{"id":239,"date":"2008-11-01T12:00:00","date_gmt":"2008-11-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2008\/11\/01\/newsletter-november-2008-nr-27\/"},"modified":"2026-05-20T18:37:05","modified_gmt":"2026-05-20T17:37:05","slug":"newsletter-november-2008-nr-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2008\/11\/01\/newsletter-november-2008-nr-27\/","title":{"rendered":"Newsletter November 2008 Nr. 27"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_LoveandDuty:Einenglische\" style=\"text-align: justify;\">\n\tLove and Duty: Ein englisches Buch und ein chinesischer Film<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAnfang der drei\u00dfiger Jahre wurde in Shanghai der in den fr\u00fchen zwanziger Jahren erschienene Roman Love and Duty (lian&#8217;ai yu yiwu) verfilmt. Roman und Film waren sehr erfolgreich und beim chinesischen Publikum \u00e4u\u00dferst beliebt. Dennoch gerieten beide bald in Vergessenheit: das Buch wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nachgedruckt, der Film war ein halbes Jahrhundert lang verschollen. Erst als der ungew\u00f6hnliche Film in den neunziger Jahren wiederentdeckt und auf verschiedenen Filmfestivals gezeigt wurde, begann die Suche nach dem vergessenen Roman und der unbekannten Autorin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#1\">&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\">Offizielle Er\u00f6ffnung des Exzellenzclusters<\/a><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAm 20. Oktober wurde im Rahmen eines Festaktes in der Alten Aula das Cluster &#8222;Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries in Clutural Flows&#8220; feierlich er\u00f6ffnet. Nach den Worten von Universit\u00e4tsrektor Prof. Dr. Bernhard Eitel spiegelt das Cluster die besondere Stellung der Geisteswissenschaften in Heidelberg wieder, und der Baden-W\u00fcrttembergische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg betonte in seinem Gru\u00dfwort, dass kein anderes Projekt von den Juroren der Exzellenzinitiative so einhellig positiv bewertet wurde. Hauptredner Prof. Dr. Arjun Appadurai umriss in seinem Vortrag die immense Spannbreite der Themen, mit denen sich das neue Forschungsformat besch\u00e4ftigen wird. Den passenden Abschluss des Abends bildete die Europapremiere der Three Dada Songs von Lam Bun-ching, die ein faszinierendes Beispiel f\u00fcr Cultural Flows darstellen.<\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ChinaGummibrenundKungFu\" style=\"text-align: justify;\">\n\tChina, Gummib\u00e4ren und Kung Fu<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&#8222;Alle Sprach- und Kulturforscher&#8220; lud die Akademie f\u00fcr Information und Management Heilbronn-Franken (aim) zum Kennenlernen der chinesischen Sprache und Kultur ein. Vom 27. bis 30. Oktober war das Schulteam auf Einladung der aim bei den Experimentiertagen 2008 in Heilbronn vertreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#3\">&gt;&gt; zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Rezension:Chinamittendri\" style=\"text-align: justify;\">\n\tRezension: &#8222;China mittendrin. Geschichte, Kultur, Alltag&#8220; von Marcus Hernig<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSich in China zurechtzufinden ist eine spannende Angelegenheit f\u00fcr jeden, den es in den bev\u00f6lkerungsreichsten Staat der Welt zieht. Dieses Buch kann dabei helfen &#8211; und ist dar\u00fcber hinaus unterhaltsam zu lesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#4\">&gt;&gt; zur vollst\u00e4ndigen Rezension<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Veranstaltungskalender\" style=\"text-align: justify;\">\n\tVeranstaltungskalender<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: Porzellan &#8211; Chinas erste Exportlawine<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t23.11.08, 17 Uhr, DAI, Heidelberg: Prof. Lothar Ledderose besch\u00e4ftigt sich in seinem Vortrag mit dem offenbar speziell chinesischen Produktionsvorteil, qualitativ hochwertige Keramikprodukte in gro\u00dfen St\u00fcckzahlen herzustellen, der sich seit dem 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart fortzusetzen scheint. Eintritt: 8,- \u20ac normal \/ 5,- \u20ac erm\u00e4\u00dfigt \/ 4,- \u20ac DAI-Mitglieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: Erobern Sinologen die Politik?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t24.11.08, 19:30 Uhr, Institut f\u00fcr Sinologie, Raum 136, Heidelberg: Dr. Christian Schwarz-Schilling, von 1982 bis 1992 Bundeminister f\u00fcr Post und Telekommunikation, 2006 bis 2007 Hoher Repr\u00e4sentant f\u00fcr Bosnien Herzegowina, hat 1956 mit einer Arbeit \u00fcber den Frieden von Shan-Y\u00fcan 1005 n. Chr. und seine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen dem Chinesischen Reich und dem Liao-Reich der Kitan promoviert. In seinem von SHAN organisierten Vortrag erz\u00e4hlt er, wie man vom Sinologen zum Politiker und Unternehmer wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: Das Mao-Portr\u00e4t auf dem Platz des Himmlischen Friedens &#8211; Geschichte, Funktion und Wandel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t26.11.08, 14-16 Uhr, Institut f\u00fcr Sinologie, Raum 201, Heidelberg: Prof. Dr. Gerhard Paul von der Universit\u00e4t Flensburg skizziert die Geschichte und die Ver\u00e4nderungen eines der bedeutendsten Portr\u00e4ts der Zeitgeschichte: das von Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: Modes of Production of the Advanced Late Qing Encyclopedias<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t26.11.08, Karl Jaspers Centre, Raum 021, Heidelberg: Vortrag von Prof. Milena Dolezelova-Velingerova. Die Uhrzeit stand bei Redaktionsschluss leider noch nicht fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVortrag: Internationalism, Nationalism and Pragmatism<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t27.11.08, 16-18 Uhr, Karl Jaspers Centre, Raum 212, Heidelberg: Prof. Stanley Rosens Vortrag mit dem programmatischen Untertitel &#8222;Changing Values of Chinese Youth and the Rise of Materialism and the Middle Class in China&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVeranstaltungsreihe: Guangzhou am Main<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t14.09. &#8211; 12.12.08, Frankfurt a.M.: Die St\u00e4dtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Guangzhou stellt sich mit einer Veranstaltungsreihe vor.<\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Love and Duty: Ein englisches Buch und ein chinesischer Film <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAnfang der drei\u00dfiger Jahre wurde in Shanghai der in den fr\u00fchen zwanziger Jahren erschienene Roman Love and Duty (chin.: Lian\u2019ai yu yiwu) verfilmt. Roman und Film waren sehr erfolgreich und beim chinesischen Publikum \u00e4u\u00dferst beliebt. Dennoch gerieten beide bald in Vergessenheit: das Buch wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nachgedruckt, der Film war ein halbes Jahrhundert lang verschollen. Erst als der ungew\u00f6hnliche Film in den neunziger Jahren wiederentdeckt und auf verschiedenen Filmfestivals gezeigt wurde, begann die Suche nach dem vergessenen Roman und der unbekannten Autorin.<\/p>\n<p> \t<strong>Eine Europ\u00e4erin in China<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tLove and Duty war vermutlich der erste Roman einer Europ\u00e4erin in dem das Leben in China im fr\u00fchen 20. Jahrhundert dargestellt wurde. Im Gegensatz zu anderen westlichen Chinab\u00fcchern handelt die Geschichte nur von Chinesinnen und Chinesen, Ausl\u00e4nder spielen keine Rolle. Die in dem Buch beschriebenen Probleme sind sehr einfach und aus europ\u00e4ischen Romanen des 19. Jahrhunderts bekannt. Schon in den Kapitel\u00fcberschriften tauchen die Worte Mother-Lady-Family-Neighbors auf und deuten die Richtung an: Ein junger Mann verliebt sich in ein junges M\u00e4dchen, das er nicht heiraten kann, da sie \u2013 von ihrem Vater \u2013 einem anderen Mann versprochen worden war. Sp\u00e4ter treffen sie sich wieder und der Mann \u00fcberredet die Frau dazu, ihren Gatten und ihre beiden Kinder zu verlassen. Nach wenigen Monaten des Gl\u00fccks und der Geburt einer Tochter entstehen viele Probleme und schlie\u00dflich stirbt der Geliebte&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tBei dieser Geschichte wird die europ\u00e4ische Herkunft der Autorin sehr deutlich, sie hat sich jedoch erfolgreich um eine \u201eSinisierung\u201c der Darstellung bem\u00fcht. Dies ist wohl der Hauptgrund f\u00fcr den Erfolg von Roman und Film. Obwohl sie das \u201eunmoralische\u201c Verhalten des Liebespaars gelegentlich kritisiert, so zeigt sie dennoch viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die beiden, was die jungen chinesischen Leser(innen) damals offenbar sehr beeindruckte. Als der Text Anfang der zwanziger Jahre entstand, gab es noch keine chinesischen Romane mit dieser Thematik. Da das Buch in China geschrieben und zun\u00e4chst auf Chinesisch ver\u00f6ffentlicht wurde, ist es auch als Teil der modernen chinesischen Literaturgeschichte bemerkenswert.<\/p>\n<p> \t<strong>Ein Buch in drei Sprachen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDer Roman wurde in den zwanziger und drei\u00dfiger Jahren in drei Sprachen ver\u00f6ffentlicht: chinesisch, englisch und franz\u00f6sisch. Allerdings ist nicht ganz eindeutig, welche Version das \u201eOriginal\u201c ist. In den zwanziger Jahren erschien erst ein chinesischer Text in Fortsetzungen in einer Shanghaier Zeitschrift, kurz darauf erschien es als Buch in dem damals wichtigsten Verlag Chinas: Commercial Press (Shangwu yinshuguan). Wenig sp\u00e4ter wurde \u2013 im gleichen Verlag \u2013 die englische Fassung ver\u00f6ffentlicht, erst Anfang der dreissiger Jahre erschien in Paris die franz\u00f6sische Version. Die wenigen biographischen Informationen \u00fcber die Autorin legen allerdings nahe, da\u00df sie gut franz\u00f6sisch, einigerma\u00dfen englisch und wenig chinesisch konnte. Keine dieser Sprachen war ihre Muttersprache, sie stammte ja aus einer polnischen Familie. Ihr chinesischer Mann, der einige ihrer Texte \u00fcbersetzte, sprach englisch und franz\u00f6sisch. In der englischen und franz\u00f6sischen Ausgabe wird nur ihr Name als Autorin genannt, soda\u00df davon auszugehen ist, da\u00df beide Versionen von ihr selbst verfa\u00dft wurden. Bei der chinesischen Fassung wird ein \u00dcbersetzer genannt, der aber nicht identifizierbar ist. Der Druck des Buches in Paris erfolgte erst im Zusammenhang mit einer Frankreichreise der Autorin nach dem Erscheinen der anderen Fassungen und des Films. Der chinesische Buchtitel entspricht dem englischen, auf dem Filmplakat wurden beide abgedruckt; der franz\u00f6sische Titel ist dagegen vollkommen anders: La Symphonie des Ombres chinoises.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAuff\u00e4llig ist beim Vergleich der Fassungen, da\u00df sie immer l\u00e4nger wurden. Die Zeitschriftenversion war sehr kurz, die englische hatte 169 Seiten, die franz\u00f6sische 267 Seiten. Dies zeigt, da\u00df die Autorin immer weiter geschrieben und immer mehr Details hinzugef\u00fcgt hat. Eine genauere Analyse zeigt auch, da\u00df sie Teile umgestellt und die Struktur ver\u00e4ndert hat. Die englische Ausgabe hatte \u2013 wie ein Sachbuch \u2013 ein Inhaltsverzeichnis, die anderen Ausgaben nicht. Nach der franz\u00f6sischen Version erschien auch noch eine neue \u201eerweiterte\u201c chinesische Ausgabe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEin besonders interessanter Aspekt ist hierbei, da\u00df die franz\u00f6sische Fassung erst nach der Abfassung des Filmdrehbuchs, der Fertigstellung und der Premiere des Films erschien. Das bedeutet, da\u00df die Autorin bei der Erstellung der franz\u00f6sischen Buchfassung den Film schon kannte und eventuell von diesem beeinflu\u00dft wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Identit\u00e4t der Autorin war lange Zeit ein R\u00e4tsel. Bei der englischen Version des Romans wurde als Autor \u201eHo Ro-se\u201c genannt, weitere Informationen gab es nicht, es gab weder ein Vorwort noch ein Nachwort. Auf dem franz\u00f6sischen Buch steht \u201eS. Horose\u201c, auf sp\u00e4teren B\u00fcchern einfach \u201eHorose\u201c. Auf dem Filmplakat befindet sich der chinesische Name \u201eHua Luochen\u201c, bei anderen chinesischen Ver\u00f6ffentlichungen steht nur \u201eLuo Chen\u201c. Diese Varianten sind nur verst\u00e4ndlich, wenn man weiss, da\u00df ihr chinesischer Ehemann den Familiennamen \u201eHua\u201c trug, der damals \u201eHoa\u201c geschrieben wurde. Da in China nicht nur \u201eHua\u201c ein verbreiterter Familienname ist, sondern auch \u201eLuo\u201c, entsteht bei Weglassen des \u201eHua\u201c am Anfang f\u00e4lschlicherweise der Eindruck, da\u00df ihr Familenename \u201eLuo\u201c w\u00e4re. Vermutlich waren aber die Zeichen \u201eLuo Chen\u201c nur eine chinesische Version von \u201eRosen\u201c. Nach ihrer Hochzeit (in Frankreich) nannte sie sich \u201eRosen-Hoa\u201c, sp\u00e4ter \u201eHoa-Rosen\u201c, was sich dann zu \u201eHo Ro-se\u201c, bzw. \u201eHorose\u201c entwickelte. Ihr urspr\u00fcnglicher Familienname soll nicht \u201eRosen\u201c sondern \u201eRosent(h)al\u201c gewesen sein. Die Autorin hat also anfangs weder ihren urspr\u00fcnglichen Namen noch ein frei erfundenes Pseudonym benutzt. In sp\u00e4teren Ver\u00f6ffentlichungen gibt es dann Hinweise darauf, da\u00df sie in Polen geboren wurde, in Frankreich studiert hatte und da\u00df sie sich dann mit ihrem chinesischen Ehemann in Beijing (Peking) niederliess. In dieser Zeit lernte sie viele chinesische Akademiker und Schriftsteller kennen, darunter Cai Yuanpei. Anfang der zwanziger Jahre wurde ein Sohn geboren, sp\u00e4ter auch eine Tochter. Das englische Buch enth\u00e4lt die Widmung To my dear son, Leon.<\/p>\n<p> \t<strong>Ruan Lingyu und Jin Yan<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tNach der Ver\u00f6ffentlichung der chinesischen und englischen Fassung des Romans wurde der Drehbuchautor Zhu Shilin mit der Anfertigung eines Drehbuchs beauftragt, dieses war die Grundlage f\u00fcr die Verfilmung des Buchs. Bemerkenswert ist hierbei, da\u00df damals die meisten chinesischen Filme ohne ein detailliertes Drehbuch produziert wurden und da\u00df auch keine modernen chinesischen Romane verfilmt wurden \u2013 zu dieser Zeit gab es kaum welche. Ebenfalls ungew\u00f6hnlich war die L\u00e4nge des Films: 150 Minuten. Bis zu dieser Zeit waren chinesische Filme deutlich k\u00fcrzer gewesen, erst in den vierziger Jahren kam diese L\u00e4nge h\u00e4ufiger vor. Aus den wenigen Informationen, die \u00fcber die Verfilmung vorliegen, kann man schlie\u00dfen, da\u00df die Autorin selbst an der Produktion beteiligt war. Allerdings ist nicht bekannt, ob sie konkreten Einfluss hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIhr Bem\u00fchen um die Ver\u00f6ffentlichung von drei Sprachversionen und einer Filmfassung zeigt den Ehrgeiz der Autorin, gleichzeitig wird deutlich, da\u00df sie den Geschmack des Publikums traf. Der Film wurde dann Vorbild f\u00fcr viele chinesische Filme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Verfilmung des Romans Love and Duty war ein ungew\u00f6hnlich internationales Projekt. Die Autorin stammte aus Polen, der Hauptdarsteller Jin (Kim) Yan (1910-1983) war Koreaner, die Hauptdarstellerin Ruan Lingyu (1910-1935), die eine Doppelrolle spielte, war Chinesin, die Zwischentitel des Stummfilms waren chinesisch und englisch und daher auch f\u00fcr die meisten Ausl\u00e4nder in China verst\u00e4ndlich. Bemerkenswert ist au\u00dferdem, da\u00df die anderen Schauspieler, sowie Regisseur Bu Wancang (1903-1974), Produzent Li Minwei (1893-1953) und Drehbuchautor Zhu Shilin (1899-1967) aus verschiedenen Provinzen im Norden, Osten und S\u00fcdens des Landes stammten und unterschiedliche Dialekte sprachen. Dies war bei einem Stummfilm kein gro\u00dfes Problem, die Realisierung eines Tonfilms w\u00e4re viel schwieriger gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDer \u201eStummfilm\u201c hat ungew\u00f6hnliche Kooperationen ern\u00f6glicht, die nach der Einf\u00fchrung des Tonfilms nicht mehr m\u00f6glich waren. Nicht nur fiel der koreanische Hauptdarsteller Jin Yan nicht als Ausl\u00e4nder auf, auch die kantonesisch sprechende Hauptdarstellerin Ruan Lingyu konnte hier noch das ganze chinesische Publikum beeindrucken, das gar nicht merkte, da\u00df sie kein Hochchinesisch sprach. Dies galt auch f\u00fcr Auslandschinesen und Ausl\u00e4nder. Bemerkenswert ist hierbei, da\u00df damals das Zentrum der chinesischen Filmindustrie in Shanghai war, die meisten Beteiligten kamen jedoch aus anderen Provinzen, teilweise sprachen sie weder Hochchinesisch noch den Shanghai-Dialekt. Als wenige Jahre sp\u00e4ter der Tonfilm eingef\u00fchrt wurde, w\u00e4hlte man generell Hochchinesich als Standard. Schauspieler, die dies nicht konnten, waren benachteiligt, die ber\u00fchmte Ruan Lingyu beging \u2013 nicht nur aus diesem Grund \u2013 1935 Selbstmord.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den drei\u00dfiger Jahren wurden die verschiedenen Fassungen des Buchs wiederholt nachgedruckt; nach dem Zweiten Weltkrieg ist es jedoch nicht mehr erschienen. Die in den zwanziger Jahren innovative Geschichte galt \u2013 angesichts der Kriegswirren und sozialen Umw\u00e4lzungen \u2013 bald als veraltet und zu emotional. Chinesische Autoren beschrieben die neue Lage nun authentischer und aktueller. Ausl\u00e4ndische Leser bevorzugten ebenfalls realistischere, eher journalistische Werke wie Egon Erwin Kischs&nbsp; China geheim oder Edgar Snows Roter Stern \u00fcber China. W\u00e4hrend beim ersten Erscheinen des Buches die Konzentration auf gesellschaftliche und famili\u00e4re Fragen gut ankam, galt es sp\u00e4ter als zu unpolitisch. F\u00fcr die internationale Verbreitung des Buches war es auch ein Nachteil, da\u00df die englische Fassung nur in Shanghai gedruckt wurde und nicht in einem europ\u00e4ischen oder amerikanischen Verlag erschien. Der Erfolg anderer Autoren wie Pearl S. Buck, Agnes Smedley und Edgar Snow zeigt, da\u00df in den drei\u00dfiger Jahren im Westen das Interesse an Chinathemen relativ gro\u00df war. (http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/alumni\/newsletter\/08-05\/kisch.html)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tHorose und ihr Mann waren schon vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Beijing eingetroffen und lebten dort mit ihren Kindern bis zu den japanischen Angriffen 1937. In ihrer Studienzeit hatte sie Sympathie f\u00fcr den Anarchismus und gro\u00dfes Interesse an Esperanto. Daher hatte sie in China auch enge Kontakte mit Esperantoaktivisten, franz\u00f6sisch-sprechenden Chinesen und zahlreichen Ausl\u00e4ndern. Zu den besten Freunden der Familie geh\u00f6rten offenbar die Eltern der (sp\u00e4teren) belgisch-franz\u00f6sischen Schriftstellerin Han Suyin, die Horose und ihre Kinder in verschiedenen B\u00fcchern erw\u00e4hnte. Horose hatte ein besonderes Interesse an chinesisch-westlichen Ehen und schrieb hier\u00fcber das Buch Nos Sangs Meles. Der drohende Krieg beendete dann zun\u00e4chst ihren Chinaaufenthalt und sie kehrte nach Frankreich zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den drei\u00dfiger Jahren wurden die Lianhua-Filmstudios, die den Film produziert hatten mehrfach von japanischen Bomben getroffen, das Archiv wurde zerst\u00f6rt. 1937 mussten die meisten Filmstudios Shanghai verlassen und flohen in die s\u00fcdlichen Provinzen. Der Film Love and Duty galt mehr als f\u00fcnfzig Jahre als verschollen. Erst in den neunziger Jahren wurde eine Kopie in S\u00fcdamerika entdeckt, die dann ins Filmarchiv von Taibei gelangte und wiederholt gezeigt wurde. Ein Problem bei der Wiederauff\u00fchrung war jedoch, da\u00df nur wenige Informationen \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Entstehung und die Autorin des Buches bekannt waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEs gab viele Gr\u00fcnde f\u00fcr das Vergessen von Buch und Film. Zun\u00e4chst liess mit dem Aufkommen des Tonfilms das Interesse am Stummfilm schnell nach. Dann verdr\u00e4ngten die Probleme von Krieg und B\u00fcrgerkrieg \u201eseichte\u201c Liebesgeschichten. Nach der Gr\u00fcndung der Volksrepublik China waren alte unpolitische Liebesgeschichten unbeliebt, man war dagegen stolz auf linke revolution\u00e4re Filme. Da\u00df der Regisseur von Love and Duty Bu Wancang 1949 nach Taiwan gegangen war, war ebenfalls ein Nachteil. Hinzu kam, da\u00df offenbar keine Kopie des Films in der Volksrepublik existierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIn den neunziger Jahre wurde eine Kopie des Films in Uruguay gefunden, die offenbar schon in den drei\u00dfiger Jahren von China in die Schweiz gelangt war. Die Kopie befindet sich jetzt im Filmarchiv von Taibei. In den letzten zehn Jahren wurde der Film bei verschiedenen Anl\u00e4ssen in Hongkong, Korea, Deutschland und in den USA gezeigt. (http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/eacs2004\/content\/programme\/ film_love_and_duty\/index.php)&nbsp; Das Buch wurde zwar nicht nachgedruckt, ist aber in einigen Bibliotheken zug\u00e4nglich. Neuere Recherchen ergaben, da\u00df die im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert geborene und in den sechziger Jahren verstorbene Autorin, mehrere&nbsp; Enkelinnen hat, die heute in Frankreich und China leben. Eine von ihnen, Hua Xinmin, hat einige chinesische Aufs\u00e4tze ver\u00f6ffentlicht, die auch ihre Familiengeschichte behandeln. Ihr Gro\u00dfvater, der Mann von Horose, ist in China kein Unbekannter, er war Ingenieur und Stadtplaner und ist in China bekannter als seine Frau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSeit der Gr\u00fcndung der VR China 1949 wurde der Film dort nicht \u00f6ffentlich gezeigt, daher gibt es nur noch wenige lebende Chinesen, die den Film tats\u00e4chlich gesehen haben. Soweit bekannt, ist auch keines ihrer B\u00fccher nachgedruckt worden.<br \/> \tDer Roman Love and Duty war ein ungew\u00f6hnliches Werk einer in Polen geborenen, in Frankreich ausgebildeten und in China lebenden Schriftstellerin, das einerseits chinesische Verh\u00e4ltnisse darstellte und andererseits gro\u00dfen Einflu\u00df auf chinesische Leserinnen und Leser hatte. Wegen des gro\u00dfen Erfolgs erschien der Roman in drei Sprachen und wurde au\u00dferdem verfilmt. An der Produktion waren in Japan, Korea, Hongkong und China geborene K\u00fcnstler beteiligt. Da der Film in der Sp\u00e4tphase der Stummfilm\u00e4ra gedreht wurde, konnten viele Probleme, die bei Tonfilmen entstanden w\u00e4ren, vermieden werden. Aufgrund der zweisprachig englisch-chinesischen Zwischentitel konnte ein gro\u00dfes Publikum erreicht werden. Mit dem Aufkommen des Tonfilms gerieten derartige Stummfilme jedoch schnell in Vergessenheit. Aufgrund der schweren sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise und der wachsenden Kriegsgefahr liess das Interesse an der in Love and Duty behandelten Thematik bald nach.<\/p>\n<p> \tLiteratur:<br \/> \tLUO CHEN: <em>Lian\u2019ai yu yiwu<\/em>, Shanghai 1925.<br \/> \tHO RO-SE: <em>Love and Duty<\/em>. Shanghai 1926.<br \/> \tS. HOROSE: <em>La Symphonie des Ombres chinoises<\/em>. Paris 1932.<br \/> \tHOROSE: <em>Nos Sangs Mele<\/em>s, Paris 1957.<\/p>\n<p> \tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">China, Gummib\u00e4ren und Kung Fu <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&#8222;Alle Sprach- und Kulturforscher&#8220; lud die Akademie f\u00fcr Information und Management Heilbronn-Franken (aim) zum Kennenlernen der chinesischen Sprache und Kultur ein. Vom 27. bis 30. Oktober war das Schulteam auf Einladung der aim bei den Experimentiertagen 2008 in Heilbronn vertreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie J\u00fcngsten machten den Anfang: Montag Morgen um neun sahen sich gut 20 Grundsch\u00fclerInnen mit den ersten chinesischen S\u00e4tzen ihres Lebens konfrontiert, die sie mit gro\u00dfer Souver\u00e4nit\u00e4t auch gleich selbst verwendeten. Interessiert h\u00f6rten sie, was Fabian L\u00fcbke \u00fcber die regionalen Besonderheiten Chinas zu erz\u00e4hlen wusste und mit gro\u00dfer Ernsthaftigkeit wurde Wan Lis Augenmassage nachgeahmt. Besondere Begeisterung bei den Sch\u00fclern und bei Schulteam-Neuling Marlene H\u00f6nle l\u00f6ste das Gummib\u00e4rchenessen mit St\u00e4bchen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWas ihnen am Ende am besten gefallen hat? &#8222;Alles!&#8220;, so die einstimmige Antwort der Kinder. \u00c4hnlich enthusiastisch begannen die Klassen 5 und 6 ihr Programm am Mittwoch. Mit Marina Rudyak und Wan Li lernten sie die Geographie und Geschichte Chinas kennen, schrieben Schriftzeichen, lernten sogar ein wenig Kungfu und hatten tausend Fragen, die verrieten, dass vielleicht der eine oder andere k\u00fcnftige Sinologe unter ihnen war&#8230;<br \/> \tWeitere Informationen \u00fcber das Schulteam finden Sie <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/about_us\/schulkooperationen\" title=\"Schulkooperationen\">hier<\/a>.<\/p>\n<p> \tMarlene H\u00f6nle, Fabian L\u00fcbke<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">&#8222;China mittendrin. Geschichte, Kultur, Alltag&#8220; von Marcus Hernig <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSich in China zurechtzufinden ist eine spannende Angelegenheit f\u00fcr jeden, den es zum bev\u00f6lkerungsreichsten Staat der Welt hinzieht. Immer mehr Deutsche wagen dieses Abenteuer f\u00fcr einige Wochen, manchmal sogar f\u00fcr mehrere Jahre. So auch der Sinologe Dr. Markus Hernig, der bereits seit \u00fcber zehn Jahren in China lebt, dort eine Familie gegr\u00fcndet hat und lange Zeit in der chinesisch-deutschen Bildungs- und Kulturarbeit t\u00e4tig war. Seit 2007 arbeitet er als freischaffender Trainer, Berater und Autor, gibt chinesisch-deutsche Seminare f\u00fcr Unternehmen und Bildungseinrichtungen, und ist au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Professor an der Zhejiang-Universit\u00e4t Hangzhou.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn acht Kapiteln (der Gl\u00fcckszahl der Chinesen) gibt Markus Hernig in seinem neusten Buch \u201eChina Mittendrin\u201c, wie der Untertitel bereits verr\u00e4t, einen Einblick in die Grundz\u00fcge der Geschichte, Politik, und den Alltag Chinas. Es handelt sich um eine Mischung aus zahlreichen Informationen, die gespickt mit pers\u00f6nlichen Erlebnissen, allt\u00e4gliche chinesische Kuriosit\u00e4ten, aus der Sicht eines Laowais (Ausl\u00e4nder) auf eine lockere und humorvolle Art beschreiben. Der Leser erf\u00e4hrt nicht nur wie Chinesen und Ausl\u00e4nder in China leben, sondern auch wie ihr Verh\u00e4ltnis zueinander ist und das richtige Freundschaften zwischen Ausl\u00e4ndern und Inl\u00e4ndern eher eine Seltenheit sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tHernig erkl\u00e4rt desweiteren die wichtige Bedeutung von Guanxi, einem Netzwerk pers\u00f6nlicher Beziehungen, dem Streben zur \u201est\u00e4dtisch gepr\u00e4gten High-Tech-Gesellschaft\u201c, den Lauf des Lebens, von der Kindheit bis zur Ehe und sogar zur Scheidung, die in China tendenziell zunimmt. Sollte man in China heiraten, kann man sich schon mal auf eine gewaltige Summe von 10 000 Euro gefasst machen, eine Scheidung hingegen, ist mit 70 Eurocent ein richtiges Schn\u00e4ppchen und ohne b\u00fcrokratischen Aufwand m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNeben einem Blick in die Jahrtausende alte Geschichte Chinas und wichtigen Themen wie der Ein-Kind-Politik und der Bedeutung des Wettbewerbs, kommt in Hernigs Buch auch die Kulinarische Seite nicht zu kurz. Regionale K\u00f6stlichkeiten von Norden bis S\u00fcden werden beschrieben, schlie\u00dflich ist Essen in China ein \u201eTotalph\u00e4nomen\u201c, das mit allen Sinnen erfahren wird. Gesch\u00e4fte werde nicht selten bei Tisch besprochen. Markus Hernig baut Vorurteile ab, und macht den Leser mit chinesischen Tischsitten vertraut, die einen bei einem formalen Essen erwarten. Bemerkenswert sind seine Tipps den reichlichen Alkoholkonsum bei Tisch zu umgehen. Und wenn diese nicht helfen und man doch betrunken werden sollte, so wei\u00df sich der Chinese mit einer Schale Essig zu helfen, die die \u00fcberm\u00e4\u00dfige S\u00e4urebildung im K\u00f6rper regulieren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDies ist nur ein Auszug von wissenswerten Informationen die den Leser erwarten. \u201eChina Mittendrin\u201c ist empfehlenswert f\u00fcr jeden, den es nach China verschl\u00e4gt und das Land besser verstehen m\u00f6chte. Es ist sehr informativ und durch den unterhaltsamen Schreibstil schnell verschlungen. Auch f\u00fcr diejenigen, die bereits in China waren und \u00e4hnliches erlebt haben ist es ein lesenswertes Buch, das einen an vielen Stellen an wundervolle Erlebnisse erinnert, wie etwa dem netten Taxifahrer, der w\u00e4hrend der Fahrt \u201eLove Radio\u201c h\u00f6rt und sich neugierig mit seinem ausl\u00e4ndischen Fahrgast unterh\u00e4lt.<\/p>\n<p> \t\tChristel Kemnitz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<em>Marcus Hernig<br \/> \t\tChina mittendrin. Geschichte, Kultur, Alltag<br \/> \t\tCh. Links Verlag, 2008<br \/> \t\tISBN-13: 978-3861534723<br \/> \t\tEUR 16,90<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Love and Duty: Ein englisches Buch und ein chinesischer Film Anfang der drei\u00dfiger Jahre wurde in Shanghai der in den fr\u00fchen zwanziger Jahren erschienene Roman Love and Duty (lian&#8217;ai [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - 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