{"id":210,"date":"2007-05-01T12:00:00","date_gmt":"2007-05-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/05\/01\/newsletter-mai-2007-nr-11\/"},"modified":"2026-05-20T18:37:31","modified_gmt":"2026-05-20T17:37:31","slug":"newsletter-mai-2007-nr-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/05\/01\/newsletter-mai-2007-nr-11\/","title":{"rendered":"Newsletter Mai 2007 Nr. 11"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_VeranstaltungenundTermin\">\n\tVeranstaltungen und Termine<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tMitgliedervollversammlung von SHAN<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDiesen Dienstag, den 15. Mai 2007, findet die erste \u00f6ffentliche Vollversammlung von SHAN statt. Beginn ist um 19 Uhr in Raum 136 des Geb\u00e4udes Akademiestra\u00dfe 4-8. Ein wesentlicher Punkt auf der Tagesordnung ist die Wahl des neuen Vorstands.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAlle Mitglieder und Interessenten sind herzlich eingeladen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag von Tilman Spengler im Rahmen des Ehemaligentreffen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVom 16. bis 17. Juni 2007 l\u00e4dt SHAN alle Alumni der Heidelberger Sinologie zum Ehemaligentreffen ein. Neben einem Festvortrag und dem Angebot zu weiteren kulturellen Programmpunkten wird es vor allem Gelegenheit geben, sich bei einem gemeinsamen Abendessen auszutauschen und alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen. Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie einfach eine E-Mail an alumni@sino.uni-heidelberg.de. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir Tilman Spengler, Sinologe, Publizist und Kuratoriumsmitglied von SHAN f\u00fcr einen Vortrag gewinnen konnten. Der Vortrag zum Thema &#8222;China &#8211; unser Utopia?&#8220; ist \u00f6ffentlich und findet am 16. Juni um 17 Uhr in der alten Aula statt. Im Anschluss gibt es einen Sektempfang, zu dem wir alle Mitglieder und Studierenden des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften willkommen hei\u00dfen. Wir freuen uns auf Ihr\/Euer Erscheinen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEinladung zum SHAN-Stammtisch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn Zukunft wird sich der SHAN-Stammtisch jeden letzten Donnerstag im Monat treffen, um in lockerer Atmosph\u00e4re den Austausch zwischen Mitgliedern, Helfern des Netzwerkes und Interessierten zu erleichtern. Das erste Treffen wird am 31. Mai ab 20 Uhr im Zeughaus der Marstallmensa stattfinden.<\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_TreffenderOrtsgruppePeki\">\n\tTreffen der Ortsgruppe Peking<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm Samstag, den 21. April 2007 fand in Beijing in der South German Bakery das Gr\u00fcndungstreffen der Ortsgruppe Beijing statt. Die anwesenden Alumni betonten, wie wichtig eine Plattform wie SHAN f\u00fcr Sinologen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#1\"><strong>&gt;&gt; zum Bericht<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_ZweineuechinesischeSprac\">\n\tZwei neue chinesische Sprachlehrer unterrichten seit diesem Semester in<br \/>\n Heidelberg. An dieser Stelle m\u00f6chten wir sie Ihnen kurz vorstellen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWu Chwun-jing aus Taiwan &#8212; &#8222;Deutsches Brot und deutscher K\u00e4se schmecken mir sehr, das Essen ist einfach und gesund. Seit ich hier in Heidelberg bin, habe ich noch nicht richtig selbst gekocht und vermisse chinesisches Essen gar nicht.&#8220;<br \/> \tWu Chwun-Jing unterrichtet in diesem Semester Sprachkurse im Prop\u00e4deutikum, taiwanesische Zeitschriftenlekt\u00fcre sowie eine \u00dcbung zum Wissenschaftsdiskurs. Sie besch\u00e4ftigt sich schon seit ungef\u00e4hr 20 Jahren mit Chinesisch als Fremdsprache, zwischendurch hat sie als Journalistin und Redakteurin gearbeitet. Seit einigen Jahren unterrichtet Wu Chwun-Jing an der National Taiwan Normal University. Obwohl sie zum ersten Mal in einem anderen Land ist f\u00fchlt sie sich sehr wohl hier in Deutschland. &#8222;F\u00fcr mich ist alles fremd, aber zum Gl\u00fcck sind die Leute hier in Deutschland sehr freundlich, sowohl die Studenten und Mitarbeiter in der Sinologie als auch die Passanten auf der Stra\u00dfe. Sie haben mir oft geholfen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tNeben ihrer Lehrt\u00e4tigkeit lernt Wu Chwun-Jing flei\u00dfig Deutsch. &#8222;Husserl und Heidegger sowie ihre Ph\u00e4nomenologie haben bei mir f\u00fcr Deutschland und deutsche Kultur Interesse geweckt. Zur Zeit kann ich nur einige S\u00e4tze, aber ich hoffe, dass ich in einem Jahr gutes Deutsch sprechen kann.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tLi Wenhong aus Qingdao &#8212; &#8222;Vor zehn Jahren war ich schon als Austauschstudentin hier am Sinologischen Institut. Ich kenne Heidelberg gut, in den letzten Jahren hat sich die Stadt fast nicht ver\u00e4ndert. Daf\u00fcr ist meine Rolle eine ganz andere als fr\u00fcher.&#8220;<br \/> \tWenn ich durch die Stra\u00dfen gehe erinnere ich mich langsam wieder an meine Studentenzeit in Heidelberg&#8220;, sagte Li Wenhong. Zuletzt arbeitete sie als Sprachdozentin in der Deutschabteilung der Fremdsprachenhochschule Beijing. Jetzt ist sie nach Heidelberg zur\u00fcckgekehrt. Li Wenhong unterrichtet in diesem Semester den Anf\u00e4ngerkurs H\u00f6rverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tNeben ihrem Unterricht m\u00f6chte sie zum Thema Menschrechte in der deutschen Au\u00dfenpolitik forschen. Hierzu hat sie bereits einige B\u00fccher aus der Universit\u00e4tsbibliothek und dem politikwissenschaftlichen Institut ausgeliehen. Von den Professoren dort habe sie viele wichtige Hinweise bekommen, erz\u00e4hlt Li Wenhong. &#8222;Deutschland ist in diesem Forschungsbereich sehr aktiv, ich interessiere mich daf\u00fcr und m\u00f6chte mich damit besch\u00e4ftigen. Dadurch kann ich auch wieder eine sch\u00f6ne Zeit in Heidelberg verbringen.&#8220;<\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_MissMaosorgtfrAufsehen\">\n\tMiss Mao sorgt f\u00fcr Aufsehen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWie in China gegen unliebsame Kunst vorgegangen wird &#8211; und dies den K\u00fcnstlern mitunter n\u00fctzen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm 6. Mai ging in Peking die &#8222;CIGE&#8220;, Chinas derzeit wichtigste Ausstellung f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, zu Ende. An vier Tagen zeigten 120 internationale und lokale Galerien Werke gr\u00f6\u00dftenteils chinesischer, aber auch internationaler K\u00fcnstler. Jeden Tag gingen Vertreter des Organisationskomitees durch die Hallen um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Exponate &#8222;den chinesischen Vorschriften entsprechen&#8220;, wie der Text in der offiziellen Ausschreibung lautet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#2\"><strong>&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_EditionLeMondeDiplomatiq\">\n\t&#8222;Edition Le Monde Diplomatique: China. Verordnete Harmonie, entfesselter Kapitalismus.&#8220;<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tChina ist \u00fcberall und st\u00e4ndig wiederkehrendes Thema. Kaum vergeht eine Woche, in der nicht eine gr\u00f6\u00dfere Tages- oder Wochenzeitung ein China-Spezial oder \u00e4hnliches bringen w\u00fcrde. Und so w\u00e4hlt &#8222;Le Monde diplomatique&#8220;, bisher insbesondere f\u00fcr den &#8222;Atlas der Globalisierung&#8220; bekannt, f\u00fcr ihr erstes Themenheft der neu erscheinenden Reihe &#8222;Edition LMD&#8220; auch gleich China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><strong>&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_ChinavereineAsiengesells\">\n\tChinavereine, Asiengesellschaften und ihre Publikationen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWeltweit gibt es eine ganze Reihe chinawissenschaftlicher Vereinigungen, die ihre Arbeiten zum Teil auch online zug\u00e4nglich machen. Einige der wichtigsten Chinavereine und Asiengesellschaften werden hier kurz vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#4\"><strong>&gt;&gt; zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">SHAN-Treffen in Beijing <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAm Samstag, den 21. April 2007 fand in Beijing in der South German Bakery das Gr\u00fcndungstreffen der Ortsgruppe Beijing statt.<br \/> \t\tPatricia Schetelig, die bei der Deutschen Botschaft in Beijing arbeitet und auch Mitglied des Kuratoriums von SHAN ist, sprach ein Gru\u00dfwort von Seiten des Kuratoriums. Darin betonte sie, dass die Gr\u00fcndung des Alumnivereins \u201eeine gro\u00dfartige Idee und gerade f\u00fcr Sinologen die Vernetzung untereinander von gro\u00dfem Interesse sei.\u201c Sie lobte ausdr\u00fccklich die bisher geleistete Arbeit, wie etwa den regelm\u00e4\u00dfig erscheinenden Newsletter und die gelungen gestaltete Website.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn der anschlie\u00dfenden Vorstellungsrunde gaben alle Teilnehmer Einblicke in ihre T\u00e4tigkeitsfelder, die von Unternehmensberatung oder der Arbeit f\u00fcr die Botschaft \u00fcber chinesisch-deutschen Kulturaustausch und Traditionelle Chinesische Medizin bis zur Forschung im Bereich klassische chinesische Arch\u00e4ologie oder zur Internationalisierungsstrategie chinesischer Unternehmen reichten. Diese Vielf\u00e4ltigkeit zeigt auch die Flexibilit\u00e4t der Einsetzbarkeit sinologischer Kompetenzen und beweist, dass es f\u00fcr Sinologen zwar nicht \u201eden\u201c idealen Job geben kann, sie f\u00fcr viele Bereiche aber die ideale Qualifikation mit sich bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMichael Meyer, Berater bei Boston Consulting in Beijing, betonte jedoch, dass \u201eFirmen darauf achten, womit man sich w\u00e4hrend des Studiums besch\u00e4ftigt hat und welche Pers\u00f6nlichkeit sich daraus entwickelt hat.\u201c Mehrere Fremdsprachen seien nat\u00fcrlich immer ein plus genauso wie ein wirtschaftswissenschaftliches Zusatzfach und gute Noten. Sinologen haben in vielen Bereichen Jobaussichten, m\u00fcssen diese allerdings noch aktiver als so genannte \u201eharte\u201c F\u00e4cher gestalten. Trotz allem sei es seiner Meinung nach oft leichter, einem guten Sinologen wirtschaftliches Know-how beizubringen als einem Wirtschaftsstudenten Chinesisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t\u00dcber die Wichtigkeit der Sprachkenntnisse in ihrer Arbeit f\u00fcr die Botschaft sprach auch Patricia Schetelig. Als Sinologin mit sehr guten Chinesischkenntnissen h\u00e4tte sie einen deutlichen Vorteil gegen\u00fcber denjenigen, die die hiesige Landessprache nicht k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIsabell Hess-Friemann, urspr\u00fcnglich auf das Christentum in China spezialisiert, mittlerweile als Heilpraktikerin in Beijing t\u00e4tig, wies aber darauf hin, dass \u201egegen\u00fcber Sinologen in vielen Firmen Vorurteile existierten.\u201c Sinologen identifizierten sich so sehr mit der chinesischen Kultur, dass nicht mehr klar sei, \u201eauf wessen Seite sie eigentlich st\u00fcnden.\u201c Auf der anderen Seite br\u00e4chten Sinologen aus diesem Grund auch vielerlei Erfahrungen und Netzwerke aus China mit, die sie im Berufsleben zum Einsatz bringen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAlexandra Dziuba, die lange Zeit f\u00fcr das Goetheinstitut in Peking gearbeitet hat, wies darauf hin, dass gerade f\u00fcr die jetzige Studentengeneration Praktika \u201edas A und O f\u00fcr den Eintritt ins Berufsleben seien,\u201c und es wichtig sei, sich schon w\u00e4hrend des Studiums in dem Bereich zu orientierten, den man sich als sp\u00e4teres Berufsfeld vorstellen k\u00f6nne. Denn es ist nicht so, \u201edass der Arbeitsmarkt auf Sinologen wartet\u201c, wie Michael Meyer es treffend auf den Punkt brachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAus diesem Grund waren sich alle Anwesenden einig, dass SHAN f\u00fcr angehende, aber auch fertige Sinologen eine gute Plattform bietet, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen, und den Studenten der Heidelberger Sinologie mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Am Ende des Treffens entschieden sich daher auch alle Teilnehmer, die noch nicht Mitglied von SHAN waren, dem Verein beizutreten.<\/p>\n<p> \t\tCora Jungbluth, Liisi Karindi<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Miss Mao sorgt f\u00fcr Aufsehen <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAm 6. Mai ging in Peking die \u201eCIGE\u201c, Chinas derzeit wichtigste Ausstellung f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, zu Ende. An vier Tagen zeigten 120 internationale und lokale Galerien Werke gr\u00f6\u00dftenteils chinesischer, aber auch internationaler K\u00fcnstler. Jeden Tag gingen Vertreter des Organisationskomitees durch die Hallen um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Exponate \u201eden chinesischen Vorschriften entsprechen\u201c, wie der Text in der offiziellen Ausschreibung lautet. Als nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig beurteilten sie unter anderem die Skulpturen der Br\u00fcder Gao, die eine italienische Galerie ausstellte: \u201eMiss Mao\u201c ist eine Kunststoffskulptur in mehreren Ausf\u00fchrungen und verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen, die Kopf und Oberk\u00f6rper einer unbekleideten comicartigen Figur zeigt. Die Frisur und das charakteristische Muttermal am Kinn verraten, dass es sich um ein Portr\u00e4t Mao Zedongs handelt. Allerdings hat die Figur Br\u00fcste und eine pinocchioartige Nase. Die Aussage ist, der Galeristin nach, die folgende: Maos gr\u00f6\u00dfte L\u00fcge sei gewesen, dass er die \u201eMutter der Nation\u201c sei, sprich, dass der kommunistische Staat f\u00fcr die Menschen sorge.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tGegen 14 Uhr am 2. Ausstellungstag, so schildert es die Galeristin Beatrice Benedetti, sei ein Mitglied des Organisationskomitees in Begleitung dreier Wachm\u00e4nner aufgetaucht und h\u00e4tte kurz angebunden deutlich gemacht, dass die zwei Exemplare von Miss Mao nicht mehr ausgestellt werden d\u00fcrften. Proteste der Galeristin und der K\u00fcnstler hielten die Wachm\u00e4nner nicht davon ab, die Statuen provisorisch mit T\u00fcchern und Plakatfolien zu verh\u00fcllen. Die Bitte der Gao\u2013Br\u00fcder L\u00f6cher f\u00fcr die Augen und die Nase freischneiden zu d\u00fcrfen lehnten sie kategorisch ab, ebenso wie den von der Galeristin daraufhin an die Sockel der Statuen angebrachten Schriftzug \u201eCensured by the government\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDurch einen gl\u00fccklichen Zufall kam allerdings in diesem Augenblick der Genfer Galerist und Sammler Pierre Huber vorbei. Huber ist unter anderem Creative Director der im September in Shanghai stattfindenden \u201eShContemporary\u201c (ebenfalls eine Messe f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst) und schreibt derzeit an einem Buch \u00fcber chinesische Zensur. Er erstand die kleinere Ausf\u00fchrung von Miss Mao \u2013 samt dem \u00dcberwurf und dem provisorisch angebrachten Zensurhinweis \u2013 f\u00fcr 15 000 US Dollar. Der wirtschaftliche Schaden den das Atelier davontr\u00e4gt ist also eher gering. Vielmehr hat die, zugegebenerma\u00dfen zu Teilen auch provozierte Zensur laut Beatrice Benedetti dazu gef\u00fchrt, dass den Plastikskulpturen der Br\u00fcder Gao gro\u00dfe Aufmerksamkeit zuteil wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAndere Ateliers hatten weniger Gl\u00fcck. Ausstellungsst\u00fccke, die leichter zu transportieren waren als die wuchtige Miss Mao, mussten kurzerhand entfernt werden. Dem von der Kunsthalle Koblenz ausgestellten K\u00fcnstler Ren Rong gelang es laut Aussage des deutschen Vertreters \u201emit Engelszungen\u201c die Veranstalter davon zu \u00fcberzeugen, dass seine Bilder keine Kritik darstellten, sondern er vielmehr Stolz darauf sei (in Form seines Logos) mit Mao auf einem Bild zu erscheinen. Die Spermienschw\u00e4rme die von Maos Kopf ausgingen, schienen daraufhin kein Problem mehr darzustellen.<br \/> \t\tDie Br\u00fcder Gao sind nicht das erste Mal mit den chinesischen Beh\u00f6rden in Ber\u00fchrung gekommen. Selbst in ihrer eigenen Galerie d\u00fcrfen sie bestimmte Kunstwerke nicht ausstellen. Da sie sich 1989 an einer Unterschriftenaktion f\u00fcr den politischen Gefangenen Wei Jingsheng beteiligten, wurde ihnen f\u00fcr mehrere Jahre die Ausreise aus China untersagt.<\/p>\n<p> \t\tWeiterf\u00fchrende Informationen:<br \/> \t\t<a href=\"http:\/\/www.cige-bj.com\/\">CIGE<\/a><br \/> \t\t<a href=\"http:\/\/www.artnet.de\/artist\/6720\/gao-brothers.html\">Gao-Br\u00fcder<\/a><br \/> \t\t<a href=\"http:\/\/www.shcontemporary.info\/\">ShContemporary<\/a><\/p>\n<p> \t\tFabian L\u00fcbke<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Edition Le Monde Diplomatique: China. Verordnete Harmonie, entfesselter Kapitalismus. <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tChina ist \u00fcberall und st\u00e4ndig wiederkehrendes Thema. Kaum vergeht eine Woche, in der nicht eine gr\u00f6\u00dfere Tages- oder Wochenzeitung ein China-Spezial oder \u00e4hnliches bringen w\u00fcrde. Und so w\u00e4hlt \u201eLe Monde diplomatique\u201c, bisher insbesondere f\u00fcr den \u201eAtlas der Globalisierung\u201c bekannt, f\u00fcr ihr erstes Themenheft der neu erscheinenden Reihe \u201eEdition LMD\u201c auch gleich China.<\/p>\n<p> \t\tWenn sich auch der Vergleich mit \u00e4hnlichen Publikationen, wie beispielsweise den \u201eHeften zur politischen Bildung\u201c der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung aufdr\u00e4ngt, so unterscheiden sich beide durch die Strukturierung des Inhalts voneinander. Der vorliegende Band ist weniger ein in sich geschlossener, inhaltlich stringent positionierter Aufsatz \u00fcber aktuelle Aspekte der chinesischen Entwicklung, sondern vielmehr eine lose Sammlung von Artikeln und Essays von ganz unterschiedlichen Autoren.<br \/> \t\tChina polarisiert, dem kann sich auch die Redaktion von \u201eLe monde diplomatique\u201c nicht entziehen. Die Grundfrage, der sich die Redaktion gegen\u00fcbersieht und die man durch die Beitr\u00e4ge sowie deren Auswahl hindurch nachverfolgen kann, ob man n\u00e4mlich einen kritischen Ton anschl\u00e4gt oder eher die Fortschritte der letzten Jahre in den Vordergrund stellt, wird nicht mit einer einheitlichen Positionierung beantwortet, sondern jedem Autor \u00fcberlassen.<br \/> \t\tObwohl das Editorial die vermeintliche Marschrichtung mit einem kritischen \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle Situation in China anhand der Propagandaparole der \u201eharmonischen Gesellschaft\u201c vorzugeben scheint, finden sich dadurch erstaunlich unterschiedliche Positionen wieder. So findet sich vom Direktor des Zentrums f\u00fcr Amerikastudien der Fudan University in Shanghai eine Rechtfertigung der chinesischen Position zum Irakkrieg neben einem Pl\u00e4doyer von Lung Yingtai f\u00fcr die internationale Anerkennung Taiwans wieder. Ein Blick auf die Autorenliste offenbart auch warum. Neben einigen hauseigenen Journalisten des Herausgeberverlags finden sich dort ferner f\u00fcr sinologische Ohren nicht unbekannte Namen wie Wang Hui, Georg Blume oder eben Lung Yingtai.<\/p>\n<p> \t\tEtwas zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst jedoch die redaktionelle Nachbearbeitung. Abgesehen von einigen Widerspr\u00fcchen im Detail (in einem Artikel bek\u00e4mpft Chiang Kai-shek in den drei\u00dfiger Jahren erst die Kommunisten, dann die Japaner; w\u00e4hrend in einer Fu\u00dfnote auf Seite 51 das genau entgegengesetzt dargestellt wird) erfordern unterschiedliche Sichtweisen f\u00fcr den mit der Diskussion nicht ganz vertrauten Leser eine Erl\u00e4uterung. Wenn von einem der Autoren wie in China politisch korrekt der Terminus \u201eUnabh\u00e4ngigkeit Taiwans\u201c in Anf\u00fchrungszeichen gesetzt wird, w\u00e4hrend sie in einem anderen Artikel gefordert wird, dann w\u00e4re da eine Erl\u00e4uterung angebracht, der solche Feinheiten in den Diskurs \u00fcber die entsprechende Frage einordnet.<br \/> \t\tZudem stellt sich die Frage, warum die Aufs\u00e4tze und Artikel thematisch nur ungenau geordnet sind: warum etwas \u00fcber die derzeitigen Vorbereitungen auf Olympia lesen, dann etwas zu Au\u00dfenpolitik um daraufhin doch wieder zur Innenpolitik zur\u00fcckzukehren?<br \/> \t\tSehr positiv fallen dagegen die etwa aus dem \u201eAtlas der Globalisierung\u201c bekannten Grafiken und die Zeitleisten auf, die dem Leser \u00fcbersichtlich und einpr\u00e4gsam eine Menge Informationen zu vermitteln wissen.<\/p>\n<p> \t\tInsgesamt gelingt es den Herausgebern, die wichtigsten Facetten zu China herauszugreifen und in griffigen Artikeln dem Leser zu pr\u00e4sentieren, ohne sich auf eine endg\u00fcltige Bewertung oder Sichtweise festlegen zu wollen oder zu k\u00f6nnen. Dies geschieht immerhin mit mehr Tiefe als in einigen der derzeitigen auf den Markt erscheinenden B\u00fccher \u00fcber China \u2013 viel mehr als das l\u00e4sst sich von einem solchen Band kaum erwarten.<\/p>\n<p> \t\tBenjamin Kemmler<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong>Edition Le Monde Diplomatique Nr. 1\/2007<\/strong><br \/> \t\tChina<br \/> \t\tLe Monde Diplomatique<br \/> \t\tISBN 1864-3876 (978-3-937683-09-6)<br \/> \t\tEUR 18,00<\/p>\n<p> \t\t&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"relatedItems\" style=\"text-align: justify;\">\n\t&nbsp;<\/div>\n<h5 class=\"hiddenStructure\" style=\"text-align: justify;\" id=\"anker_Artikelaktionen\">\n\tArtikelaktionen<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Chinavereine, Asiengesellschaften und ihre Publikationen <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Arbeitsgemeinschaft junger Chinawissenschaftler\/Innen (China AG)<\/strong><br \/> \tDie China AG ist eine 1992 gegr\u00fcndete sinologische Nachwuchsgruppe, die sich einmal im Jahr an wechselnden Orten trifft, zuletzt im Februar 2007 in Berlin. Sie ver\u00f6ffentlicht keine Publikationen, besitzt aber in Heidelberg eine Homepage mit einer ausf\u00fchrlichen Liste von Ver\u00f6ffentlichungen und betreibt eine E-Mailliste.<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/china-ag.html\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der China AG<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Asienkunde (DGA)<\/strong><br \/> \tDie zun\u00e4chst 1967 gegr\u00fcndete und seit 1981 den heutigen Namen tragende DGA ist die wichtigste gegenwartsbezogene asienwissenschaftliche Organisation in Deutschland, die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Politik und Wirtschaft. Die DGA trifft sich alle zwei Jahre in Berlin, zuletzt im Mai 2007. Sie publiziert seit 1981 die viertelj\u00e4hrliche wissenschaftliche Zeitschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/asienkunde.de\/asienzeitschrift\/index.html\" target=\"_blank\">ASIEN<\/a>&#8222;, die Inhaltsverzeichnisse sind online verf\u00fcgbar.<br \/> \tDie DGA hat seit zwei Jahren eine Nachwuchsgruppe, die eigene Tagungen durchf\u00fchrt. Ein Bericht von der letzten Tagung ist <a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/alumni\/newsletter\/januar07\/tagungsbericht.htm\" target=\"_blank\">hier<\/a> im SHAN-Newsletterarchiv zu finden.<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/asienkunde.de\/\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der DGA<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Deutsche Morgenl\u00e4ndische Gesellschaft (DMG)<\/strong><br \/> \tDie schon 1845 gegr\u00fcndete DMG ist eine ber\u00fchmte Organisation f\u00fcr klassische Orient-Studien. Sie veranstaltet in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden den &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dot2007.de\/\" target=\"_blank\">Deutschen Orientalistentag<\/a>&#8222;, der 2007 in Freiburg stattfindet. Die DMG ver\u00f6ffentlicht vor allem die &#8222;Zeitschrift der Deutschen Morgenl\u00e4ndischen Gesellschaft&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.dmg-web.de\/Redaktion.html\" target=\"_blank\">ZDMG<\/a>).<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.dmg-web.de\/\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der DMG<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Deutsche Vereinigung f\u00fcr Chinastudien e.V. (DVCS)<\/strong><br \/> \tDie DVCS wurde 1990 in Berlin gegr\u00fcndet und f\u00f6rderte in den folgenden Jahren vor allem die Zusammenarbeit ost- und westdeutscher, sowie \u00f6sterreichischer und schweizerischer Chinaexperten. Die Vereinigung besitzt keine Zeitschrift, hat aber von vielen ihrer Tagungen Konferenzb\u00e4nde ver\u00f6ffentlicht. Der wichtigste war der Band &#8222;Chinawissenschaften&#8220;, der zum ersten Mal die gesamte deutschsprachige Sinologie des 19. und 20. Jahrhunderts dokumentierte und oft rezensiert wurde. Das Inhaltsverzeichnis ist <a href=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/oaw\/dvcs\/konferenzband.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> zu finden. 2006 fand eine Tagung in K\u00f6ln mit dem Thema Sport in China statt. Die n\u00e4chste Tagung ist f\u00fcr November 2007 in Bochum geplant.<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/oaw\/dvcs\/index.html\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der DVCS<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Gesellschaft f\u00fcr Deutsch-Chinesische Freundschaft (GDCF)<\/strong><br \/> \tDie GDCF Berlin, die in den fr\u00fchen siebziger Jahren gegr\u00fcndet wurde, hat 1990 die Redaktion der Zeitschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dnc-online.de\/\" target=\"_blank\">Das neue China<\/a>&#8220; \u00fcbernommen, die viertelj\u00e4hrlich erscheint und schwerpunktm\u00e4ssig die Volksrepublik China und die deutsch-chinesischen Beziehungen in kurzen, lesbaren Beitr\u00e4gen behandelt.<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.dnc-online.de\/gdcf\/index.htm\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der GDCF<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens E.V. (OAG)<\/strong><br \/> \tDie 1950 gegr\u00fcndete hamburgische O.A.G. (Ost-Asiatische-Gesellschaft) f\u00fchrt die Tradition der 1873 in T\u00f4ky\u00f4 gegr\u00fcndeten &#8222;Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens&#8220; fort. Sie ver\u00f6ffentlicht \u2013 meist einmal im Jahr \u2013 die &#8222;Nachrichten der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens E.V.&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.uni-hamburg.de\/Japanologie\/noag\/index.html\" target=\"_blank\">NOAG<\/a>). Au\u00dferdem ver\u00f6ffentlicht sie die Buchreihe &#8222;Mitteilungen der Gesellschaft f\u00fcr Natur- und V\u00f6lkerkunde Ostasiens E.V.&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.uni-hamburg.de\/Japanologie\/moag\/index.html\" target=\"_blank\">MOAG<\/a>).<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.uni-hamburg.de\/Japanologie\/oag\/index.html\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der OAG<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>European Association of Chinese Studies (EACS)<\/strong><br \/> \tDie EACS wurde 1975 in Paris als Nachfolgerin der &#8222;Junior Sinologues Conferences&#8220; gegr\u00fcndet, die auf das Jahr 1948 zur\u00fcck gingen. Seit 1976 finden alle zwei Jahre wissenschaftliche Tagungen statt, die letzte 2006 in Slowenien, von der <a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/alumni\/newsletter\/januar07\/eacs.htm\" target=\"_blank\">hier<\/a> ein Bericht im Newsletterarchiv zu finden ist. Die n\u00e4chste ist f\u00fcr 2008 in Lund (S\u00fcdschweden) geplant.<br \/> \tDie EACS vertreibt zweimal im Jahr einen online zug\u00e4nglichen <a href=\"http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/newsl\/index.htm\" target=\"_blank\">Newsletter<\/a>. Von manchen Tagungen sind Konferenzb\u00e4nde erschienen, die jeweils in den einzelnen Tagungsorten erstellt und ver\u00f6ffentlicht wurden. Einen umfangreihen \u00dcberblick \u00fcber die EACS und ihre Geschichte gibt es <a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/staff\/kampen\/eacs.htm\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der EACS<\/a><\/p>\n<p> \t<strong>Association for Asian Studies (AAS)<\/strong><br \/> \tDie AAS ist die wichtigste internationale Organisation der Asienforschung und hat mehrere tausend Mitglieder, vor allem in den USA. Die j\u00e4hrlichen Konferenzen finden im Fr\u00fchjahr in wechselnden amerikanischen Universit\u00e4tsst\u00e4dten statt. Die AAS ver\u00f6ffentlicht die hochangesehene viertelj\u00e4hrliche Zeitschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/www.aasianst.org\/publications\/JAS.htm\" target=\"_blank\">Journal of Asian Studies<\/a>&#8220; und zus\u00e4tzlich einen Newsletter und die Reihe &#8222;<a href=\"http:\/\/www.aasianst.org\/eaa-toc.htm\" target=\"_blank\">Education about Asia<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p> \t<a href=\"http:\/\/www.aasianst.org\/\" target=\"_blank\">&gt;&gt; zur Webseite der AAS<\/a><\/p>\n<p> \tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Veranstaltungen und Termine Mitgliedervollversammlung von SHAN Diesen Dienstag, den 15. Mai 2007, findet die erste \u00f6ffentliche Vollversammlung von SHAN statt. 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