{"id":270,"date":"2010-08-01T12:00:00","date_gmt":"2010-08-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/"},"modified":"2026-05-20T18:36:28","modified_gmt":"2026-05-20T17:36:28","slug":"newsletter-august-2010-nr-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/","title":{"rendered":"Newsletter August 2010 Nr. 45"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_VonAsieninspiriert-EinBe\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Von Asien inspiriert &#8211; Ein Besuch bei Dagmar Roederer<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tFarbenpr\u00e4chtige Paravents, bunte, leuchtende Kugeln und gro\u00dfe und<br \/> kleine Drachen soweit&nbsp; das Auge reicht. Das ist der erste Eindruck,<br \/> den ein Besucher bekommt, wenn er das Atelier von Dagmar Roederer<br \/> betritt. Wie f\u00fcr die Mannheimer K\u00fcnstlerin ostasiatische Motive zum<br \/> Motiv ihres k\u00fcnstlerischen Lebens wurden, hat sie SHAN bei einem Besuch<br \/> berichtet.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#1\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_StudentenausallerWeltinH\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Studenten aus aller Welt in Heidelberg<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tXu Miao (26 Jahre) studiert seit drei Jahren Sinologie in Heidelberg.<br \/> Die Idee, dass eine Chinesin in Deutschland Sinologie studiert, l\u00f6ste<br \/> oft Erstaunen aus und traf zum Teil auf Unverst\u00e4ndnis. Warum sie<br \/> trotzdem an ihrem Plan festhielt, welche Eindr\u00fccke und Erfahrungen sie<br \/> in Heidelberg sammelte, lesen Sie in diesem sehr pers\u00f6nlichen Artikel <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/newsletter\/2010\/august\/studenten-aus-aller-welt-in-heidelberg-xu-miao-als-chinesische-sinologin-in-deutschlad\" title=\"Studenten aus aller Welt in Heidelberg\"> <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#2\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ChinesischeUntergrundbew\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Chinesische Untergrundbewegung: Die erste U-Bahn in der Hauptstadt der Volksrepublik<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWer in den siebziger oder achtziger Jahren Beijing besuchte, hat oft<br \/> nicht bemerkt, da\u00df die Stadt eine Untergrundbahn besa\u00df. Auf den fr\u00fchen<br \/> Stadtpl\u00e4nen war sie nicht zu finden, im Stra\u00dfenbild fielen die Bahnh\u00f6fe<br \/> kaum auf, die erste U-Bahn der Volksrepublik wurde selten erw\u00e4hnt. In<br \/> unserem Artikel l\u00f6sen sich einige R\u00e4tsel um die erste Untergrundbahn<br \/> Chinas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_SommerschuleChinesisches\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Sommerschule Chinesisches Recht in G\u00f6ttingen<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAn der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen findet jedes Jahr im Juli die G\u00f6ttinger<br \/> Sommerschule zum chinesischen Recht statt. Die Sommerschule wird nun<br \/> bereits zum f\u00fcnften Mal vom Deutsch-Chinesischen Institut f\u00fcr<br \/> Rechtswissenschaft veranstaltet. Letztes Jahr nahm Nils Pelzer an diesem<br \/> einw\u00f6chigen Kurs teil. F\u00fcr SHAN lies er seine Erlebnisse und<br \/> Erkenntnisse in G\u00f6ttingen&nbsp; revue passieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#4\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt; <\/span><span class=\"internal-link\">Zum Bericht<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DerersteProfessorfrOstas\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Der erste Professor f\u00fcr Ostasiatische Kunstgeschichte: Dietrich Seckel (1910-2007)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVor hundert Jahren &#8211; am 6. August 1910 &#8211; wurde Dietrich Seckel, der<br \/> erste Professor der Ostasiatischen Kunstgeschichte, in Berlin geboren.<br \/> In diesem Herbst wird er mit einer Ausstellung in der<br \/> Universit\u00e4tsbibliothek geehrt. Zur gleichen Zeit geht nun sein Sch\u00fcler<br \/> und Nachfolger &#8211; Prof. Lothar Ledderose &#8211; in den Ruhestand.&nbsp;<br \/> Einblick in Leben und Wirken gibt unser Artikel. <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/newsletter\/2010\/august\/der-erste-professor-fuer-ostasiatische-kunstgeschichte-dietrich-seckel-1910-2007\" title=\"Der erste Professor f\u00fcr Ostasiatische Kunstgeschichte: Dietrich Seckel (1910-2007)\"> <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#5\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_JungesBluthbeiLehrauftrg\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Junges Blut(h) bei Lehrauftr\u00e4gen &#8211; Ein Kurs bei Cora Jungbluth<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tF\u00fcr jeden Studenten ist es interessante etwas \u00fcber Kurse zu erfahren,<br \/> die man selbst nicht oder noch nicht gemacht hat. Diesen Sommer gab es<br \/> ein besonderes Proseminar, das von Cora Jungbluth unterrichtet wurde,<br \/> die selbst noch vor kurzem Studentin war und momentan an ihrer Promotion<br \/> arbeitet. Das zweiteilige Blockseminar behandelte die chinesische<br \/> Wirtschaftsentwicklung seit 1978 und analysierte, anhand von wichtigen<br \/> politischen und wirtschaftlichen Ereignissen seit der \u00d6ffnung, den<br \/> wirtschaftlichen Entwicklungsprozess Chinas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#6\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Von Asien inspiriert &#8211; Ein Besuch bei Dagmar Roederer <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSchon beim Betreten der Eingangshalle taucht man ein in eine andere<br \/> Welt. Gro\u00dfe farbenpr\u00e4chtige Paravents ziehen sofort die Aufmerksamkeit<br \/> des Betrachters auf sich. Beim genaueren Hinsehen, entdeckt man bereits<br \/> \u00fcberall die Handschrift K\u00fcnstlerin. Aber erst im hellen Atelier<br \/> entfaltet sich die ganze Pracht und man wird mitgerissen von Farben und<br \/> Fomen auf zahlreichen Leinw\u00e4nden und vor allem von der Beigesterung und<br \/> Freude von Dagmar Roederer. 1951 in Mannheim geboren, arbeitete Dagmar<br \/> Roederer nach ihrem Abitur erst als Werkstudentin am Nationaltheater in<br \/> Mannheim. Seit 1975 ist sie als freischaffende K\u00fcnstlerin t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie ornamentalen \u00d6lgem\u00e4lde, die heute das Bild des Ateliers pr\u00e4gen,<br \/> geh\u00f6ren in ihre j\u00fcngere Schaffensphase. Zu Anfang&nbsp;ihrer Laufbahn<br \/> arbeitete Frau Roederer haupts\u00e4chlich an Bleistiftzeichnungen und<br \/> Stillleben. Doch irgendwann wurde ihr dies zu eint\u00f6nig und langweilig.<br \/> Es war der Zufall , der Dagmar Roederer zu dem Motiv f\u00fchrte, das<br \/> zum&nbsp; Thema ihres k\u00fcnstlerischen Lebens geworden ist. W\u00e4hrend der<br \/> Arbeiten an einer Zeichnung, fiel ein Lichtstrahl auf eine kleine<br \/> chinesische Vase. Dieses Bild war so bewegt, so bunt, dass es den Blick<br \/> der K\u00fcnstlerin gefangen hielt. Sie begann die Vase abzuzeichnen, dies<br \/> markierte den Beginn einer Leidenschaft. Es blieb nicht beim blo\u00dfen<br \/> Abzeichnen des Objekts, die Figuren auf der Vase begannen durch ihre<br \/> Pinselstriche zu leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDagmar Roederer variierte dieses Bild immer wieder. Die Figuren wurden<br \/> gr\u00f6\u00dfer, traten aus dem Bild heraus, erz\u00e4hlten immer wieder ganz neue<br \/> Geschichten. &#8222;Es ist wie eine Variation im Jazz&#8220;, so die K\u00fcnstlerin,<br \/> &#8222;das Thema bleibt, aber es wird einmal mehr einmal weniger variiert.&#8220;<br \/> Die Motive scheinen sich zu verselbst\u00e4ndigen, wachsen \u00fcber den<br \/> urspr\u00fcnglichen Rahmen hinaus, aber bleiben doch immer noch eine<br \/> Variation des Ursprungsthemas. Ein Motiv, das immer wieder ins Auge<br \/> sticht, ist das Motiv des Drachen. &#8222;Meine Drachen sind Gl\u00fccksdrachen&#8220;,<br \/> sagt Dagmar Roederer. Sie sind m\u00e4chtig, sie strahlen Kraft und Energie<br \/> aus, aber Augen und Gesicht sind immer freundlich, fast fr\u00f6hlich. Das<br \/> macht diese Drachen so anziehend. Die fr\u00f6hlichen Drachen bleiben aber<br \/> nicht auf der Leinwand. Es gibt sie auf Kacheln oder Paravents, als<br \/> Zierde \u00fcber der T\u00fcr laden sie zum Eintreten ein, auf lackierten Kugeln<br \/> lachen sie dem Besucher von Tischen und Regalen entgegen. Auch der<br \/> Fisch, ein anderes Gl\u00fcckssymbol aus China, findet sich h\u00e4ufig im Werk<br \/> der K\u00fcnstlerin und wie die Drachen entdeckt man sie nicht nur auf<br \/> Leinwand. Ob als Motiv auf gemalten Schalen oder Vasen oder auf orange<br \/> leuchtenden Kugeln, Formen und Farben sind in der Fantasie der<br \/> K\u00fcnstlerin keine Grenzen gesetzt. Besonders sind nicht nur der<br \/> Variationsreichtum und die Farbenpracht der Werke, sondern auch ihre<br \/> Entstehung. \u00dcberall im Atelier lehnen bunte Leinw\u00e4nde, bedeckt mit<br \/> Kompositionen aus Orange, Rosa und T\u00fcrkis, oder Blau, Gr\u00fcn und Rot, die<br \/> so manch einer schon gerne in diesem Zustand gekauft h\u00e4tte. Aber diese<br \/> Farbfeuerwerke sind nur Rohlinge des eigentlichen Kunstwerks. Nach dem<br \/> Grundieren der Leinwand mit verschiedenen Farben, werden mit schwarzen<br \/> Pinselstrichen die Konturen der Motive aufgetragen. Im letzten Schritt<br \/> werden dann Fl\u00e4chen mit Wei\u00df \u00fcbermalt, erst jetzt erh\u00e4lt das Bild seine<br \/> letztendliche Gestalt. Ein Prozess, der viel Geduld und Leidenschaft<br \/> fordert. Die Werke von Frau Roederer wurden bereits in Beijing<br \/> ausgestellt und fanden auch dort gro\u00dfen Anklang. Dass diese kraftvollen<br \/> Bilder von einer Frau gemalt wurden, gab in China allerdings immer<br \/> wieder Anlass zu Erstaunen und&nbsp; Bewunderung. Durch den ihr eigenen<br \/> Stil ist Dagmar Roederer als K\u00fcnstlerin nicht zu verwechseln, aber nie<br \/> gleich. Das macht den ganz besonderen Reiz an ihrer Arbeit aus, in der<br \/> man immer wieder neue Details, neue Variationen und neue Welten<br \/> entdecken kann. Ihre Kunst und Technik sind europ\u00e4isch, ihre Inspiration<br \/> erh\u00e4lt sie von ostasiatischen Kunstgegenst\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSylvia Schneider<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMehr zur K\u00fcnstlerin unter <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.dagmar-roederer.de\/\">www.dagmar-roederer.de<\/a><\/p>\n<p>\t\tAktuelle Ausstellung im Konfuzius-Institut Heidelberg noch bis zum 3. Oktober 2010.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Studenten aus aller Welt in Heidelberg <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><span class=\"special\">Xu Miao (\u5f90\u6dfc) &#8211; Als chinesische Sinologin in Deutschland.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\tAls ich mich vor drei Jahren entschieden habe, nach Heidelberg zu<br \/> kommen und hier Sinologie zu studieren, sagte eine DAAD-Dozentin zu mir:<br \/> \u201eDas ist aber eine bescheuerte Idee.\u201c Viele Freunde haben damals<br \/> gefragt, ob es Sinn macht, als Chinesin im Ausland Sinologie zu<br \/> studieren. Das habe ich mich nat\u00fcrlich auch selbst immer gefragt. Die<br \/> Idee war am Anfang ganz einfach: Ich m\u00f6chte China aus einer anderen<br \/> Perspektive betrachten. Wenn keiner mir wirklich sagen kann, ob ein<br \/> Sinologiestudium im Ausland sinnvoll ist, dann muss ich es selbst<br \/> \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><span class=\"special\">\u201eEin Institut mit zug\u00e4nglichen Professoren\u201c<\/span><\/strong><br \/> \t&nbsp;Als ich zum ersten Mal das Institut f\u00fcr Sinologie in Heidelberg<br \/> gesehen habe, habe ich mich echt gewundert, wie klein es ist. Aber die<br \/> lockere Atmosph\u00e4re hat mir sehr gut gefallen. Meine erste Aktivit\u00e4t im<br \/> Institut war beim Umzug der Insitutsbibliothek zu helfen. Ich kannte<br \/> damals kaum jemanden am Institut und bin einfach hingegangen und in die<br \/> Menschenkette des Umzugs eingestiegen. Die Mithelfer waren alle super<br \/> nett, deswegen habe ich auch alle ganz locker geduzt. Aber in der Pause<br \/> sagte eine Kommilitonin leise zu mir: \u201eDu bist neu oder? Das ist der<br \/> gro\u00dfe Wagner*! Den lieber nicht duzen.\u201c Was? Der Herr, der mit uns<br \/> B\u00fccher getragen, uns Schokolade und Obst gekauft und mit uns auf dem<br \/> Boden gesessen und Bananen gegessen hat? Wahrscheinlich bin ich deswegen<br \/> hier geblieben: Ein Institut mit zug\u00e4nglichen Professoren. Das kann<br \/> nicht falsch sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><span class=\"special\">\u201eKritisch sein?\u201c<\/span><\/strong><br \/> \tMein erstes Semester in Heidelberg ging richtig los. Ich habe im<br \/> Unterricht alles verstanden, hatte aber oft keine Ahnung, worum es ging.<br \/> Ich konnte am Anfang viele Sachen nicht mit meinem vorherigen<br \/> Denksystem verkn\u00fcpfen und kam im Seminar kaum zu Wort. Das Problem war<br \/> kein sprachliches, sondern die Art und Weise wie man eine Frage stellt<br \/> und beantwortet und wie man sich an einer Diskussion teilnimmt. Das<br \/> gr\u00f6\u00dfte Problem war, dass ich in China nie trainiert habe, andere Leute<br \/> mit \u00fcberzeugenden Argumenten zu kritisieren. \u201eKritisch zu sein\u201c ist auf<br \/> Chinesisch fast ein Schimpfwort. Hier muss man diese F\u00e4higkeit aber gut<br \/> erlernen und anwenden. Langsam habe ich mich daran gew\u00f6hnt und es macht<br \/> mir Spa\u00df mit zu reden. Ich bemerkte auch, dass man durch Kritik zu einer<br \/> neuen Ebene der Erkenntnisse kommen kann. Aber bis heute habe ich immer<br \/> noch ein komisches Gef\u00fchl, wenn ich im Unterricht \u201ekritisch\u201c mit<br \/> anderen Kommilitonen umgehe, obwohl ich mich \u00e4u\u00dferlich daran angepasst<br \/> habe.<br \/> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><span class=\"special\">\u201eEin Wort eines Weisen\u201c<\/span><\/strong><br \/> \tWas ich in China selten erlebt habe und hier sehr toll finde, sind die<br \/> Sprechstunden mit Professoren. In China spricht man immer von \u201eyin cai<br \/> shi jiao \u56e0\u6750\u65bd\u6559 [Studenten entsprechend ihrer Begabungen lehren]. Aber<br \/> unter den Bedingungen der Massenbildung in China ist eine solche<br \/> individuelle Betreuung schwer durchsetzbar. Wenn man in China ins B\u00fcro<br \/> eines Professors gerufen wird, bedeutet es meistens, dass man irgendwas<br \/> falsch gemacht hat. Hier \u00f6ffnen die Professoren und Dozenten ihre T\u00fcren<br \/> und bieten Vorschl\u00e4ge f\u00fcr das Studium, wissenschaftliche Arbeit und auch<br \/> allgemein f\u00fcr das Leben an. Diesen engen Kontakt kann ich mir in China<br \/> sehr schwer vorstellen. Ein chinesisches Sprichwort lautet: \u201eEin Wort<br \/> eines Weisen ist viel mehr wert ,als zehn Jahre B\u00fccher lesen\u2019<br \/> (\u542c\u541b\u4e00\u5e2d\u8bdd\u80dc\u8bfb\u5341\u5e74\u4e66)\u201c.&nbsp; Man kann von den individuellen Gespr\u00e4chen mit den<br \/> Professoren wirklich sehr profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><span class=\"special\">\u201eWas studierst du?\u201c<\/span><\/strong><br \/> \tMan kommt am Ende immer zu der Frage zur\u00fcck, die viele Sinologen schwer<br \/> beantworten k\u00f6nnen &#8211; ich als chinesische Sinologin noch schwerer:&nbsp;<br \/> \u201eWas studierst du eigentlich?\u201c Sinologie ist f\u00fcr mich eher ein<br \/> Forschungsgebiet als ein Fach. W\u00e4hrend dieses Studiums habe ich mich mit<br \/> verschiedenen Themen besch\u00e4ftigt, die eigentlich auch zu anderen<br \/> F\u00e4chern geh\u00f6ren k\u00f6nnen: Von Buddhismus bis Geschichtsschreibung, von<br \/> Wirtschaftssystemen bis zur Aktionskunst. Was ich genau studiert habe,<br \/> kann ich nicht erkl\u00e4ren. Manche Kommilitonen sagen, dass der<br \/> Studienaufbaubau im Institut nicht systematisch genug ist. Aber ich habe<br \/> genau von diesem vielleicht nicht so systematischen Studienaufbau,<br \/> daf\u00fcr aber sehr breiten Angebot des Institutes profitiert. Man lernt<br \/> dabei, wie man von fast \u201eNull-Kenntnis\u201c bis zu einer relativ komplette<br \/> Arbeit kommt. Ich merke langsam: Es geht nicht mehr darum was ich bei<br \/> Sinologie studiere, sondern um das \u201eStudieren\u201c selbst. Es geht darum,<br \/> dass ich \u00fcber ein bestimmtes Thema mehr wissen will, mir selbst eine<br \/> Frage stelle und versuche sie zu beantworten. Bis Heute kann ich immer<br \/> noch nicht sagen, ob es Sinn macht als eine Chinesin in Deutschland<br \/> Sinologie zu studieren. Aber w\u00e4hrend meines Studiums ist mir langsam<br \/> bewusst geworden, dass diese Frage selbst sinnlos geworden ist. Wichtig<br \/> ist, ob ich hier die F\u00e4higkeit erlernt habe, selbstst\u00e4ndig<br \/> wissenschaftlich zu arbeiten und selbst den Weg zur Antwort zu finden.<br \/> Und ich denke, ich kann die Frage mit \u201eJa\u201c beantworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tXu Miao<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t*Gemeint ist Prof. Rudolf Wagner, ehemaliger Leiter des Instituts. Anm. der Redaktion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDer Umzug der Bibliothek im SHAN-Newsletterarchiv: <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/09\/01\/newsletter-september-2007-nr-15\/#2\" title=\"Mehr als 1000 Meter B\u00fccher umger\u00e4umt \u2013 Aktionstage in der Bibliothek des Instituts f\u00fcr Sinologie\"> Mehr als 1000 Meter B\u00fccher umger\u00e4umt \u2013 Aktionstage in der Bibliothek des Instituts f\u00fcr Sinologie<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Chinesische Untergrundbewegung: Die erste U-Bahn in der Hauptstadt der Volksrepublik <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tWer in den siebziger oder achtziger Jahren Beijing besuchte, hat oft<br \/> nicht bemerkt, da\u00df die Stadt eine Untergrundbahn besa\u00df. Auf den fr\u00fchen<br \/> Stadtpl\u00e4nen war sie nicht zu finden, im Stra\u00dfenbild fielen die Bahnh\u00f6fe<br \/> kaum auf, und auch sonst wurde die erste U-Bahn der Volksrepublik China<br \/> selten erw\u00e4hnt. Auch nach Entdeckung des modernsten Transportmittels der<br \/> Hauptstadt blieben viele R\u00e4tsel: die erste Linie verband den<br \/> Hauptbahnhof mit entlegenen Vororten nahe der Westberge und f\u00fchrte<br \/> gr\u00f6\u00dftenteils durch d\u00fcnn besiedelte Gebiete. Fachleuten fiel sofort auf,<br \/> da\u00df in einer solchen Umgebung der Bau von S-Bahnen oder Stra\u00dfenbahnen<br \/> weit \u00f6konomischer gewesen w\u00e4re. Auch \u00fcber die vorgesehenen Fahrg\u00e4ste<br \/> herrschte Unklarheit, denn der Berufsverkehr war damals in dieser Gegend<br \/> nicht sehr umfangreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Vorgeschichte<\/span><\/strong><br \/> \t\tSo wurde schnell deutlich, da\u00df es andere Gr\u00fcnde f\u00fcr den Bau der ersten<br \/> unterirdischen Eisenbahn des Landes gegeben haben mu\u00df. Aufschlu\u00dfreich<br \/> ist das Jahr des Baubeginns: 1965. Zu dieser Zeit wuchs das<br \/> amerikanische Engagement in Vietnam, gleichzeitig verschlechterten sich<br \/> die sino-sowjetischen Beziehungen, soda\u00df die KP-F\u00fchrung Angriffe auf<br \/> China und die Hauptstadt bef\u00fcrchtete. Daher wurden in vielen Gro\u00dfst\u00e4dten<br \/> und besonders im Zentrum Pekings, wo Partei und Regierung sa\u00dfen,<br \/> Schutzma\u00dfnahmen eingeleitet und &#8211; vor allem &#8211; Tunnel gegraben. Ein<br \/> deutscher Diplomat erw\u00e4hnte 1966 eine &#8222;Kampagne zur Vorbereitung auf<br \/> einen Krieg auf chinesischem Territorium&#8220; und fuhr fort: &#8222;In den<br \/> westlich vom Zentrum Pekings liegenden Gebirgsz\u00fcgen werden die bereits<br \/> vorhandenen unterirdischen Anlagen ausgebaut und ein Verbindungsweg<br \/> zwischen den jetzt im Bau befindlichen Tiefbunkern innerhalb der Stadt<br \/> und den Anlagen in den Westbergen geschaffen. Beim Tunnelbau und Ausbau<br \/> der unterirdischen Anlagen sind vorwiegend Armeeangeh\u00f6rige eingesetzt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Die erste Linie im Krisenjahr<\/span><\/strong><br \/> \t\tIm Jahr 1969 als es an der Grenze zur Sowjetunion zum<br \/> &#8222;Ussuri-Zwischenfall&#8220; kam, wurde die erste Linie fertiggestellt und der<br \/> Probebetrieb begonnen. Die Endpunkte der \u00fcber 23km langen Strecke mit 17<br \/> Stationen bildeten der alte Hauptbahnhof im Osten und Pingguoyuan im<br \/> Westen. Abgesehen von zwei, drei Kurven verlief die Strecke schnurgerade<br \/> und bildete damit eine direkte Verbindung vom Eisenbahnnetz zu den<br \/> gesperrten Milit\u00e4rbezirken am Fu\u00dfe der Westberge. Entsprechend gering<br \/> war die Zahl der Fahrg\u00e4ste: im ersten Jahr des regul\u00e4ren Betriebs (1971)<br \/> waren es 8,2 Millionen, also t\u00e4glich nur etwa 22 000. Diese Zahl stieg<br \/> dann j\u00e4hrlich um mehr als zwanzig Prozent auf 82 Millionen(1983), das<br \/> entsprach 220 000 t\u00e4glich. Aufgrund ihrer besonderen Lage konnte die<br \/> U-Bahn jedoch die Buslinien kaum entlasten und war f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil<br \/> der Bev\u00f6lkerung nutzlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Historische Bauwerke<\/span><\/strong><br \/> \t\tSchon 1969 wurde mit dem Bau der zweiten Linie begonnen, die in der<br \/> Welt wohl einzigartig ist. Sie verl\u00e4uft entlang der fr\u00fcheren Stadtmauer,<br \/> die Bahnh\u00f6fe sind meist nach den Stadttoren (wie z.B. Xizhimen und<br \/> Chaoyangmen) benannt. Dar\u00fcber wurde die zweite Ringstra\u00dfe, eine Art<br \/> Stadtautobahn, gef\u00fchrt. Tats\u00e4chlich wurden nur drei Seiten des Vierecks<br \/> neu gebaut und mit einem Teil der ersten Linie zu einer Ringbahn<br \/> verbunden. Der Neubau wurde 1984 fertiggestellt, die Z\u00fcge fuhren jedoch<br \/> zun\u00e4chst in einer U-Form. Erst im Winter 1987-88 wurde f\u00fcr die Linie 1<br \/> ein neuer Endbahnhof mit Wendem\u00f6glichkeit am Fuxingmen fertig gestellt<br \/> und auf der Linie 2 mit dem durchgehenden Betrieb begonnen. Damit<br \/> erreichte das Gesamtnetz eine L\u00e4nge von 40 Kilometern und besa\u00df 29<br \/> Stationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Viele Verkehrsmittel<\/span><\/strong><br \/> \t\tMit g\u00fcnstigen Tarifen und verbesserten Umsteigem\u00f6glichkeiten zu den<br \/> Bussen wurde die U-Bahn nun f\u00fcr viele Beijinger attraktiver. Nachdem<br \/> lange Jahre ein Mangel an U-Bahnwagen geherrscht hatte, stieg die Zahl<br \/> bis 1990 auf 250, die Z\u00fcge fuhren tags\u00fcber im Abstand von drei bis vier<br \/> Minuten. Anfang der neunziger Jahre bef\u00f6rderten beide Linien zusammen<br \/> t\u00e4glich schon \u00fcber 1,2 Millionen Fahrg\u00e4ste. Dennoch blieb die Bedeutung<br \/> der U-Bahn f\u00fcr den gesamten Personenverkehr der Hauptstadt lange Zeit<br \/> gering. 1981 lag der Anteil der Fahrg\u00e4ste bei 1,3% (Busse 53,1%,<br \/> Fahrr\u00e4der: 43,3%). Allerdings ist hierbei zu beachten, da\u00df bei der<br \/> U-Bahn die zur\u00fcckgelegte Entfernung, Geschwindigkeit und P\u00fcnktlichkeit<br \/> am gr\u00f6\u00dften sind. In den letzten beiden Jahrzehnten ist die Bedeutung der<br \/> U-Bahn f\u00fcr den Hauptstadtverkehr dramatisch gewachsen, ohne sie w\u00e4ren<br \/> die Olympischen Spiele nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Durchs Stadtzentrum<\/span><\/strong><br \/> \t\tAuch nach der Er\u00f6ffnung der zweiten Linie fehlte eine U-Bahn im<br \/> Stadtzentrum, der Kaiserpalast und die Einkaufszentren an Xidan und<br \/> Wangfujin waren weiterhin schlecht erreichbar. Daher wurde die<br \/> Verl\u00e4ngerung der Linie 1 unter der Chang&#8217;an-Allee &#8211; am Tiananmen-Platz<br \/> vorbei &#8211; bis in die \u00f6stlichen Vororte beschlossen. Im Herbst 1992 wurde &#8211;<br \/> zum 14. Parteitag &#8211; die Verbindung vom Fuxingmen zur Xidan<br \/> fertiggestellt. Zur Vermeidung von Verkehrsstaus an einer der<br \/> belebtesten Kreuzungen Pekings, wurde zum ersten Mal die Tunnelbauweise<br \/> gew\u00e4hlt und der Stra\u00dfenverkehr nicht beeintr\u00e4chtigt. In den folgenden<br \/> Jahren wurden Stationen am Tor des Himmli-schen Friedens und in der N\u00e4he<br \/> des Peking-Hotels, sowie am Jianguomen eine Verbindung zur Ringbahn<br \/> er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Der weitere Ausbau<\/span><\/strong><br \/> \t\tDie Beijinger Stadtplaner hatten weitreichende Pl\u00e4ne f\u00fcr Verbindungen<br \/> in alle Himmelsrichtungen ausgearbeitet, wobei au\u00dferhalb des<br \/> Stadtzentrums aus Kostengr\u00fcnden \u00fcberirdische Bauweise attraktiver war.<br \/> Die Olympiaplanungen und die Zunahme des Autoverkehrs und der damit<br \/> verbundenen Luftverschmutzung boten gute Gr\u00fcnde f\u00fcr weitere<br \/> Investitionen. Obwohl die Kosten nat\u00fcrlich hoch waren, profitierte die<br \/> flache Stadt ohne gro\u00dfen Flu\u00df stark von der geographischen Lage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<strong><span class=\"special\">Andere St\u00e4dte<\/span><\/strong><br \/> \t\tIn der Volksrepublik China existierte bis 1993 au\u00dfer in Beijing nur in<br \/> der Nachbarstadt Tianjin eine U-Bahn. In Shanghai wurde erst in den<br \/> neunziger Jahren mit dem Bau der ersten Linie begonnen. Pl\u00e4ne f\u00fcr den<br \/> Bau von Untergrundbahnen wurden in einem Dutzend weiterer Gro\u00dfst\u00e4dte<br \/> umgesetzt. Mit der R\u00fcckgabe von Hongkong hat die VR China dann am Ende<br \/> des Jahrhunderts eines der spektakul\u00e4rsten und effizientesten<br \/> U-Bahnsyteme der Welt \u00fcbernommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<br \/> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Sommerschule Chinesisches Recht in G\u00f6ttingen <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAn der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen findet jedes Jahr im Juli die G\u00f6ttinger<br \/> Sommerschule zum chinesischen Recht statt. Die Sommerschule wird vom<br \/> Deutsch-Chinesischen Institut f\u00fcr Rechtswissenschaft veranstaltet,<br \/> welches aus einem Gemeinschaftsprojekt der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen und der<br \/> Nanjing University hervorgegangen ist. Das Institut bietet verschiedene<br \/> Programme an, darunter einen Masterstudiengang und ein<br \/> Promotionsprogramm f\u00fcr chinesische Studenten, Ausbildungsstationen f\u00fcr<br \/> deutsche Rechtsreferendare und auch nun bereits zum f\u00fcnften Mal die<br \/> Sommerschule an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen im Institut<br \/> in Nanjing, wo sich die gr\u00f6\u00dfte Bibliothek zum deutschen Recht in China<br \/> befindet, auch Praktika absolviert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIm Jahr 2009 nahm ich an der Sommerschule teil.&nbsp; Bereits zu<br \/> Beginn des einw\u00f6chigen Kurses, fiel auf, wie bunt gemischt die Gruppe<br \/> der Teilnehmer war. Neben Jurastudenten, die einen Chinaaufenthalt<br \/> absolviert hatten oder Chinesisch lernen, nahmen Sinologen und<br \/> Wirtschaftssinologen und auch chinesische Germanistikstudenten teil. Da<br \/> die Sommerschule auch als Wahlpflichtveranstaltung im Rahmen des<br \/> Jurastudiums belegt werden kann, gab es auch einige Teilnehmer, die sich<br \/> zum ersten Mal mit China und dem chinesischen Rechtssystem<br \/> besch\u00e4ftigten. Zun\u00e4chst schien es daher schwierig, die unterschiedlichen<br \/> Vorkenntnisse auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Den<br \/> Organisatoren gelang dies aber durch eine gute Mischung aus einf\u00fchrenden<br \/> Erkl\u00e4rungen und Vortr\u00e4ge auf hohem Niveau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDen Hauptteil des Kurses bildete die Vorlesung zum chinesischen<br \/> Wirtschaftsrecht von Dr. Knut Benjamin Pi\u00dfler, der seit 2002<br \/> China-Referent am Max-Planck-Institut f\u00fcr ausl\u00e4ndisches Privatrecht in<br \/> Hamburg ist.&nbsp; Da sich Dr. Pi\u00dfler schon seit mehr als f\u00fcnfzehn<br \/> Jahren mit chinesischen Recht besch\u00e4ftigt, war es spannend, von seinem<br \/> Erfahrungsschatz zu profitieren. Thema waren unter anderem Grundz\u00fcge des<br \/> chinesischen Wirtschaftsrechts von den Grundlagen des<br \/> Gesetzgebungsverfahrens \u00fcber das Vertragsrecht bis zum<br \/> Gesellschaftsrecht mit seinen verschiedenen Formen von<br \/> Gesellschaftsbeteiligungen und -\u00fcbernahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNachmittags wurden Vortr\u00e4ge von Doktoranden, Wissenschaftlern und<br \/> Praktikern angeboten, die andere Rechtsgebiete abdeckten. So gab es<br \/> Referate zum neuen Arbeitsvertragsgesetz und zum neuen<br \/> Sachenrechtsgesetz. Beeindruckend waren die Vortr\u00e4ge von Professor Frank<br \/> Hammel, der in Nanjing lehrt und gleichzeitig als Fachanwalt f\u00fcr<br \/> gewerblichen Rechtsschutz t\u00e4tig ist, oder Dr. Bj\u00f6rn Ahl von der City<br \/> University of Hong Kong, der sich vor allem&nbsp; mit dem \u00f6ffentlichen<br \/> Recht Chinas besch\u00e4ftigt. Neben einer Teilnahmebest\u00e4tgung an den<br \/> insgesamt 32 Vorlesungsstunden der Summer School bestand zudem die<br \/> M\u00f6glichkeit, ein <em>take-home exam<\/em> abzulegen und daf\u00fcr ein Zeugnis zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tMindestens ebenso spannend wie Unterricht und Vortr\u00e4ge, waren aber<br \/> sicherlich die Unterhaltungen mit anderen Teilnehmern. Schon aus diesem<br \/> Grund kann ich allen Interessierten eine Teilnahme an der Sommerschule<br \/> nur empfehlen. Neben der Gelegenheit, Guanxi zu kn\u00fcpfen, ist G\u00f6ttingen<br \/> auch eine wundersch\u00f6ne und beschauliche Studentenstadt, deren Nachtleben<br \/> nicht zu vernachl\u00e4ssigen ist. Insgesamt war das Programm sehr<br \/> ausgewogen und lie\u00df auch diese Aspekte nicht zu kurz kommen; so<br \/> organisierte man f\u00fcr die Teilnehmer eine Stadtf\u00fchrung und einen<br \/> gemeinsamen Abend in einer Cocktailbar. Eine gute Gelegenheit f\u00fcr alle<br \/> sich n\u00e4her kennen zu lernen und die Themen des Tages zu vertiefen.<\/p>\n<p>\t\tNils Pelzer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tN\u00e4here Informationen finden sich auf <a href=\"http:\/\/www.deutschchinesischesinstitut.uni-goettingen.de\/\">http:\/\/www.deutschchinesischesinstitut.uni-goettingen.de<\/a>.<br \/> \t\tArtikel zur Summer-School: <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.juraforum.de\/wissenschaft\/summer-school-an-der-universitaet-goettingen-von-internationalen-finanzsystemen-bis-nachhaltigkeit-328079\"><\/p>\n<p>http:\/\/www.juraforum.de\/wissenschaft\/summer-school-an-der-universitaet-<br \/> goettingen-von-internationalen-finanzsystemen-bis-nachhaltigkeit-328079<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"5\" name=\"5\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Der erste Professor f\u00fcr Ostasiatische Kunstgeschichte: Dietrich Seckel (1910-2007) <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tVor hundert Jahren &#8211; am 6. August 1910 &#8211; wurde Dietrich Seckel, der<br \/> erste Professor der Ostasiatischen Kunstgeschichte, in Berlin geboren.<br \/> In diesem Herbst wird er mit einer Ausstellung in der<br \/> Universit\u00e4tsbibliothek geehrt. Zur gleichen Zeit geht nun sein Sch\u00fcler<br \/> und Nachfolger &#8211; Prof. Lothar Ledderose &#8211; in den Ruhestand. (<a href=\"https:\/\/service.gmx.net\/de\/cgi\/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.uni-heidelberg.de%2Fpresse%2Fnews07%2F2702osta.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/presse\/news07\/2702osta.html<\/a>)<br \/> Diese beiden Kunsthistoriker haben das Fach ein halbes Jahrhundert lang<br \/> gepr\u00e4gt und daneben den Aufbau der Heidelberger Sinologie und<br \/> Japanologie gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\t\tSeckel studierte in Berlin Germanistik und ging nach der Promotion<br \/> (1936) nach Japan. Da bald darauf in Ostasien und Europa der Krieg<br \/> ausbrach, blieb er bis zum Ende in Japan, wodurch ihm aktiver<br \/> Milit\u00e4rdienst erspart blieb. Er hatte Kontakt mit deutschen Diplomaten,<br \/> Offizieren und Spionen, wie z.B. Richard Sorge, der in dieser Zeit in<br \/> der deutschen Botschaft verkehrte. Allerdings hatte sich Seckel einen<br \/> ungew\u00f6hnlichen Ort f\u00fcr seine T\u00e4tigkeit als Deutschlehrer ausgesucht:<br \/> Hiroshima. Er verlie\u00df den damals v\u00f6llig unbekannten Ort jedoch schon<br \/> nach wenigen Jahren und ging in den Norden Japans. Nach dem Krieg mu\u00dfte<br \/> er &#8211; wie die meisten Deutschen &#8211; das Land verlassen, kehrte aber nicht<br \/> in seine zerst\u00f6rte Heimatstadt zur\u00fcck, sondern lie\u00df sich in<br \/> S\u00fcdwestdeutschland nieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSeckel habilitierte sich 1948 an der Universit\u00e4t Heidelberg mit einer<br \/> Arbeit, die er wohl gr\u00f6\u00dftenteils in Japan verfa\u00dft hatte. Nach<br \/> mehrj\u00e4hriger Lehrt\u00e4tigkeit als Privatdozent und wissenschaftlicher Rat<br \/> \u00fcbernahm er 1965 das Ordinariat f\u00fcr Kunstgeschichte Ostasiens. Kurz<br \/> zuvor war auch die Heidelberger Sinologie wiederbelebt worden. (<a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/12\/01\/newsletter-dezember-2007-nr-17\/#4\" target=\"_blank\">Vgl. SHAN-NL Nr. 17, Dezember 2007<\/a>) In den achtziger Jahren kam die Japanologie dazu.(<a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2009\/05\/01\/newsletter-mai-2009-nr-33\/#2\" target=\"_blank\">Vgl. SHAN-NL Nr. 33, Mai 2009<\/a>)<br \/> Seckel emeriterte zwar schon 1976 blieb aber f\u00fcr weitere drei<br \/> Jahrzehnte als Forscher, Autor und Redner aktiv. Seine bekanntesten<br \/> Werke waren Buddhistische Kunst Ostasiens (1957), Einf\u00fchrung in die<br \/> Kunst Ostasiens (1960), Kunst des Buddhismus (1980), Tempelnamen in<br \/> Japan (1985) und Portr\u00e4t in Ostasien (1997-2005).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tLiteratur:<\/p>\n<p>\t\tZahlreiche Werke von Prof. Seckel sind in der Universit\u00e4tsbibliothek und<br \/> \t\tin verschiedenen Institutsbibliotheken zu finden.<\/p>\n<p>\t\tDietrich Seckel: Schriftenverzeichnis, Frankfurt, 1981.<\/p>\n<p>\t\tLothar Ledderose: Dietrich Seckel zum Gedenken, NOAG 181-182 (2007), 7-12.<\/p>\n<p> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIm Zugangsbereich zur Ausleihe der Universit\u00e4tsbibliothek (Pl\u00f6ck 107<br \/> -109) besch\u00e4ftigt sich derzeit eine Ausstellung mit Leben und Werk von<br \/> Prof. Dr. Dietrich Seckel. Erarbeitet wurde sie von Mitarbeitern des<br \/> Instituts f\u00fcr Kunstgeschichte Ostasiens der Univrsit\u00e4t Heidelbger. Zu<br \/> sehen sind Exponate aus dem Universit\u00e4tsarchiv Heidelberg sowie<br \/> Leihgaben aus einer Privatsammlung. Die Ausstellung kann zu den<br \/> \u00d6ffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.<br \/> Weitere Informationen finden Sie unter: <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/iko.uni-hd.de\/\">http:\/\/iko.uni-hd.de<\/a> und in der Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung vom 7.\/8.8.2010: <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/iko.uni-hd.de\/md\/zo\/iko\/medien\/presse\/rnz_2010-08-07-08_seckel.pdf\"> http:\/\/iko.uni-hd.de\/md\/zo\/iko\/medien\/presse\/rnz_2010-08-07-08_seckel.pdf<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"6\" name=\"6\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Junges Blut(h) bei Lehrauftr\u00e4gen &#8211; Ein Kurs bei Cora Jungbluth <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDas Semester ist vorbei, und man hat hoffentlich zahlreiche<br \/> Feedbackb\u00f6gen ausgef\u00fcllt, damit Dozenten die M\u00f6glichkeit bekommen, die<br \/> St\u00e4rken und Schw\u00e4chen ihres Kurses realistisch einzusch\u00e4tzen. Doch ist<br \/> es&nbsp; auch f\u00fcr Studenten interessant, etwas \u00fcber Kurse zu erfahren,<br \/> die sie selbst nicht oder noch nicht gemacht haben. Ein besonderes<br \/> Proseminar, das dieses Semester angeboten wurde, war &#8222;Die chinesische<br \/> Wirtschaft im Wandel: 30 Jahre Reform und \u00d6ffnung 1978-2008&#8220;, denn<br \/> dieser Kurs wurde von Cora Jungbluth unterrichtet, die selbst noch vor<br \/> kurzem Studentin war und momentan&nbsp; an ihrer Promotion arbeitet. Den<br \/> Lehrauftrag erhielt sie im Rahmen des von Studiengeb\u00fchren finanzierten<br \/> Projektes, das&nbsp; in Heidelberg magistrierten Absolventen erm\u00f6glicht<br \/> ein Proseminar oder eine \u00dcbung zu halten. Momentan wird ein Lehrauftrag<br \/> pro Semester vergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEinen solchen Kurs zu geben, ist sicher f\u00fcr jeden Absolventen eine<br \/> spannende Erfahrung, denn man nimmt nicht nur f\u00fcr die kurze Zeit eines<br \/> Vortrages oder Referates den Platz des Unterrichtenden ein, sondern ist<br \/> f\u00fcr ein ganzes Semester, oder in diesem Fall f\u00fcr die Zeitspanne mehrerer<br \/> Blockveranstaltungen, Ansprechpartner f\u00fcr ungekl\u00e4rte Fragen. Diese<br \/> Herausforderung hat Cora nicht nur wunderbar gemeistert, sie selbst<br \/> hatte auch sehr viel Spa\u00df an dem Seminar, wie sie SHAN im Interview<br \/> verriet. Deswegen k\u00f6nnte sie sich durchaus auch vorstellen, sich wieder<br \/> f\u00fcr Lehrauftr\u00e4ge zu bewerben. Das wichtigste beim Unterrichten ist f\u00fcr<br \/> Cora, sich an Kursen zu orientieren, die ihr selbst als Studentin gut<br \/> gefallen haben. Dazu fiel ihr als erstes die \u201eEinf\u00fchrung in die<br \/> chinesische Wirtschaft\u201c von Michael Meyer ein. An jenem Kurs fand sie<br \/> gut, dass er gut strukturiert war, die Anforderungen klar formuliert<br \/> waren, und das Lesepensum war schaffbar war, und dabei eine gute<br \/> Grundlagen f\u00fcr Diskussionen lieferte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tCoras zweiteiliges Blockseminar begann mit der \u00d6ffnung Chinas 1978 und<br \/> vermittelte zun\u00e4chst ein Bild davon, wie China zum damaligen Zeitpunkt<br \/> wirtschaftlich aufgestellt war, zusammen mit den historischen<br \/> Hintergr\u00fcnden der \u00d6ffnung. Im Laufe des ersten Blocks wurden davon<br \/> ausgehend die Reform der Landwirtschaft und sp\u00e4ter der Industrie<br \/> besprochen. Mit diesen Grundlagen besch\u00e4ftigten wir uns im zweiten Block<br \/> zun\u00e4chst mit weiteren Reformen, n\u00e4mlich im Banksektor, und schlie\u00dflich<br \/> mit Geschehnissen der j\u00fcngeren Vergangenheit: die Asienkrise, Chinas<br \/> WTO-Beitritt, die Problematik von \u00d6konomie und \u00d6kologie, und nat\u00fcrlich<br \/> auch mit der Finanzkrise. Mit diesem breiten Themenspektrum hat Cora ihr<br \/> selbstgesetztes Ziel erf\u00fcllt einen gut strukturierten Gesamt\u00fcberblick<br \/> \u00fcber den \u00d6ffnungsprozess von Chinas Wirtschaft zu geben. Die Themen des<br \/> Kurses kn\u00fcpfen teilweise an ihre eigenen Forschungen, d.h. Doktorarbeit,<br \/> an, gingen aber noch weiter. In ihrer Arbeit analysiert sie die<br \/> Internationalisierung chinesischer Unternehmen, was ein zentraler<br \/> Bestandteil der \u00d6ffnung darstellt, auf politischer, \u00f6konomischer und<br \/> interkultureller Ebene. Die Idee f\u00fcr die Arbeit lieferte ihr ein Artikel<br \/> \u00fcber chinesische Unternehmen, die deutsche Unternehmen \u00fcbernehmen und<br \/> in diesem Zusammenhang die so genannte zouchuqu-Strategie. Diese<br \/> Strategie beschreibt die F\u00f6rderung chinesischer Investitionen im<br \/> Ausland, die erst seit etwa 1999 von der Regierung betrieben wird, um<br \/> chinesische Marken im Ausland bekannter zu machen und das<br \/> belastete&nbsp; \u201eMade in China\u201c-Image abzusch\u00fctteln. Nicht zuletzt<br \/> spielt dabei auch die Hoffnung auf neue Technologien eine Rolle, die bei<br \/> ausl\u00e4ndischen Investitionen nach China nicht immer mitgebracht werden.<br \/> Die zouchuqu-Strategie wurde auch in Coras Seminar besprochen und ist<br \/> nur eines von vielen interessanten Themen, bei denen, trotz des<br \/> Anspruchs, einen \u00dcberblick zu geben, nicht vers\u00e4umt wurde, in die Tiefe<br \/> zu gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVon Coras ersten Kontakten mit China im Chinarestaurant, wo sie neben<br \/> unser aller Liebe zum chinesischen Essen ihre Faszination f\u00fcr die<br \/> chinesische Schrift entdeckte, \u00fcber ihren ersten Aufenthalt in China an<br \/> der Shanghai Waiguoyu Daxue im Jahr 2000, bis zu ihrer n\u00e4her r\u00fcckenden<br \/> Promotion, hat sie alle H\u00f6hen und Tiefen eines Sinologiestudiums<br \/> durchgemacht. Ein Fazit, das sie daraus zieht, ist folgendes: wenn man<br \/> sein Studium als Sinologe abgeschlossen hat, hat man wirklich etwas<br \/> geleistet, und man sollte sich nicht davon einsch\u00fcchtern lassen, dass<br \/> man kein so genanntes \u201ehartes Fach\u201c, wie BWL oder Jura, studiert hat.<br \/> Denn Sinologie ist ein sehr individuelles Fach, und allein<br \/> herauszufinden, in welche Richtung man gehen m\u00f6chte, ist eine<br \/> Herausforderung. Dies scheint Cora gegl\u00fcckt zu sein. Ich freue mich auf<br \/> weitere Kurse von ihr und anderen Magistrierten.<\/p>\n<p>\tSophia Zasche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Von Asien inspiriert &#8211; Ein Besuch bei Dagmar Roederer Farbenpr\u00e4chtige Paravents, bunte, leuchtende Kugeln und gro\u00dfe und kleine Drachen soweit&nbsp; das Auge reicht. Das ist der erste Eindruck, den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-270","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"INHALT Von Asien inspiriert &#8211; Ein Besuch bei Dagmar Roederer Farbenpr\u00e4chtige Paravents, bunte, leuchtende Kugeln und gro\u00dfe und kleine Drachen soweit&nbsp; das Auge reicht. Das ist der erste Eindruck, den [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-08-01T11:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-20T17:36:28+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"23\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\"},\"headline\":\"Newsletter August 2010 Nr. 45\",\"datePublished\":\"2010-08-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:36:28+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/\"},\"wordCount\":4642,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"articleSection\":[\"Newsletter\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/\",\"name\":\"Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-08-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:36:28+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2010\\\/08\\\/01\\\/newsletter-august-2010-nr-45\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Newsletter August 2010 Nr. 45\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"description\":\"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"width\":645,\"height\":371,\"caption\":\"SHAN e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/author\\\/shan-ev_pr\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.","og_description":"INHALT Von Asien inspiriert &#8211; Ein Besuch bei Dagmar Roederer Farbenpr\u00e4chtige Paravents, bunte, leuchtende Kugeln und gro\u00dfe und kleine Drachen soweit&nbsp; das Auge reicht. Das ist der erste Eindruck, den [&hellip;]","og_url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/","og_site_name":"SHAN e.V.","article_published_time":"2010-08-01T11:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-05-20T17:36:28+00:00","author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"23\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4"},"headline":"Newsletter August 2010 Nr. 45","datePublished":"2010-08-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:36:28+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/"},"wordCount":4642,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"articleSection":["Newsletter"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/","name":"Newsletter August 2010 Nr. 45 - SHAN e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website"},"datePublished":"2010-08-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:36:28+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/08\/01\/newsletter-august-2010-nr-45\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/shan-hd.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Newsletter August 2010 Nr. 45"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","name":"SHAN e.V.","description":"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk","publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/shan-hd.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization","name":"SHAN e.V.","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","contentUrl":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","width":645,"height":371,"caption":"SHAN e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["https:\/\/shan-hd.de"],"url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/author\/shan-ev_pr\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2510,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270\/revisions\/2510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}