{"id":308,"date":"2012-06-01T12:00:00","date_gmt":"2012-06-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2012\/06\/01\/newsletter-juni-2012-nr-63\/"},"modified":"2026-05-20T18:35:50","modified_gmt":"2026-05-20T17:35:50","slug":"newsletter-juni-2012-nr-63","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2012\/06\/01\/newsletter-juni-2012-nr-63\/","title":{"rendered":"Newsletter Juni 2012 Nr. 63"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_Sinologie-ExkursionnachP\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">Sinologie-Exkursion nach Paris<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEnde Mai fuhr eine Gruppe von Studierenden der Sinologie auf Erkundungstour nach Paris, um vor Ort einen anderen Blick auf ihr Fach zu erhalten. Sinologische Forschungseinrichtungen und Bibliotheken, sowie Museen f\u00fcr ostasiatische Kunst und vieles mehr standen auf dem Programm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#1\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3 id=\"anker_ErzhlenSiemal...Prof.Enn\">\n\t\t<span class=\"special\">Erz\u00e4hlen Sie mal&#8230; Prof. Enno Giele (Teil II)<\/span><\/h3>\n<p> \t\tIm letzten Newsletter hat Prof. Enno Giele in einem ersten Interview seinen Werdegang und seine Forschungsinteressen geschildert. In der Fortsetzung spricht er nun \u00fcber die Unterrichtsgestaltung, seine Zeit im Ausland, darunter besonders \u00fcber seine Erfahrungen in Amerika und seine pers\u00f6nlichen Interessen.<\/p>\n<p> \t\t<a href=\"#2\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ChinesischesDorfbeimLebe\">\n\t\t<span class=\"special\">Chinesisches Dorf beim Lebendigen Neckar<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p> \t\tIm Juni war es wieder soweit: bei wunderbarem Sommerwetter pr\u00e4sentierten sich Vereine und gemeinn\u00fctzige Initiativen den interessierten Heidelbergern. Eine feste Gr\u00f6\u00dfe ist dabei das Chinesische Dorf. Diesj\u00e4hrige Highlights: Drachenbootrennen und Perlentee.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DieWeltamNeckar:Heidelbe\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"internal-link\"><span class=\"special\">Die Welt am Neckar: Heidelberger Jubil\u00e4en und Konferenzen<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tHeidelberg ist seit jeher ein wichtiges Zentrum f\u00fcr die Diskussion aktueller Forschungsthemen im Fachbereich Sinologie. Thomas Kampen gibt einen \u00dcberblick \u00fcber Jubil\u00e4en und Konferenzen von 1996 bis 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#4\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_SHAN-BrunchbeiMr.Wu\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\">SHAN-Brunch bei Mr. Wu<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAn einem regnerischen Sonntag Anfang Juni trafen sich im Restaurant Mr. Wu in Heidelberg 27 Alumni und Studierende der Sinologie, um beim gemeinsamen SHAN-Brunch ein ausgiebiges chinesisches Mittagsmahl zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#5\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Exkursion nach Paris <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEine Exkursion? Nach Paris? Nach Paris! So oder so \u00e4hnlich wird wohl nicht nur mein Gedankengang verlaufen sein, sondern auch der von den anderen interessierten Studierenden. Allerdings standen einer Realisierung des Unterfangens noch zwei gewichtige Argumente entgegen. Da waren zum einen die Kosten. Dass Paris kein g\u00fcnstiges Pflaster ist, ist jedem Studenten bewusst. Da es zwar einen Zuschuss seitens der Universit\u00e4t gegeben hat, diese aber doch \u00fcberschaubar blieb, musste man schon ein wirkliches Interesse an der Fahrt aufbringen. Dementsprechend genauer schaute man auf die Beschreibung und entdeckte dabei, dass sich der Projektleiter Nicolae Statu f\u00fcr die Exkursion einiges vorgenommen hatte: Eine Besichtigung verschiedener China-bezogener Hochschulinstitutionen, Museen mit ostasiatischen Exponaten und ein Abstecher zur Manuskriptabteilung der Biblioth\u00e8que nationale.&nbsp; Selbstredend wollte Herr Statu einen universit\u00e4ren Schein nicht f\u00fcr ein simples Mittraben herschenken, sondern verlangte tats\u00e4chlich eine gr\u00fcndliche Vorbereitung. Zuerst sollte man sich einem Einstiegstest unterziehen, zu deren Vorbereitung zahlreiche Quellen&nbsp; empfohlen wurden, die auf die eine oder andere Weise <em>Frankreich und China<\/em> zum Thema hatten. Weiter wurde von jedem Teilnehmer ein Referat \u00fcber ein festgelegtes Thema vor Antritt der \u201eBildungsreise\u201c erwartet. Man kann nun nicht gerade behaupten, dass dieses Prozedere mit den Aufnahmetests vom Ausw\u00e4rtigen Amt vergleichbar w\u00e4re \u2013 am Ende blieben jedoch trotzdem nur noch f\u00fcnf wackere Sinologen \u00fcbrig, die Ende Mai den Weg auf sich nahmen.<br \/> \t&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die erste Station in Paris war das Mus\u00e9e Cernuschi, welches den perfekten Auftakt bedeutete. Gegr\u00fcndet um die Wende zum 20. Jahrhundert, bietet das Museum eine kleine, aber feine Sammlung ostasiatischer Kunst verschiedener Epochen, wobei besonders die Keramiken und Buddhafiguren beeindruckten. Das Mus\u00e9e Guimet bot demgegen\u00fcber eine weitere Steigerung. Beheimatet in einem gro\u00dfz\u00fcgigen Bau in der N\u00e4he des Place du Trocadero, entf\u00fchrt dieses Museum seine Besucher in eine andere Welt. Selbst f\u00fcr erfahrene Asien-Reisende ist \u201edas Guimet\u201c ein echtes Erlebnis, stellt es doch die Sch\u00e4tze aus fast allen Ecken des asiatischen Kontinents zur Schau. Darunter wusste auch die chinesische Abteilung zu \u00fcberzeugen. Wundervolle Keramiken aus der Tang, Ming und Qing, Schnitzereien mit seltenen Motiven, Malereien und vieles mehr.<br \/> \t&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein weiteres Exkursionsziel war das Kennenlernen der franz\u00f6sischen Sinologie. Besucht haben wir dabei die Universit\u00e4t Paris VII, welche die universit\u00e4re Sinologie beheimatet, das Centre de Recherches Linguistiques sur l&#8217;Asie Orientale (CRLAO), das Institut National des Langues et Civilisations Orientales (INALCO) und die Biblioth\u00e8que universitaire des langues et civilisations (BULAC), wobei die beiden letztgenannten letztes Jahr nach langem Warten endlich ihr gemeinsames neues Domizil in der N\u00e4he der Paris VII beziehen durften. Das BULAC ist eine moderne Bibliothek mit gro\u00dfen, lichtdurchfluteten R\u00e4umen, welche verschiedene Arbeitsbereiche unter einem Dach vereint. Interessanterweise gab es zwei unterschiedliche Ebenen f\u00fcr Bachelor- und fortgeschrittene Studenten. Zwar kann einen die Atmosph\u00e4re dort durchaus gefangen nehmen. Andererseits wird einem recht schnell klar, wie hervorragend die Sinologische Bibliothek in Heidelberg ausgestattet ist, da der Freihandbereich hier doch deutlich umfangreicher ist. Die franz\u00f6sische Sinologie unterscheidet sich von Deutschland und dem Humboldtschen Konzept insofern, dass sie sich durch Organisationen wie dem INALCO oder dem CRLAO st\u00e4rker der Forschung widmen kann, w\u00e4hrend die deutsche Chinaforschung zum \u00fcberwiegenden Teil innerhalb des Universit\u00e4tssystems &#8211; und damit der Verpflichtung zur Lehre &#8211; arbeitet. Vermittels der Kontakte Herrn Status konnten wir einige Vertreter dieser Institutionen, u.a. Fran\u00e7oise Bott\u00e9ro treffen. Sie erkl\u00e4rten uns die allgemeinen Strukturen ihrer Organisationen und erl\u00e4uterten uns ihre aktuellen Projekte. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass es in Frankreich ein stark verzweigtes und untereinander wenig vernetztes System von diversen Institutionen der Chinaforschung gibt. Doch&nbsp; trotz der Tatsache, dass sich die franz\u00f6sische Sinologie in Paris konzentriert, ist ein intensiver Austausch nicht \u00fcberall zu beobachten. Dennoch konnte die franz\u00f6sische Sinologie ihre traditionellen St\u00e4rken auf Gebieten wie der Erforschung des Buddhismus oder der Linguistik konservieren, so dass ein Studien- und Forschungsaufenthalt in Paris f\u00fcr viele Sinologen eine lohnenswerte \u00dcberlegung darstellen d\u00fcrfte.<br \/> \t&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zu einem positiven Eindruck von Paris trug auch das sonnige Maiwetter bei. Bei einem unserer Spazierg\u00e4nge wurden wir auf dem Friedhof P\u00e8re Lachaise auf ein interessantes Ph\u00e4nomen aufmerksam. Die Anziehungskraft dieses Ortes scheint n\u00e4mlich bis in die Zukunft weiterzuwirken, sind doch eine ganze Reihe von Grabsteinen mit chinesischen Zeichen zu beobachten, denen das entscheidende Etwas fehlt: der Name. Hier wurde also schon ausreichend vorgeplant.<br \/> \t&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der letzte Programmpunkt der Exkursion war dann f\u00fcr die meisten auch gleichzeitig der H\u00f6hepunkt. Da Teile der Biblioth\u00e8que Nationale aktuell umgebaut werden, empfing uns die Chefin und gleichzeitig einzige Mitarbeiterin der Abteilung f\u00fcr chinesische Manuskripte in einem baulichen Provisorium, um uns einige Teile aus der ber\u00fchmten Pelliot-Sammlung zu zeigen. Paul Pelliot, der ber\u00fchmte franz\u00f6sische Sinologe, ausgestattet mit einer unfasslichen Sprachenbegabung, untersuchte zu Beginn des 20. Jahrhunderts als erster Sinologe die Manuskripte der gerade ge\u00f6ffneten Dunhuang-Grotten und konnte deren wichtigste k\u00e4uflich erwerben. Diese bilden noch heute den Grundstock der Manuskriptsammlung. Engagiert und voller Fachwissen wurde uns anhand konkreter Beispiele, darunter eines wunderbar erhaltenen Lunyu-Manuskripts von 890, Einzelheiten zur Drucktechnik, Papierwahl und editorischen Gepflogenheiten der imperialen Zeit n\u00e4her gebracht. Das Beste an all dem ist: man muss gar nicht nach Paris fahren, um diese einzusehen, da die Pelliot-Sammlung vollst\u00e4ndig digitalisiert ist! Unter <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/gallica.bnf.fr\/\">gallica.bnf.fr<\/a> erh\u00e4lt man darauf direkten Zugriff, das besprochene Lunyu-Manuskript findet sich beispielsweise unter \u201ePelliot 2510\u201c. Die Pelliot-Systematisierung der Funde l\u00e4sst sich anhand eines Katalogs nachvollziehen, welcher sich im im REF-Raum unserer Bibliothek findet.<br \/> \t&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass es uns mit unserer Fahrt in das ehemalige Zentrum des europ\u00e4ischen Maoismus gelang, eine Idee von der Vielzahl der historischen und kulturellen Str\u00e4nge, die China und Frankreich miteinander verbinden, zu bekommen und gleichzeitig eine andere Form der Sinologie kennenzulernen, deren St\u00e4rken sich auf vielen Feldern gut mit der deutschen Sinologie erg\u00e4nzen und so die eigenen Forschungen bereichern k\u00f6nnen. Dank geb\u00fchrt hierf\u00fcr in allererster Linie Nicolae Statu, der diese Exkursion von der ersten bis zur letzten Sekunde perfekt geplant und begleitet hat.<\/p>\n<p> \tOliver Schulz<\/p>\n<p> \tZur Geschichte von Paris als Zentrum des europ\u00e4ischen Maoismus, vgl. Richard Wolin. <em>The Wind from the East: French Intellectuals, the Cultural Revolution, and the legacy of the 1960s<\/em>, Princeton: Princeton Univ. Press, 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Erz\u00e4hlen Sie mal &#8230; Prof. Enno Giele! (Teil II) <\/span><\/a><\/h2>\n<p class=\"documentDescription\" style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<em>Prof. Enno Giele, der seit diesem Sommersemester als neuer Lehrstuhlinhaber f\u00fcr Klassische Sinologie am sinologischen Institut in Heidelberg ist, stellt sich in zwei Interviews den Fragen von SHAN. Im ersten Teil des Interviews mit SHAN berichtete er \u00fcber seinen Werdegang und seine Forschungsinteressen. Nun spricht er \u00fcber die Unterrichtsgestaltung und seine Erfahrungen im Ausland.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>SHAN: Welche neuen Methoden haben Sie zur Unterrichtsgestaltung bzw. was ist Ihnen dabei wichtig?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tProf. Giele: Nun, vielleicht ist das nicht so neu, aber was ich immer schon sehr wichtig fand, das ist das gute und in einer gewissen Weise pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnis zwischen Studenten und Dozenten. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise, dass man seine Studenten mit Namen kennt. In Amerika hatte ich einmal einen Kurs mit etwa 200 Studenten, da ist es nat\u00fcrlich schwer, selbst wenn man es m\u00f6chte, sich die Namen zu merken. Trotzdem habe ich es immer versucht und manche waren dann ganz erstaunt, wenn ich Denjenigen oder Diejenige mit Namen ansprechen konnte. Ich habe auch festgestellt, dass manche nicht so einen gro\u00dfen Wert darauf legen, aber mich hat es immer angespornt, wenn ich wusste, dass ich in einer Institution wie der Universit\u00e4t bin, wo die Leute auch wissen wer ich bin, was ich mache und was mich interessiert. Au\u00dferdem finde ich es wichtig, dass man f\u00fcr die Studenten erreichbar ist und es dann nicht hei\u00dft: K\u00f6nnen Sie nicht lesen? Sprechstunde ist von 13-14 Uhr. So etwas hat mich pers\u00f6nlich immer abgesto\u00dfen und das ist wohl auch ein Grund warum ich dann nicht bei der Klassischen Arch\u00e4ologie gelandet bin. Ich glaube das ist nichts Neues, aber einfach etwas Grundlegendes, was die Studenten motiviert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIch glaube, dass man sp\u00e4ter bei der Sinologie landet oder der Soziologie oder woanders, das bewirken sehr viele Zuf\u00e4lle im Leben. Und was man machen kann als Dozent, ist zu versuchen die Leute zu motivieren. Aber es kommt auch darauf an, wie so etwas aufgenommen wird. Wenn Studenten nur darauf aus sind, dies als \u201eSupermarkt vorgefertigter Wissensbrocken\u201c zu nehmen, dann funktioniert das nicht. Ich bevorzuge eher den Austausch, wo man auch voneinander ein bisschen Bescheid wei\u00df. Gleichzeitig sehe ich meine Rolle nicht so, dass ich ein Wissen habe, was ich vorlege und Sie sich dann aneignen. Denn ich glaube nicht, dass das so funktioniert. Das ist Schule, und das k\u00f6nnen Sie auch selbstt\u00e4tig machen. Was die Universit\u00e4t unterscheidet als h\u00f6chste Institution in unserem Erziehungssystem ist nicht nur das Faktenwissen, sondern die Art und Weise wie dieses gesammelt und verarbeitet wird. Und das geht wiederum nur mit einer bestimmten Attitude, also dem Ehrgeiz etwas herausfinden zu wollen und angelerntem st\u00e4ndigem Zweifel. Man muss also fragen: Stimmt das \u00fcberhaupt? Wer hat mir das erz\u00e4hlt? Ist das \u00fcberhaupt logisch, was im Text steht oder auch was ich selbst denke? Das macht, glaube ich, gute wissenschaftliche Arbeit auf allen Ebenen aus. Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Studenten dorthin zu bringen, sodass sie die Routine bekommen viel zu lesen und es kritisch zu verarbeiten. Manche brauchen daf\u00fcr einen Ansto\u00df, andere wiederum m\u00fcssen eher gebremst werden, das ist ganz individuell, so wie es auch ganz unterschiedliche Menschen gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Welche L\u00e4nder haben Sie schon bereist? Gab es dabei besondere Erlebnisse?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWas mich am meisten gepr\u00e4gt hat, sind nat\u00fcrlich die L\u00e4nder, in denen ich mehr Zeit meines Lebens verbracht habe, also Japan, Taiwan und Amerika. Gereist bin ich wie heutzutage wahrscheinlich jeder Europ\u00e4er ins europ\u00e4ische Umland, einmal war ich auch in S\u00fcdostasien. Ich habe als Obersch\u00fcler angefangen Thail\u00e4ndisch und Indonesisch zu lernen, bevor ich Japanisch und Chinesisch gemacht habe. Dies war auch ein Grund, warum ich mit Sinologie angefangen habe, da ich damals in meiner grenzenlosen Ignoranz dachte, naja, das ist ja nicht so viel anders als Indonesisch und Thail\u00e4ndisch. Das war es dann nat\u00fcrlich doch, aber die beiden Sprachen gab es damals an der FU Berlin noch nicht. Was mich besonders gepr\u00e4gt hat, waren Kulturschocks in zweierlei Hinsicht. Und zwar, habe ich in dem Jahr in Japan nie einen richtigen Kulturschock gehabt, denn ich glaube ich war sehr gut vorbereitet. Sprachlich waren wir nach den zwei Jahren Intensivkurs sehr fit und ich habe an der FU auch alles mit Bezug zu Japanisch belegt, was es zu belegen gab, manchmal sogar alleine. Dadurch war ich aber auch in der japanischen Denkweise schon sehr tief drin und als ich dann in Japan ankam, gab es nichts, was ich auf gar keinen Fall so erwartet hatte. Ich konnte auch kommunizieren, also relativ viel lesen und da ist irgendwie der Kulturschock ausgeblieben. Den habe ich dann vielleicht sp\u00e4ter nachgeholt, als ich angefangen habe, Japan aus chinesischer Perspektive zu sehen. Als Deutscher nach Japan war also gar kein Problem, weshalb ich auch dann gleich weiter nach Taiwan gegangen bin. Dort hatte ich allerdings etwa nach zwei Monaten einen Kulturschock, weil ich nicht so gut vorbereitet war. Ich habe zwar dann auch gleich angefangen chinesisch zu lernen, was relativ gut ging, da ich Schriftzeichen durch die Kanji schon kannte und das Prinzip der T\u00f6ne vom Thail\u00e4ndischen her gewohnt war (Thail\u00e4ndisch hat 5 T\u00f6ne). Aber auf das Leben dort war ich nicht so gut vorbereitet. Ich hatte dann so eine Phase, in der ich eher demotiviert war, aber ich bin dageblieben und habe das dann \u00fcberwunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tF\u00fcr Amerika war ich zwar auch nicht besonders gut vorbereitet, aber das muss man irgendwie auch nicht, denn hier ist schon Vieles sehr amerikanisiert. Dort hatte ich allerdings auch eine Phase, in der ich nicht mehr so motiviert war. In Amerika hat man auch keinen Ausl\u00e4nderbonus. Als Europ\u00e4er oder Amerikaner hat man in Ostasien oft einen gewissen Bonus, also es wird davon ausgegangen, dass man sowieso nichts versteht, daher sind alle nett zu einem. Dieser Bonus f\u00e4llt nat\u00fcrlich in Amerika ganz weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Was sehen Sie denn so f\u00fcr Unterschiede zwischen den amerikanischen und den deutschen Studenten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tMeine Stelle in Amerika war direkt ausgeschrieben f\u00fcr \u201eEarly China\u201c, da habe ich also das Klassische haupts\u00e4chlich in seiner engen Definition gemacht. Die einzige Ausnahme war der Kurs mit den 200 Studenten. Der hie\u00df \u201eChinese Civilization\u201c und war sozusagen ein Kurs von Yao bis zu Mao, also vom Neolithikum bis in die Neuzeit. Das war noch etwas mehr als nur die Beschr\u00e4nkung auf das fr\u00fche China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWas die Unterschiede betrifft, so denke ich, dass das nicht nur mit den Individuen zusammenh\u00e4ngt. Es gibt \u00fcberall Studenten, die gerne studieren, und solche, die eigentlich nur da sind, weil Jemand anders will, dass sie da sind und das merkt man auch. Aber ich glaube es gibt zwei haupts\u00e4chliche Unterschiede. Das eine ist die unterschiedliche Struktur des Erziehungssystems, also der Uni dort. Sie haben dort in den allgemeinen Kursen (general study courses) sehr viele Leute sitzen, die von ganz anderen Disziplinen kommen und beispielsweise den Kurs \u201eChinese Civilization\u201c nur machen, weil sie ihren Schein brauchen, aber etwas ganz anderes studieren, wie etwa Chemie. Und viele dieser Studenten sind \u00fcberhaupt nicht motiviert. Bei uns gibt es zwar auch diese Haltung, dass man nur einen Schein braucht, aber viele der Pflichtscheine sind doch relativ eng auf den jeweiligen Studiengang zugeschnitten. In Amerika zwingt einen das System irgendwie manchmal Kurse zu besuchen, die einen gar nicht interessieren. Das sind auch keine Einzelf\u00e4lle, sondern dann praktisch die ganze Klasse. Man fragt sich, wieso sind die Studenten \u00fcberhaupt hier, und wieso bin ich \u00fcberhaupt hier, wenn die Studenten schon im Vorhinein \u00fcber Facebook kommunizieren oder in ihr Handy schauen, wenn man es nicht verbietet und auch dann noch. Da gibt es, denke ich, einen gro\u00dfen Unterschied zwischen dem Ersten und sp\u00e4teren Jahrg\u00e4ngen, da die Studenten dann ihren Anteil an Pflichtscheinen schon absolviert haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Erfahrung in M\u00fcnster war vielleicht insofern speziell, als das M\u00fcnsteraner Institut eine sehr nette Atmosph\u00e4re hat, denn es ist ja klein und dadurch kennt man die Studenten alle sehr gut und hat nicht diese riesige Gruppe. Hier muss ich jetzt noch meine Erfahrungen machen, ob das System schon so amerikanisiert ist, dass es \u00e4hnliche Ausw\u00fcchse produziert oder eben nicht. Ein weiterer Unterschied, was aber hier auch zunimmt, ist der hohe Anteil an Muttersprachlern im Fach \u201eChinese Studies\u201c. Man hat damit ein Problem zur Gestaltung von Kursen, da man zwei Arten von Klientel hat, also Muttersprachler die sich langweilen und Nicht-Muttersprachler, die wiederum kaum mitkommen, wenn man es zu schwer macht. Da sind eben ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Dann ist in Amerika die Attitude, dass man etwas vorgesetzt bekommt, viel st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als hier. Ich glaube, viele Amerikaner haben hier auch Probleme, wenn sie merken, dass sie sich selbst um Dinge k\u00fcmmern m\u00fcssen. In den USA ist die Gesellschaft viel st\u00e4rker vom Service gepr\u00e4gt, was die Amerikaner auch gewohnt sind und unabh\u00e4ngig davon, ob das gut ist oder nicht, ist es immer ein Problem, wenn man das System wechselt. Wenn ich als Deutscher nun nach Amerika gehe, so muss ich mir viel mehr ausdenken und davon ausgehen, dass die Studenten dort das nicht selbst machen. Obwohl ich manchmal denke, dass das besser w\u00e4re, weil sie es sich dann viel besser merken k\u00f6nnen, als wenn sie es in f\u00fcnf Minuten als Block vorgesetzt bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDas positive dieses Systems ist, dass der Schwerpunkt auf dem Service nat\u00fcrlich alle Bereiche betrifft. Also sie haben wesentlich mehr Personal f\u00fcr alles, z.B. hat die Bibliothek 24 Stunden ge\u00f6ffnet, man kann Medien selbst ausleihen, indem ein Ger\u00e4t sie entmagnetisiert, man kann Essen und Trinken mit in die Bibliothek nehmen, etc. Als Nutzer dieses Service-Angebots ist es ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, wenn alles vorhanden ist und man daraus ausw\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Zum Abschluss noch eine pers\u00f6nliche Frage, was machen Sie h\u00e4ufig in Ihrer Freizeit?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tIch laufe und tanze sehr gerne und spiele gern Tischtennis. Au\u00dferdem fahre ich gerne Fahrrad und h\u00f6re gerne Musik, selbst Musik machen kann ich leider nicht so gut. Filme schaue ich auch gern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Und haben Sie sich in Heidelberg schon eingelebt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAlso ich kenne Heidelberg noch nicht so gut, weil ich vorher nur zwei oder dreimal f\u00fcr Konferenzen hier gewesen bin. Ich komme vom famili\u00e4ren Hintergrund her auch eher aus dem Norden, also ich bin ein Viertel Ostfriese und bin in Berlin gro\u00df geworden. S\u00fcdlicher als Mitteldeutschland bin ich eigentlich von der Familie her selten gekommen, h\u00f6chstens zum Urlaub machen. Insofern ist Heidelberg noch relativ neu f\u00fcr mich aber bisher gef\u00e4llt es mir sehr gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tSHAN bedankt sich ganz herzlich f\u00fcr das Interview!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tFabienne Wallenwein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Chinesisches Dorf beim Lebendigen Neckar <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tAlle zwei Jahre unternehmen Vereine und weitere Engagierte aus dem Raum Heidelberg unter F\u00fchrung der Chinainitiative e. V. den Versuch ein St\u00fcck China an den Neckar zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Besucher konnten beispielsweise chinesische Spiele wie Majiang und Go lernen, Kalligraphie und Tee ausprobieren, sowie sich zur Traditionellen Chinesischen Medizin beraten lassen. Das Konfuzius-Institut bot einen Crashkurs Chinesisch mit einfachen Phrasen wie \u201eNi hao ma?\u201c \u201ehao\u201c \u201ebu hao\u201c. Und einige weitere St\u00e4nde, die im Kreis um den \u201eDorfplatz\u201c aufgestellt waren, luden dazu ein, beispielsweise bei Taiji mitzumachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDieses Mal gab es neben den altbekannten St\u00e4nden zwei Neuigkeiten \u2013 taiwanesischen Perlentee und ein Drachenbootrennen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;Am Stand von \u201eTee &amp; Zen\u201c wurde u.a. Perlentee verkauft und&nbsp; damit ein Publikum erreicht, das bisher wohl vor allem \u201eBubble Tea\u201c kannte. Den Unterschied bekam man hier gerne erkl\u00e4rt: W\u00e4hrend der Perlentee nach traditioneller Rezeptur mit Tapiokaperlen zubereitet wird, handelt es sich bei Bubble Tea mit seinem bunten Perlen doch eher um die chemische Variante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDas Drachenbootrennen wurde durch die Unterst\u00fctzung des Drachenbootteams des Wassersportclub Heidelberg-Neuenheim e.V. (WSC) erm\u00f6glicht und so paddelten deutsch-chinesische Teams im Neckar um den Sieg. Das Chinesische Dorf diente auch dieses Mal einem guten Zweck. Besucher konnten gegen eine Spende f\u00fcr das Projekt HOPE die Schulausbildung von Kindern in China unterst\u00fctzen und ihre W\u00fcnsche an den Wunschbaum h\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tJanina Heker<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Die Welt am Neckar: Heidelberger Jubil\u00e4en und Konferenzen <\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVor f\u00fcnfzehn Jahren (1996) fand in Heidelberg die <a href=\"http:\/\/www.easl.org\/hd-min.html\">16. Tagung der europ\u00e4ischen Sinologiebibliothekare<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.easl.org\/index.html\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.easl.org\/index.html\">European Association of Sinological Librarians<\/a> &#8211; EASL) statt zu der der damalige Bibliothekar Thomas Hahn eingeladen hatte. Mehr als zwanzig Teilnehmer (aus ebenso vielen L\u00e4ndern) kamen um sinologische und bibliothekarische Fragen zu diskutieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tVor gut zehn Jahren wurde &#8211; zu Rudolf Wagners 60. Geburtstag &#8211; das Symposium &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/conf\/birthpic.htm\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/conf\/birthpic.htm\">Measuring Historical Heat<\/a> &#8211; Event, Performance and Impact in China and the West&#8220; organisiert zu dem &#8211; neben zahlreichen Heidelberger G\u00e4sten (J. Assmann, Tonio H\u00f6lscher, St. Maul) viele europ\u00e4ische und amerikanische Wissenschaftler (P. Cohen, M. Goldman, R. MacFarquhar, E. Shaughnessy) kamen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t2004 fand die <a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/eacs2004\/\">F\u00fcnfzehnte Tagung<\/a> der European Association of Chinese Studies (<a href=\"http:\/\/www.chinesestudies.eu\/\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.chinesestudies.eu\">EACS<\/a>) mit \u00fcber dreihundert Teilnehmern in Heidelberg statt, die bis heute gr\u00f6\u00dfte sinologische Tagung in Europa.&nbsp; (<a href=\"http:\/\/www.zo.uni-heidelberg.de\/sinologie\/institute\/staff\/kampen\/eacs.html\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.zo.uni-heidelberg.de\/sinologie\/institute\/staff\/kampen\/eacs.html\">EACS and its history<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t2005 fand die Gr\u00fcndungsfeier des <a href=\"http:\/\/www.zo.uni-heidelberg.de\/\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.zo.uni-heidelberg.de\/\">Zentrum f\u00fcr Ostasienwissenschaften<\/a> (ZO) in der Alten Aula statt, die Hauptrednerin war die Japanologieprofessorin Irmela Hijiya-Kirschnereit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong>Entwicklung seit dem Jahr 2009<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t2009 wurde im neuen Geb\u00e4ude des <a href=\"http:\/\/www.asia-europe.uni-heidelberg.de\/en\/\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.asia-europe.uni-heidelberg.de\/en\/\">Exzellenzclusters &#8222;Asia and Europe&#8220;<\/a> in der Vosstrasse das lehrreiche und unterhaltsame Symposium <a href=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/conf\/symposium-wagner.htm\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.sino.uni-heidelberg.de\/conf\/symposium-wagner.htm\">&#8222;Immer im Fluss: Von der Lust des Forschens und Lehrens zwischen China und Europa&#8220;<\/a> aus Anlass des letzten Lehrsemesters von Professor Wagner veranstaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t2010 fand die Konferenz \u201e<a href=\"http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/presse\/news2010\/pm20100708_ostasiatische_kunst.html\"> Living Legacies: The History of East Asian Art Reconsidered<\/a>\u201c anl\u00e4\u00dflich der Emeritierung von Professor Ledderose statt. Die Festschrift \u201e<a href=\"http:\/\/iko.uni-hd.de\/md\/zo\/iko\/media\/institute\/books\/shifting_paradigms.pdf\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/iko.uni-hd.de\/md\/zo\/iko\/media\/institute\/books\/shifting_paradigms.pdf\">Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture<\/a> \u2013 A Festschrift in Honour of Lothar Ledderose\u201c ist in diesem Fr\u00fchjahr im Reimer Verlag erschienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t2010 traf sich auch die Deutsche Vereinigung f\u00fcr Chinastudien (<a href=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/oaw\/dvcs\/\" target=\"_blank\" title=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/oaw\/dvcs\/\">DVCS<\/a>) in Heidelberg, das Motto war &#8222;Tradition? Variation? Plagiat? \u2013 Motive und ihre Adaption in China &#8222;. Ein Konferenzband ist ebenfalls geplant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"5\" name=\"5\"><span id=\"parent-fieldname-title\">SHAN Brunch bei Mr. Wu <\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tZu den vielen Erfahrungen die man in China macht z\u00e4hlt auch, dass Essen nicht nur zur Nahrungsaufnahme dient, sondern vor allem ein sozialer Event ist. Da wir uns bei SHAN e.V. dem Netzwerken verschrieben haben, der Genuss aber nicht zu kurz kommen soll, organisierte das Team Alumni am 3. Juni 2012 einen Veranstaltung, der diese beiden \u00e4u\u00dferst angenehmen Dinge mit einander verband: ein Sonntagsbrunch beim Restaurant Mr. Wu. Eingeladen waren sowohl aktuelle Studenten der Heidelberger Sinologie als auch Alumni aus Heidelberg und anderen St\u00e4dten mit der Hoffnung m\u00f6glichst zahlreiche G\u00e4ste zu empfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tVon der gro\u00dfen Resonanz waren wir sehr positiv \u00fcberrascht: 27 Leckerm\u00e4uler, ein bunte Gruppe von Alumni und Studierenden, hatten sich bis um 12 Uhr eingefunden und erwartete sehns\u00fcchtig die ersten \u5305\u5b50 <em>baozi<\/em> und <em>\u6cb9\u6761<\/em> youtiao. Die letzteren waren in Absprache mit der Restaurantleitung bereits vorbestellt worden. Da eine derart gro\u00dfe Gruppe die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet eine Menge unterschiedlicher Gerichte zu bestellen, wurde dies nat\u00fcrlich bestm\u00f6glich ausgenutzt und genossen. Ein weiteres Schmankerl an diesem Tag war die frisch gemachte Sojamilch, die so manchem Teilnehmer half die sch\u00e4rferen Gerichte des Men\u00fcs zu vertragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNach einer Vorstellungsrunde aller Anwesenden wurde ausgiebig von der chinesischen Karte bestellt, und schon bald fanden sich die ersten leckeren Gerichte auf den Tischen ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tZweieinhalb muntere Stunden sp\u00e4ter, nach vielen Gespr\u00e4chen und geleerten Tellern,&nbsp;verlie\u00dfen wir das Restaurant gest\u00e4rkt f\u00fcr den restlichen Sonntag und der Menge an Essen zufolge eigentlich f\u00fcr die ganze Woche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEin gro\u00dfes Danksch\u00f6n geht an das Team Alumni f\u00fcr die Organisation und f\u00fcr einen rundum gelungenen Sonntagsbrunch! F\u00fcr Alle, die beim Lesen leer schlucken mussten: Wir werden die Einladung zum Brunch wiederholen! Und f\u00fcr alle die bis dahin nicht warten k\u00f6nnen: <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/147.142.222.80:8081\/Plone\/SHAN\/newsletter\/2012\/shan-newsletter-januar-2012\/shan-restaurantkritiken-mr.-wu\/?searchterm=mr.%20wu\"> SHAN-Restaurantkritik Mr.Wu<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tHelen H\u00fcbner<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Sinologie-Exkursion nach Paris Ende Mai fuhr eine Gruppe von Studierenden der Sinologie auf Erkundungstour nach Paris, um vor Ort einen anderen Blick auf ihr Fach zu erhalten. 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