{"id":235,"date":"2008-08-01T12:00:00","date_gmt":"2008-08-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2008\/08\/01\/newsletter-august-2008-nr-25\/"},"modified":"2026-05-20T18:37:09","modified_gmt":"2026-05-20T17:37:09","slug":"newsletter-august-2008-nr-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2008\/08\/01\/newsletter-august-2008-nr-25\/","title":{"rendered":"Newsletter August 2008 Nr. 25"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_DiebeidenwichtigstenEige\" style=\"text-align: justify;\">\n\t&#8222;Die beiden wichtigsten Eigenschaften sind Fexibilit\u00e4t und Gelassenheit.&#8220;<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tKarin Benkelmann hat bis 2006 in Heidelberg Moderne Sinologie im Hauptfach sowie Anglistik und \u00f6ffentliches Recht als Nebenf\u00e4cher studiert. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie zun\u00e4chst f\u00fcr ein deutsches mittelst\u00e4ndisches Unternehmen in China. Mit SHAN sprach sie \u00fcber ihren Berufseinstieg, Vorraussetzungen f\u00fcr die Arbeit in China und das Interesse des deutschen Mittelstandes an Sinologen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Interview<\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TaiwanwhlteinenneuenPrsi\" style=\"text-align: justify;\">\n\tTaiwan w\u00e4hlt einen neuen Pr\u00e4sidenten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie diesj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Taiwan endeten mit einem deutlichen Sieg des KMT Kandidaten Ma Ying-jeous. Malte Kaeding hat f\u00fcr SHAN den Wahlkampf und das Ergebnis analysiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DieWerkevonOttoBraunPete\" style=\"text-align: justify;\">\n\tDie Werke von Otto Braun, Peter Wladimirow und Zheng Chaolin in der VR<br \/>\nChina: Schwarze B\u00fccher, interne Dokumente und geheime \u00dcbersetzungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den letzten f\u00fcnf Jahren sind in der Volksrepublik China eine Reihe von interessanten &#8222;schwarzen&#8220; B\u00fcchern erschienen. Schwarz sind die Einb\u00e4nde, ob diese B\u00fccher auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, ist leider nicht bekannt. Das Besondere an dieser Reihe ist, dass die Werke nur intern (NEIBU) vertrieben werden. Alle bekannten B\u00e4nde behandeln kontroverse Aspekte der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas, wobei die Fr\u00fchgeschichte der zwanziger und drei\u00dfiger Jahre im Vordergrund steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_EACS-TagunginLund\" style=\"text-align: justify;\">\n\tEACS-Tagung in Lund<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSechzig Jahre nach dem ersten Treffen von knapp 20 &#8222;Junior Sinologues&#8220; in England, und zwei Jahre nach der letzten Konferenz in Slowenien, trafen sich im August 2008 mehr als 250 Mitglieder der European Association for Chinese Studies in Schweden. Ihnen wurden an der gr\u00f6\u00dften Universit\u00e4t Skandinaviens \u00fcber 200 Vortr\u00e4ge \u00fcber zahlreiche Themen aus den Bereichen Arch\u00e4ologie, Erziehung, Geschichte, Kunst, Linguistik, Literatur, Philosophie, Politik, Recht, Soziologie und Wirtschaft geboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Veranstaltungskalender\" style=\"text-align: justify;\">\n\tVeranstaltungskalender<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAusstellung: Chinesische Tuschemalerei I<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t23.08.08 &#8211; 13.09.08, Stadthalle, Rathausstra\u00dfe 3, Hockenheim: Ausstellung von Xiaolan Hunagpu, K\u00fcnstler und Professor f\u00fcr Bildende Kunst an der P\u00e4dagogsichen Universit\u00e4t in Dalian.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAusstellung: Chinesische Tuschemalerei II<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t23.07.08 &#8211; 22.09.08, Universit\u00e4tsklinikum, Hauptgeb\u00e4ude (Haus 6), Theodor-Kutzer-Ufer 1- 3, Mannheim: Ausstellung von Liu Guangyun, K\u00fcnstler und Professor f\u00fcr Design an der Nationalen Kunstakademie Hangzhou.<\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">&#8222;Die beiden wichtigsten Eigenschaften sind Fexibilit\u00e4t und Gelassenheit.&#8220; <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tKarin Benkelmann hat bis 2006 in Heidelberg Moderne Sinologie im Hauptfach sowie Anglistik und \u00f6ffentliches Recht als Nebenf\u00e4cher studiert. W\u00e4hrend des Studiums war sie ein Jahr an der Beijing Foreign Studies University und hat ein halbj\u00e4hriges <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/students\/experience\/02-halbjaehriges-praktikum-bei-daimlerchrysler-malaysia-2004\" title=\"02 :: Halbj\u00e4hriges Praktikum bei DaimlerChrysler Malaysia (2004)\"> Praktikum bei Daimler-Chrysler<\/a> in Malaysia gemacht. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie zun\u00e4chst f\u00fcr ein deutsches mittelst\u00e4ndisches Unternehmen in China. Aus dieser Zeit stammt das Interview. Inzwischen arbeitet Frau Benkelmann als Lehrerin an einer Sprachschule f\u00fcr Ausl\u00e4nder und Chinesen in Shanghai.<\/p>\n<p> \t\t<strong>SHAN: Frau Benkelmann, wie haben Sie der Schritt vom Studium ins Berufsleben gemacht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tBenkelmann: W\u00e4hrend meiner Arbeit als Messehostess in Frankfurt habe ich auch am Stand der Firma Jung gearbeitet. Als der Leiter der Exportabteilung erfahren hat, dass ich Chinesisch kann, hat er mich direkt darauf angesprochen, dass sie jemanden f\u00fcr ihr B\u00fcro in Shanghai br\u00e4uchten, der Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur hat. Nach der Messe sind wir dann in Kontakt geblieben. Als ich ein halbes Jahr sp\u00e4ter meinen Abschluss hatte, habe ich das Angebot von Jung angenommen. Zuerst war ich drei Monate in Deutschland in der Zentrale, um angelernt zu werden. Jung verkauft Lichtschalter und Geb\u00e4udesysteme, was nicht gerade der Fachbereich von Sinologen ist&#8230; Danach bin ich nach Shanghai gekommen, um das B\u00fcro vor Ort zu leiten.<\/p>\n<p> \t\t<strong>K\u00f6nnten Sie f\u00fcr unsere Leser Ihre Arbeit vor Ort beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIch bin hier vor allem im Bereich Sales &amp; Marketing t\u00e4tig und hierbei insbesondere f\u00fcr die internationalen Designer und Architekten, aber auch immer mehr f\u00fcr chinesische Kunden, da es sehr positiv aufgenommen wird, wenn die deutsche Chefin die Produkte auf Chinesisch vorstellt. Die Produkte m\u00fcssen zun\u00e4chst den Architekten, Designern und Innenausstattern vorgestellt werden. Wenn diese davon \u00fcberzeugt werden k\u00f6nnen, empfehlen sie diese f\u00fcr ein Bauprojekt, wenn sie den Zuschlag erhalten. Jung stattet vor allem Hotels, B\u00fcros und Fabriken aber auch Privatvillen und Labore aus. In meinen T\u00e4tigkeitsbereich fallen auch das Organisieren von Ausstellungsst\u00e4nden, Werbung in Fachzeitschriften, Weiterleitung von Informationen an unsere Distributoren sowie allt\u00e4gliche Verwaltungsaufgaben.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Was sind in Ihren Augen die gr\u00f6\u00dften Probleme, denen deutsche mittelst\u00e4ndische Unternehmen in China ausgesetzt sind?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tGerade deutsche Mittelst\u00e4ndler sind auf Grund ihrer oft langen Familientradition sehr unflexibel und schwerf\u00e4llig in ihren Entscheidungs- und Anpassungsprozessen. F\u00fcr die Chinesen dauern diese viel zu lange, da man in China sehr schnell und flexibel auf den Markt reagieren muss. Oftmals herrschen in der Zentrale in Deutschland dar\u00fcber hinaus Unkenntnisse \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse in China. Man ist sich nicht im Klaren dar\u00fcber, was &#8222;die da dr\u00fcben&#8220; eigentlich machen. Es f\u00e4llt bodenst\u00e4ndigen, ortsverbundenen Mittelst\u00e4ndlern schwer, sich in das chinesische Gegen\u00fcber hineinzuversetzen. Daher wollte Jung beispielsweise jemanden aus den eigenen Reihen nach China schicken, um ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Chinagesch\u00e4ft zu erlangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEin krasser Unterschied zwischen Deutschland und China ist in dieser Branche die Kundenbetreuung. In Deutschland ist die Beziehung zum Kunden sehr locker. Die Arbeit bezieht sich eher auf die Koordinierung von Projekten. In China dagegen muss man zun\u00e4chst intensiv in den Aufbau des Verh\u00e4ltnisses investieren. Ohne gegenseitige Sympathie l\u00e4uft hier so gut wie nichts. Der Arbeitsaufwand ist dementsprechend h\u00f6her als in Deutschland. Arbeiten die Angestellten dort etwa 37-40 Stunden in der Woche, so sind es hier 60-70 Stunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEin gro\u00dfes Problem ist dar\u00fcber hinaus die Mitarbeiterfluktuation in China. Mitarbeiter binden sich nicht an eine Firma, wie das oft in Deutschland der Fall ist, sondern an die Person des Chefs. Dieser muss seine Angestellten durch Anreize bei Laune halten. Dazu z\u00e4hlen nat\u00fcrlich Gehaltserh\u00f6hungen und Trainingsm\u00f6glichkeiten, aber auch Essens- und Karaokeeinladungen.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Welchen Stellenwert hat das Thema interkulturelles Management beim deutschen Mittelstand im Allgemeinen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDies h\u00e4ngt ganz sicher von der Abteilung ab. Der Exportchef bei Jung war sich dessen ganz deutlich bewusst und wollte daher jemanden mit Sprach- und Mentalit\u00e4tskenntnissen, der schon mal in China gelebt hat, und nicht unbedingt jemanden mit technischen Kenntnissen. Er war sich im Klaren, dass interkulturelle Kenntnisse wichtig sind. Selbst wenn viel Wissen aus interkulturellen Managementhandb\u00fcchern stammt, von denen es gute und schlechte gibt, so war er doch darauf bedacht, eine Sinologin und nicht einen BWLer einzustellen. Mit mittelst\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern sieht es nat\u00fcrlich anders aus. Bei diesen ist es weitaus schwieriger, Verst\u00e4ndnis zu erzielen. Jedoch wird es von deren Seite hoch angesehen, wenn jemand bereit ist, nach China zu gehen.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Wie sehen Sie die beruflichen Chancen f\u00fcr Sinologen im deutschen Mittelstand?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn Deutschland selbst sieht das schwierig aus. Wenn man jedoch bereit ist, f\u00fcr das Unternehmen nach China zu gehen, hat man gute Chancen, umso mehr wenn man von sich aus auf das Unternehmen zugeht. Denn viele Mittelst\u00e4ndler sind genau wie ihre Mitarbeiter und Angestellten sehr heimatverbunden und wollen nicht ins Ausland gehen. Am besten ist es daher, sich in einer solchen Angelegenheit direkt an die Exportabteilung zu wenden, auf den sinologischen Hintergrund zu verweisen und anzufragen, ob in China jemand ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Welche Vorteile hat Ihr Sinologiestudium f\u00fcr Ihre derzeitige T\u00e4tigkeit in China gebracht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tWirklich sehr viel. Meine aktuelle Arbeit w\u00e4re ohne Sprachkenntnisse und fundiertes wissenschaftliches Hintergrundwissen sehr schwer bis unm\u00f6glich. Sechs von meinen sieben Mitarbeitern sprechen kaum Englisch. Und gerade bei den chinesischen Kunden ist eine Produktvorstellung auf Chinesisch sehr gerne gesehen. Dar\u00fcber hinaus lernt man allgemein im Studium, sich schnell in komplizierte Sachverhalte einzuarbeiten. Bei der ersten Arbeitsstelle hat man selten wirklich Ahnung von der Materie, aber ist in der Lage, sich schnell einzuarbeiten. Speziell bei meiner derzeitigen T\u00e4tigkeit sind wie bereits erw\u00e4hnt Chinesischkenntnisse unabdingbar. Ohne diese w\u00e4re ich vollst\u00e4ndig auf meine Mitarbeiter angewiesen und k\u00f6nnte kaum auf Informationen in chinesischer Sprache zur\u00fcckgreifen. Auch der Aufbau einer Vertrauensbasis, die f\u00fcr die Zusammenarbeit in China ganz besonders wichtig ist, w\u00e4re nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Welche F\u00e4higkeiten sollte Ihrer Meinung nach ein Sinologe insbesondere mitbringen, wenn er f\u00fcr ein Unternehmen in China arbeiten m\u00f6chte?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie beiden wichtigsten Eigenschaften sind meines Erachtens Flexibilit\u00e4t und Gelassenheit. Flexibilit\u00e4t insofern, dass es, wenn man mit China zu tun hat, sowohl privat als auch im Beruf grunds\u00e4tzlich anders kommt als man denkt. Das hei\u00dft, eine deutsche Denkweise im Sinne von genauer und minuti\u00f6ser Planung st\u00f6\u00dft schnell an ihre Grenzen. Man kann einen Rahmen festlegen, in dem sich dann verschiedene Szenarien ergeben k\u00f6nnen, mehr jedoch nicht. Auch wenn man bis ins Detail plant, irgendetwas geht immer schief. Daher braucht man auch eine gute Portion an Gelassenheit und Geduld. Man muss f\u00fcr sich einen Weg finden, um diese Gelassenheit zu gewinnen, wobei auch die eigene Kreativit\u00e4t eine gro\u00dfe Rolle spielt. Man kann sich zum Beispiel einen Mitarbeiter als Ansprechpartner und Vertrauten suchen, der einem Ratschl\u00e4ge aus der chinesischen Sicht gibt. Kommunikationskompetenzen sind hier nat\u00fcrlich extrem wichtig, denn auch hier ist man in vielen Situationen mit einer rein deutschen Sicht der Dinge schnell mit seinem Latein am Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNeben diesen F\u00e4higkeiten sind nat\u00fcrlich auch Praktika in China wichtig, die einem das n\u00f6tige Ma\u00df an interkulturellen F\u00e4higkeiten und eventuell auch den wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Was fehlt dem Studium der Sinologie in Heidelberg Ihrer Meinung nach?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEs fehlt an wirtschaftswissenschaftlichen Angeboten, die sich zum Beispiel auf den chinesischen Markt und dessen Abl\u00e4ufe beziehen. Gerade im Hauptstudium kommen Kenntnisse der chinesischen Wirtschaft zu kurz, obwohl sich im Grundstudium die Sinologie in die vier Bereiche Wirtschaft, Politik, Literatur und Geschichte gliedert. Dies ist sinnvoll und richtig, sollte aber im Hauptstudium fortgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEin Verbesserungsvorschlag meinerseits best\u00fcnde darin, Mitarbeiter von Unternehmen einzuladen, Veranstaltungen zu geben oder Vortr\u00e4ge zu halten, in denen die tats\u00e4chliche Gesch\u00e4ftspraxis auf dem chinesischen Markt vorgestellt wird. Gerade in Rente gegangene Manager k\u00f6nnte man daf\u00fcr sicher zu gewinnen. Export- und Vertriebschefs w\u00e4ren hierf\u00fcr eine wichtige Zielgruppe. Nat\u00fcrlich m\u00fcsste das Institut in dieser Angelegenheit auf die Firmen zugehen.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Was waren beim Einstieg in den Beruf die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDas Erlernen des technischen Vokabulars auf Chinesisch, als Hauptunterschied zum Studium das konkrete Organisieren von Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit Chinesen, Strukturen in der chinesischen Tochterfirma begreifen und das Vertrauen der Mitarbeiter als wichtigsten Grundstock f\u00fcr deren Bindung zu gewinnen.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p> \t\tDas Interview f\u00fchrte Cora Jungbluth<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Taiwan w\u00e4hlt einen neuen Pr\u00e4sidenten <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie diesj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Taiwan endeten mit einem deutlichen Sieg Ma Ying-jeous. Er konnte 58% der Stimmen auf sich vereinigen und beendete damit die achtj\u00e4hrige Regierungszeit der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), deren Kandidat Hsieh Chang-ting 41% der Stimmen erhielt. Mit dem Erfolg der Kuomintang (KMT) bei den Parlamentswahlen im Januar &#8211; ihre Koalition gewann 86 der 113 Sitze des Legislative Yuan (DPP: 27) &#8211; war ein Sieg des Kandidaten der KMT allgemein erwartet worden.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Ende der \u00c4ra Chen Shui-bian<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie Wahl kann als klassische Wechselwahl interpretiert werden. Die taiwanesische Bev\u00f6lkerung traute der DPP nicht l\u00e4nger zu, dem Land besonders im \u00f6konomischen Bereich neue Impulse zu verleihen. Es herrschte ein Gef\u00fchl der allgemeinen Stagnation. Seit dem Amtsantritt Chens im Jahre 2000 verf\u00fcgte die DPP \u00fcber keine Mehrheit im Parlament und nach 2004 blockierten die KMT und ihre Schwesterpartei \u2013 die People\u2019s First Party (PFP)\u2013 als Fundamentalopposition s\u00e4mtliche Gesetzesinitiativen der Regierung. De facto waren Chen und die DPP nur sehr eingeschr\u00e4nkt f\u00e4hig, ihre Politik durchzusetzen und mussten sich oft mit symbolischer Politik begn\u00fcgen. Die endlosen Parlamentsdebatten ohne Ergebnis und die permanenten juristischen Scharm\u00fctzel begannen die Taiwanesen zunehmend zu frustrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDer Hoffnungstr\u00e4ger Chen und die DPP konnten die hohen Erwartungen nicht erf\u00fcllen und am Ende b\u00fc\u00dfte die Partei sogar ihr gr\u00f6\u00dftes Kapital ein: ihre Glaubw\u00fcrdigkeit. Die Administration und die Familie Chen Shui-bians waren der Korruption bezichtigt worden, der Berater des Pr\u00e4sidenten und sein Schwiegersohn wurden zu Gef\u00e4ngnisstrafen verurteilt. In den letzten Monaten pendelte sich die Popularit\u00e4tsrate Chens um magere zwanzig Prozent ein.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Wirtschaft und Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie Wahlkampfkampagne der KMT setzte vor allem auf die Vorstellung der Bev\u00f6lkerung, dass unter Pr\u00e4sident Chen die wirtschaftliche Entwicklung gelitten h\u00e4tte und dass man hinter L\u00e4nder wie S\u00fcdkorea und Singapur zur\u00fcckfallen w\u00fcrde. Obwohl die Wirtschaftsdaten \u00e4u\u00dferst solide waren stagnierte die Lohnentwicklung bei gleichzeitig steigenden Preisen f\u00fcr Grundnahrungsmittel und Energie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tZur Wiederbelebung der Wirtschaft propagierte die KMT ein massives Infrastrukturprogramm und in erster Linie eine engere Zusammenarbeit mit China im \u00f6konomischen Bereich. Ein Kernpunkt des angestrebten gemeinsamen Marktes auf beiden Seiten der Taiwanstrasse war die direkte Verkehrsverbindung zwischen Taiwan und China, sowie die weitere Ankurbelung des Tourismus durch Besucher vom chinesischen Festland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDer KMT Kandidat Ma, ehemaliger B\u00fcrgermeister Taipeis und Justizminister, wurde als jugendlicher und sauberer Politiker dargestellt, der den Sumpf der DPP Korruption trockenlegen sollte. Da Ma Ying-jeou in Hongkong geboren wurde und die KMT traditionell mit dem Stigma einer Partei der so genannten Festl\u00e4nder zu k\u00e4mpfen hat, versuchte man in der Kampagne sich vor allem als taiwanesische Partei zu profilieren. Bei Wahlkampfveranstaltungen und in der Wahlkampfwerbung wurden die lokalen Dialekte Taiyu\/Minanyu und Hakka verwendet, Ureinwohner, sowie lokales Brauchtum in Veranstaltungen und Reklame eingebaut.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Angst vor China<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie DPP trat mit dem aus Taipei stammenden Hsieh Chang-ting an, einem ehemaligen Premierminister und B\u00fcrgermeister von Kaohsiung und einem Veteranen der Demokratiebewegung. Die Partei setzte auf die Erfolge der Regierungszeit Chens und den beeindruckenden Wandel Kaohsiungs in der Amtszeit Hsiehs. Hsieh propagierte das Programm der &#8222;gl\u00fcckliche Wirtschaft&#8220;, in dem weniger auf absolute Wachstumszahlen als auf eine gerechtere Verteilung des Wohlstands abgezielt wurde. Auch die DPP strebte eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China an, Ver\u00e4nderungen sollten jedoch in einem langsameren Tempo implementiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn den Wahlkampfkampagnen hob die Partei die taiwanesische Identit\u00e4t ihres Kandidaten hervor und warf Ma Ying-jeou \u2013 Inhaber einer US Greencard \u2013 Illoyalit\u00e4t zu Taiwan vor. Neu war eine negative Angstkampagne, die man zuvor so nur von der KMT in den Jahren 2000 und 2004 gewohnt war. Die DPP wendete sich gegen den gemeinsamen Markt mit China in der Form wie er von der KMT propagiert wurde. Man sch\u00fcrte unter anderem die Angst vor dem massiven Import chinesischer Agrarprodukte, welche eine Gefahr f\u00fcr die Lebensgrundlage der Bauern darstellten. Die Niederschlagung des Aufstandes in Tibet im M\u00e4rz durch das Regime in Peking verband man mit der Gefahr einer Einparteienherrschaft durch die KMT. Ein Sieg Mas wurde daher als Ausverkauf Taiwans interpretiert und h\u00e4tte eine R\u00fcckentwicklung des demokratischen Fortschritts zur Folge.<\/p>\n<p> \t\t<strong>Sieg f\u00fcr Ma Ying-jeou<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie Programme beider Kandidaten waren sich grunds\u00e4tzlich sehr \u00e4hnlich. Mit der effektiven Schw\u00e4chung der chinesischen Identit\u00e4t Ma\u2019s und der KMT blieben der DPP nur wenige M\u00f6glichkeiten neue Fragen auf die Wahlkampfagenda zu setzen. Sie versuchte vergeblich, ihre Angstkampagne gegen eine allgemeine Wechselstimmung und die Dominanz des Themas Wirtschaft durchzusetzen. Die Standardthemen der DPP, taiwanesische Identit\u00e4t, Souver\u00e4nit\u00e4t, politische Vergangenheit und das Feindbild China, reichten nicht aus, um mehr als die traditionelle Stammw\u00e4hlerschaft der Partei zu mobilisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEs bleibt abzuwarten, ob es Ma Ying-jeou gelingt, eine Balance zwischen seiner im Wahlkampf propagierten taiwanesischen Identit\u00e4t und einer Ann\u00e4herung an China zu finden. Trotz des deutlichen Wahlsieges verf\u00fcgt er nur \u00fcber eine schwache Basis in seiner \u00fcberaus heterogenen Partei. Seine Macht st\u00fctzt er auf seine allgemeine Popularit\u00e4t. Diese ist jedoch eng mit schnellen wirtschaftlichen Erfolgen verbunden. Sollten diese ausbleiben, wird man zu aller erst die nun alle Institutionen dominierende KMT zur Verantwortung ziehen.<\/p>\n<p> \t\tMalte Kaeding<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Schwarze B\u00fccher,<br \/>\ninterne Dokumente und geheime \u00dcbersetzungen: Die Werke von Otto Braun,<br \/>\nPeter Wladimirow und Zheng Chaolin in der VR China <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn den letzten f\u00fcnf Jahren sind in der Volksrepublik China eine Reihe von interessanten &#8222;schwarzen&#8220; B\u00fcchern erschienen. Schwarz sind die Einb\u00e4nde, ob diese B\u00fccher auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, ist leider nicht bekannt. Das besondere an dieser Reihe ist, da\u00df die Werke nur intern (NEIBU) vertrieben werden. Alle bekannten B\u00e4nde behandeln kontroverse Aspekte der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas, wobei die Fr\u00fchgeschichte der zwanziger und drei\u00dfiger Jahre im Vordergrund steht, zum Beispiel Konflikte zwischen der KP Chinas und der Kommunistischen Internationale, beziehungsweise zwischen Stalinisten und Trotzkisten; einige Autoren \u2013 wie Zheng Chaolin \u2013 behandeln aber auch sp\u00e4tere Jahrzehnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie meisten dieser B\u00fccher sind jetzt in China nicht zum ersten mal erschienen, sondern vor mehr als zwanzig Jahren schon einmal gedruckt worden. Die fr\u00fcheren Ausgaben wirkten sehr primitiv und hatten keine Buchnummern; der Verlagsname war damals nicht aufgedruckt, es stellte sich aber heraus, da\u00df die B\u00e4nde von Chinas einflu\u00dfreichstem Verlag, n\u00e4mlich Renmin chubanshe (Volksverlag) stammten. Bei der neuen Ausgabe wird Dongfang chubanshe (Ostverlag) angegeben, der allerdings zum Volksverlag geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEinige der B\u00fccher sind \u00dcbersetzungen aus dem Deutschen, Englischen und Russischen, hierzu geh\u00f6ren Otto Brauns Chinesische Aufzeichnungen \/ Zhongguo Jishi, Peter Wladimirows Sondergebiet Chinas \/ Yan\u2019an Riji und Wang Mings Memoiren F\u00fcnfzig Jahre KP Chinas und der Verrat Mao Zedongs \/ Zhonggong wushinian.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAndere sind au\u00dferhalb der Volksrepublik erschienene chinesische Werke wie Zhang Guotaos The rise of the Chinese Communist Party \/ Wo de huiyi und Wang Fan-hsis Memoirs of a Chinese Revolutionary \/ Shuangshan huiyilu. Von dem Trotzkisten Zheng Chaolin wurden verschiedene in mehreren Sprachen erschienene Texte zu einer zweib\u00e4ndigen Gesamtausgabe zusammengefa\u00dft und als Zheng Chaolins Erinnerungen \/ Zheng Chaolin huiyilu ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDer Druck und Nachdruck der obengenannten B\u00fccher zeigt, dass in der Volksrepublik China das Interesse an ausl\u00e4ndischen B\u00fcchern \u00fcber China und die internationale kommunistische Bewegung sehr gro\u00df ist. Im Gegensatz zu den Werken von &#8222;Chinafreunden&#8220; wie Egon Erwin Kisch und Edgar Snow will man jedoch kontroverse Darstellungen der allgemeinen \u00d6ffentlichkeit nicht zumuten. Da\u00df derartige Ausgaben trotzdem meist schnell in die H\u00e4nde von Akademikern und Studenten gelangen, wird seit langem stillschweigend akzeptiert. Allerdings gibt es in den Vor- und Nachworten der B\u00e4nde oft Hinweise, in denen davor gewarnt wird, diese B\u00fccher \u00f6ffentlich zu zitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie neuen Ausgaben wurden sorgf\u00e4ltig ediert und enthalten teilweise aufschlu\u00dfreiche Einleitungen und Fu\u00dfnoten; daher sind sie auch f\u00fcr LeserInnen n\u00fctzlich, die die Originaltexte schon kennen.<\/p>\n<p> \t\tLiteratur:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<em>Quanguo Neibu Faxing Tushu Zongmu<\/em> 1949-1986, Beijing, 1988.<br \/> \t\tThomas Kampen: <em>Chinese Translations of Foreign Publications on the History of the CCP and the People&#8217;s Republic of China<\/em>, CCP Research Newsletter, Nr. 6-7(1990), S. 8-19.<br \/> \t\tDers.: <em>Interne chinesische \u00dcbersetzungen umstrittener westlicher B\u00fccher in den sechziger und siebziger Jahren<\/em><br \/> \t\tDers.: <em>170 Chinese translations of Western books about Modern China<\/em><\/p>\n<p> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">EACS-Tagung in Lund <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSechzig Jahre nach dem ersten Treffen von knapp 20 <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/newsletter\/2008-1\/april\/vor-60-jahren-die-erste-konferenz-der-junior-sinologues-1948\" target=\"_blank\" title=\"Vor 60 Jahren - Die erste Konferenz der Junior Sinologues 1948\">&#8222;Junior Sinologues&#8220;<\/a> in England, und zwei Jahre nach der letzten Konferenz in Slowenien (NL 07-01), trafen sich im August 2008 mehr als 250 Mitglieder der E<a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/home.html\" target=\"_blank\">uropean Association for Chinese Studies<\/a> in Schweden. Ihnen wurden an der gr\u00f6\u00dften Universit\u00e4t Skandinaviens \u00fcber 200 Vortr\u00e4ge \u00fcber zahlreiche <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.lu.se\/eacs\/conference-information\/programme-information\" target=\"_blank\">Themen<\/a> aus den Bereichen Arch\u00e4ologie, Erziehung, Geschichte, Kunst, Linguistik, Literatur, Philosophie, Politik, Recht, Soziologie und Wirtschaft geboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAuf der Mitgliederversammlung wurden die <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.soas.ac.uk\/eacs\/addresse.htm\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sidentin B. Staiger, der Sekret\u00e4r R. Sterckx und der Schatzmeister M. Richter<\/a> in ihren \u00c4mtern best\u00e4tigt. M. Kaun hielt als Vertreter der <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.easl.org\/\" target=\"_blank\">European Association of Sinological Librarians<\/a> au\u00dferdem einen Vortrag \u00fcber Bibliotheken und Datenbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie H\u00f6hepunkte der Konferenz waren f\u00fcr viele Anwesende die Vortr\u00e4ge von Professor G. Malmqvist \u00fcber die europ\u00e4ische Sinologie der Nachkriegszeit und von Professor K. Schipper \u00fcber die Gr\u00fcndung der EACS in den siebziger Jahren. Au\u00dferdem konnten die Teilnehmer die \u00dcbertragung der Er\u00f6ffnung der Olympischen Spiele und Ausschnitte aus dem vor 75 Jahren gedrehten Film Queen of Sports (Tiyu huanghou) mit der Schauspielerin Li Lili sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNach langer Zeit wurde auch \u2013 <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/staff\/kampen\/eacs_photos.htm\" target=\"_blank\">wie vor einem halben Jahrhundert<\/a> \u2013 wieder ein <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.lu.se\/images\/Syd_och_sydostasienstudier\/EACS_photo.jpg\" target=\"_blank\">Gruppenphoto<\/a> der TeilnehmerInnen gemacht. Heidelberger (J. Altehenger, N. Frisch, L. Henningsen, T. Kampen, N. Kim, J. May, U. Middendorf, N. Statu und Tsai S.) und Ex-Heidelberger waren wieder <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/talkpubl\/talk08.htm\" target=\"_blank\">besonders aktiv<\/a>. Weitere Informationen werden im n\u00e4chsten <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/staff\/kampen\/eacs_news.htm\" target=\"_blank\">EACS Newsletter<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Die n\u00e4chste Tagung der EACS soll in zwei Jahren in Riga stattfinden.<\/p>\n<p> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT &#8222;Die beiden wichtigsten Eigenschaften sind Fexibilit\u00e4t und Gelassenheit.&#8220; Karin Benkelmann hat bis 2006 in Heidelberg Moderne Sinologie im Hauptfach sowie Anglistik und \u00f6ffentliches Recht als Nebenf\u00e4cher studiert. 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