{"id":208,"date":"2007-04-01T12:00:00","date_gmt":"2007-04-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/"},"modified":"2026-05-20T18:37:33","modified_gmt":"2026-05-20T17:37:33","slug":"newsletter-2007-nr-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/","title":{"rendered":"Newsletter 2007 Nr. 10"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_VeranstaltungenundTermin\">\n\tVeranstaltungen und Termine<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEinladung zum Treffen der SHAN-Ortsgruppe Peking<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm 21. April l\u00e4dt die Ortsgruppe zu einem Treffen aller Heidelberger Sinologen in Peking ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der South German Bakery, No. 27 of Lucky Street, 29 Zaoying Road, Chaoyang District. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen! Insbesondere f\u00fcr Neulinge in Peking bietet sich hier die Gelegenheit, sich mit anderen Sinologen auszutasuchen und nette Leute kennen zu lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSHAN l\u00e4dt ein zum Ehemaligentreffen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm 16. Juni 2007 veranstaltet SHAN das erste Ehemaligentreffen f\u00fcr Heidelberger Sinologen. Am Nachmittag findet in der Alten Aula ein Vortrag des Journalisten und Publizisten Tilman Spengler statt, zu dem wir alle interessierten Zuh\u00f6rer willkommen hei\u00dfen. Im Anschluss laden wir alle ehemaligen Studierenden, Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Sinologie und nat\u00fcrlich alle Vereinsmitglieder herzlich ein zu einer gemeinsamen Feier &#8211; ein Anlass f\u00fcr ein Wiedersehen mit alten Freunden und f\u00fcr neue Begegnungen und Kontakte.<\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_SHANbietetMentoring:Wiem\">\n\tSHAN bietet Mentoring:&nbsp; Wie man an die richtigen Praktika kommt<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tUm Studierende bei Bewerbung und Planung von Praktika und Auslandsaufenthalten zu unterst\u00fctzen, hat SHAN im vergangenen Semester das Mentoring ins Leben gerufen. Wir bieten Informationen und Erfahrungswerte oder einfach die M\u00f6glichkeit zu einem vertraulichen Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#1\">&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_IllegaleOrganentnahmenan\">\n\tIllegale Organentnahmen an Falun Gong-Mitgliedern<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVor etwa zwei Jahren trug eine Menschenrechtsorganisation schwerwiegende Anschuldigungen an zwei kanadische Menschenrechtsexpertern heran: In China w\u00fcrden Falun Gong-Praktizierende systematisch und ohne deren Einwilligung f\u00fcr Organentahmen am lebendigen Leib benutzt. David Kilgour, ehemaliger kanadischer Parlamentsabgeordneter, Staatssekret\u00e4r und Staatsanwalt sowie der international anerkannte Menschenrechtsanwalt David Matas gingen diesen Anschuldigungen nach. Nach mehreren Jahren Recherche sind sich die beiden sicher: die Anschuldigungen treffen zu. SHAN traf einen der Autoren, David Matas, zum Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#2\">&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Interview<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Einchinesisch-indisch-ja\">\n\tEin chinesisch-indisch-japanisches Gemeinschaftsprojekt mit deutscher Beteiligung: Der Kongre\u00df gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und Imperialismus 1927<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVor achtzig Jahren &#8211; im Februar 1927 &#8211; inszenierte der KPD-Propagandist Willi M\u00fcnzenberg in Br\u00fcssel den internationalen Kongre\u00df gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und Imperialismus. Zu den Hauptrednern geh\u00f6rte der &#8222;Delegierte des Zentral-Exekutiv-Komitees der Kuomintang&#8220; Liao Huanxing und der &#8222;Delegierte des Allindischen Nationalkongresses&#8220; Jawahar Lal Nehru, sowie der Japaner Sen Katayama. Auf dem gleichen Kongre\u00df wurde die Liga gegen Imperialismus und f\u00fcr nationale Unabh\u00e4ngigkeit gegr\u00fcndet; in das Exekutivkomitee wurden Liao, M\u00fcnzenberg und Nehru gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><strong>&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Rezension:GlobaleRivalen\">\n\tRezension: &#8222;Globale Rivalen \u2013 Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens&#8220; von Eberhard Sandschneider<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Chinesen kommen &#8211; m\u00fcssen wir uns \u00e4ngstigen vor ihrer wirtschaftlichen Konkurrenz, ihrer wachsenden milit\u00e4rischen St\u00e4rke, ihren au\u00dfenpolitischen Ambitionen? &#8222;China ist der Markt der Zukunft&#8220;, h\u00f6rt man von allen Seiten, aber ist das tats\u00e4chlich so? Rivale oder Partner, diese Frage stellen sich viele, wenn sie an die boomende Wirtschaft in China denken. Eberhard Sandschneider diskutiert und analysiert genau diese Frage in seinem k\u00fcrzlich erschienen Buch &#8222;Globale Rivalen &#8211; Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#4\"><strong>&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_OpenCourseWareConsortium\">\n\tOpenCourseWare Consortium<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDas OpenCourseWare Consortium stellt Lehrmaterial aus \u00fcber 100 Universit\u00e4ten weltweit kostenlos im Internet zur Verf\u00fcgung. Man kann sich ohne Anmeldung \u00fcber das Lehrangebot der Universit\u00e4ten informieren und nach Materialien suchen. Eine deutsche Universit\u00e4t ist an diesem Projekt der Opensource-Gemeinde nicht beteiligt, in China allerdings so namhafte Einrichtungen wie die Beijing Normal University, die Fudan und die Nanjing University. Allein das amerikanische Massachusetts Institute of Technology, an dem das Projekt seinen Anfang nahm, bringt sich mit \u00fcber 1550 Kursen ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"http:\/\/www.ocwconsortium.org\/index.html\">&gt;&gt; zur Homepage des OpenCourseWare Consortiums<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Wie man an die richtigen Praktika kommt <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tGerade f\u00fcr Geisteswissenschaftler ist es wichtig, schon w\u00e4hrend des Studiums Praxis- und Auslandserfahrung zu sammeln, um sich nach dem Abschluss m\u00f6glichst gut \u201everkaufen\u201c zu k\u00f6nnen \u2013 solches und \u00e4hnliches bekommt man als Sinologiestudent oft zu h\u00f6ren. Aber der Weg zur erfolgreichen Selbstvermarktung ist kein leichter&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSchon vor der Bewerbung f\u00fcr einen Stipendien- oder Praktikumsplatz stellen sich viele Fragen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&#8211; Wo kann ich mich als ChinawissenschaftlerIn einbringen?<br \/> \t\t&#8211; Wie kann ich mich \u00fcber entsprechende M\u00f6glichkeiten &nbsp;&nbsp;informieren?<br \/> \t\t&#8211; An welchem Punkt in meinem Studium ist es sinnvoll, ein &nbsp;&nbsp;Praktikum zu machen?<br \/> \t\t&#8211; Sollte ich unbezahlte Praktika boykottieren?<br \/> \t\t&#8211; Soll ich eine Praktikumsstelle annehmen, die gar nichts mit &nbsp;&nbsp;meinem Sinologiestudium zu tun hat?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAber auch das Verfassen von Bewerbungsschreiben oder organisatorische Schwierigkeiten lassen so manchen in Verzweiflung geraten. Um Studierende bei Bewerbung und Planung von Praktika und Auslandsaufenthalten zu unterst\u00fctzen, hat SHAN im vergangenen Semester das Mentoring ins Leben gerufen. Wir bieten Informationen und Erfahrungswerte oder einfach die M\u00f6glichkeit zu einem vertraulichen Gespr\u00e4ch. Eva Krumbiegel, die f\u00fcr das Mentoring bei SHAN zust\u00e4ndig ist, hat selbst mehrere Praktika absolviert, unter anderem sechs Monate bei der Firma Wild in Peking. Die Sprechstunde findet jede Woche zu einem festen Termin statt, der noch per Aushang bekannt gegeben wird, oder nach Vereinbarung. Das Mentoring ist ein Angebot von SHAN, das allen Studierenden der Sinologie kostenlos offen steht.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Illegale Organentnahmen an Falun Gong-Mitgliedern? <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong>Vor etwa zwei Jahren trug eine Menschenrechtsorganisation schwerwiegende Anschuldigungen an zwei kanadische Menschenrechtsexpertern heran: In China w\u00fcrden Falun Gong-Praktizierende systematisch und ohne deren Einwilligung f\u00fcr Organentahmen am lebendigen Leib benutzt. Die Praktizierenden w\u00fcrden im Verlauf der Operation oder direkt danach get\u00f6tet, zudem profitierten weite Kreise von Milit\u00e4r und politischen Funktionstr\u00e4gern von dieser Praxis. David Kilgour, ehemaliger kanadischer Parlamentsabgeordneter, Staatssekret\u00e4r und Staatsanwalt sowie der international anerkannter Menschenrechtsanwalt David Matas, der eine private Kanzlei in Kanada f\u00fchrt, gingen diesen Anschuldigungen nach. Ein erster Bericht wurde im Juli 2006 vorgelegt, ein zweiter Ende Januar 2007. Nach mehreren Jahren Recherche sind sich die beiden sicher: die Anschuldigungen treffen zu.<\/strong><br \/> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Herr Matas, Sie waren urspr\u00fcnglich als Anwalt t\u00e4tig, ihre Hauptfelder waren Recht, Wirtschaftsrecht und \u00e4hnliches. Als jemand mit diesem Thema auf Sie zukam, woher kam Ihre Bereitschaft, so viel Zeit und Energie zu investieren?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIch interessiere mich f\u00fcr Menschenrechte, und das hier ist offensichtlich eine schwere Menschenrechtsverletzung. Ein weiterer Punkt ist, dass bei diesem Thema sonst niemand etwas unternahm. Bei anderen Menschenrechtsverletzungen gibt es viele Akteure, und hier tat einfach niemand etwas. Somit ist mein pers\u00f6nlicher Beitrag diese Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Eine solche Beschuldigung wie die, dass Falun Gong-Anh\u00e4nger in China systematisch und gegen ihren Willen f\u00fcr Organentnahme missbraucht werden, ist sicherlich nicht einfach zu untersuchen. Wo und wie fingen Sie an?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMein Kollege David Kilgour und ich hatten einige Forscher, die mit uns zusammenarbeiteten. Wir fingen einfach an, so viele Informationen wie m\u00f6glich zu beschaffen, indem wir Spuren folgten, einzelne F\u00e4den miteinander verkn\u00fcpften, um dann zu sehen, wohin diese uns f\u00fchren. Wir begannen au\u00dferdem damit, einen analytischen Rahmen zu schaffen um klar zu definieren, was wir beweisen und was wir widerlegen m\u00fcssten und herauszufinden, wie wir das tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Welchen Problemen sahen Sie sich dabei ausgesetzt?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEin Problem war, dass wir nicht nach China reisen konnten, da wir keine Visa von der chinesischen Regierung bekamen. Au\u00dferdem gibt es das evidente Problem, dass keiner diese Vorg\u00e4nge \u00fcberlebt. Es gibt keine Autopsie, keine Opferleichen, keine Zeugen, keine Aufzeichnungen und nur unzuverl\u00e4ssige Beweise von Straft\u00e4tern. Das ist eine Situation, in der wir uns die einzelnen Puzzleteile dar\u00fcber, was passiert, aus anderen Quellen als denen, die normalerweise Prim\u00e4rquellen sind, zusammensuchen mussten. Nat\u00fcrlich war die Regierung Chinas so unkooperativ wie sie nur sein konnte und \u00fcberhaupt keine Hilfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Bei so vielen Schwierigkeiten: Was sind ihre Hauptbeweise und woran machen Sie Ihre nun ver\u00f6ffentlichten Schlussfolgerungen fest?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tWir haben Beweise von begnadigten Opfern die aussagten, dass Falun Gong-Anh\u00e4nger systematisch einem Bluttest unterzogen w\u00fcrden, andere Verurteilte jedoch nicht. Zudem gibt es eine gro\u00dfe Gruppe von Nichtidentifizierten, die einfach verschwinden. Wir hatten Patienten die uns berichteten, dass die Operationen im Geheimen durchgef\u00fchrt werden und dass das Milit\u00e4r darin sehr stark involviert ist. Wir haben au\u00dferdem Kliniken angerufen die zugaben, dass die Quellen f\u00fcr Organe Falun Gong-Praktizierende sind. Weitere Indizien sind die generelle Lage der Menschenrechte in China und die Verteufelung von Falun Gong-Praktizierenden. Zudem haben wir die Darstellung der Exfrau eines Chirurgen, der solche Operationen vornahm \u2013 das sind so einige der Informationen, die wir haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Ihr erster Bericht wurde vor einem halben Jahr im Juli 2006 ver\u00f6ffentlicht. Hat sich die Situation seitdem unabh\u00e4ngig von der Ablehnung des Berichts durch die chinesische Regierung ge\u00e4ndert oder gar verbessert?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNun ja, es gab Ver\u00e4nderungen in dem Sinne, dass die Kliniken gewechselt wurden \u2013 das haben wir in Indonesien in Erfahrung gebracht. Man zog von bekannteren Krankenh\u00e4usern zu unbekannteren um, von gro\u00dfen Stadtkliniken zu abgelegenen, um die Transplantationen geheim zu halten. Eine weitere Entwicklung ist, dass wegen des Berichtes letztes Jahr das Volumen des Organhandels mit Australien zur\u00fcckgegangen ist. Zudem habe ich geh\u00f6rt, dass die Zahl der Transplantationen in China zur\u00fcckgegangen ist, weil man sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet. In Taiwan gab es auf der Basis unseres Reports eine Richtlinie, in der die Regierung die \u00c4rzte angewiesen hat, keine Transplantationen mit chinesischen Organen vorzunehmen. Also ja, es gab durchaus etwas, das passiert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Erwarten sie, dass sich durch \u00f6ffentlichen Druck etwas \u00e4ndern wird?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNat\u00fcrlich hoffen wir das, darum machen wir das ja auch. Ich bin im Bereich der Menschenrechte schon seit Jahrzehnten aktiv, manchmal bedeutet es einfach sehr viel Arbeit ohne konkrete Ergebnisse. Aber mit der Zeit erzielen diese Anstrengungen eine Wirkung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Sie erw\u00e4hnten gerade, dass Sie keine Visa f\u00fcr China bekamen. Gab es andere Einschr\u00e4nkungen oder Druck von chinesischer Seite aus?<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNat\u00fcrlich waren die Chinesen absolut nicht hilfsbereit, aber es war nicht so schlimm, dass es uns von der Arbeit abgehalten h\u00e4tte. Sie sagten, dass wir nicht unabh\u00e4ngig seien, was durchaus eine schwere Beleidigung ist. Sie haben au\u00dferdem einige Treffen mit gewissen Leuten unterbunden, und manchmal haben sie uns erfolgreich behindert. Unabh\u00e4ngig davon bem\u00fchen wir uns nat\u00fcrlich, diese Praxis der Organentnahme so gut wie m\u00f6glich bekannt zu machen.<br \/> \t\tDie Chinesen haben einige banale Widerspr\u00fcche im Bericht angekreidet, aber die waren so offensichtlich banal, dass unsere Position nicht wirklich untergraben wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Sie haben in der Vergangenheit auch zwei Mal ein Forum zu dieser Problematik angeboten, das von Falun Gong\/Falun Dafa organisiert wurde. Sehen Sie die Gefahr, dass Falun Gong Sie f\u00fcr ihre Zwecke benutzen k\u00f6nnte? Genau eine solche Parteinahme wurde Ihnen von den Chinesen vorgeworfen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tWir waren von einer Gruppe mehrerer Organisationen eingeladen, auch von Falun Gong-Mitgliedern. Falun Gong ist keine eigenn\u00fctzige Organisation, es gibt keine Mitgliedschaft, keine B\u00fcros, keine Bankkonten.<br \/> \t\tWenn man argumentiert, dass Falun Gong uns benutzt, dann denkt man von Falun Gong als einer Entit\u00e4t, einer Einheit \u2013 das ist es aber nicht. Es ist ein Glauben, den eine Gruppe von Menschen praktiziert.<br \/> \t\tEin weiterer Punkt ist: Von welchem Nutzen k\u00f6nnten wir f\u00fcr Falun Gong sein au\u00dfer dem, ihnen zu helfen, eine Menschenrechtsverletzung und Betr\u00fcgerei zu beenden? Es gibt keinen besonderen Zweck, den wir verfolgen. Wir sind keine Falun Gong-Anh\u00e4nger, wir bekehren niemanden dazu, Falun Gong-Praktizierender zu werden. Wir treiben keine Gelder f\u00fcr sie ein. Wir machen gar nichts f\u00fcr Falun Gong, au\u00dfer sie vor Organentnahmen zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Seit dem ersten Report reisen Sie und Ihr Kollege um die halbe Welt, halten Vortr\u00e4ge, sprechen mit Nongovernmental Organizations (NGOs), sind st\u00e4ndig besch\u00e4ftigt. Bereuen Sie, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNein. Ich m\u00fcsste nicht die ganze Zeit herumreisen, ich mache es aber weil ich denke, dass es das wert ist. Was ich bedauere ist, dass diese Praxis weitergeht. Und ich bedaure, dass nicht mehr Leute dieses Thema aufnehmen. Ich w\u00fcrde es gern sehen, dass die etablierten Organisationen das Thema aufnehmen, damit wir uns nicht mehr darum k\u00fcmmern m\u00fcssten. Aber es muss getan werden, und daher machen wir weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Inwieweit sind Sie mit den Reaktionen von NGOs nicht zufrieden?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIch habe mich sehr \u00fcber die International Society for Human Rights (ISHR), eine deutsche Organisation, gefreut. Sie k\u00fcmmern sich um dieses Thema und versuchen, da etwas zu unternehmen. Aber die internationalen Organisationen wie Human Rights Watch (HRW), Human Rights in China (HRIC) oder Laogai (Laogai Research Foundation) \u2013 keine dieser etablierten Organisationen, die ihren Fokus auf China gerichtet haben, hat wirklich etwas getan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span class=\"special\"><strong>Herr Matas, vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/span><\/p>\n<p> \t\tDas Interview f\u00fchrte Benjamin Kemmler.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Ein chinesisch-indisch-japanisches Gemeinschaftsprojekt mit deutscher Beteiligung: der Kongre\u00df gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und Imperialismus im Februar 1927 <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tVor achtzig Jahren \u2013 im Februar 1927 \u2013 inszenierte der KPD-Propagandist Willi M\u00fcnzenberg in Br\u00fcssel den internationalen Kongre\u00df gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und Imperialismus. Zu den Hauptrednern geh\u00f6rte der \u201eDelegierte des Zentral-Exekutiv-Komitees der Kuomintang\u201c Liao Huanxing und der \u201eDelegierte des Allindischen Nationalkongresses&#8220; Jawahar Lal Nehru, sowie der Japaner Sen Katayama. Auf dem gleichen Kongre\u00df wurde die Liga gegen Imperialismus und f\u00fcr nationale Unabh\u00e4ngigkeit gegr\u00fcndet; in das Exekutivkomitee wurden Liao, M\u00fcnzenberg und Nehru gew\u00e4hlt. Babette Gross, die Witwe M\u00fcnzenbergs, schrieb in einer Biographie ihres Mannes: \u201eDie Kuomintang besa\u00df ein B\u00fcro in Berlin, mit dessen Sekret\u00e4r, dem jungen und eifrigen Liau, M\u00fcnzenberg befreundet war.\u201c (Babette Gross: Willi M\u00fcnzenberg, Berlin, 1991, 287)<\/p>\n<p> \t\t<strong>Vom Reich der Mitte nach Mitteleuropa<\/strong><br \/> \t\tLiao Huanxing stammte wie Mao Zedong aus der Provinz Hunan und war zwei Jahre j\u00fcnger als dieser: er wurde 1895 in Xincheng geboren. Liao kannte Mao schon zur Zeit der KP-Gr\u00fcndung \u2013 nach manchen Quellen waren sie entfernt verwandt \u2013 und trat 1922 der Partei bei. Im gleichen Jahr ging er zum Studium nach Europa und \u00fcberbrachte dabei Mitteilungen der KP-Zentrale an die Kommunisten in Europa. Er \u201estudierte\u201c etwa f\u00fcnf Jahre lang an der Berliner Universit\u00e4t. Schon 1923 soll er eine deutsche Arbeiterin namens Dora geheiratet haben. Im Gegensatz zu anderen chinesischen Kommunisten wie Zhou Enlai und Zhu De, die er in Berlin traf, fiel Liao das Deutschlernen relativ leicht.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Journalismus f\u00fcr die Einheitsfront<\/strong><br \/> \t\tIn der Zeit der ersten chinesischen Einheitsfront (1925-27) f\u00fchrte Liao in Berlin ein politisches Doppelleben: er arbeitete sowohl f\u00fcr KP (und Kommunistische Internationale) als auch f\u00fcr die Kuomintang (KMT). In der \u00d6ffentlichkeit trat er als KMT-Repr\u00e4sentant Liau auf, in der kommunistischen Presse publizierte er unter dem Pseudonym Tang Shin She (Xingqi). Er schrieb unter anderem f\u00fcr die Komintern-Organe Internationale und Internationale Pressekorrespondenz (Inprekorr), f\u00fcr M\u00fcnzenbergs Arbeiter-Illustrierte Zeitung (AIZ), die S\u00e4chsische Arbeiter Zeitung, sowie f\u00fcr chinesische Zeitungen. Seine Brosch\u00fcre Die ungleichen Vertr\u00e4ge und die chinesische Revolution wurde in mehreren Sprachen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Fl\u00fcgelk\u00e4mpfe<\/strong><br \/> \t\tZwischen den verschiedenen KMT-Fl\u00fcgeln entstanden jedoch \u2013 vor allem nach Sun Yatsens Tod (im M\u00e4rz 1925) \u2013 scharfe Konflikte. Die amerikanische Journalistin Agnes Smedley, die sich damals mit dem Inder V. Chattopadhyaya in Deutschland aufhielt, erw\u00e4hnt in ihrem Buch Der gro\u00dfe Weg ein sp\u00e4teres Gespr\u00e4ch mit Zhu De: \u201eIch selbst hatte in der gleichen Periode auch in Berlin gelebt &#8230; Als er von diesen Konflikten sprach, erinnerte ich mich an eine der chinesischen Versammlungen, in denen es zu Zusammenst\u00f6\u00dfen gekommen war. Diese Versammlung, an der etwa f\u00fcnfhundert Personen, darunter auch Deutsche, Inder und Chinesen teilnahmen, war von der \u00f6rtlichen Kuomintanggruppe einberufen worden. General Tschu (Zhu) war einer der F\u00fchrer diese Gruppe gewesen.\u201c (Agnes Smedley: Der gro\u00dfe Weg, Berlin, 1958)<br \/> \t\tIm Juni 1925 wurden Zhu De und Liao Huanxing nach einer Studentenversammlung verhaftet. Zhu, der als Kommunist mehrfach aufgefallen war, wurde ausgewiesen (und ging im Juli nach Moskau). Liao bekam zun\u00e4chst keine gr\u00f6\u00dferen Probleme \u2013 seine Kontakte zur Internationalen Arbeiterhilfe und zur sowjetischen Botschaft wurden von den deutschen Sicherheitsorganen allerdings aufmerksam beobachtet; er war als \u201eeifriger Parteig\u00e4nger der Russen bekannt\u201c.<\/p>\n<p> \t\t<strong>J. Nehru und V. Chattopadhyaya<\/strong><br \/> \t\tIm Winter 1926-27 herrschte bei den kommunistischen Parteien und der Komintern gro\u00dfe Euphorie wegen der ersten Erfolge der chinesischen Einheitsfront und des Nordfeldzugs. In dieser Zeit veranstaltete der KPD-Reichstagsabgeordnete Willi M\u00fcnzenberg, der auch die Internationale Arbeiterhilfe (IAH) leitete, in Br\u00fcssel den Kongre\u00df gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und Imperialismus. (s.a. Willi M\u00fcnzenberg: Solidarit\u00e4t \u2013 Zehn Jahre Internationale Arbeiterhilfe, Berlin, 1931) Nach dem im gleichen Jahr ver\u00f6ffentlichten Kongre\u00dfbericht nahmen \u00fcber 170 Delegierte aus mehr als zwanzig L\u00e4ndern teil; die Delegationen aus China und Deutschland waren die gr\u00f6\u00dften. Viele nicht-europ\u00e4ische Teilnehmer, darunter auch die meisten Chinesen, studierten oder arbeiteten schon in Europa und waren nicht extra wegen des Kongresses angereist. Neben Liao kamen noch verschiedene andere chinesische Kommunisten nach Br\u00fcssel, die sich jedoch als Studenten, Gewerkschaftsmitglieder oder Kuomintangrepr\u00e4sentanten ausgaben. Unter den Indern waren J. Nehru und Smedleys \u201eGatte\u201c Chattopadhyaya. Der im Februar 1927 noch als erfolgreich eingesch\u00e4tzte \u201eFreiheitskampf des chinesischen Volkes\u201c war das Haupthema der Konferenz. Liao war der erste Redner und begann mit den Worten: \u201eIm Namen des Zentral-Exekutiv-Komitees der Kuomintang &#8230;\u201c, machte aber auch deutlich, welchem Fl\u00fcgel der Partei er zuneigte: \u201eWenn auch unsere Partei, die Kuomintang, im Kampf gegen die Fremdenherrschaft alle Klassen in sich vereinigt, so spielt doch die Bauern- und Arbeiterschaft, die mehr als 80% der chinesischen Bev\u00f6lkerung ausmacht, die Hauptrolle.\u201c<\/p>\n<p> \t\t<strong>Gegen Imperialismus \u2013 f\u00fcr Unabh\u00e4ngigket<\/strong><br \/> \t\tDas Hauptergebnis des Kongresses war die Gr\u00fcndung der Liga gegen Imperialismus und f\u00fcr nationale Unabh\u00e4ngigkeit. Liao, M\u00fcnzenberg und Nehru wurden Mitglieder eines siebenk\u00f6pfigen Exekutivkomitees; die Zentrale war in Berlin.<br \/> \t\tInteressant ist vor allem, da\u00df in Br\u00fcssel eine enge Zusammenarbeit von Indern und Chinesen (gegen Gro\u00dfbritannien) gefordert wurde, dies war vor allem im sowjetischen Interesse. In diesem Bereich haben Smedley und Liao wohl regelm\u00e4\u00dfig zusammengearbeitet. In der Biographie Agnes Smedley von Janice und Stephen MacKinnon (Z\u00fcrich, 1989) hei\u00dft es: \u201eSchon bald nach der Gr\u00fcndung der Liga gegen den Imperialismus machte sich Smedley an die Umsetzung eines ihrer Hauptziele: Nachrichten \u00fcber China in der indischen Presse zu lancieren. Die Chinesische Nationalistische Partei (Kuomintang) hatte ein Informationsb\u00fcro in Berlin eingerichtet. Die Artikel dienten dem Ziel, da\u00df sich Chinesen und Inder als gemeinsame Opfer des britischen Imperialismus vereinigten, um sich der Briten zu entledigen.\u201c (S.164) Die Kontakte mit Liao und anderen Chinesen haben Smedley vielleicht auch zu ihrer eigenen Chinareise inspiriert.<br \/> \t\tSp\u00e4testens 1927 lernte der kommunistische Chinese Liao Huanxing auch den kommunistischen Sinologen Karl August Wittfogel kennen \u2013 beide nahmen am Br\u00fcsseler Kongre\u00df teil. Da Liao zu dieser Zeit die von Sun Yatsen gegr\u00fcndete KMT repr\u00e4sentierte und Wittfogel schon 1927 eine Auswahl der Werke Sun Yatsens auf Deutsch herausgab, ist jedoch anzunehmen, da\u00df beide schon vorher zusammengearbeitet hatten. Beide waren mit M\u00fcnzenberg befreundet und beide publizierten in den gleichen Zeitschriften. Zu den letzten deutschsprachigen Artikeln Liaos geh\u00f6rt ein Bericht \u00fcber die Br\u00fcsseler Tagung in der AIZ, sowie ein Beitrag \u00fcber den Verrat Chiang Kaisheks in der Internationalen (Mai 1927).<\/p>\n<p> \t\t<strong>Moskau und Peking<\/strong><br \/> \t\tNachdem im Sommer 1927 die Einheitsfront in China gescheitert war und KP und Komintern Ende des Jahres beim Kantoner Aufstands eine bittere Niederlage erlitten hatten, wurde die Strategie der kommunistischen Parteien radikaler. Dies f\u00fchrte auch zur Abl\u00f6sung Liaos in Berlin; er wurde nach Moskau versetzt und arbeitete nun im Exekutivkomitee der Komintern (EKKI). Ruth Werner, die Anfang der drei\u00dfiger Jahre f\u00fcr den Sowjetspion Richard Sorge in Shanghai gearbeitet hatte, ging 1933 zu einer Schulung nach Moskau. Sie traf dort ihre Shanghaier Freundin, Agnes Smedley, wieder: \u201eAgnes und ich besuchten den chinesischen Genossen Liau. Er war mit einer Arbeiterin aus einer s\u00fcddeutschen Industriestadt verheiratet. Das Ehepaar Liau hatte einen reizenden, vielleicht sechsj\u00e4hrigen Jungen.\u201c (Ruth Werner: Sonjas Rapport, Berlin, 1977, 130) Liao Huanxing wurde 1938 verhaftet und verbrachte mehr als zehn Jahre in sibirischen Lagern. V. Chattopadhyaya starb w\u00e4hrend der S\u00e4uberungen in der Sowjetunion w\u00e4hrend J. Nehru ein ber\u00fchmter Politiker wurde. Liao durfte erst 1951 nach China ausreisen, konnte jedoch aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands kaum noch arbeiten. Er starb 1964, seine Frau Dora kurz nach ihm. In den folgenden zwei Jahrzehnten wurde \u00fcber seine Aufenthalte in Deutschland und in der Sowjetunion fast nichts bekannt. Weder in der DDR noch in der Volksrepublik wollte man sich mit dem Opfer der stalinistischen S\u00e4uberungen befassen. Erst als in den achtziger Jahren die europ\u00e4ischen Aktivit\u00e4ten chinesischer Kommunisten und die Deutschlandbesuche von Zhou Enlai und Zhu De genauer erforscht wurden, erschienen in China einige seiner Artikel sowie biographische Informationen. Die fr\u00fchen Kontakte von linken Chinesen, Indern und Japanern in Deutschland sind jedoch noch nicht systematisch untersucht worden.<\/p>\n<p> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">22 :: Eberhard Sandschneider \u2013 &#8222;Globale Rivalen \u2013 Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens&#8220; <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Die Chinesen kommen \u2013 Als Rivalen oder Partner?<\/strong><br \/> \tM\u00fcssen wir uns \u00e4ngstigen vor den Chinesen, ihrer wirtschaftlichen Konkurrenz, ihrer wachsenden milit\u00e4rischen St\u00e4rke, ihren au\u00dfenpolitischen Ambitionen? \u201eChina ist der Markt der Zukunft\u201c, h\u00f6rt man von allen Seiten, aber ist das tats\u00e4chlich so? Rivale oder Partner, diese Frage stellen sich viele, wenn sie an die boomende Wirtschaft in China denken. Eberhard Sandschneider diskutiert und analysiert genau diese Frage in seinem k\u00fcrzlich erschienen Buch \u201eGlobale Rivalen \u2013 Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens\u201c. Als Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik und Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Politik Chinas und Internationale Beziehungen an der Freien Universit\u00e4t Berlin ist Sandschneider Experte f\u00fcr deutsche Au\u00dfenpolitik. Die Grundfrage, der er sich stellt, lautet: Kann China zu einer machtpolitischen Herausforderung werden, der der Westen nicht gewachsen ist? Zwar lassen uns die Informationsfluten, die uns aus China erreichen, dieses Bild mit China assoziieren, vermitteln aber dadurch nicht unbedingt mehr Wissen \u00fcber das bev\u00f6lkerungsreichste Land der Erde. Gegens\u00e4tzliche Infos, fragw\u00fcrdige Einsch\u00e4tzungen und Zahlenfluten verf\u00e4lschen unser Bild. Sandschneider gibt einen kurzen vergleichenden \u00dcberblick \u00fcber die politische und wirtschaftliche, wie auch geschichtliche Situation von Ost (China) und West (Europa und die USA) bis in die nahe Zukunft, bevor er ins Detail geht. Das Jahr 1989 stellt aus seiner Sicht sowohl f\u00fcr den Westen als auch f\u00fcr den Osten eine Wende dar. In Deutschland fiel die Mauer, in Mittel- und Osteuropa brachen alle kommunistischen Systeme zusammen. Der westliche Traum von Demokratie und Marktwirtschaft war in Erf\u00fcllung gegangen und man blickte aus im Westen euphorisch in die Zukunft. In China wurden zur gleichen Zeit Proteste laut, die Demokratie forderten, aber ohne Erfolg blieben. Am 4. Juni 1989 wurden die friedlichen Demonstrationen junger Menschen von chinesischen Panzern niedergeschlagen. Gerechtfertigt wurde die Niederschlagung mit dem Diktum der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Instabilit\u00e4t und Chaos vermeiden zu m\u00fcssen. Hinter diesem Ziel m\u00fcssten alle anderen Interessen zur\u00fcckstehen, so hie\u00df es von chinesischer Seite. Sandschneider benutzt dieses einschneidende Ereignis bewusst, um den Leser schon am Anfang seine kritische Sichtweise auf China n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p> \t<strong>Zwei Welten, die aufeinander treffen<\/strong><br \/> \tSandschneider wirft seinen Blick hier nicht nur auf Reibungspunkte der chinesischen, sondern auch der deutschen Politik. Denn auch dem Westen sind Fehlwahrnehmungen zu attestieren. Seit der Wende 1989\/1990 und dem Ende des Ost-West-Konfliktes sollte sich nach westlicher Sicht Demokratie in Verbindung mit Marktwirtschaft weltweit durchsetzen. Dieses \u201eErfolgsrezept\u201c, wie Sandschneider es nennt, hatte sich im Westen best\u00e4tigt und etabliert. Die \u201egarantierte Sicherheit\u201c, die herrschte, veranlasste die meisten dazu, diese Strategie als universell perfekt anzusehen. W\u00fcnschenswert erschien diese Kombination also auch f\u00fcr China &#8211; immerhin h\u00e4tten Taiwan und S\u00fcdkorea es vorgemacht. Doch warum sollte China seine Politik \u00e4ndern, nur weil der Westen es so will? China hat sich auch ohne diesen zu dem Wirtschaftswunder entwickelt, das es heute ist. Sandschneider diskutiert dabei auch die Rezeption von Chinas Aufstieg durch den Westen, insbesondere die Frage, in welchem Ma\u00dfe China in sicherheits- und wirtschaftspolitischer Hinsicht eine Bedrohung f\u00fcr die USA und Europa darstellt. Diskussionen \u00fcber Chinas Aufstieg fallen in Amerika weitaus negativer aus als in Europa. Auf wichtige Fragen \u00fcber den Umgang mit China geben die USA und Europa sehr unterschiedliche Antworten, was f\u00fcr China eine offensichtliche Spaltung der Meinung im Westen darstellt. Aus diesem strategisch ung\u00fcnstigen Defizit im Auftreten des Westens gegen\u00fcber China k\u00f6nnte es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter seine Vorteile ziehen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht attestiert Sandschneider den Chinesen ein geschicktes Vorgehen. Reformen, die Schritt f\u00fcr Schritt zum Erfolg f\u00fchren sollen, erm\u00f6glichten nach chinesischer Aussage die vorsichtige wirtschaftliche \u00d6ffnung Chinas nach au\u00dfen. Sandschneider hingegen vermutet dahinter das Eingest\u00e4ndnis, dass es an wirtschaftlicher St\u00e4rke f\u00fcr den direkten Wettbewerb mit dem Ausland noch fehle. China \u00f6ffnet sich nur da, wo es sich einen eigenen Vorteil erschleichen k\u00f6nne.<\/p>\n<p> \t<strong>Wird China also Partner oder Rivale des Westens?<\/strong><br \/> \tChina handele zu seinem eigenen Vorteil und ist nicht auf eine internationale Kooperation, beispielsweise zur m\u00f6glichen Verst\u00e4rkung des aktuellen Kampfs gegen den Terrorismus, angewiesen. Chinesischer Waffenhandel mit dem Nahen Osten und die zielgerichtete, eigenn\u00fctzige Suche nach Energiequellen in Afrika oder Lateinamerika sind daf\u00fcr nur einige Beispiele. Aus politischer Sicht versucht Sandschneider, West und Ost gleichwertig zu behandeln, indem er Entwicklungen wie die \u00d6ffnung der K\u00fcstenst\u00e4dte Chinas lobt, gleichzeitig aber die Schere zwischen Arm und Reich in Ost- und Westchina kritisch sieht. Er versetzt sich in die Lage der Chinesen und versucht die Position der Kommunistischen Partei nachzuvollziehen. Dabei ist der Aufstieg Chinas zur Weltmacht vielleicht weniger sicher, als im Westen oft angenommen wird. Sandschneider sieht eine ganze Reihe schwerer Fehler der KPCh, die zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch f\u00fchren k\u00f6nnten. Da in China, anders als im Westen, der gesamte Apparat von einer einzigen Institution, der Kommunistischen Partei, abh\u00e4nge, sei das Land f\u00fcr solche Fehler deutlich anf\u00e4lliger.<br \/> \tSandschneider empfiehlt, den Aufstieg Chinas zur Weltmacht n\u00fcchtern zu sehen. \u00dcberzeugt gibt er zu verstehen, dass nur, wer es verstehe, China an seinen Interessen zu packen, erfolgreich mit dem Land kooperieren k\u00f6nne. Seine Antwort auf die Frage lautet somit: \u201eEs liegt an uns, ob aus drohender Rivalit\u00e4t produktiver Wettbewerb entstehen kann.\u201c<\/p>\n<p> \tKathrin Achenbach und Benjamin Kemmler<br \/> \t<img decoding=\"async\" alt=\"link\" class=\"image-left\" src=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview\">E-Mail senden<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<em>Eberhard Sandschneider<br \/> \tGlobale Rivalen &#8211; Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens<br \/> \tHanser Wirtschaft<br \/> \tISBN: 3446409343<br \/> \tEUR 19,90<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Veranstaltungen und Termine Einladung zum Treffen der SHAN-Ortsgruppe Peking Am 21. April l\u00e4dt die Ortsgruppe zu einem Treffen aller Heidelberger Sinologen in Peking ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-208","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"INHALT Veranstaltungen und Termine Einladung zum Treffen der SHAN-Ortsgruppe Peking Am 21. April l\u00e4dt die Ortsgruppe zu einem Treffen aller Heidelberger Sinologen in Peking ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2007-04-01T11:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-20T17:37:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"22\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\"},\"headline\":\"Newsletter 2007 Nr. 10\",\"datePublished\":\"2007-04-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:37:33+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/\"},\"wordCount\":4344,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/147.142.222.80:8081\\\/Plone\\\/SHAN\\\/images\\\/arrow_right_blue.jpg\\\/image_preview\",\"articleSection\":[\"Newsletter\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/\",\"name\":\"Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/147.142.222.80:8081\\\/Plone\\\/SHAN\\\/images\\\/arrow_right_blue.jpg\\\/image_preview\",\"datePublished\":\"2007-04-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:37:33+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/147.142.222.80:8081\\\/Plone\\\/SHAN\\\/images\\\/arrow_right_blue.jpg\\\/image_preview\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/147.142.222.80:8081\\\/Plone\\\/SHAN\\\/images\\\/arrow_right_blue.jpg\\\/image_preview\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2007\\\/04\\\/01\\\/newsletter-2007-nr-10\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Newsletter 2007 Nr. 10\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"description\":\"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"width\":645,\"height\":371,\"caption\":\"SHAN e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/author\\\/shan-ev_pr\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.","og_description":"INHALT Veranstaltungen und Termine Einladung zum Treffen der SHAN-Ortsgruppe Peking Am 21. April l\u00e4dt die Ortsgruppe zu einem Treffen aller Heidelberger Sinologen in Peking ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr [&hellip;]","og_url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/","og_site_name":"SHAN e.V.","article_published_time":"2007-04-01T11:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-05-20T17:37:33+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview","type":"","width":"","height":""}],"author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"22\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4"},"headline":"Newsletter 2007 Nr. 10","datePublished":"2007-04-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:37:33+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/"},"wordCount":4344,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview","articleSection":["Newsletter"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/","name":"Newsletter 2007 Nr. 10 - SHAN e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview","datePublished":"2007-04-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:37:33+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#primaryimage","url":"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview","contentUrl":"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/images\/arrow_right_blue.jpg\/image_preview"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/04\/01\/newsletter-2007-nr-10\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/shan-hd.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Newsletter 2007 Nr. 10"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","name":"SHAN e.V.","description":"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk","publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/shan-hd.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization","name":"SHAN e.V.","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","contentUrl":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","width":645,"height":371,"caption":"SHAN e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["https:\/\/shan-hd.de"],"url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/author\/shan-ev_pr\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=208"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2541,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208\/revisions\/2541"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}