{"id":326,"date":"2013-02-01T12:00:00","date_gmt":"2013-02-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2013\/02\/01\/newsletter-februar-2013-nr-68\/"},"modified":"2026-05-20T18:35:39","modified_gmt":"2026-05-20T17:35:39","slug":"newsletter-februar-2013-nr-68","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2013\/02\/01\/newsletter-februar-2013-nr-68\/","title":{"rendered":"Newsletter Februar 2013 Nr. 68"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">\n\t<a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_SinologieimBeruf\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\"><span dir=\"ltr\">Sinologie im Beruf<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tEs ist eine der meist gef\u00fcrchteten Fragen f\u00fcr Sinologie-Studenten: &#8222;Sinologie? &#8211; Und was macht man damit?&#8220; Eine M\u00f6glichkeit zeigt Kathrin Achenbach, die nach ihrem Master bei einer chinesischen Steuerkanzlei unterkam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#1\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ReissuppeausdemSden-wegh\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\"><span dir=\"ltr\">Reissuppe aus dem S\u00fcden &#8211; wegharmonisiert<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<span class=\"apple-style-span\">Odila Schr\u00f6der erl\u00e4utert in diesem interessanten Beitrag, was Reissuppe mit Politik, Zensur, und Zeitungen zu tun hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#2\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_VomNeckarzumHuangpu:Hedw\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\"><span dir=\"ltr\">Vom Neckar zum Huangpu: Hedwig Baum und Rosie Goldschmidt<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tShanghai in den 1930er-Jahren: Die Mannheimerinnen Hedwig Baum und Rosie Goldschmidt zieht es in die aufstrebende Metropole am Huangpu. Aus ihrem Leben vor und nach dem Treffen in Shanghai erz\u00e4hlt Dr. Thomas Kampen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#3\"><strong><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DaskleineEinmaleinsderun\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\"><span dir=\"ltr\">Das kleine Einmaleins der unh\u00f6flichen Redeunterbrechung<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tJeder kennt es, jemand redet und redet, man m\u00f6chte dem Redeschwall m\u00f6glichst treffsicher Einhalt gebieten. Doch wie macht man das auf Chinesisch? Hier sind einige M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#4\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_ClusterAsienundEuropa:Pr\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span class=\"special\"><span dir=\"ltr\">Cluster Asien und Europa: Promotionsstipendien in Transkulturellen Studien<\/span><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDas Graduiertenprogramm f\u00fcr Transkulturelle Studien des Exzellenzclusters &#8222;Asien und Europa im globalen Kontext&#8220; der Universit\u00e4t Heidelberg vergibt acht Promotionsstipendien beginnend im Wintersemester 2013\/14. Anmeldefrist ist der 15. M\u00e4rz 2013.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<strong><a href=\"#5\"><span class=\"internal-link\">&gt;&gt;<\/span><span class=\"internal-link\"> Zum Artikel<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span id=\"parent-fieldname-title\"><a id=\"1\" name=\"1\">S<\/a>inologie im Beruf <\/span><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDas Telefon klingelt, ein dr\u00f6hnendes \u201eWei?!\u201c schallt durch den H\u00f6rer in mein Ohr, dann ein sekundenlanges Rauschen in der Leitung. Ein Anruf aus China. \u201eWei????\u201c schallt es wieder, diesmal bleibt die Leitung stabil und der Mandant aus China kann sein Anliegen vorbringen: &nbsp;\u201e\u8d39\u603b\u5728\u5417?\u201c So beginnt der Tag in der Regel in der kleinen Kanzlei in Frankfurt, in der ich inzwischen arbeite. Es sei denn, es ist die Zeit des chinesischen Neujahrs, eine Zeit, in welcher das Telefon schweigt und g\u00e4hnende Leere im Email-Fach herrscht.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie Steuerkanzlei, bei der ich jetzt besch\u00e4ftigt bin, f\u00fcllt in der Tat eine wahre Marktl\u00fccke aus: Steuern auf Chinesisch! Diese Mischung hat es wirklich in sich. Eine chinesische Steuerberaterin und ein deutscher Steuerberater bilden den Kopf des inzwischen achtk\u00f6pfigen Teams aus Steuerfachangestellten, Buchhaltern und mir, offiziell als Teamassistenz angestellt, nach zwei Monaten jedoch&nbsp;als Assistenz der Gesch\u00e4ftsleitung eingesetzt. So steht es auf meiner Visitenkarte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDa die Kanzlei noch relativ klein ist, habe ich h\u00e4ufig die M\u00f6glichkeit, Erfahrungen und Einblicke hinsichtlich der Finanzbuchhaltung, sowie Steuererkl\u00e4rungen und Jahresabschl\u00fcssen von Unternehmen zu sammeln. Eine stark wachsende Auftragslage verschafft mir zus\u00e4tzlich eine aktive Einbindung in alle F\u00e4lle der Kanzlei und einen \u00dcberblick \u00fcber das gro\u00dfe Spektrum und die Menge an Arbeit, die jeden Tag erledigt werden muss. Den \u00dcberblick \u00fcber alle zu erledigenden Aufgaben nicht zu verlieren, ist da manchmal schon ein Kunstst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNeunzig Prozent der Mandanten bilden Chinesen, die haupts\u00e4chlich in Frankfurt, aber auch in anderen St\u00e4dten eine Zweigniederlassung ihrer chinesischen Mutterfirmen gr\u00fcnden. Der Enthusiasmus chinesischer Firmengr\u00fcndungen in Frankfurt ist enorm. Gesch\u00e4ftsfelder erstrecken sich von Photovoltaik, Handel mit Kunststoffprodukten, Pharmazie bis hin zum Gro\u00dfhandel mit Handtaschen, Schuhen oder Motorr\u00e4dern und Motorrollern. So individuell wie die Gesch\u00e4ftsfelder, so individuell ist auch jeder einzelne Mandant. Und an dieser Stelle komme ich ins Spiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t\u201eUniversell einsetzbar\u201c sagt man uns Sinologen nach, und genau das kann ich in meiner aktuellen Funktion eindeutig best\u00e4tigen. In meiner Position als Assistenz der Gesch\u00e4ftsleitung unterst\u00fctze ich in erster Linie die Gesch\u00e4ftsleitung, aber auch die Angestellten. Aufgrund meiner vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsleitung sowie f\u00fcr die Mitarbeiter kann ich mich in verschiedene fachliche Arbeitsgebiete einarbeiten und werde als Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen verstanden. Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet erstreckt sich auf die Korrespondenz mit Mandanten, Finanz\u00e4mtern und Notaren. Ansprechpersonen mit Chinesischkenntnissen sind f\u00fcr die Mandanten sehr wichtig, daher geh\u00f6rt es ebenfalls zu meinen Hauptaufgaben, die t\u00e4glichen Anfragen zu filtern und zu beantworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAuch die ausschlie\u00dflich deutschsprachigen Mitarbeiter der Kanzlei profitieren von meiner Anwesenheit: Am Telefon und im Email-Verkehr kommt es oft zu Schwierigkeiten in der Kommunikation. Zwar sprechen viele Chinesen auch Englisch, doch ist es nicht gerade ihre Lieblingssprache. Die Sprachhindernisse ergeben sich auch oft aufgrund von komplizierten steuerlichen Sachverh\u00e4ltnissen und wirtschaftlichen Fachbegriffen. Nach kurzer Einarbeitungszeit ist es f\u00fcr mich inzwischen nicht mehr schwer, festzustellen, wer am anderen Ende spricht und welches Anliegen er oder sie hat. Man kann sich zwar als Sinologe kaum noch vorstellen, wie chinesische Namen f\u00fcr \u201enicht-sinologische\u201c Ohren klingen, aber auch das muss bedacht werden, wenn man die deutschen Arbeitskollegen unterst\u00fctzen m\u00f6chte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie in der Kanzlei unverzichtbare chinesische Sprache spiegelt sich in allen Bereichen der angebotenen Dienstleistungen wider. Von der dreisprachigen Webseite der Kanzlei \u00fcber die chinesische Beratung bis hin zu speziell eingerichteten Tools, die es erm\u00f6glichen, chinesischsprachige Buchhaltungsauswertungen f\u00fcr Mandanten zu erstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tNeben allt\u00e4glichen Korrespondenzaufgaben, ergeben sich auch h\u00e4ufig interessante F\u00e4lle, bei denen ich Mandanten bei der steuerlichen Registrierung ihres Unternehmens unterst\u00fctze. Dabei geht es darum, alle Unternehmensdaten aufzunehmen und anzugeben. Die Registrierungsunterlagen von chinesischen Firmen werden vom zust\u00e4ndigen Finanzamt kontrolliert und gelegentlich auch durch eine Pr\u00fcfung vor Ort genauer begutachtet, bevor es zur Erteilung der Steuernummer kommt. Weitere Aufgaben ergeben sich, wenn Mandanten ihren Firmensitz \u00e4ndern m\u00f6chten, einen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer berufen oder abberufen wollen oder gar ihre Firma aufl\u00f6sen m\u00f6chten. Gesellschafterbeschl\u00fcsse m\u00fcssen zweisprachig verfasst werden, einmal die obligatorische Amtssprache, Deutsch, und die Mandantensprache, Chinesisch. Mit Hilfe von Notaren wird dann die Registrierung der Sitzverlegung oder die Abberufung eines Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers im Handelsregister veranlasst und eingetragen. Eine Firmenliquidation ist ein weiteres interessantes Feld, in welches ich mich einarbeiten konnte, da einige chinesische Unternehmen Insolvenz anmelden oder ihr Gesch\u00e4ft aus Rentabilit\u00e4tsgr\u00fcnden aufgeben m\u00f6chten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIm B\u00fcroalltag kommt es hin und wieder zu sehr kurzfristigen und umfangreichen \u00dcbersetzungsauftr\u00e4gen, beispielsweise von Jahresabschl\u00fcssen, mit viel Fachvokabular. Anfangs war dies eine riesige Herausforderung und der Zeitdruck sehr hoch, doch inzwischen konnte ich mich erfolgreich einarbeiten und mir ein fachspezifisches chinesisches Vokabular&nbsp; aneignen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAls Assistenz der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bin ich gleichzeitig f\u00fcr das Firmenmarketing und die Veranstaltungsplanung und -organisation zust\u00e4ndig. So konnte ich bei der Organisation einer chinesisch-deutschen Vortragsreihe \u00fcber Steuern und Recht in der Wirtschaftsabteilung des chinesischen Konsulats in Frankfurt mitwirken. W\u00e4hrend der Vortr\u00e4ge konnten dann alle Besucher au\u00dferhalb von Sprechstunden Fachfragen an Rechtsanw\u00e4lte und Steuerberater stellen. Aber auch der Besuch von Investment-Veranstaltungen und das in Kontakt treten mit chinesischen Unternehmen geh\u00f6rt zu meinem Aufgabenspektrum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie Arbeitsatmosph\u00e4re in der Kanzlei ist offen und die Hierarchien sind flach, was ein Zusammenarbeiten sehr angenehm und positiv gestaltet. Der Stressfaktor ist gelegentlich hoch, festigt aber zunehmend meine Organisationsf\u00e4higkeit und Stressresistenz. Einen gro\u00dfen Vorteil sehe ich f\u00fcr mich in der Gr\u00f6\u00dfe der Firma und den damit verbundenen M\u00f6glichkeiten in verschiedenen Bereichen aktiv zu sein. Die Verbindung von neuen Fachkenntnissen und der Vertiefung von steuerlichem und wirtschaftlichem Fachvokabulars ist eine gro\u00dfartige Gelegenheit f\u00fcr meine berufliche Entwicklung. Aber auch zahlreiche universit\u00e4re Soft-Skills wie beispielsweise das \u201eSprachen-switchen\u201c zwischen Deutsch, Englisch und Chinesisch sowie das strukturierte Arbeiten, die fristgerechte Abgabe von Aufgaben oder auch die effiziente Arbeitseinteilung sind neben Sprachkenntnissen im Chinesischen wichtige Grundlagen f\u00fcr meine jetzige T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tKathrin Achenbach<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum, Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span id=\"parent-fieldname-title\"><a id=\"2\" name=\"2\">R<\/a>eissuppe aus dem S\u00fcden &#8211; wegharmonisiert <\/span><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t<span style=\"text-align: start;\">\u4e00\u7897\u71b1\u6efe\u6efe\u7684\u7802\u934b\u7ca5<\/span><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u4f86\u81ea\u5357\u65b9\u5927\u5730<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u525b\u7aef\u4e0a\u684c\u6642<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u7ca5\u9084\u5728\u88e1\u9762\u7ffb\u6efe<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u5b83\u4f3c\u4e4e\u4e5f\u6709\u4e00\u9846\u52c7\u6562\u7684\u5fc3<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u5728\u5bd2\u51b7\u7684\u591c\u88e1<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u5f35\u5634\u90fd\u662f\u767d\u6c23<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u5875\u4e16\u6298\u9a30<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u60df\u6709\u6eab\u6696<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t\u8207\u9019\u7897\u7ca5\u4e0d\u53ef\u8f9c\u8ca0<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tEine Schale warmer Zhou<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tAus dem weiten S\u00fcden.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tEben auf den Tisch gekommen<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tBebt der Zhou noch.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tAuch er hat wohl ein wagemutiges Herz,<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tIn der tiefen Nacht<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tWo der Atem wei\u00df.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tDie Leiden dieser Erde<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tK\u00f6nnen nur von der W\u00e4rme<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tUnd dieser Schale Zhou nicht entt\u00e4uscht werden.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tDieses unschuldige Gedicht,&nbsp;erschienen in &#8222;The Beijing News&#8220;,<br \/>\nwurde Anfang 2013 zensiert. Warum? Und wie kam es dazu, dass einem<br \/>\nGedicht \u00fcber Zhou pl\u00f6tzlich solch eine politische Bedeutung beigemessen<br \/>\nwurde?<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tZhou ist bekannt als jene Reissuppe seltsamer Konsistenz, die zu den<br \/>\nabsoluten Standards chinesischer K\u00fcche geh\u00f6rt. Zhou \u7ca5 ist aber<br \/>\ngleichzeitig homophon zu Zhou \u5468, der Woche. Und Nanzhou \u5357\u5468, die &#8222;Woche<br \/>\naus dem S\u00fcden&#8220; steht kurz f\u00fcr Nanfang Zhoumo \u5357\u65b9\u5468\u672b, &#8222;The Southern<br \/>\nWeekly&#8220;. Diese Wochenschrift ist unter ihren intellektuellen Lesern<br \/>\nbekannt f\u00fcr einen liberalen, fortschrittlichen, gar mutigen politischen<br \/>\nStandpunkt. Oftmals schrammten Artikel hart an der Grenze des<br \/>\nVer\u00f6ffentlichbaren, ja die Zeitschrift schien neue Grenzen zu setzen und<br \/>\n machte vielen Hoffnung auf die M\u00f6glichkeiten einer freiere<br \/>\nPresse.&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tDoch Anfang 2013 wurden Leser schwer entt\u00e4uscht, emp\u00f6rt und<br \/>\naufgebracht. In der Neujahrsausgabe der Zeitschrift fanden sich seltsame<br \/>\n Rechtschreib- und grammatikalische Fehler, die auf eine eilige<br \/>\nRedaktion hinwiesen. W\u00e4hrend der ersten Januarwoche kamen die Details<br \/>\nder Redaktion der Neujahrsausgabe an die \u00d6ffentlichkeit (bzw. an die<br \/>\n\u00d6ffentlichkeit, die an der Zensur vorbei operierte): \u00dcber Wochen hinweg<br \/>\nhatten Redakteure und Zensoren \u00fcber Inhalt, Titel und Aufmachung der<br \/>\nNeujahrsbotschaft &#8222;verhandelt&#8220;. Nachdem Xi Jinping in einer Rede<br \/>\nVerfassungsstaatlichkeit gutiert hatte, wurde dieses Thema wagemutig<br \/>\naufgegriffen. Diese Botschaft &#8222;Chinas Traum &#8211; ein Traum von einer<br \/>\nVerfassung&#8220; war eine flammende Schrift f\u00fcr Verfassungs- und<br \/>\nRechtsstaatlichkeit. Die finale Version, ein 2000 Zeichen langer<br \/>\nArtikel, wurde jedoch noch in der Nacht vor seiner Ver\u00f6ffentlichung von<br \/>\nder Propagandabeh\u00f6rde so bearbeitet, dass er einen Abschnitt voller Lob<br \/>\nund Preis f\u00fcr die Partei enthielt. Vielfache weitere \u00c4nderungen machten<br \/>\ndie Ausgabe zu einer Farce.&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tDer zust\u00e4ndige Chef der Propagandabeh\u00f6rde von Guangdong, Tuo Zhen,<br \/>\nwurde daraufhin von den Herausgebern und Redakteuren der Southern Weekly<br \/>\n heftig kritisiert. Die Vorg\u00e4nge wurden \u00fcber Weibo verbreitet und<br \/>\nerregten die Aufmerksamkeit vieler Neitizens. Die Weibo-accounts einiger<br \/>\n Herausgeber wurden zensiert, deren Passw\u00f6rter von der Propagandabeh\u00f6rde<br \/>\n eingefordert. Das verursachte eine Reihe widerspr\u00fcchlicher posts,<br \/>\ndarunter: &#8222;@Nanfang Zhoumo ist momentan nicht mehr in den H\u00e4nden von<br \/>\nNanfang Zhoumo&#8220;.&nbsp;Die Vorf\u00e4lle l\u00f6sten eine Diskussion \u00fcber<br \/>\nPressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit aus. Besonderen Spott erntete ein<br \/>\n Regierungssprecher, der dazu befragt sich nicht anders zu halfen wusste<br \/>\n als die Standardantwort zu zitieren: &#8222;Es gibt keine Zensur in China&#8220;.<br \/>\nAndere Zeitschriften solidarisierten sich mit der Southern Weekly.<br \/>\nDarunter auch &#8218;The Beijing News&#8216; mit ihrem Statement \u00fcber Reissuppe, das<br \/>\n oben zu lesen ist.&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\t&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n\t\tOdila Schr\u00f6der<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum, Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span id=\"parent-fieldname-title\"><a id=\"3\" name=\"3\">V<\/a>om Neckar zum Huangpu: Hedwig Baum und Rosie Goldschmidt <\/span><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tIn Sonjas Rapport schrieb Ruth Werner: \u201eEin anderer Stern am Shanghai-Himmel ist Rosi Gr\u00e4fenberg-Ullstein, die ich bei einem Lunch in Bernsteins Haus \u201ageno\u00df\u2018. Kisch nennt sie \u201aeine kapitalistische Sumpfbl\u00fcte\u2018, wie sie uns emp\u00f6rt berichtete\u201c. In einem neueren Buch \u00fcber Ruth Werner gibt es mehr Details: \u201eSie ist eine tolle Nummer. Kisch beschimpfte sie: \u201aSie sind eine kapitalistische Sumpfbl\u00fcte\u2018, was sie uns leidend berichtete, aber sonst ist sie eine gro\u00dfe Bluffnummer, intelligenter Kurf\u00fcrstendamm.\u201c Auch in Egon Erwin Kischs Texten wird die Begegnung in Shanghai best\u00e4tigt, in einem Brief vom Juni 1932 steht: \u201eNeulich habe ich Rosi Gr\u00e4fenberg getroffen.\u201c Die Formulierung Kischs deutet an, da\u00df sich beide schon vorher kannten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie drei trafen sich vor acht Jahrzehnten in Shanghai. Trotz unterschiedlicher Herkunft und Ausbildung besa\u00dfen sie einige Gemeinsamkeiten. Alle drei hatten vor ihrer Chinareise in Berlin gelebt, waren im Zeitungs- und Verlagswesen t\u00e4tig und wurden als Autor(inn)en bekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDer 1885 geborene Kisch stammte aus Prag, zog in den zwanziger Jahren nach Berlin und geh\u00f6rte damals zu den bekanntesten deutschsprachigen Journalisten. Ruth Werner (1907-2000), die in den drei\u00dfiger Jahren Ursula Hamburger hie\u00df, war Berlinerin und Buchh\u00e4ndlerin; sie war &#8211; wie Kisch &#8211; KPD-Mitglied. In einem im obengenannten Buch zitierten Brief schrieb sie am 2. April 1927 \u00fcber ihre neue Arbeit im Ullstein Verlag: \u201eHeute der zweite Tag, Zeitschriften und Propagandaabteilung-Archiv, Kochstra\u00dfe 23.\u201c Einige Seiten sp\u00e4ter heisst es: \u201e1928 wurde meine politische Aktivit\u00e4t den Br\u00fcdern Ullstein bekannt. Ich glaube es war Hermann Ullstein, der mir in einem Gespr\u00e4ch nahelegte, auszuscheiden.\u201c In einem neueren Buch \u00fcber Vicki Baum (1888-1960) wird auch Hermann Ullstein erw\u00e4hnt, \u201eder Stratege und Methodiker unter den f\u00fcnf &lt;allm\u00e4chtigen&gt; Ullstein Br\u00fcdern und im Haus f\u00fcr die Reklame, die damals noch in aller Unschuld \u201aPropaganda\u2018 genannt wurde, sowie f\u00fcr alle Zeitschriften zust\u00e4ndig.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tEuropa<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tRosie Goldschmidt (1898-1982) wurde in Mannheim geboren, studierte in M\u00fcnchen und promovierte 1920 bei Alfred Weber (dem Bruder von Max Weber) in Heidelberg; sie schrieb eine Dissertation mit dem Titel: Das \u201eTheater der Minoritaeten\u201c als soziologische Erscheinung. Im Ullsteinroman von Sten Nadolny heisst es: \u201eSie kommt in Mannheim zur Welt, ihr Vater ist Bankier.\u201c \u00dcber ihr Leben in Berlin und ihren Kontakt zum Ullstein Verlag steht im gleichen Buch: \u201eRosie kennt den Verlag in der Kochstra\u00dfe von gelegentlichen Redaktionsbesuchen. [\u2026] Befreundet ist sie seit Jahren mit Vicki Baum.\u201c Die in Wien geborene Vicki (Hedwig) Baum hatte vorher auch in Mannheim gelebt, ihr Mann war dort Generalmusikdirektor. \u00dcber ihre erste Begegnung mit der Familie Ullstein schrieb sie in ihren Memoiren: \u201eIm Verlauf der Zeremonien wurde ich Hermann Ullstein vorgestellt, einem der f\u00fcnf gro\u00dfm\u00e4chtigen Br\u00fcder. Er regierte das dritte Stockwerk, Zeitschriften und B\u00fccher.\u201c 1929 ver\u00f6ffentlichte sie bei Ullstein ihr ber\u00fchmtes Buch Menschen im Hotel, das bald darauf verfilmt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tRosie hatte zun\u00e4chst den Arzt Ernst Gr\u00e4fenberg geheiratet, die Ehe wurde jedoch bald geschieden. 1929 heiratete sie Dr. Franz Ullstein (1868-1945). Von diesem trennte sie sich 1931 und reiste dann nach China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAsien<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tRolf und Ursula Hamburger waren schon 1930 &#8211; frisch verheiratet &#8211; nach Shanghai gefahren, wo er eine Stelle als Architekt antrat. Kisch reiste im Fr\u00fchjahr 1932 nach China und ver\u00f6ffentlichte im folgenden Winter das Buch China geheim.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tSchon bald nach ihrem Shanghaier Treffen verlie\u00dfen alle drei die fern\u00f6stliche Metropole. Kisch, der Anfang 1933 in Berlin verhaftet wurde, floh aus Deutschland und verbrachte die Kriegsjahre gr\u00f6\u00dftenteils in Mexiko. Ursula Hamburger arbeitete als Agentin in Polen, in der Schweiz und in England, sp\u00e4ter ging sie in die DDR.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDie inzwischen ber\u00fchmt gewordene Vicki Baum reiste dagegen etwas sp\u00e4ter nach China und ver\u00f6ffentlichte 1939 ihr bekanntes Werk Hotel Shanghai. Der englische Titel war Shanghai \u201937; in dem Buch von N. Nottelmann wird allerdings angedeutet, da\u00df Baum nicht 1937 sondern 1935 oder 1936 Shanghai besuchte und nur wenige Tage (auf der Durchreise) dort verbrachte. Sie lebte sp\u00e4ter in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tAmerika<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDurch Eheschlie\u00dfung mit Armin Wolrad Widekind Bela Erich Maria Graf von Waldeck&nbsp; wurde aus Rosie Goldschmidt 1935 Rosie Gr\u00e4fin Waldeck, bzw. R. G. Waldeck; sie lebte jahrzehntelang in den Vereinigten Staaten und wurde als Schriftstellerin bekannt. Durch ihre in Budapest geschlossene Ehe wurde sie vor\u00fcbergehend Ungarin, sp\u00e4ter Amerikanerin und Katholikin. Zu ihrer Ber\u00fchmtheit trug im Mai 1936 auch die Teilnahme am ersten Flug des Zeppelins Hindenburg in die USA teil, ein Jahr sp\u00e4ter verbrannte das Luftschiff in Amerika.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tFrau Baum hatte schon fr\u00fch den Operndirektor Richard Lert geheiratet und wurde dadurch zur \u201eFrau Operndirektor Lert\u201c. Ursula Hamburger heiratete sp\u00e4ter den Engl\u00e4nder Len Beurton und \u00fcbernahm dessen Familiennamen, in der DDR wurde sie dann zur Schriftstellerin Ruth Werner. Ihre und Kischs B\u00fccher erschienen in gro\u00dfer Auflage in der DDR und in Osteuropa; R. G. Waldeck und Vicki Baum publizierten in der BRD und in Nordamerika.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tLiteratur:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tV. Baum: Menschen im Hotel, Berlin, 1929.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tE. E. Kisch: China geheim, Berlin, 1933.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tV. Baum: Hotel Shanghai, Amsterdam, 1939.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tV. Baum: Es war alles ganz anders, Frankfurt, 1962.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tR. Werner: Sonjas Rapport, Berlin, 1977.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tE. E. Kisch: Briefe an Jarmila, Berlin, 1998.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tS. Nadolny: Ullsteinroman, Berlin, 2003.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tE. Panitz: Treffpunkt Banbury, Berlin, 2003.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tN. Nottelmann: Die Karrieren der Vicki Baum, K\u00f6ln, 2007.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tT. Kampen: Chinesen in Europa &#8211; Europ\u00e4er in China, Gossenberg, 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDr. Thomas Kampen<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum, Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span id=\"parent-fieldname-title\"><a id=\"4\" name=\"4\">D<\/a>as kleine Einmaleins der unh\u00f6flichen Redeunterbrechung <\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\u5e03\u62c9\u5e03\u62c9\u5e03\u62c9\u2026 Blah blah blah\u2026 Egal ob man selbst der \u00dcbelt\u00e4ter ist oder unter den hohlen Phrasen eines anderen leidet &#8211; es ist zu schade um die Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tWie man dem Einhalt gebieten kann? Da gibt es gleich mehrere M\u00f6glichkeiten. Erst einmal entpuppt sich das Dummschw\u00e4tzen im Chinesischen als \u201eBlindschw\u00e4tzen\u201c. Das w\u00e4re n\u00e4mlich die w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung f\u00fcr\u201c\u778e\u8bf4\u201d (xi\u0101shu\u014d). &nbsp;Ein beherztes \u201e\u522b\u778e\u8bf4!\u201c&nbsp; Sollte dem blind drauf los plappernden Redner also Einhalt gebieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tUm das ganze etwas zu variieren kann \u8bf4 auch durch das Verb \u626f (ch\u011b) ersetzt werden. In der Ermahnung \u201e\u4f60\u626f\u5f97\u592a\u8fdc\u4e86\u201c (\u201aDu schweifst ab!\u2018) wird auch sehr sch\u00f6n der urspr\u00fcngliche Bedeutungsgehalt dieses Verbs verdeutlicht. So bedeutet \u626feigentlich \u201eziehen\u201c. Und der kurze Satz bringt dem Sprecher nahe, dass er den roten Faden nicht zielgerichtet abschreitet, sondern ihn k\u00fcnstlich in die L\u00e4nge zieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tZusammen mit einer adverbialen Steigerung kann das Ausma\u00df an Kokolores auch in diesem Fall als \u201eblind\u201c (\u778e\u626f), \u201ewillk\u00fcrlich\u201c (\u80e1\u626f) oder gar \u201echaotisch\u201c (\u4e71\u626f) tituliert werden. Da die Begriffe frei kombinierbar sind ergibt sich folgendes Einmaleins der unh\u00f6flichen Redeunterbrechung:<\/p>\n<div class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"margin: 0px; text-align: justify;\">\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"2013_68_redeunterbrechung\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/147474\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/index.png\" style=\"width: 421px; height: 270px;\"><br \/>\n\t&nbsp;<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tFabian L\u00fcbke<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum, Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\">\n\t<span id=\"parent-fieldname-title\"><a id=\"5\" name=\"5\">P<\/a>romotionsstipendien in Transkulturellen Studien <\/span><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t\tDas Graduiertenprogramm f\u00fcr Transkulturelle Studien des Exzellenzclusters &#8222;Asien und Europa im globalen Kontext&#8220; der Universit\u00e4t Heidelberg vergibt acht Promotionsstipendien beginnend im Wintersemester 2013\/14.<\/p>\n<p> \t\tDie Stipendien haben eine H\u00f6he von 1.200 Euro pro Monat. Zus\u00e4tzlich nehmen die Stipendiaten an weiterf\u00fchrenden Kursen teil und erhalten eine individuelle Betreuung und Beratung. Die H\u00e4lfte der Pl\u00e4tze ist f\u00fcr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Asien vorgesehen.<\/p>\n<p> \t\tVon den Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie ein Promotionsprojekt einreichen, das in engem Zusammenhang zu den Forschungsschwerpunkten des Cluster steht. Sie m\u00fcssen einen Magister-Abschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss in einem Fach der Geistes-, Sozial- oder Kulturwissenschaften besitzen. Bewerbungen, die einen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, einen Projektvorschlag, einen Zeitplan f\u00fcr die Dissertation und ein Empfehlungsschreiben enthalten, werden \u00fcber eine Online-Plattform eingereicht.<\/p>\n<p> \t\tNach einer ersten Vorauswahl werden die Bewerberinnen und Bewerber Kontakt zu m\u00f6glichen Betreuerinnen und Betreuern am Cluster aufnehmen, um ihr Projekt zu diskutieren. Die aussichtsreichsten Bewerberinnen und Bewerber werden etwa Mitte Mai nach Heidelberg eingeladen, um ihre Projekte dem Auswahlkomitee zu pr\u00e4sentieren. Die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt zeitnah dazu.<\/p>\n<p> \t\tDer Bewerbungsschluss ist der 15. M\u00e4rz 2013.<\/p>\n<p> \t\tF\u00fcr weitere Informationen \u00fcber das Graduiertenprogramm f\u00fcr Transkulturelle Studien und die Stipendien besuchen Sie: <a href=\"http:\/\/www.asia-europe.uni-heidelberg.de\/en\/gpts\" target=\"_blank\">http:\/\/www.asia-europe.uni-heidelberg.de\/en\/gpts<\/a> oder senden Sie eine Email an: <a href=\"mailto:application-gpts@asia-europe.uni-heidelberg.de\">application-gpts@asia-europe.uni-heidelberg.de<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t<a href=\"#Inhalt\"><strong>&lt;&lt; Zur\u00fcck zum, Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Sinologie im Beruf Es ist eine der meist gef\u00fcrchteten Fragen f\u00fcr Sinologie-Studenten: &#8222;Sinologie? &#8211; Und was macht man damit?&#8220; Eine M\u00f6glichkeit zeigt Kathrin Achenbach, die nach ihrem Master bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - 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