{"id":280,"date":"2011-04-01T12:00:00","date_gmt":"2011-04-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/"},"modified":"2026-05-20T18:36:14","modified_gmt":"2026-05-20T17:36:14","slug":"newsletter-april-2011-nr-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/","title":{"rendered":"Newsletter April 2011 Nr. 51"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3 id=\"anker_WannsehenwirAiWeiweiwied\"><span class=\"special\">Wann sehen wir Ai Weiwei wieder?<\/span><\/h3>\n<p>&#8222;Ich teile heute meine Gedanken mit Ihnen zum Fall Ai Weiwei. Bei diesem Beitrag habe ich mich bewusst f\u00fcr die pers\u00f6nliche Form entschieden, denn ich m\u00f6chte keine Zusammenfassung der bereits vielfach berichteten Umst\u00e4nde von Ai Weiweis Festnahme und Vorgeschichte geben. Vielmehr kann ich nur Fragen aufwerfen &#8211; Fragen, die sich vielleicht viele von uns stellen.<\/p>\n<p><a href=\"#1\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\">&nbsp;Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ChinaimApril-vor35Jahren\"><span class=\"special\">China im April &#8211; vor 35 Jahren<\/span><\/h3>\n<p>Der entscheidende Tag f\u00fcr den Beginn der Demokratiebewegung war der 14. November 1978 als das Parteikomitee der Stadt Beijing die Volksbewegung vom 5. April 1976 (Tiananmen-Zwischenfall) \u201erehabilitierte\u201c. Die Rehabilitierung weckte bei vielen Jugendlichen und Intellektuellen die Hoffnung auf eine allgemeine Liberalisierung in China. &nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#2\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\">&nbsp;Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Konfuzius:EinBilddasnich\"><span class=\"special\">Konfuzius: Ein Bild, das nicht zur Ruhe kommt<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer langen Phase ist wieder Bewegung in eine &#8222;alte&#8220; Diskussion gekommen. K\u00f6nnte eine \u00fcber \u201edas Urgestein der chinesischen Philosophie\u201c klar definierte kulturelle Identit\u00e4t in Zeiten des massiven sozialen Umbruchs nicht vielleicht doch von Nutzen sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#3\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\">&nbsp;Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_EinJahrKonfuzius-Institu\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"special\">Ein Jahr Konfuzius-Institut in Heidelberg<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die feierliche Er\u00f6ffnung des Konfuzius-Instituts Heidelberg, \u00fcber die wir im SHAN-Newsletter berichtete, liegt nun schon ein Jahr zur\u00fcck. SHAN nutzt diesen Zeitpunkt f\u00fcr einen kurzen R\u00fcckblick und einen Ausblick \u00fcber kommende Veranstaltungen im Konfuzius-Institut.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#4\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt; <\/span><span class=\"internal-link\">Zum Artikel<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DasistdieSchatzinsel\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"special\">D<\/span><span class=\"special\">as ist die Schatzinsel<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grummelig? Nicht die Spur! In dieser Ausgabe ihrer Kolumne von Taiwan r\u00e4umt Viktoria D\u00fcmer mit diesem Vorurteil auf. Nach bald einem Jahr mit kleinen und einigen gr\u00f6\u00dferen&nbsp; Alltags-)Abenteuer steht fest: Taiwan, das ist die Schatzinsel. Punkt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#5\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt; <\/span><span class=\"internal-link\">Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_EinefotografischeReisedu\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"special\">Eine fotografische Reise durch 100 Jahre Republik China<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Titel \u201eUnsere Spuren zur\u00fcckverfolgen &#8211; Eine fotografische Reise durch 100 Jahre Republik China\u201c (\u7d30\u6578\u8d70\u904e\u7684\u8173\u6b65 &#8211; \u5efa\u570b\u4e00\u767e\u5e74\u5f71\u50cf\u5c55) sollte im Regierungspr\u00e4sidium Karlsruhe die Entwicklung Taiwans hin zu einer wohlhabenden Demokratie aus allen Blickwinkeln der Gesellschaft gezeigt werden.&nbsp;&nbsp; <a class=\"internal-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/newsletter\/2011\/shan-newsletter-maerz-2011-1\/interview-zhao-dayong-8d75592752c7-internationeles-filmfestival-mannheim-heidelberg\" title=\"Interview mit Zhao Dayong \u8d75\u5927\u52c7\"> <\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#6\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Wann sehen wir Ai Weiwei wieder? <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Leser des SHAN-Newsletters,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> ich teile heute meine Gedanken mit Ihnen zum Fall Ai Weiwei. Bei diesem Beitrag habe ich mich bewusst f\u00fcr die pers\u00f6nliche Form entschieden, denn ich m\u00f6chte keine Zusammenfassung der bereits vielfach berichteten Umst\u00e4nde von Ai Weiweis Festnahme und Vorgeschichte geben. Vielmehr kann ich nur Fragen aufwerfen &#8211; Fragen, die sich vielleicht viele von uns stellen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Ai Weiwei ist ein chinesischer K\u00fcnstler, mit dem ich mich sehr intensiv besch\u00e4ftigt habe. Als ich ihm 2007 und seiner Gruppe auf der Documenta 12 begegnete, war ich begeistert von seinem &#8211; f\u00fcr mich neuen \u2013 Kunstbegriff. Ai Weiwei wollte Soziales zur Kunst zu machen. Dies war auch der Grund, weshalb ich mich entschied meine Magisterarbeit \u00fcber ihn zu schreiben. Dabei habe ich versucht den politischen und gesellschaftlichen Dimensionen seines Handelns zun\u00e4chst auszuklammern und habe mich statt dessen darum bem\u00fcht die Basis seines Kunstbegriffs zu verstehen.<br \/> Seit der Besch\u00e4ftigung mit Ai Weiweis Kunst und seinem Schicksal der letzten Jahre ist in mir ein gro\u00dfer Zwiespalt entstanden, der mich daran hindert, eine politische Meinung zu formulieren. Ebenso wie Ai Weiwei liebe ich China und seine Leute, verstehe aber das Handeln der Regierung in einigen Punkten nicht immer. Als Sinologin ist es aber auch nicht in meinem Sinne den rhetorischen Kn\u00fcppel zu ziehen. Fachjournalisten haben es da doch leichter, da ihre kritische, oft negative Meinung in westlichen Tageszeitungen oft begr\u00fc\u00dft wird. Sie sp\u00fcren aber auch gelegentlich die Konsequenzen. Tilman Spengler, der dieses Jahr wegen seiner Laudatio auf Liu Xiaobo Ende 2010 nicht nach Beijing einreisen durfte, ist ein junges Beispiel f\u00fcr solche Konsequenzen. Was ich also nun tun werde, sind Fragen aufwerfen, mehr nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>Weshalb f\u00fcrchten wir uns?<\/strong><br \/> Dass Ai Weiwei nur zwei Tage nach Er\u00f6ffnung der von Deutschen Museen mitorganisierten Ausstellung \u201eDie Kunst der Aufkl\u00e4rung\u201c in Beijing am \u00f6rtlichen Flughafen verhaftet wurde, passte niemandem ins Konzept. Seither sei er das von vielen eher \u201eungewollte\u201c Thema in Diskussionsveranstaltungen rund um die enorme Ausstellung im Nationalmuseum am Tiananmen- Platz. Es wirkt ironisch, dass die Ausstellung die Kunst der Aufkl\u00e4rungsperiode zeigt, denn nun k\u00f6nnen lokale Kreative tats\u00e4chlich mit dem \u201efreien\u201c westlichen Kunstvertretern in Kontakt treten. Aber kann von Freiheit wirklich die Rede sein? Dass die Ausstellung trotz der Umst\u00e4nde nicht unterbrochen wurde, kann ich niemandem ver\u00fcbeln. Sie hat schlie\u00dflich viel Zeit und Geld verschlungen und erf\u00fcllt einen enorm wichtigen Zweck f\u00fcr diejenigen, die sich tats\u00e4chlich mit dieser Kunstepoche auseinandersetzen wollen. Gleichzeitig verbindet sie China und Deutschland. Automatisch setzt das Thema der Aufkl\u00e4rung nun auch einen klaren Bezug zur Gegenwart.<br \/> Eventuell bedenklich ist aber die Angst den Fall Ai Weiwei tats\u00e4chlich anzugehen und Stellung zu beziehen. So geht es nicht nur den Veranstaltern, Kuratoren und Mitarbeitern von \u201eDie Kunst der Aufkl\u00e4rung.\u201c Auch Guy Ullens verschob eine geplante Ausstellung von Ai Weiweis Kunst im Ullens Center for Contemporary Arts von M\u00e4rz 2011 auf Oktober 2011, und war auch bei der Auswahl der Exponate noch kritischer als \u00fcblich. Der Grund ist eindeutig: Niemand, der mit China arbeitet m\u00f6chte Kopf und Kragen riskieren. Man bekennt sich nat\u00fcrlich zu Ai Weiweis Kunst und manchmal auch zu seiner Bedeutung innerhalb der Gegenwartskunst, bleibt aber politisch eher im neutralen Feld. In erster Linie bangt man um k\u00fcnftige Erfolge kultur(-wirtschaftlicher) Arbeit. Und Kunst ist ein kulturverbindendes Feld, kein separierendes. Sie ist in unserer heutigen Welt nichtmehr nur die Sache in einem kleinen Zirkel gleichartiger, sondern greift auf Menschen verschiedenster Hintergr\u00fcnde \u00fcber. Auch wenn ich kein Freund der oben beschriebenen \u00c4ngste bin, kann ich sie doch bestens verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>Wieviel bringt das Bitten ausw\u00e4rtiger Politiker?<\/strong><br \/> Ja, wieviel? Schon an ganz anderen Beispielen in der Vergangenheit l\u00e4sst sich die Aussichtslosigkeit der Bem\u00fchungen um Freilassungen inhaftierter chinesischer Dissidenten erkennen. Die VR China regelt ihre Angelegenheiten intern und abgeschlossen und betrachtet ausl\u00e4ndische Bitten in diesem Zusammenhang als Einmischung in innerpolitische Regelungen. Unrecht haben sie nicht. Aber in unserer heutigen Welt geht es eben auch nicht Augen und Ohren zu verschlie\u00dfen. Man f\u00fchlt sich gezwungen kommentierend einzugreifen. Teilweise aber scheint es, als sei der Fall Ai Weiwei lediglich etwas wie ein Tagespunkt auf der Agenda internationaler Politiker. Andere Dinge haben klaren Vorrang. Die Kunst n\u00e4hrt unsere kreative Basis, aber der gesellschaftliche Durst nach Wohlstand wird anders gestillt.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>Was war denn nun der eigentliche Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Festnahme zu eben diesem Zeitpunkt?<\/strong><br \/> \u201eWirtschaftsverbrechen\u201c sei der offizielle Vorwurf an Ai Weiwei seitens der Regierung, so schreibt es die Presse. Laptops und Unterlagen wurden beschlagnahmt, und Mitarbeiter und Verwandte verh\u00f6rt. Ai Weiwei wurde in China f\u00fcr lange Zeit toleriert und man fand sogar gelegentliche Berichte \u00fcber seine im Ausland stattfindenden Ausstellungen, zwar oft versp\u00e4tet und ohne viel Inhalt, aber er war Thema. Seit seinen Recherchen um die Opfer des Sichuan Erdbebens hat sich sein Bild vom chinesischen Noch-Vorzeigek\u00fcnstler und Mitgestalter des Beijinger Vogelnests langsam gewandelt. Sein Sina-Blog wurde vom Betreiber in Selbstzensur geschlossen, da zu viele staatskritische Inhalte die Netizens der Volkrepublik erreichten. Wir alle wissen von dem brutalen Verh\u00f6r der Polizei in Chengdu 2009 und von Ai Weiweis Notoperation in M\u00fcnchen. Dennoch kehrte Ai Weiwei wieder in die VR China zur\u00fcck und versuchte den \u00dcbergriff der Polizei anzuzeigen und mit rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen. Es mangelte ihm nicht mehr an Austellungsprojekten im internationalen Bereich. Nach M\u00fcnchen und Duisburg folgten u.a. New York und S\u00e3o Paulo. Aber innerhalb Chinas nahmen Galeristen und Veranstalter immer mehr Abstand, als ob man das Unvermeidliche hatte kommen sehen.<br \/> Wirtschaftsverbrechen. Kann man ihm das nachweisen? Was w\u00e4re das? Falsche Angaben auf Werte von Kunstobjekten beim Zoll? Eigentlich international g\u00e4ngige Praxis. Eventuell zur\u00fcckgehaltene Steuern? Irgendwo lie\u00dfe sich immer was entdecken. Fehlende oder schlampige Vertr\u00e4ge, etc.? Man findet, was man sucht. Was auch immer es ist, es ist kaum m\u00f6glich da raus zu kommen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Ai Weiwei war bei seiner Festnahme gerade dabei nach Taiwan zu reisen, um dort seine Ausstellung vorzubereiten. Eine Woche zuvor verk\u00fcndete er au\u00dferdem die Planung der Er\u00f6ffnung eines zweiten Studios in Berlin, um dort freier arbeiten zu k\u00f6nnen. Sein Shanghaier Studio wurde ja schlie\u00dflich dem Boden gleich gemacht.<br \/> Zeitgleich mit seiner Festnahme war nun auch die Er\u00f6ffnung der Aufkl\u00e4rungs-Ausstellung in Beijing. Ai Weiwei war dazu lediglich als Gast, nicht aber als Sprecher eingeladen gewesen. K\u00f6nnte Ai Weiwei unter all diesen Umst\u00e4nden von der chinesischen Regierung einfach als ein zu einflu\u00dfreiches Sprachrohr f\u00fcr vor allem die Menschen in westlichen L\u00e4ndern betrachtet worden sein? Er pr\u00e4sentierte nicht das Chinabild, dass man der Welt gerne zeigte. War es also ein Eingreifen vor einer bef\u00fcrchteten Eskalation zu gro\u00dfer k\u00fcnstlerischer Freiheitspropaganda?<br \/> Und zum Ende frage ich mich nur eines: Wann sehen wir Ai Weiwei wieder?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kristina Bodro\u017ei\u0107-Brni\u0107<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">China im April &#8211; vor 35 Jahren <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Anmerkung: Der folgende Text enth\u00e4lt Ausz\u00fcge aus einem Interview, das Kader des Jugendverbands mit L\u00fc Pu (und anderen Aktivisten) der Demokratiebewegung im Sommer 1979 durchf\u00fchrten. Der entscheidende Tag f\u00fcr den Beginn der Demokratiebewegung war der 14. November 1978 als das Parteikomitee der Stadt Beijing die Volksbewegung vom 5. April 1976 (Tiananmen-Zwischenfall) \u201erehabilitierte\u201c \u2013 dies war im Interesse von Deng Xiaoping, der im April 1976 gest\u00fcrzt worden war. Die Entscheidung stand in direktem Zusammenhang mit dem jahrzehntelang immer wieder gepriesenen \u201eDritten Plenum\u201c vom Dezember 1978. Die Rehabilitierung weckte bei vielen Jugendlichen und Intellektuellen die Hoffnung auf eine allgemeine Liberalisierung in China. In dieser Zeit ver\u00f6ffentlichten verschiedene Gruppen inoffizielle Zeitschriften wie&nbsp; 5. April Forum (Siwu luntan), Pekinger Fr\u00fchling (Beijing zhi chun), Aufkl\u00e4rung (Qimeng), Heute (Jintian) usw. Da die VR China und die USA am 1. Januar 1979 offiziell diplomatische Beziehungen aufnahmen und Deng Xiaoping im gleichen Monat nach Amerika reiste, war das chinesische Interesse an Pr\u00e4sident Carter besonders gro\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: Qingnian Yanjiu, 1979, Heft 2.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst will ich einmal erz\u00e4hlen, wie ich zu der Organisation 5. April Forum gekommen bin. Im Januar dieses Jahres \u2013 kurz bevor der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Deng zu einem Besuch nach Amerika fuhr \u2013 erschienen an der Demokratiemauer [Xidan] einige Artikel, die Amerika lobten. Manche priesen das demokratische System der Vereinigten Staaten, andere diskutierten die Menschenrechtsbewegung, und es gab auch einige Briefe an Carter. Ich meine, da\u00df es vollkommen falsch ist, alle Hoffnungen auf Reform in unserem Land in Carter zu setzen. Da\u00df solche Dinge an der Demokratiemauer erscheinen, ist sch\u00e4dlich f\u00fcr sie. Um gesunde Kr\u00e4fte an der Demokratiemauer zu mobilisieren, schrieb ich damals drei Wandzeitungen; die erste hie\u00df: \u201eMenschenrechte \u2013 Demokratie des Volkes\u201c, die zweite: \u201eIst Amerika das Paradies der Demokratie?\u201c, und die dritte: \u201eKurze Diskussion \u00fcber die Macht des Volkes\u201c. In diesen drei Artikeln verurteilte ich die falschen Standpunkte in den Briefen an Carter und in einigen Wandzeitungen, in denen Menschenrechte gefordert wurden. Einige Tage sp\u00e4ter entdeckte ich, da\u00df viele Kommentare auf meiner Wandzeitung standen; einer davon war mit Xu Shu unterzeichnet: \u201eDiese Wandzeitung ist sehr gut!\u201c Ein paar Leute, die neben mir standen und die Wandzeitung lasen, erz\u00e4hlten mir, da\u00df Xu Shu der Chefredakteur vom 5. April Forum&nbsp; sei; daher war ich sehr daran interessiert, mich mit ihm zu unterhalten. \u00dcber Liu Qing (Liu Jianwei) dessen Adresse in der Zeitschrift&nbsp; 5. April Forum angegeben war, fand ich schlie\u00dflich Xu Shu (Xu Wenli). Xu Wenli ist ein hervorragender Organisator, der vollkommen selbstlos f\u00fcr die Zeitschrift&nbsp; 5. April Forum arbeitet. Die Zeitschrift wird in seiner Wohnung ediert, gesetzt und gedruckt. Er hat praktisch \u00fcberhaupt kein Privatleben.&nbsp; Die Arbeitsbedingungen waren sehr schlecht, aber der hartn\u00e4ckige Kampfgeist der Mitarbeiter hat mich tief beeindruckt. Nachdem mich Xu Wenli mehrere Male gebeten hatte, begann ich schlie\u00dflich ab Mitte M\u00e4rz bei der Redaktion vom&nbsp; 5. April Forum&nbsp; mitzuarbeiten. &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zusammensetzung der Mitglieder ist ziemlich gemischt, die Ansichten sind vielf\u00e4ltig und lassen sich in drei Gruppen einteilen: einige sehen sich als orthodoxe Marxisten-Leninisten, andere sind Demokraten, die die b\u00fcrgerliche Demokratie verehren, und die \u00fcbrigen sind Jugendliche, die noch keinen festen Standpunkt haben. Alle Mitglieder treffen sich regelm\u00e4\u00dfig Sonntag abends. Die Redaktion besteht aus sechs Personen. Ich bin der einzige, der aus einer Kaderfamilie kommt; Xu Wenli ist Sohn eines M\u00e4rtyrers, Liu Jianwei stammt aus einer Intellektuellenfamilie; Xu Jinduo ist selbst Arbeiter, seine Mutter jedoch \u00c4rztin; Yang Jing ist auch Arbeiter und ein anderer Genosse ist schon seit l\u00e4ngerem von der Arbeit freigestellt. Von Anfang an war ich der Ansicht, da\u00df die Organisation reformiert werden m\u00fcsse, und habe daher einen Plan f\u00fcr die Ziele und Methoden zur Herausgabe der Zeitschrift vorgelegt und dann ein Treffen zur Diskussion dieses Planes einberufen. Das Treffen war nicht sehr erfolgreich, die verschiedenen Ansichten sind dabei jedoch sehr deutlich geworden. Unsere Organisation sollte nicht feudalistisch, sondern demokratisch arbeiten. Bei der Gr\u00fcndung war beschlossen worden, halbj\u00e4hrlich eine Wahl durchzuf\u00fchren, damit wirklich genau diejenigen, die das Vertrauen aller Mitglieder besitzen, die Leitung und Redaktionsarbeit \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit ich die Situation beim Pekinger Fr\u00fchling beurteilen kann, ist es sehr schwierig, in deren Organisation aufgenommen zu werden, da sie Leute mit abweichenden Meinungen nicht aufnehmen. Ich habe sie deswegen einmal kritisiert. Die Mitglieder des&nbsp; 5. April Forum haben sehr unterschiedliche Ansichten und das ist die Grundlage f\u00fcr eine gemeinsame Diskussion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum arbeiten wir jungen Leute zusammen? Weil China von einer Krankheit geheilt und reformiert werden mu\u00df \u2013 dazu ist Meinungsfreiheit n\u00f6tig. Sehr viele alte Kader kommen mit der heutigen Situation nicht mehr mit, eigentlich kommt die ganze Partei nicht mehr mit. Die heute existierende sozialistische Theorie kommt mit der Entwicklung der Welt nicht mehr mit und kann die Anforderungen der Gegenwart nicht mehr erf\u00fcllen. Im theoretischen Bereich hat diese Krise schon ein ernstes Ausma\u00df erreicht. Die Theorien der Viererbande haben die Jugendlichen betrogen, aber nach ihrem Sturz gab es kein neues Gedankensystem, welches den Anforderungen der Jugendlichen entsprach, und deswegen empfinden wir eine innere Leere. Wir suchen nach einer wissenschaftlichen sozialistischen Theorie, aber niemand gibt sie uns. Wer hat uns zum Beispiel mit wissenschaftlicher sozialistischer Theorie erl\u00e4utert, welchen Schritt man heute in der revolution\u00e4ren Entwicklung vom Sozialismus zum Kommunismus gehen mu\u00df? Es gibt heute nur den Slogan von den \u201eVier Modernisierungen\u201c, aber niemand ist in der Lage, eine theoretische Grundlage f\u00fcr diesen Slogan zu finden. Genau deshalb haben wir jungen Leute begonnen, die Theorie zu erforschen und die Wahrheit zu suchen. Dieser aufrichtige revolution\u00e4re Enthusiasmus hat uns zusammengebracht. Einige Gruppen und unabh\u00e4ngig herausgegebene Zeitschriften sind unter diesen Umst\u00e4nden entstanden.&nbsp; [\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl Kader als auch Jugendliche k\u00f6nnen sich \u00e4ndern, beide Gruppen brauchen Anleitung. Ich bin der Ansicht, da\u00df die momentane Haltung der F\u00fchrung zur Demokratiebewegung falsch ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitglieder der Qimengshe (Aufkl\u00e4rungsgruppe) Li Jiahua und Huang Xiang sind vor kurzem verhaftet worden, weil sie angeblich reaktion\u00e4re Ideen haben. Ich habe die beiden getroffen und glaube, da\u00df sie wirklich falsche Ansichten haben, ihre Theorien sind jedoch widerlegbar. Ich habe mit ihnen diskutiert und sie \u00fcberzeugt, soda\u00df sie schlie\u00dflich diese Fehler korrigieren wollten. Aber einige in der F\u00fchrung helfen den jungen Leuten nicht, in der Diskussion Fehler zu beseitigen, sondern ergreifen stattdessen administrative Ma\u00dfnahmen und verhaften sie einfach. Das ist eine sehr dumme Methode, mit der man niemanden \u00fcberzeugen oder erziehen kann; stattdessen werden dadurch die jungen Menschen verletzt, man jagt ihnen Angst ein und nimmt ihnen das Vertrauen, was zu Resignation f\u00fchrt. [\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hoffe, da\u00df die F\u00fchrung ihre Haltung \u00e4ndern wird, und da\u00df auch einige junge Leute ihre extreme Haltung \u00e4ndern werden, damit sich die Demokratiebewegung in eine positive Richtung entwickeln kann. Das wichtigste Problem dabei ist, da\u00df viele leitende Kader die M\u00f6glichkeit und Notwendigkeit einer solchen Wandlung und Entwicklung nicht begreifen. [\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufstieg und Sturz der Viererbande waren keinesfalls historische Zuf\u00e4lle. Genauso wenig kann man Schicksal und Hoffnung des Landes von dem Wirken eines Individuums abh\u00e4ngig machen. Unser System ist nicht perfekt, es gibt noch viele M\u00e4ngel. Diese M\u00e4ngel m\u00fcssen untersucht und enth\u00fcllt werden. Das heutige Eigentumssystem ist nicht das von Marx beabsichtigte Eigentum des ganzen Volkes, sondern -abgesehen von kollektivem Eigentum \u2013 tats\u00e4chlich das Eigentum des Staates.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wahrscheinlichkeit, da\u00df die demokratische Revolution des Proletariats mit friedlichen Mitteln erreicht werden kann, ist sehr gro\u00df. Momentan teilen die meisten jungen Leute vom 5. April Forum&nbsp; diesen Standpunkt, daher meine ich, da\u00df die leitende Ideologie des&nbsp; 5. April Forum&nbsp; der Marxismus-Leninismus und die Mao Zedong-Ideen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: Xu Wenli konnte 2002 (nach mehr als zehnj\u00e4hriger Haftstrafe) China verlassen. Auch Liu Qing verbrachte etwa zehn Jahre im Gef\u00e4ngnis und ging sp\u00e4ter ins Ausland. Bei der Zeitschrift Heute (Jintian) arbeitete der Dichter Bei Dao, der heute in Hongkong lebt.&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Konfuzius: Ein Bild, das nicht zur Ruhe kommt <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch, den 6. April, hatte das Konfuzius-Institut Heidelberg zu einem Vortrags-Highlight eingeladen: Prof. Dr. Rudolf Wagner&nbsp; sollte zu \u201eKonfuzius: Ein Bild, das nicht zur Ruhe kommt\u201c sprechen. W\u00e4hrend drau\u00dfen noch mildes Fr\u00fchlingswetter lockte, wurden im Veranstaltungsraum die St\u00fchle knapp. Mit Studenten, Mitarbeitern des Instituts f\u00fcr Sinologie und interessierten Vereinsmitglieder waren es insgesamt wohl 50 aufmerksame Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Wagner beschrieb bereits mit einigen einleitenden Worten auf seine gewohnt ironische Art die eigentliche Kontroverse des Vortragsthemas: nach 2500 Jahre k\u00f6nnte man doch meinen, \u201edass man diesen Konfuzius doch auch mal zur Ruhe kommen lassen sollte\u201c. Doch das Gegenteil ist der Fall: von den Vordenkern eines neuen Chinas zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Person wie Philosophie des Konfuzius diskreditiert und in der Volksrepublik jahrzehntelang als Personifizierung alles B\u00f6sen geschm\u00e4ht worden. Doch nach einer relativ langen Phase der konstant ablehnenden Haltung ist wieder Bewegung in die Diskussion gekommen. In einer sehr pragmatischen Denkweise gewinnt der utilitaristische Gedanke f\u00fcr die chinesische F\u00fchrung an Bedeutung: k\u00f6nnte eine klar definierte kulturelle Identit\u00e4t \u00fcber \u201edas Urgestein der chinesischen Philosophie\u201c in Zeiten des massiven sozialen Umbruchs nicht vielleicht doch von Nutzen sein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor er jedoch die aktuelle Situation weiter erl\u00e4utern wollte, ging Prof. Wagner auf die Zeitspr\u00fcnge in der Entstehung der konfuzianischen Philosophie ein. Seine Ausf\u00fchrungen m\u00f6chte ich im Folgenden nur gek\u00fcrzt wiedergeben und mich auf die durch Prof. Wagner geschilderten, aktuellen Konsequenzen konzentrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute ist Konfuzius in den Augen der chinesischen F\u00fchrung &#8211; trotz allen Provokationspotentials &#8211; als Identifikationsfigur in kultureller wie moralischer Hinsicht zu einem \u201eWahrer der chinesischen Staatsharmonie\u201c aufgestiegen. Denn viele sind der Ansicht, dass das Bewu\u00dftsein des gr\u00f6\u00dften Teil der Bev\u00f6lkerung hinter der tats\u00e4chlichen Entwicklung des Landes zur\u00fcck hinke. Die massiven Umbr\u00fcche der letzten Jahr(zehnt)e k\u00f6nnten die Gefahr wachsender Unsicherheiten erh\u00f6hen; gleichzeit w\u00e4chst der Unmut \u00fcber die unausgeglichene Entwicklung und die wachsende Schere zwischen Arm und Reich. Daher sieht sich die KP in der Verantwortung die \u00f6ffentliche Ruhe zu bewahren; diesem Ziel eines hoffentlich nachhaltigeren wirtschaftlichen Aufstiegs werden inzwischen auch die ehrgeizigsten Entwicklungsziele hintenan gestellt. Nach Meinung der KP gilt es gegen jegliche Organisation, die sich nicht durch die Partei kontrollieren l\u00e4sst, vorzugehen. Dabei ist dieses Vorgehen ihrer Ansicht nach im Sinne aller: denn &nbsp;\u201eChaos\u201c, d.h. Kontrollverlust, gilt es mit allen Mittel zu vermeiden. So werden Ordnung und Harmonie zu Kernbegriffen, die in der Innenpolitik, aber ebenso auch au\u00dfenpolitisch, als Maxime allen politischen Handelns gelten sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn der Aufstieg Chinas, international kritisch be\u00e4ugt, soll mittels dieser Strategie akzeptiert werden. Darin werden die USA als eine Art Beispiel gesehen: sie waren demnach durch eine Politik des \u201elay low\u201c und der \u201esoft power\u201c zur anerkannten und unangefochtenen Gro\u00dfmacht aufgestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammenfassen l\u00e4sst sich diese Maxime mit <em>he er bu tu<\/em>: \u201eMit ihnen in Harmonie, aber nicht gleich sein\u201c. Durch vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen in internationalen Organisationen, u.a. bei den Vereinten Nationen, hofft man auf die langfristige Anerkennung als global player. Herr Prof. Wagner zog aus diesen Schilderungen den Schluss, dass es f\u00fcr die&nbsp; anderen Nationen gilt die Logik hinter dem Vorgehen der chinesischen F\u00fchrung zu verstehen, um sich dann ein differenziertes Urteil bilden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Helen H\u00fcbner<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Ein Jahr Konfuzius-Institut Heidelberg <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die feierliche Er\u00f6ffnung des Konfuzius-Instituts Heidelberg, \u00fcber die wir im SHAN-Newsletter berichtete, liegt nun schon ein Jahr zur\u00fcck. SHAN nutzt diesen Zeitpunkt f\u00fcr einen kurzen R\u00fcckblick und einen Ausblick \u00fcber kommende Veranstaltungen im Konfuzius-Institut. Der Verein Konfuzius-Institut Heidelberg e.V. hat derzeit circa 70 Mitglieder, im Institut arbeiten sieben feste Mitarbeiter sowie sieben Sprachlehrer, die Teams werden derzeit noch verst\u00e4rkt. Das Institut hat drei programmatische Schwerpunkte. Neben Sprache und Kultur z\u00e4hlt auch der Bereich Wirtschaft und Gesellschaft dazu.<\/p>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Sprachprogramm des Instituts leitet Liying Scheinhardt-Zhu. Seit der Aufnahme der Chinesisch-Sprachkurse im November 2009 wurde das Angebot im Sprachbereich kontinuierlich ausgebaut. Im neuen Kursprogramm finden sich auch f\u00fcr Studierende interessante Kurse wie Wirtschaftschinesisch. Eine m\u00f6gliche Erm\u00e4\u00dfigung f\u00fcr Sprachkurse kann im Sekretariat des Instituts f\u00fcr Sinologie erfragt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2010 erhielt das Konfuzius-Institut Heidelberg die Lizenz HSK-Pr\u00fcfungen abzunehmen. Die ersten Teilnehmer haben im vergangen Oktober ihre HSK-Pr\u00fcfung bereits erfolgreich bestanden, darunter auch Heidelberger Kommilitonen und SHAN-Mitglieder. Die n\u00e4chsten HSK-Pr\u00fcfungen werden f\u00fcr alle Niveaustufen im Juni und Oktober 2011 durchgef\u00fchrt. Au\u00dferdem geh\u00f6ren inzwischen auch Summer-School- Programme zum Angebot im Sprachbereich. Im Sommer 2010 besuchten die Teilnehmer unter anderem die EXPO in Shanghai und auch dieses Jahr wird es wieder Summer-School-Reisen geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gr\u00f6\u00dfte Ereignis im Sprachbereich steht allerdings kurz bevor. Am 07. und 08. Mai wird der deutsche Vorentscheid zum offiziellen Sprachwettbewerb <em>Chinese Bridge<\/em> in Heidelberg ausgerichtet. Nat\u00fcrlich sind alle Studierenden herzlich eingeladen sich den Wettbewerb anzusehen und sich vom K\u00f6nnen der Kandidaten ein Bild zu machen. Die Kandidaten werden neben m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen in den Bereichen Sprache, Kultur und Landeskunde auch kulturelle Darbietungen, wie Wushu, chinesisches Kabarett, Theater oder Gesang auff\u00fchren. Unter den Teilnehmern sind auch Studierende aus Heidelberg, die sich sicher \u00fcber Unterst\u00fctzung freuen. Au\u00dferdem wird auch f\u00fcr das leibliche Wohl der Kandidaten und G\u00e4ste mit chinesischem Essen bestens gesorgt sein. Die Veranstaltung findet ab 9.00 Uhr in der Neuen Uni, Grabengasse 3-5 statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Veranstaltungen des Konfuzius-Instituts im Kulturbereich, geleitet von Heidi Marweg, konnten wir im SHAN-Newsletter schon des \u00d6fteren berichten und viele SHAN-Mitglieder finden immer wieder bei Veranstaltungen den Weg in die Speyerer Stra\u00dfe. Zu den beliebtesten Veranstaltungen geh\u00f6rt die Vortrags-Reihe zur Person des Konfuzius und der Bedeutung und Wahrnehmung des Konfuzianismus in Vergangenheit und Gegenwart. Zu den Referenten z\u00e4hlten Prof. Hans van Ess, Prof. Barbara Mittler, Prof. Thomas Fr\u00f6hlich und in diesem Monat auch Prof. Rudolf Wagner, \u00fcber dessen Vortrag in dieser Ausgabe Helen H\u00fcbner berichtet. Die Vortr\u00e4ge in dieser Reihe werden weiter fortgesetzt und auch einen Tag der Offenen T\u00fcr am Mondfest wird es in diesem Jahr wieder geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen waren auch schon zahlreiche Autoren zu Gast im Konfuzius-Institut. Eine besondere Veranstaltung wird sicher in der n\u00e4chsten Woche die Lesung von Christian Y. Schmidt, der aus <em>Bliefe von dl\u00fcben<\/em> und seinem gerade erschienen Buch <em>Im Jahr des Tigerochsen<\/em> liest. Eine Rezension zu <em>Bliefe von dl\u00fcben<\/em> von SHAN-Gr\u00fcndungsmitglied Oliver Lutz Radtke finden Sie hier. Ein Highlight des vergangenen Jahres, \u00fcber das wir bisher noch nicht berichtet haben, war sicher der Besuch von Chen Jianghong im November in Heidelberg. Der in Paris lebende Bilderbuchautor und K\u00fcnstler las aus seinen Werken <em>An Gro\u00dfvaters Hand<\/em> und <em>Der Tigerprinz. An Gro\u00dfvaters Hand<\/em> erz\u00e4hlt von Chens Kindheit und Jugend im Tianjin der Kulturrevolution. Es ist sein bisher pers\u00f6nlichstes Buch, das zu schreiben ihn viel Zeit, Mut und \u00dcberwindung kostete. Dabei stehen die politischen Ereignisse gar nicht so sehr im Vordergrund, wie die Auswirkungen und Wahrnehmung der Ereignisse, so z.B. die Verschickung des Vaters und der netten Nachbarin, Ver\u00e4nderungen in der Schule und nat\u00fcrlich die Beziehung zwischen Gro\u00dfvater und dem Kind Chen Jianghong. In seiner eigenen, zugleich lustigen und melancholischen Art erz\u00e4hlte Chen Jianghong, \u00fcbersetzt und moderiert von Joachim Ziebe vom Konfuzius-Institut Frankfurt, aus seinem Leben und beantwortete Fragen des Publikums mit viel Witz und Ernsthaftigkeit. Im Februar diesen Jahres f\u00fchrte dann Anne-Kathrin Klatt ihr Theaterst\u00fcck <em>Der Tigerprinz<\/em>, nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Chen Jianghong im TiKK in Heidelberg auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bereich der wirtschaftsnahen Aktivit\u00e4ten liegen die Schwerpunkte des Instituts in den Jahren 2011\/12 auf den Gebieten der interkulturellen Kompetenz und interkulturellen Kommunikation, im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung, der Energieeffizienz, des Umweltschutzes und der alternativen Energien, speziell auch im Bausektor, jeweils in Kooperationen mit chinesischen und deutschen Partnern. Angeboten werden Trainings und Vortr\u00e4ge f\u00fcr Firmen oder Gruppen. Au\u00dferdem unterst\u00fctzt das Konfuzius-Institut Heidelberg die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Metropolregion und China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sinne der F\u00f6rderung dieser Zusammenarbeit fand am 23. M\u00e4rz 2011 eine besondere Veranstaltung im Hotel Europ\u00e4ischer Hof in Heidelberg statt. Geladen waren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus Deutschland und China zu einem chinesischen Festbankett, das vom Konfuzius-Institut Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem D\u00fcsseldorf China Center ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und fand gro\u00dfen Anklang bei allen G\u00e4sten. Auch in Zukunft wird das Konfuzius-Institut Heidelberg noch viele Veranstaltungen durchf\u00fchren und freut sich immer \u00fcber einen regen Besuch von Studierenden aus Heidelberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sylvia Schneider<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><a id=\"5\" name=\"5\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Das ist die Schatzinsel. <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer meine letzten Texte gelesen hat, der k\u00f6nnte meinen, mein Gem\u00fctszustand in Taiwan sei allgemein grummelig einzuordnen und ich w\u00fcrde hier alles etwas negativ sehen. Weit gefehlt. Dies entspricht, so viel ist gewiss, ganz und gar nicht meinem Eindruck von diesem Land.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Taiwan ist eine Schatzinsel. Sie ist fabelhaft. Sie ist zu einem Zuhause geworden. In drei Monaten werde ich zur\u00fcckfliegen, nach Deutschland. Das macht drei Newsletter und drei Artikel, in denen ich erz\u00e4hlen m\u00f6chte, was ich vermissen werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. Taipei 101<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nie werde ich das Kribbeln vergessen, als ich zum ersten Mal am Taipei 101 hochsah. In seinem t\u00fcrkisfarbenen Glasmantel brach sie die Sonne, der blaue Himmel spiegelte sich darin. 101 Stockwerke, 508 Meter, bis 2007 war er der h\u00f6chste Wolkenkratzer der Welt. F\u00fcr mich ist er auch einer der sch\u00f6nsten. Ich sehe ihn jeden Tag aus der Ferne, wenn ich w\u00e4hrend des Unterrichts aus dem Fenster schaue. Er \u00fcberragt die Stadt, er ist ihr Wahrzeichen, zu Recht ihr Stolz. Sein Design ist schlicht, erinnert an eine Pagode, an einen Bambus vielleicht. Er ist gigantisch und trotzdem dezent, niemals furchteinfl\u00f6\u00dfend. Und steht man oben, sieht die Sonne untergehen, so bleibt einem das Herz stehen vor Freude.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2. Nachtm\u00e4rkte (1) &#8211; Shida<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Freitag- und Samstagabend wird das Viertel um die Shida zu einem Strudel und nichts macht mehr Spa\u00df, als sich in ihn hineinzuwerfen, sich von den Menschen treiben zu lassen. Alles zieht zu einem Punkt, zu den Stra\u00dfen, wo sich der Nachtmarkt befindet. Auf dem Weg von der MRT-Station Taipower Building dorthin werden einige K\u00f6stlichkeiten verkauft, wie die frischesten Baozi der Stadt, Spring Onion Cakes, gegrillte Mais-Spie\u00dfe und frische Fruchts\u00e4fte. Je n\u00e4her man dem Nachtmarkt kommt, umso mehr H\u00e4ndler wuseln auf den Stra\u00dfen herum, bauen ihre provisorischen St\u00e4nde, Klapptische und Decken, auf. B\u00fcrsten, Socken, Lockenwickler, Kleider, Handspiegel, Schals \u2013 alles, alles wird hier verkauft. Die Kleidung, die sie anbieten, ist nicht so billig wie in China, aber sch\u00f6ner, moderner, oft vom koreanischen und japanischen Stil beeinflusst. Die L\u00e4den im Shida-Viertel sind meistens schrill und kreativ eingerichtet, nicht selten wuselt ein freundliches Scho\u00dfh\u00fcndchen mit lila Glitzer-Fliege um den Hals herum. Wer sich nicht von den K\u00f6stlichkeiten, die an den St\u00e4nden verkauft werden, verf\u00fchren l\u00e4sst oder an akutem K\u00e4se-Entzug leidet, muss unbedingt ins Toasteria Caf\u00e9 gehen. Dort gibt es knusprig-krosse Panini mit unterschiedlichsten F\u00fcllungen. Dazu ein kaltes St. Miguel und die Welt ist in Ordnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3. Die Menschen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hasse sie, die Leute hier! Die sind so unfreundlich, in Peking sind alle viel netter! \u2013 Als ich diesen Satz von einem amerikanischen Bekannten zum ersten Mal h\u00f6rte, dachte ich a) Ironie oder b) Vollpfosten. Letzteres, so ergab n\u00e4heres Nachfragen, traf leider zu. Der junge Mann war von seiner Aussage \u00fcberzeugt und ich frage mich bis heute, ob wir uns in zwei unterschiedlichen L\u00e4ndern aufhalten. Nach sieben Monaten in Shanghai fand ich selbst die Menschen in der Hauptstadt auch \u00e4u\u00dferst charmant \u2013 aber es ist ja alles relativ. Hier in Taipeh jedenfalls schubst fast keiner, man spricht leise in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, reiht sich, wie ja schon so oft gepriesen, ordentlichst in Schlangen ein, l\u00e4chelt seinen Mitmenschen zu, rotzt nicht herum, kaut kein Kaugummi in der MRT, ist hilfsbereit, aufmerksam. Ein kleines Beispiel: Wir waren in Lugang, was auch immer uns dorthin gef\u00fchrt hatte. Wir hatten es, irrt\u00fcmlicherweise, f\u00fcr ein grandioses Ausflugsziel gehalten. Als wir dort aber ankamen, fanden wir uns kaum zurecht. Und schon war da eine hilfsbereite Sch\u00fclerin, etwa 15 Jahre jung, die gerade auf dem Weg war, um ihre Freundinnen zu treffen. Sie sah uns, ward neugierig und fragte, ob wir Hilfe br\u00e4uchten. Ehe wir uns versahen, brachte sie uns zum gr\u00f6\u00dften Tempel der Stadt. (Ohne sie h\u00e4tte es Stunden gebraucht, ihn zu finden.) Dort wurden wir an eine Horde noch j\u00fcngerer Sch\u00fcler weitergegeben, die wochenends kostenlose Besuchertouren geben \u2013 freiwillig. Wir erfuhren alles \u00fcber diesen Tempel, die freundlichen, wenngleich etwas sch\u00fcchternen Fr\u00fchpubertierenden waren bestens vorbereitet. Pl\u00f6tzlich aber gab es einen Aufruhr und drei Damen mittleren Alters wurden zu uns gezogen. Diese Drei sprachen flie\u00dfend Englisch und baten uns eine Stadttour geben zu d\u00fcrfen. Am n\u00e4chsten Tag k\u00e4me eine gro\u00dfe Gruppe internationaler Studenten, f\u00fcr die sie eine Tour organsierten. Heute sei die Generalprobe, mit echten Austauschstudenten sei das alles viel authentischer. In mir, traumatisiert durch meine Reise durch China, w\u00e4hrend der immer alle Fremden Geld wollten und noch dazu sehr viel, schrillten die Alarmglocken. Meine finnischen Freunde trabten aber schon hinterher, es war zu sp\u00e4t. Wir sahen alles von Lugang: Die alte Kaufmannsstra\u00dfe, eine Mauer aus Kr\u00fcgen, einen sch\u00f6nen Park und vieles mehr. Unsere Reisef\u00fchrerinnen durften wir nicht einmal auf ein Getr\u00e4nk einladen. Sie lotsten uns durch kleine, zauberhafte Gassen, verwinkelte Stra\u00dfen und brachten uns zu Lugangs Hotspots, die, erst mal gefunden, doch einiges hermachten. Nach drei Stunden setzten sie uns wieder in einen Bus zum Bahnhof. Bald f\u00e4hrt der letzte Zug nach Taipeh, den sollt ihr nicht verpassen, rief man uns hinterher. Man winkte. Man lachte. Man wunderte sich. Letzteres taten wir \u2013 \u00fcber so viel ehrliche Freundlichkeit. Dies war am Anfang meines Austauschjahres und heute wei\u00df ich, dass diese offene und liebenswerte Art kein Einzelfall auf der Insel ist, sondern einem t\u00e4glich begegnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viktoria D\u00fcmer<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"6\" name=\"6\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Ausstellung: 100 Jahre Republik China (Regierungspr\u00e4sidium Karlsruhe) <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fotoausstellung 100 Jahre Republik China<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Chinesische Holzschnitte aus Taiwan<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom 25.03.2011 bis zum 17.04.2011 hatten Besucher die M\u00f6glichkeit im Regierungspr\u00e4sidium Karlsruhe eine Ausstellung zu besuchen, die von der <em>Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e.V. &#8211; Freunde Taiwans<\/em>, dem <em>Verein der \u00dcberseechinesen in Deutschland zur F\u00f6rderung<\/em> <em>der Wirtschaft-und Handelsbeziehungen e.V.<\/em> sowie dem Regierungspr\u00e4sidium Karlsruhe organisiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu sehen waren Fotos zur 100-j\u00e4hrigen Geschichte der Republik Chinas unter dem Titel \u201eUnsere Spuren zur\u00fcckverfolgen &#8211; Eine fotografische Reise durch 100 Jahre Republik China\u201c (\u7d30\u6578\u8d70\u904e\u7684\u8173\u6b65 &#8211; \u5efa\u570b\u4e00\u767e\u5e74\u5f71\u50cf\u5c55), sowie chinesische Holzschnitte mit Motiven der chinesischen Tierkreiszeichen. Die Fotografien sollten die Entwicklung Taiwans hin zu einer wohlhabenden Demokratie aus allen Blickwinkeln der Gesellschaft zeigen und dem Besucher die M\u00f6glichkeit bieten, \u201esich an die Vergangenheit zu erinnern, die Gegenwart zu sch\u00e4tzen und sich auf die Zukunft zu freuen.\u201c (Ausstellungskatalog, S.7).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgelockert durch Videopr\u00e4sentationen kultureller Highlights Taiwans sowie die Vorf\u00fchrung einer traditionellen Teezeremonie, zielte die Ausstellung mit einer Mischung aus Geschichte und Information \u00fcber Taiwan als Ziel f\u00fcr Touristen, Studenten und Berufst\u00e4tige darauf ab, auch den Taiwan-Unkundigen \u00fcber Land und Kultur zu informieren. Eine gro\u00dfe Anzahl verschiedener Archive und Organisation stellten Bilder &#8211; von schwarz-wei\u00df Aufnahmen aus dem Jahre 1912 bis hin zu aktuellen Farbfotos von 2010 \u2013 zur Ausstellung bei. Das \u00e4lteste Bild stellt Sun Yat-sen bei seinem Amtsantritt als provisorischer Staatspr\u00e4sident in Nanjing dar. Das j\u00fcngste dagegen die Gem\u00fcseh\u00e4ndlerin Chen Shu-chu (\u9673\u6a39\u83ca) aus dem Landkreis Taitung, die im Jahre 2010 aufgrund einer Geldspende von 10 Millionen angesparter Taiwandollar in die Liste der \u201eTime 100\u201c-Ausgabe des <em>time magazine<\/em> gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 09. April hatte SHAN die M\u00f6glichkeit am offiziellen Rahmenprogramm der Ausstellung teilzunehmen, bei dem drei Vortr\u00e4ge \u00fcber verschiedene Aspekte der Republik China, sowie eine abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion im Vordergrund standen. Zu h\u00f6ren waren neben einem Vortrag von Dr. Thomas Weyrauch \u201eDie geschichtliche Entwicklung der Republik China 1911-2011\u201c ein Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gottfried-Karl Kindermann: \u201eSun Yat-sen \u2013 F\u00fchrer und Begr\u00fcnder der demokratischen Revolution in China\u201c und Dr. Rolf Geffkens Vortrag zu \u201eMenschenrechte und sozialer Fortschritt in Taiwan \u2013 ein Zukunftsmodell?\u201c W\u00e4hrend die beiden ersten Vortr\u00e4ge unterhaltsam die Geschichte der Republik China und die Rolle Sun Yat-sens als \u201echarismatischer F\u00fchrer\u201c der Revolution von 1911 herausstellten, bot der dritte Vortrag einen informativen wie auch interessanten Einblick ins Arbeitsrecht Taiwans, insbesondere auch im internationalen Vergleich. Herr Dr. Geffken kam dabei zu dem Schluss, dass gerade die Pr\u00e4senz von Arbeitnehmerrecht (und Verst\u00f6\u00dfe gegen dieses) in den Medien sowie eine aufmerksame \u00d6ffentlichkeit zur einer sich fortlaufend verbessernden Stellung der Arbeitnehmer auf Taiwan f\u00fchre. Au\u00dferdem w\u00fcrden sich alle wichtigen politischen Parteien f\u00fcr das Arbeitnehmerrecht einsetzen und somit sei die Durchl\u00e4ssigkeit der sozialen Schichten in der Republik China auf Taiwan besonders gro\u00df. F\u00fcr Lacher sorgte au\u00dferdem die Bemerkung, dass wer eine Ehe schlie\u00dft automatisch Anrecht auf acht freie (allerdings unbezahlte) Tage erh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Anschluss an die Podiumsdiskussion fand au\u00dferdem noch ein Zwischenstopp des weltweiten Fackellaufs der <em>Overseas Compatriot Affairs Commission (OCAC)<\/em> zur Feier des 100-j\u00e4hrigen Bestehens der Republik China statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Wann sehen wir Ai Weiwei wieder? &#8222;Ich teile heute meine Gedanken mit Ihnen zum Fall Ai Weiwei. Bei diesem Beitrag habe ich mich bewusst f\u00fcr die pers\u00f6nliche Form entschieden, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"INHALT Wann sehen wir Ai Weiwei wieder? &#8222;Ich teile heute meine Gedanken mit Ihnen zum Fall Ai Weiwei. Bei diesem Beitrag habe ich mich bewusst f\u00fcr die pers\u00f6nliche Form entschieden, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"SHAN e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-04-01T11:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-20T17:36:14+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"29\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\"},\"headline\":\"Newsletter April 2011 Nr. 51\",\"datePublished\":\"2011-04-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:36:14+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/\"},\"wordCount\":5715,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"articleSection\":[\"Newsletter\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/\",\"name\":\"Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-04-01T11:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-20T17:36:14+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/2011\\\/04\\\/01\\\/newsletter-april-2011-nr-51\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Newsletter April 2011 Nr. 51\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"description\":\"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#organization\",\"name\":\"SHAN e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/04\\\/SHANLogoGross.jpg\",\"width\":645,\"height\":371,\"caption\":\"SHAN e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4\",\"name\":\"admin\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/shan-hd.de\\\/index.php\\\/author\\\/shan-ev_pr\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.","og_description":"INHALT Wann sehen wir Ai Weiwei wieder? &#8222;Ich teile heute meine Gedanken mit Ihnen zum Fall Ai Weiwei. Bei diesem Beitrag habe ich mich bewusst f\u00fcr die pers\u00f6nliche Form entschieden, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/","og_site_name":"SHAN e.V.","article_published_time":"2011-04-01T11:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-05-20T17:36:14+00:00","author":"admin","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"29\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/"},"author":{"name":"admin","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4"},"headline":"Newsletter April 2011 Nr. 51","datePublished":"2011-04-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:36:14+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/"},"wordCount":5715,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"articleSection":["Newsletter"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/","name":"Newsletter April 2011 Nr. 51 - SHAN e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website"},"datePublished":"2011-04-01T11:00:00+00:00","dateModified":"2026-05-20T17:36:14+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/04\/01\/newsletter-april-2011-nr-51\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/shan-hd.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Newsletter April 2011 Nr. 51"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#website","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","name":"SHAN e.V.","description":"Sinologie Heidelberg Alumni-Netzwerk","publisher":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/shan-hd.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#organization","name":"SHAN e.V.","url":"https:\/\/shan-hd.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","contentUrl":"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/SHANLogoGross.jpg","width":645,"height":371,"caption":"SHAN e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/shan-hd.de\/#\/schema\/person\/1f902a3eaf0be4e64e35d3e0613c3fa4","name":"admin","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1828b479a0545d7ff135b6157ba6c98e6e835922f7321cde0458761cece144b9?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin"},"sameAs":["https:\/\/shan-hd.de"],"url":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/author\/shan-ev_pr\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=280"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2504,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280\/revisions\/2504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}