhaltsverzeichnis:<br \/> \thttp:\/\/www.duei.de\/ifa\/shop\/pdf\/mia380-Schuette-Inhalt.pdf<br \/> \tRezension von Georg Lehner in:<br \/> \tNachrichten der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und<br \/> \tV\u00f6lkerkunde Ostasiens e.V, 173-174 (2003): http:\/\/www.uni-hamburg.de\/fachbereiche-einrichtungen\/japanologie\/noag\/noag2003_rez_01.html<\/p>\n<p> \tNach dieser Ver\u00f6ffentlichung schrieb Hans-Wilm Sch\u00fctte noch eine kurze Geschichte des Instituts f\u00fcr Asienkunde.<br \/> \tHans-Wilm Sch\u00fctte: F\u00fcnfzig Jahre Institut f\u00fcr Asienkunde in Hamburg (Hamburg: Mitteilungen des Instituts f\u00fcr Asienkunde 398, 2006) 180 pp. ISBN 3-88910-330-8. 20 Euro<br \/> \tKurze Beschreibung: http:\/\/www.duei.de\/ifa\/shop\/csc_article_details.php?nPos=0&amp;saArticle%5BID%5D=236<\/p>\n<p> \tDer in London arbeitende \u00f6sterreichische Sinologe Bernhard F\u00fchrer verfasste die erste ausf\u00fchrliche Darstellung der \u00f6sterreichischen Chinastudien.<br \/> \tBernhard F\u00fchrer: Vergessen und Verloren \u2013 Die Geschichte der \u00f6sterreichischen Chinastudien (Dortmund: Projekt Verlag, 2001) 372 pp. ISBN 3-89733-017-2. 17,50 Euro<br \/> \tRezension von Georg Lehner in:<br \/> \tNachrichten der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens e.V, 171-172 (2002): http:\/\/www.uni-hamburg.de\/Wiss\/FB\/10\/JapanS\/Zeitschr\/NOAG171\/re171_15.html<\/p>\n<p> \tDie Universit\u00e4t Z\u00fcrich ver\u00f6ffentlichte eine illustrierte Geschichte der dortigen Sinologie und Ostasiatischen Kunstgeschichte als Brosch\u00fcre und als Pdf-Datei:<br \/> \tUniversit\u00e4t Z\u00fcrich: 50 Jahre Sinologie \u2013 30 Jahre Kunstgeschichte Ostasiens<br \/> \t(2000) 60 pp. http:\/\/www.khist.unizh.ch\/Lehre\/Ostasien\/Abteilung\/Geschichte\/jubilaeum.pdf<\/p>\n<p> \tAuch der EACS-Bericht \u00fcber die Schweiz Chinese studies in Switzerland (EACS Country Survey) ist<br \/> \tonline zug\u00e4nglich: (URL: http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/switsurv.doc)<\/p>\n<p> \tHier gibt es noch einen \u00dcberblick \u00fcber Institutes and Professors of Sinology at German, Austrian and Swiss Universities:<br \/> \thttp:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/igcs\/igdtprof.htm<\/p>\n<p> \tEine Liste von 100 East German PhD theses on China ist auch online zug\u00e4nglich: http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/staff\/kampen\/eastgermanphd.pdf.<\/p>\n<p> \tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Veranstaltungstips: \u201eAffenk\u00f6nig, D\u00e4mon, Hausfrau\u201c &#8211; Ausstellung chinesischer Marionetten Erstmals macht der Heidelberger Christopher Fuhn seine Sammlung chinesischer Marionetten der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. 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