{"id":286,"date":"2011-07-01T12:00:00","date_gmt":"2011-07-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/07\/01\/newsletter-juli-2011-nr-54\/"},"modified":"2026-05-20T18:36:07","modified_gmt":"2026-05-20T17:36:07","slug":"newsletter-juli-2011-nr-54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/07\/01\/newsletter-juli-2011-nr-54\/","title":{"rendered":"Newsletter Juli 2011 Nr. 54"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\"><span id=\"parent-fieldname-title\">INHALT<\/span><\/a><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3 id=\"anker_DasFremdeunddasEigene-be\"><span class=\"special\">Das Fremde und das Eigene &#8211; \u00dcber den Chinatag an der Universit\u00e4t Heidelberg<\/span><\/h3>\n<p>Im Rahmen ihres 625-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums veranstaltete die Universit\u00e4t Heidelberg am Freitag, den 15. Juli, einen Chinatag. Im Fokus dieses Tages standen bei allen Veranstaltungen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus Deutschland und China.<\/p>\n<p><a href=\"#1\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Literaturgesprch:UweKrut\"><span class=\"special\">Literaturgespr\u00e4ch: Uwe Kr\u00e4uters &#8222;Grenz\u00fcberschreitungen&#8220;<\/span><\/h3>\n<p>Am 28. Juni hatte die zentrale Ehemaligen-Initiative der Ruperto Carola, Heidelberg Alumni International (HAI), zu einem Literaturgespr\u00e4ch mit Uwe Kr\u00e4uter eingeladen. Dabei las er aus seinem autobiografischen Werk \u201eGrenz\u00fcberschreitungen \u2013 36 Jahre in China\u201c. Lena Hessel und Helen H\u00fcbner von SHAN e.V. moderierten die Veranstaltung.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#2\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\">&nbsp;Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3 id=\"anker_Chinavor25Jahren:LiuBiny\"><span class=\"special\">China vor 25 Jahren: Liu Binyan und die Kampagne gegen &#8222;b\u00fcrgerliche Liberalisierung&#8220;<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einem Vierteljahrhundert begann in China die Kampagne gegen die \u201eb\u00fcrgerliche Liberalisierung\u201c, die in den Jahren 1986 und 1987 das chinesische Kulturleben dominierte. In deren Zentrum stand der stellvertretende Vorsitzende des Chinesischen Schriftstellerverbands Liu Binyan..<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a href=\"#3\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Sprachkolumne:Folge3\"><span class=\"special\">Sprachkolumne:&nbsp;<\/span> <span class=\"special\">Folge 3<\/span><\/h3>\n<p>\u56e7 tauchte zum ersten Mal etwa im Jahr 2008 im Internet auf. Das Schriftzeichen \u00e4hnelt dem menschlichen Gesicht und versucht man selbst einmal eine \u00e4hnliche Mimik versteht man sofort die Gef\u00fchle, die das Wort zum Ausdruck bringt. Probieren Sie es aus!&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#4\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Das Fremde und das Eigene &#8211; \u00dcber den Chinatag der Universit\u00e4t Heidelberg <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen ihres 625-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums veranstaltete die Universit\u00e4t Heidelberg am Freitag, den 15. Juli einen Chinatag. Im Fokus dieses Tages standen bei allen Veranstaltungen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus Deutschland und China, aber auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die sich aus der interkulturellen Arbeit ergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begonnen wurde mit einem deutsch-chinesischen Doktoranden-Symposium, bei dem Promovierende aus unterschiedlichen Disziplinen die Ergebnisse ihrer Forschungen vorstellten.&nbsp;Die Ansprache und Begr\u00fc\u00dfung des Rektors, Professor Dr. Bernhard Eitel, thematisierte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in der Forschung. Demnach leisten die chinesischen Doktoranden einen besonderen Beitrag \u201ezu dem speziellen Geist Heidelbergs\u201c.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der Moderation von Professor Dr. Michael Kirschfink, Partnerschaftsbeauftragter der Universit\u00e4t Wuhan und Leiter desInstituts f\u00fcr Immunologie der Universit\u00e4t Heidelberg, bekamen die Zuh\u00f6rer zum Teil sehr spannende Vortr\u00e4ge geboten.&nbsp;Die Mehrzahl der Pr\u00e4sentationen behandelte medizinische Bereiche. Beispielsweise wurde \u00fcber Organabsto\u00dfung bei Transplantationen, Brustkrebsfaktoren in China und Deutschland, Herzversagen und Depression geforscht und auch hier wurden die Unterschiede zwischen den Entwicklungen in Deutschland und China aufgezeigt. Auch Doktoranden vom Alfred-Weber-Institut waren mit Themen wie Energieeffizienz chinesischer Geb\u00e4ude oder der Entwicklung der Creative Industries am Beispiel Shanghais vertreten.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&nbsp;Quelle: Prof. Wang Houwei<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daneben bekamen&nbsp;die Zuh\u00f6rer einen Einblick in die Arbeiten von Promovierenden der Theologie und Politikwissenschaft, die unter anderem \u00fcber die Rezeption Dostojewskis bei Karl Barth und Edward Thurneysen referierten. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Vortr\u00e4gen gaben auch Poster Auskunft \u00fcber die verschiedenen Arbeiten. Diese befinden sich nun im Eingangsbereich der Neuen Universit\u00e4t zur Anschauung.&nbsp;Im Anschluss an die Pr\u00e4sentationen gelang es der interkulturellen Trainerin Lena Haubold, M. A., eine Diskussion \u00fcber die Missverst\u00e4ndnisse und Schwierigkeiten in der Kommunikation beider Kulturen, die sich bei der gemeinsamen Arbeit ergeben k\u00f6nnen, zu entfachen. \u201eIn the end, we<strong>\u2019<\/strong>re all the same. I can see, if a German is sad or happy, we have the same emotions\u201c, war das Fazit einer jungen Nachwuchswissenschaftlerin und mit diesem Gedanken begab man sich zu Kaffee und Geb\u00e4ck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Nachmittag fand die Podiumsdiskussion \u201e<em>Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) \u2013 Sinnvolle Erg\u00e4nzung der modernen Medizin oder Mythos?<\/em>\u201c im H\u00f6rsaal 13 der Neuen Universit\u00e4t statt.&nbsp;Die G\u00e4steliste klang vielversprechend: Diskussionsleiter Dr. Lothar Bauerochse vom Hessischen Rundfunk, Professor Dr. Johannes Greten (u. a. Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr TCM (DGTCM), Professor f\u00fcr Chinesische Medizin als Angewandte Neurophysiologie der Universit\u00e4t Porto, Leiter des Instituts f\u00fcr Chinesische Medizin Heidelberg), Dr. Du Xudian (Praxis f\u00fcr TCM und Akupunktur, Darmstadt), Dr. Mercedes Riegel (Naturheilpraxis, Forschungszentrum f\u00fcr TCM, Oftersheim), Professor Dr. Chen Zhuo (Klinik f\u00fcr vergleichende westliche Medizin und TCM, Tongji Hospital Wuhan\/VR China) und Professor Dr. Volker Scheid (University of Westminster, London).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Hauptaugenmerk der Vortr\u00e4ge lag auf der Integration der TCM in die moderne westliche Medizin. Nach zwei einf\u00fchrenden Vortr\u00e4gen \u00fcber die Vorgehensweisen und Methoden der TCM von Prof. Chen und Dr. Du, brachte&nbsp; Prof. Scheid mit dem Vortrag \u201e<em>Lost in Translation \u2013 \u00dcber die (Un-)M\u00f6glichkeit, TCM in moderne Gesundheitssysteme zu \u00fcbertragen<\/em>\u201c die Thematik sehr humorvoll und spannend auf den Punkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fragen, die zu kl\u00e4ren die nachfolgende Diskussion bem\u00fcht war, gingen von \u201eWas ist eigentlich <em>die wahre<\/em> TCM?\u201c, \u201eWelche Bev\u00f6lkerungsgruppen befassen sich damit?\u201c \u00fcber \u201eWann genau erscheint eine Behandlung sinnvoll?\u201c zu \u201eWelche St\u00e4rken hat die TCM gegen\u00fcber der Schulmedizin?\u201c. Die Antworten unterschieden sich: TCM als L\u00fcckenf\u00fcller; als \u201eletzte M\u00f6glichkeit\u201c f\u00fcr eine austherapierte, konservative, gebildete und wohlhabende Patientenklientel und eben nicht &#8211; wie&nbsp; Prof. Greten es formulierte &#8211; \u201edie lila Latzhosentr\u00e4gerin k\u00f6rnerkauend aus der Weststadt\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie weit die Meinungen auch immer auseinandergingen, eines war letztendlich sicher: TCM allein ist nur die halbe Miete. Dieses Eingest\u00e4ndnis fiel keinem der Referenten schwer. Allerdings wurde f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Vertrauen in die TCM seitens der Schulmedizin und die Einsicht, dass die Kombination beider Methoden f\u00fcr viele Patienten letztlich am heilsamsten w\u00e4re, gek\u00e4mpft. \u201eWir k\u00f6nnen nicht alles, aber durch die Kombination k\u00f6nnen wir viel\u201c, schloss Dr. Du seinen Vortrag, bei dem er die Notwendigkeit einer Verbindung beider Methoden hervorhob.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 19:30 Uhr fanden sich ca. 250 G\u00e4ste in der Alten Aula zusammen, um einem&nbsp; klassischen Konzert zu lauschen.&nbsp;Professor Dr. Barbara Mittlers Einf\u00fchrungsvortrag \u201e<em>Von fremden L\u00e4ndern und Menschen \u2013 Transkulturalit\u00e4t in der Musik<\/em>\u201c stellte erneut \u201edas Fremde\u201c, die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, in den Mittelpunkt. Gibt es also Transkulturalit\u00e4t in der Musik? Wird ein Werk von Robert Schumann oder Franz Schubert zwangsl\u00e4ufig anders interpretiert, weil die Interpreten aus einem anderen kulturellen Hintergrund stammen? Sind die St\u00fccke ohne Hintergrundwissen alle gleich anzuh\u00f6ren und ist Musik eine Universalsprache?&nbsp;Die Zuh\u00f6rer waren dazu angehalten, die eventuellen Unterschiede selbst zu h\u00f6ren, denn auf die Fragen gab es \u201eJas\u201c und \u201eNeins\u201c.&nbsp; Man war gespannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Alte Aula mit ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Atmosph\u00e4re war der richtige Ort. Es lagen Ruhe und Zeitlosigkeit im Raum, man sah geschlossene Augen und G\u00e4nsehaut auf den Armen der Sitznachbarn, h\u00f6rte weder Handys noch R\u00e4uspern und war v\u00f6llig ungest\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Musikerinnen aus China und Taiwan, die allesamt seit einigen Jahren in Deutschland studieren oder arbeiten, verzauberten die G\u00e4ste mit ihrer Leidenschaft und Hingabe und spielten sich auf h\u00f6chstem Niveau durch Schubert, Schumann und Kreisler.&nbsp;Auch chinesische und taiwanesische Komponisten fanden ihren Platz im Programm, wie Yang Bao-Zhi, dessen Interesse der Einbindung westlicher Streichinstrumente in die chinesische traditionelle Musik gilt, der junge Shen Yi-Wen oder Hung Tun-Yuan, der sein Studium der Komposition dieses Jahr an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main erfolgreich abschloss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Nan Hai<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klavier, Querfl\u00f6te, Mezzosopran, Cello, Violine und Viola. H\u00f6rte man also das Chinesische oder das Europ\u00e4ische heraus? Zumindest bildete man sich das als musikalischer Laie ein. Aber da war auch eine Grauzone, wie Fritz Kreislers \u201e<em>Tambourin Chinois<\/em>\u201c oder Pierre-Octave Ferrouds \u201e<em>Jade<\/em>\u201c, bei denen man sich der Einstufung nicht mehr sicher sein konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Prof. Mittler in ihrem Vortrag betonte, verk\u00f6rperten die Musiker das Leitmotiv des Chinatages in sich selbst. \u201eDas Fremde\u201c und \u201edas Eigene\u201c, die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten, all das wurde durch die perfekte Inszenierung und die besondere Atmosph\u00e4re eher in den Hintergrund ger\u00fcckt und man erwischte sich dabei, wie man nicht mehr nach Antworten suchte, sondern mit leerem Kopf die musikalischen Bilder an sich vor\u00fcberziehen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Anschluss an das Konzert waren die Zuh\u00f6rer in die Bel \u00c9tage zu original chinesischen Speisen eingeladen, zubereitet von K\u00f6chen der Shanghai Jiaotong University. Beim gemeinsamen Genie\u00dfen&nbsp; der <em>Dim Sum<\/em> konnten die G\u00e4ste den diesj\u00e4hrigen Chinatag Revue passieren lassen, sich \u00fcber den wertvollen Einblick in die wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Kulturen austauschen und letztlich feststellen, dass \u201edas Fremde\u201c und \u201edas Eigene\u201c so verschieden vielleicht gar nicht sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur so k\u00f6nnen die Unterschiede zu einer Bereicherung der interkulturellen Arbeit werden. Hierzu gab der diesj\u00e4hrige Chinatag einen gelungenen Ansto\u00df.&nbsp;Der von Dr. Dietlind W\u00fcnsche (Akademisches Auslandsamt) und Prof. Michael Kirschfink (Medizinische Fakult\u00e4t) organisierte Chinatag, wurde vom Konfuzius-Institut an der Universit\u00e4t Heidelberg, dem Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W\u00fcrttemberg sowie dem Exzellenzcluster \u201cAsien und Europa im globalen Kontext\u201c unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Linda Mazur<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Literaturgespr\u00e4ch: Uwe Kr\u00e4uters &#8222;Grenz\u00fcberschreitungen&#8220; <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 28. Juni hatte die zentrale Ehemaligen-Initiative der Ruperto Carola, Heidelberg Alumni International (HAI), zu einem Literaturgespr\u00e4ch mit Uwe Kr\u00e4uter eingeladen. Zum Anlass der Jubil\u00e4umstage der Universit\u00e4t waren aus aller Welt Alumni der Universit\u00e4t nach Heidelberg gekommen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zur Festwoche des 625-Jahre-Jubil\u00e4ums der Universit\u00e4t las Uwe Kr\u00e4uter aus seinem autobiografischen Werk \u201eGrenz\u00fcberschreitungen \u2013 36 Jahre in China\u201c. Zahlreiche Alumni, aber auch Studierende und Freunde sowie Bekanntes Kr\u00e4uters kamen in die Neue Aula. Lena Hessel und Helen H\u00fcbner von SHAN e.V. moderierten die Veranstaltung. &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uwe Kr\u00e4uter wurde 1945 in Hitzacker (Elbe) geboren. Er wuchs in der N\u00e4he Heidelbergs auf, wo er auch aufs Gymnasium ging. 1968 begann er sein Studium an der Universit\u00e4t Heidelberg in den F\u00e4chern Soziologie, Ethnologie und Psychologie.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uwe Kr\u00e4uter nahm an den Studentendemonstrationen jener Jahre teil und engagierte sich in den Protesten gegen den Vietnamkrieg. Die Demonstration, die schlie\u00dflich f\u00fcr seinen weiteren Lebensweg entscheidend war, fand 1970 statt, als Robert McNamara, zu diesem Zeitpunkt Verteidigungsminister der USA, nach Heidelberg kam. Uwe Kr\u00e4uter wurde wegen seines Verhaltens dabei angeklagt und verurteilt. Gemeinsam mit weiteren Verurteilten ging er in Berufung und zog sp\u00e4ter weiter bis in nach Karlsruhe vors Bundesverfassungsgericht.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel zu diesen Ereignissen erhielt Uwe Kr\u00e4uter 1973 das Angebot nach Peking zu kommen und dort f\u00fcr den Verlag f\u00fcr fremdsprachige Literatur zu arbeiten. Dort lebt er bis heute und wurde somit \u00fcber einen Zeitraum von dreieinhalb Jahrzehnten Zeuge der Umbr\u00fcche in China. Seine Erlebnisse schilderte er ausf\u00fchrlich im Interview mit SHAN e.V., das wir im n\u00e4chsten Newsletter ver\u00f6ffentlichen werden. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uwe Kr\u00e4uter las in sieben Szenen Ausz\u00fcge aus seiner Autobiographie. Dabei ging es um seine ersten Tage als Ausl\u00e4nder in Peking, auf Schritt und Tritt begleitet von neugierigen Blicken, um das Einleben in der chinesischen Gesellschaft und sein mit M\u00fche errungenes Bleiberecht. Das Publikum erfuhr von Kulturprojekten wie dem Theaterst\u00fcck \u201eDas Teehaus\u201c, von den H\u00fcrden, die Uwe Kr\u00e4uter und seine Frau Shen Danping \u6c88\u4e39\u840d \u00fcberwinden mussten, um als chinesisch-deutsches Ehepaar akzeptiert zu werden, und von den wirtschaftlichen Ver\u00e4nderungen, die Besuchern Chinas heute die Sprache verschlagen. Anschlie\u00dfend beantwortete der Autor die zahlreichen Fragen des Publikums zur Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Situation Chinas sowie zu den deutsch-chinesischen Beziehungen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lena Hessel, Helen H\u00fcbner<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">China vor 25 Jahren: Liu Binyan und die Kampagne gegen \u201eb\u00fcrgerliche Liberalisierung\u201c <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einem Vierteljahrhundert begann in China die Kampagne gegen die \u201eb\u00fcrgerliche Liberalisierung\u201c, die in den Jahren 1986 und 1987 das chinesische Kulturleben dominierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 24. Januar 1987 wurde der stellvertretende Vorsitzende des Chinesischen Schriftstellerverbands Liu Binyan \u2013 30 Jahre nachdem er in der \u201eAnti-Rechts Kampagne\u201c von 1957 zum \u201eextremen Rechten\u201c erkl\u00e4rt worden war \u2013 erneut wegen \u201eVerst\u00f6\u00dfen gegen die Parteistatuten\u201c und Propagierung von \u201eb\u00fcrgerlicher Liberalisierung\u201c aus der KP Chinas ausgeschlossen. (s. Beijing Review, 9.2.1987) Der bekannte Autor und Journalist geh\u00f6rte zusammen mit dem Literaturkritiker Wang Ruowang und dem Astrophysiker Fang Lizhi zu den ersten Opfern der Machtk\u00e4mpfe an der Parteispitze, die auch zur Entlassung des Generalsekret\u00e4rs Hu Yaobang am 16. Januar gef\u00fchrt hatten. Wenig sp\u00e4ter wurde auch der relativ liberale Verantwortliche f\u00fcr Propaganda im ZK der KPCh, Zhu Houze, der erst 1985 den Hauptaktivisten der Kampagne gegen \u201egeistige Verschmutzung\u201c vom Winter 1983\/84 Deng Liqun abgel\u00f6st hatte, zum R\u00fccktritt gezwungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war deswegen auch kein Zufall, da\u00df Deng Xiaopings scharfe Rede \u00fcber die \u201eVier grundlegenden Prinzipien\u201c vom 30.3.1979, die damals die \u201eDemokratiebewegung\u201c beendet hatte, und die Rede vom 2. Plenum des 12. Zentralkomitees vom 11.10.1983, die die Kampagne gegen \u201egeistige Verschmutzung\u201c eingeleitet hatte (Beijing Rundschau, 18.10.1983), in den Zeitungen noch einmal abgedruckt wurden. Deng Xiaoping hatte Liu Binyan wiederholt kritisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liu Binyan wurde 1925 im Nordosten Chinas geboren, in einem Interview sagte er 1982: \u201eIch stamme aus der Familie eines Eisenbahnangestellten, mein Vater war Dolmetscher f\u00fcr die Ostchinesische Eisenbahn. W\u00e4hrend der Zeit des Ersten Weltkrieges war er als chinesischer Gastarbeiter nach Ru\u00dfland gegangen, sieben Jahre blieb er dort und kehrte 1921 zur\u00fcck.\u201c (die horen Nr. 138, S. 162) Er war in den vierziger Jahren im Untergrund t\u00e4tig und trat 1944 der KPCh bei.&nbsp; 1951 wurde er Redakteur der Zhongguo qingnianbao und stieg zum hohen Kader im Jugendverband auf, dessen 1. Sekret\u00e4r in den f\u00fcnfziger Jahren Hu Yaobang gewesen war. Liu Binyan unterst\u00fctzte begeistert Mao Zedongs \u201eHundert Blumen Bewegung\u201c und ver\u00f6ffentlichte 1956 die beiden kritischen Reportagen \u201eInterne Nachrichten\u201c (Ben bao neibu xiaoxi)&nbsp; und \u201eBr\u00fcckenbau\u201c (Zai qiaoliang gongdi shang), die wie Wang Mengs \u201eNeuling in der Organisationsabteilung\u201c gro\u00dfes Aufsehen erregten. Im folgenden Jahr wurde er wegen dieser und anderer Reportagen zum \u201eRechten Element\u201c erkl\u00e4rt und aus der Partei ausgeschlossen; gleichzeitig verlor er seinen Arbeitsplatz bei der Jugendzeitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 1979 wurde Liu Binyan \u2013 wie viele andere Intellektuelle \u2013 rehabilitiert, bekam eine Stelle bei der Renmin Ribao (Volkszeitung) und setzte seine schriftstellerische Arbeit fort. Schon seine erste l\u00e4ngere Reportage \u201eUnter Menschen und D\u00e4monen\u201c (Ren yao zhi jian) geh\u00f6rte zu den umstrittensten Ver\u00f6ffentlichungen des Jahres 1979. Auch in den folgenden Jahren provozierten seine Berichte und Reportagen, die in der Renmin Ribao und in verschiedenen Zeitschriften erschienen, h\u00e4ufig Kontroversen, da Liu Binyan wiederholt die schlechte Behandlung der Intellektuellen durch die Partei und ihre Kader kritisierte. So ist es nicht verwunderlich, da\u00df Liu Binyan gerade von Parteikadern h\u00e4ufig angegriffen wurde, w\u00e4hrend Studenten und Intellektuelle ihn unterst\u00fctzten. Auf dem 4. Kongre\u00df des Chinesischen Schriftstellerverbands im Winter 1984\/85 wurde sehr deutlich, da\u00df auch die anderen Schriftsteller ihn unterst\u00fctzten: bei den Wahlen f\u00fcr den Vorstand des Verbands erhielt er \u2013 nach Ba Jin \u2013 die zweitgr\u00f6\u00dfte Anzahl von Stimmen und wurde so stellvertretender Vorsitzender. (Renmin Ribao, 6.1.1985)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber schon nach wenigen Wochen ging diese liberale Phase zu Ende; Hu Yaobang sprach in seiner Rede vom 8.2.1985 wieder von den Gefahren der \u201egeistigen Verschmutzung\u201c und auch Deng Liqun wurde wieder aktiv. Bei der Ver\u00f6ffentlichung von Liu Binyans Reportage \u201eDie zweite Form von Loyalit\u00e4t\u201c (Di er zhong zhongcheng) gab es eine gro\u00dfe Auseinandersetzung: die neue Zeitschrift Kaituo, in der der Text erschienen war, wurde nach der ersten Nummer zun\u00e4chst eingestellt, eine Fortsetzung der Reportage, die schon gedruckt war, erschien nicht mehr. Im Februar 1985 hatte die in Shanghai erscheinende Wenhui yuekan damit begonnen, Liu Binyans \u201eTagebuch\u201c (Wo de riji) abzudrucken, mu\u00dfte aber dann aus politischen Gr\u00fcnden im Juni die Serie einstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Zeit wurde Liu Binyan immer h\u00e4ufiger von verschiedenen Seiten angegriffen. Die Renmin Ribao ver\u00f6ffentlichte monatelang keine Artikel ihres ber\u00fchmten Journalisten und die Genehmigung f\u00fcr eine Auslandsreise wurde ihm lange verweigert. Liu wurde nun von verschiedenen wichtigen Politikern \u2013 wie Deng Xiaoping \u2013 direkt kritisiert. Im Herbst 1986 verteidigte Liu sich noch einmal in einem detaillierten Bericht gegen die Kritik an seinen Werken. Im November machte er sich dann jedoch wieder einmal mit seinen scharfen Bemerkungen w\u00e4hrend einer Literaturkonferenz in Shanghai unbeliebt. Im Dezember wurde er schlie\u00dflich mit Studentenunruhen in Verbindung gebracht. Nach dem Sturz Hu Yaobangs gab es dann f\u00fcr ihn keine Rettung mehr. Die begeisterte Unterst\u00fctzung durch viele chinesische Intellektuelle und vor allem auch durch Hongkonger Zeitschriften, die viele seiner Werke nachdruckten und in ihm das \u201eloyalste Mitglied der Kommunistischen Partei\u201c sahen, haben Liu wohl eher geschadet als gen\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liu Binyan ging 1988 (mit seiner Frau Zhu Hong) ins Ausland und starb im Alter von achtzig Jahren (2005) in den Vereinigten Staaten. Zhu Hong hat einige seiner Werke ins Englische \u00fcbersetzt. Deutsche \u00dcbersetzungen seiner fr\u00fchen Texte sind schon in den sechziger und siebziger Jahren ver\u00f6ffentlicht worden.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werke von Liu Binyan:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBr\u00fcckenbau\u201c, in: A. Donath (Hg.), China erz\u00e4hlt, Frankfurt, 1964.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnter Menschen und D\u00e4monen\u201c, in R. G. Wagner (Hg.): Literatur und Politik in der VR China, Frankfurt, 1983.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liu Binyan baogao wenxue xuan, Chengdu, 1980.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">People or monsters, Bloomington, 1983.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">A higher kind of loyalty, New York, 1990.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">China\u2019s Crisis, China\u2019s Hope, Cambridge (Mass.), 1990.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Sprachkolumne: \u56e7 &#8211; ji\u01d2ng <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispiel: \u5fb7\u8bed\u7248\u7684\u300a\u8fd8\u73e0\u683c\u683c\u300b\u771f\u7684\u597d\u56e7\u554a\u2026\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die deutsche Version von \u300a\u8fd8\u73e0\u683c\u683c\u300b ist wirklich \u56e7&#8230;*<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstaunt Sie dieses Beispiel? Ist das Zeichen am Satzende ein Wort? Oder ist es eine Grafik?&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das kann kein Schriftzeichen sein. Und doch, trotz aller Zweifel, ist das wirklich keine Grafik,&nbsp;sondern&nbsp;ein&nbsp;Schriftzeichen, das dem menschlichen Gesicht sehr \u00e4hnlich sieht.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u56e7 tauchte zum ersten Mal etwa im Jahr 2008 im Internet auf. Denn das Schriftzeichen &nbsp;\u00e4hnelt dem menschlichen Gesicht und die Aussprache ji\u01d2ng ist die gleiche wie die f\u00fcr \u7a98 (ji\u01d2ng, peinlich, \u7a98\u8febji\u01d2ngp\u00f2, Peinlichkeit); daher versteht man sofort die Gef\u00fchle, die das Wort zum Ausdruck bringt. Sie k\u00f6nnen eine solche Mimik auch selbst einmal probieren und dabei versuchen, Ihre eigenen Gef\u00fchle zu erfassen. Trotz der kulturellen Unterschiede w\u00fcrden Sie wahrscheinlich auch Gef\u00fchle wie Peinlichkeit, Verlegenheit, Unbeholfenheit, Erstaunen, Hohn oder eine Reaktion auf eine St\u00f6rung oder eine Dummheit versp\u00fcren. Dieses Schriftzeichen ist genau aus diesem Grund ein popul\u00e4res ideographisches Emoticon im Internet und viele junge Leute benutzen es auch gerne im Alltag mit einfachen kurzen Ausdrucken wie&nbsp;&#8222;\u56e7\u2026\u2026&#8220;, &#8222;\u597d\u56e7\u554a\u2026\u2026&#8220;, &#8222;\u56e7\u6b7b\u4e86\u2026\u2026&#8220; als Kommentar.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich existiert dieses Schriftzeichen schon in der sogenannten Orakelknochenschrift. Die Bedeutung von \u56e7in der alten chinesischen Sprache ist \u201eHelligkeit\u201c. Doch Jugendliche benutzen das Wort heute spielerisch, wohingegen es fr\u00fcher als ein Zeichen f\u00fcr Gl\u00fcck gebraucht wurde. In der modernen chinesischen Sprache ist \u56e7 schon nicht mehr zu finden.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">He Xiangling<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">*\u8fd8\u73e0\u683c\u683c\uff1aPrincess Pearl, eine Fernsehserie adaptiert von Chiung Yaos Liebesroman mit dem gleichen Titel, hat bis heute die h\u00f6chste Zuschauerzahlen aller Fernsehserien in der Geschichte des chinesischen Fernsehens. Die Qualit\u00e4t der Serie wird hier nicht beurteilt. Wenn Sie Interesse daran haben, finden Sie bestimmt Ausz\u00fcge auf englisch oder auf deutsch im Internet. Dann k\u00f6nnen Sie wahrscheinlich noch genauer verstehen, was \u56e7 bedeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Das Fremde und das Eigene &#8211; \u00dcber den Chinatag an der Universit\u00e4t Heidelberg Im Rahmen ihres 625-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums veranstaltete die Universit\u00e4t Heidelberg am Freitag, den 15. Juli, einen Chinatag. 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