{"id":357,"date":"2014-10-01T12:00:00","date_gmt":"2014-10-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2014\/10\/01\/newsletter-oktober-2014-nr-77\/"},"modified":"2026-05-20T18:35:22","modified_gmt":"2026-05-20T17:35:22","slug":"newsletter-oktober-2014-nr-77","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2014\/10\/01\/newsletter-oktober-2014-nr-77\/","title":{"rendered":"Newsletter Oktober 2014 Nr. 77"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_SHANSchulteam-VonderTheo\" style=\"text-align: justify;\">Absolventenfeier des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Zentrum f\u00fcr Ostasienwissenschaften,<br \/> das dieses Jahr sein zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiert, verabschiedete sich<br \/> im festlichen Rahmen in der Alten Aula von den diesj\u00e4hrigen<br \/> Absolventinnen und Absolventen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#1\"><strong>&gt;&gt; Zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_SozialerAbstiegundAufsti\" style=\"text-align: justify;\">Mit dem Schiff nach China &#8211; vor 75 Jahren<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reist man heute nach China, lehnt man<br \/> sich gem\u00fctlich im Flugzeug zur\u00fcck und erreicht sein Ziel binnen weniger<br \/> Stunden. Mitte des 20. Jahrhunderts erwies sich eine Reise nach China<br \/> deutlich schwieriger. Dennoch wagten sich einige deutsche Auswanderer<br \/> mit dem Schiff auf den beschwerlichen Weg. Thomas Kampen erz\u00e4hlt uns von<br \/> ihnen.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#2\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Sprachkolumne-Liebesgest\" style=\"text-align: justify;\">&#8222;Shikumen<br \/>\n Architektur in Shanghai &#8211; Eine neue Wohnform zwischen chinesischer<br \/>\nTradition und fremden Einfl\u00fcssen&#8220; Vortrag von Claudia Criscino<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frei nach dem Motto \u201eSinology goes<br \/> public\u201c gew\u00e4hrte Claudia Criscino in einem Vortrag f\u00fcr das<br \/> Konfuzius-Institut Heidelberg einen Einblick in ihre Forschungen zur<br \/> Shikumen Architektur Shanghais.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#3\"><strong>&gt;&gt; Zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 class=\"documentFirstHeading\" id=\"anker_Weltkriegsopfer:DreiMnne\" style=\"text-align: justify;\">Weltkriegsopfer: Drei M\u00e4nner &#8211; drei Frauen &#8211; drei Hinrichtungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Spionageaktivit\u00e4ten in Japan und<br \/> China w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs handelt Thomas Kampens Artikel, der<br \/> Aufschluss \u00fcber die Schicksale deutscher Spione gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#4\"><strong>&gt;&gt; Zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"1\" name=\"1\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Absolventenfeier des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften<\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Jahren von M\u00fchen und B\u00fcffeln, aber<br \/> eben auch s\u00fc\u00dfer Freiheit und M\u00f6glichkeit zur Selbstentfaltung endet so<br \/> manches Studium mit einem trockenen Schmatzen. Dann n\u00e4mlich, wenn der<br \/> Mitarbeiter des Pr\u00fcfungsamts den Eingang der BA, MA oder Magisterarbeit<br \/> mit dem Stempelabdruck best\u00e4tigt. Und das soll es gewesen sein?&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Gl\u00fcck erhalten die Absolventen des<br \/> Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften bereits seit einigen Jahren einen<br \/> pers\u00f6nlicheren Abschied von der Universit\u00e4t. Damit erf\u00e4hrt dieser doch<br \/> so zentrale Moment eine angemessene W\u00fcrdigung, da mit dem Studium doch<br \/> auch ein zentraler Lebensabschnitt zu Ende geht.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Anlass des zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums<br \/> des Bestehens des ZOs und des inzwischen f\u00fcnften Jahres einer<br \/> Abschlussfeier, wurden die Absolventen am Abend des 17. Oktober in<br \/> besonders festlichem Rahmen verabschiedet. In diesem Jahr hatte das ZO<br \/> die Alte Aula und f\u00fcr den anschlie\u00dfenden Empfang die Bel Etage<br \/> reserviert. Nach einem kurzen Gru\u00dfwort von der Leiterin des ZOs, Frau<br \/> Prof. Melanie Trede, er\u00f6ffneten Maximilian P. und Odila Schr\u00f6der das<br \/> Programm mit einigen schwungvollen Liedern. Um den anwesenden Eltern,<br \/> Freunden und Kommilitonen der Absolventen einen Einblick in die<br \/> Studienleistungen am ZO zu geben, folgten drei kurze Vortr\u00e4ge von<br \/> Absolventen auf BA, MA und Promotionsniveau. Trotz der Zeitnot<br \/> geschuldeten Verdichtung veranschaulichten die Vortr\u00e4ge, wie breit das<br \/> Spektrum der Profile und Studienbereiche an den drei Instituten ist. Mit<br \/> der individuellen W\u00fcrdigung der Absolventen folgte daraufhin der<br \/> Hauptteil der Veranstaltung. Die Professoren gingen dabei nicht nur kurz<br \/> auf das Thema der Abschlussarbeit der einzelnen Absolventen ein,<br \/> sondern sie stellten auch die Besonderheiten des individuellen<br \/> Studienhintergrunds vor, bevor sie den Absolventen eine pers\u00f6nliche<br \/> gestaltete Urkunde und eine Rose \u00fcberreichten. Dabei ist hervorzuheben,<br \/> dass es so gelungen ist &#8211; im Vergleich zu anderen Instituten &#8211; engere<br \/> pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnis zwischen Dozenten und Studierenden am ZO auch in<br \/> diesem festlichen Rahmen abzubilden. Auch die Absolventen, die leider<br \/> nicht an der Feier teilnehmen konnten, fanden in der Nennung Ihrer<br \/> Abschl\u00fcsse und Themen der Abschlussarbeiten Erw\u00e4hnung.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt war es eine sehr gelungene<br \/> Veranstaltung, die es den Absolventen sowie ihren Kommilitonen, Freunden<br \/> und Familie erm\u00f6glichte in festlichem und doch ganz nach ZO-Art<br \/> pers\u00f6nlich unkomplizierter Atmosph\u00e4re den Studienabschluss zu feiern.<br \/> Der herzliche Dank geht an die Organisatoren! Au\u00dferdem w\u00fcnscht SHAN e.V.<br \/> allen Absolventen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg und wir<br \/> hoffen, dass \u00fcber SHAN viele mit dem Institut und den Studierenden in<br \/> Kontakt bleiben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bild1 Nl77\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/181921\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/bild1_nl77.jpeg\" style=\"width: 600px; height: 401px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Die Bachelorabsolventinnen und -absolventen<\/span><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bild2_NL77\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/181922\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/bild2_nl77.jpeg\" style=\"width: 600px; height: 401px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Die Masterabsolventinnen und -absolventen<\/span><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Text: Helen H\u00fcbner<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Fotos: Susann Henker<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"2\" name=\"2\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Mit dem Schiff nach China &#8211; <\/span><\/a>vor 75 Jahren<\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einer Passagierliste der &#8222;Potsdam&#8220;<br \/> vom 29. November 1938 steht der Name Adolf Storfer, dahinter: m, 50,<br \/> led., Wien, Deutsch, Schriftsteller, Shanghai. Knapp f\u00fcnf Wochen nach<br \/> der Abfahrt von Bremen &nbsp;erfolgte die Ankunft in Shanghai. Mit dem<br \/> gleichen Schiff reiste auch der Journalist Ladislaus Frank, der schon in<br \/> Wien mit Storfer (1888-1944) befreundet war. (Links zu den<br \/> Passagierlisten finden sie <a href=\"http:\/\/212.227.236.244\/passagierlisten\/listen.php?ArchivIdent=AIII15-29.11.1938-2_N&amp;start=31&amp;pers=Storfer&amp;ankunftshafen=Shanghai%2C+China&amp;abreisehafen=Bremen&amp;lang=en\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/212.227.236.244\/passagierlisten\/listen.php?ArchivIdent=AIII15-29.11.1938-2_N&amp;start=1&amp;pers=Storfer&amp;ankunftshafen=Shanghai%2C+China&amp;abreisehafen=Bremen&amp;lang=en\">hier<\/a>.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Storfers Flucht war typisch f\u00fcr die<br \/> damalige Zeit, aber seine Aktivit\u00e4ten nach der Ankunft im Fernen Osten<br \/> waren ungew\u00f6hnlich: schon Anfang Mai 1939 ver\u00f6ffentlichte er in Shanghai<br \/> die erste Ausgabe seiner neuen Zeitschrift <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/11\/01\/newsletter-november-2010-nr-47\/#9\">&#8222;Gelbe Post&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Storfer war Herausgeber, Autor,<br \/> Buchrezensent und Filmkritiker. Die Zeitschrift erschien bis 1940, dann<br \/> musste Storfer &#8211; vor allem wegen finanzieller Probleme &#8211; aufgeben. Auch<br \/> sein Gesundheitszustand war schlecht, das schw\u00fcle Shanghaier Klima<br \/> vertrug er nicht. Storfer gelang zwar bald darauf die Weiterreise nach<br \/> Australien, starb dort aber schon 1944.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Shanghai Jewish Chronicle, ein Konkurrenzblatt, bei dem Ladislaus Frank arbeitete, hielt sich ein paar Jahre l\u00e4nger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bild4_NL77\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/181931\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/bildkampen3.jpg\" style=\"width: 250px; height: 172px;\"><br \/> <em><span class=\"i-iwe2-image-caption\">Familie Krips<\/span><\/em><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> Im M\u00e4rz 1939 flohen auch Hermann und Ilse Krips aus Frankfurt \u00fcber<br \/> Genua, Suez, Colombo, Singapur und Hongkong nach Shanghai, wo sie Ende<br \/> April eintrafen. Ende Oktober wurde dort Tochter Sonja geboren, die im<br \/> Januar 2014 Heidelberg besuchte.&nbsp; <a href=\"http:\/\/rickshaw.org\/childhood.htm\">Sonja schrieb<\/a>:<br \/> &#8220; Ich denke, dass im Jahre 1939 eventuell 20 Babies von ihren tapferen<br \/> M\u00fcttern &#8218;im Bauch&#8216; mit auf die Flucht aus Deutschland und \u00d6sterreich<br \/> mitgenommen worden sein k\u00f6nnten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der schon 1934 geborene <a href=\"http:\/\/abacus.bates.edu\/muskie-archives\/EADFindingAids\/SJOH.html\">Martin Beutler<\/a><br \/> (aus Merseburg) verlie\u00df Ende April 1939 mit seinen Eltern Deutschland<br \/> und erreichte Shanghai nach &#8222;einer zehnw\u00f6chigen Reise um Afrika&#8220; auf dem<br \/> Schiff \u201eUsaramo\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[Der Ausstellungskatalog &#8222;Leben im Wartesaal&#8220; (Berlin, 1997) enth\u00e4lt ein Kapitel \u00fcber &#8218;Kindheit in Shanghai&#8216;.]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwa zur gleichen Zeit ist wohl auch der Mannheimer Student <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2013\/09\/01\/newsletter-september-2013-nr-72\/#4\">Wilhelm Mann<\/a> \u00fcber Frankreich nach China gereist und arbeitete dort jahrzehntelang als Arzt und Biochemiker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bild3_NL77\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/181930\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/bildkampen2.jpg\" style=\"width: 225px; height: 150px;\"><br \/> <em><span class=\"i-iwe2-image-caption\">Familie Jensen<\/span><\/em><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> Im gleichen Fr\u00fchjahr hatten die \u00c4rzte Dr. Becker, Dr. Jensen und Dr.<br \/> Kisch mit dem Schiff England verlassen \u2013 sie&nbsp; reisten nach<br \/> Hongkong; im Sommer folgten Dr. Baer, Dr. Freudmann, Dr. Iancu und Dr.<br \/> Kanetti \u2013 sie hatten alle <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/07\/01\/newsletter-juli-2010-nr-44\/#4\">am Spanischen B\u00fcrgerkrieg teilgenommen<\/a>.<br \/> Walter Freudmann schrieb sp\u00e4ter: \u201eSechs Wochen waren wir unterwegs<br \/> gewesen, als wir Hongkong anliefen.\u201c (S.19) Die meisten arbeiteten bis<br \/> zum Ende des Krieges in China, manche gingen nach Burma oder Indien. Dr.<br \/> Jensen starb bei einem Flugzeugabsturz, die meisten andern kehrten nach<br \/> Europa zur\u00fcck. Dr. Becker und Dr. Mann gingen in die DDR.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die nach Shanghai geflohenen blieben<br \/> meist die ganze Kriegszeit dort und konnten die Stadt nicht verlassen;<br \/> die Familien Beutler und Krips kehrten gemeinsam 1947 auf dem Seeweg<br \/> nach Europa zur\u00fcck und lebten dann im Osten Deutschlands.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Literatur:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Walter Freudmann: Tschi-lai!, Linz, 1947.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Arthur Clegg: Aid China &#8211; A memoir of a forgotten campaign, Beijing, 1989.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Georg Armbr\u00fcster\/Michael<br \/> Kohlstruck\/Sonja M\u00fchlberger (Hrsg.): Exil Shanghai. J\u00fcdisches Leben in<br \/> der Emigration 1938-1947, Teetz und Berlin, 2000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonja M\u00fchlberger: Geboren in Shanghai als Kind von Emigranten, Teetz und Berlin, 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas Kampen: Chinesen in Europa &#8211; Europ\u00e4er in China: Journalisten, Spione, Studenten, Gossenberg, 2010.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[Von der GELBEN POST ist vor einigen Jahren in Wien ein Reprint erschienen.]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dr. Thomas Kampen<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"3\" name=\"3\"><span id=\"parent-fieldname-title\">&#8222;Shikumen<br \/>\n Architektur in Shanghai &#8211; Eine neue Wohnform zwischen chinesischer<br \/>\nTradition und fremden Einfl\u00fcssen&#8220; Vortrag von Claudia Criscino<\/span><\/a><\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konfuzius-Institut Heidelberg bietet<br \/> Absolventinnen und Absolventen der Heidelberger Sinologie mit der<br \/> Vortragsreihe \u201eSinology goes public\u201c die M\u00f6glichkeit, ihre<br \/> Forschungsergebnisse einer breiteren \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vergangenen Mittwoch gew\u00e4hrte Claudia<br \/> Criscino im Rahmen der Vortragsreihe einen Einblick in ihre Arbeit zur<br \/> Shikumen Architektur Shanghais. Claudia Criscino, die klassische und<br \/> moderne Sinologie, sowie \u00d6ffentliches Recht in Heidelberg und Shanghai<br \/> studiert hat und zurzeit am Exzellenzcluster \u201eAsia and Europe in a<br \/> Global Context\u201c t\u00e4tig ist, bot zun\u00e4chst eine Einf\u00fchrung in die noch<br \/> junge Disziplin der chinesischen Architekturforschung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie erl\u00e4uterte, wie &#8211; angetrieben durch<br \/> Liang Sicheng, Sohn von Liang Qichao, und dessen Ehefrau, Lin Huiyin &#8211;<br \/> die Erforschung der chinesischen Wohnarchitektur ihren H\u00f6hepunkt im<br \/> Laufe der 1980er-Jahre erlebte. Im Zuge des Baubooms der 1990er-Jahre<br \/> wurde jedoch bereits ein Gro\u00dfteil der Shanghaier Shikumen Architektur<br \/> zerst\u00f6rt und man gelangte zu der sp\u00e4ten Einsicht, dass die Shanghaier<br \/> Wohnarchitektur noch nicht gen\u00fcgend erforscht sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die noch erhaltenen Lilong Viertel, die<br \/> im Stile der Shikumen Architektur errichtet wurden, sind heute stumme<br \/> Zeugen der Shanghaier Geschichte. Claudia Criscino zeigte anhand<br \/> zahlreicher Bilder, wie sich die Viertel als Schmelztiegel chinesischer<br \/> und europ\u00e4ischer Architektur von Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften zu<br \/> Luxusimmobilien wandelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Taiping Rebellion wurden als<br \/> Antwort auf die nicht enden wollenden Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me in den<br \/> britischen Konzessionen erste Siedlungen, die noch aus Holzh\u00fctten<br \/> bestanden, errichtet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wandelten sich die<br \/> Fl\u00fcchtlingssiedlungen zu Arbeitervierteln. Nach Vorbild der damaligen<br \/> Reihenhaussiedlungen, wie sie in Manchester und Essen vorzufinden waren,<br \/> entstanden erste Lilong Viertel, die klassische chinesische Architektur<br \/> mit dem &#8222;Charme&#8220; westlicher Arbeiterviertel verbanden. Mit der<br \/> industriellen Entwicklung der zwanziger Jahre wandelte sich auch die<br \/> Architektur der Shikumen Viertel. Der Stil wurde \u201everwestlicht\u201c,<br \/> Fachwerk wurde durch Stahlbeton ersetzt und Sanit\u00e4ranlagen hielten<br \/> Einzug in den Vierteln. Mit dem Komfort stiegen jedoch auch die<br \/> Mietpreise, sodass 1930 bezahlbarer Wohnraum in den Vierteln rar wurde.<br \/> Die Bewohner der Viertel wussten sich zu helfen: Selbst der kleinste<br \/> Raum wurde untervermietet, sogenannte \u201efalsche\u201c Stockwerke wurden<br \/> eingezogen, in den Betten wurde schichtweise geschlafen. Die beengten<br \/> Lebensverh\u00e4ltnisse in den Shanghaier Vierteln setzte der konfuzianischen<br \/> Abschottung des Privaten ein Ende. Enge Bindungen zu den Nachbarn<br \/> lie\u00dfen die Lilong Viertel zu einem Ort der Gemeinschaft werden und in<br \/> ihnen liege das kulturelle Erbe Shanghais, so Claudia Criscino.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Gro\u00dfteil der Lilong Viertel ist dem<br \/> Abrisstrend im Zuge der wirtschaftlichen \u00d6ffnung Chinas zum Opfer<br \/> gefallen, sodass sich viele Bewohner gezwungen sahen in g\u00fcnstige<br \/> Neubauten an den Stadtrand zu ziehen. Claudia Criscino berichtete von<br \/> Gespr\u00e4chen mit \u00e4lteren Shanghaiern, die mit Wehmut an ihre Zeit in den<br \/> Lilong Vierteln zur\u00fcckdenken. Besonders vermissen sie die<br \/> gemeinschaftliche Atmosph\u00e4re der Viertel, die kein Vergleich zu der<br \/> Anonymit\u00e4t in den Hochh\u00e4usern sei, die das Stadtbild heute pr\u00e4gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Schicksal der noch erhaltenen Lilong<br \/> Viertel stehe im st\u00e4ndigen Konflikt zwischen Denkmalpflege und Kommerz,<br \/> so Claudia Criscino. Beispielhaft f\u00fcr diese Entwicklung seien die<br \/> Shikumen Viertel Xintiandi und Tianzifang in Shanghai. Xintiandi wurde<br \/> vollst\u00e4ndig abgerissen, um an gleicher Stelle moderne Versionen der<br \/> alten Shikumen H\u00e4user zu errichten. Sie beherbergen heute noble<br \/> Modeketten und teure Restaurants, die sich der Durchschnittschinese kaum<br \/> leisten kann. Das Beispiel Tianzifang zeige jedoch, dass in Shanghai<br \/> Denkmalschutz und Investorenw\u00fcnsche vereinbar seien. Hier wurden die<br \/> alten Shikumen H\u00e4user renoviert und sie beherbergen heute kleinere L\u00e4den<br \/> und Bars.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Claudia Criscinos Vortrag bot einen<br \/> lebendigen Einblick in die gesellschaftliche, wirtschaftliche und<br \/> architektonische Entwicklung Shanghais und bewies, wie vielseitig die<br \/> Sinologie sein kann. Sicherlich wird das Publikum die kleinen Gassen<br \/> Shanghais nach Claudia Criscinos Vortrag mit v\u00f6llig anderen Augen sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.konfuzius-institut-heidelberg.de\/de\/aktuelles\/chinesische-kultur\/die-unterwelt-im-vorbuddhistischen-china\/\">Der n\u00e4chste Vortrag<\/a><br \/> im Rahmen der Reihe \u201eSinology goes public\u201c findet am 5. November statt<br \/> und widmet sich nur wenige Tage nach Halloween dem Thema der Unterwelt<br \/> im vorbuddhistischen China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen zu \u201eSinology goes public\u201c finden sie <a href=\"http:\/\/www.konfuzius-institut-heidelberg.de\/de\/kultur\/sinology-goes-public1\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Anna Schiller<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 class=\"documentFirstHeading\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"4\" name=\"4\"><span id=\"parent-fieldname-title\">Weltkriegsopfer: Drei M\u00e4nner &#8211; Drei Frauen &#8211; Drei Hinrichtungen<\/span><\/a><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor 70 Jahren &#8211; am 7.11.1944, dem<br \/> Jahrestag der Russischen Revolution &#8211; wurden in Japan Richard Sorge und<br \/> Ozaki Hotsumi get\u00f6tet, sie galten als kommunistische<br \/> Agenten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im Dezember 1942 war in Berlin die<br \/> deutsche Widerstandsk\u00e4mpferin Ilse St\u00f6be hingerichtet worden; sie wurde<br \/> im Juli 2014 im Ausw\u00e4rtigen Amt geehrt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"Bild5_NL77\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/183276\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__200_138_c94c09ebf81ec68f8e5a814f46d9a9e1_stoebeil.jpg\" style=\"width: 200px; height: 138px; float: left;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Ilse St\u00f6be<\/span><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> 1931 war Ilse St\u00f6be, die aus einer Berliner Arbeiterfamilie stammte,<br \/> einem Kommunisten namens Dr. Bosch vorgestellt worden, der sie f\u00fcr den<br \/> milit\u00e4rischen Geheimdienst der sowjetischen Armee anwarb.&nbsp; Sie<br \/> arbeitete in den folgenden Jahren in verschiedenen L\u00e4ndern vor allem in<br \/> Polen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Bosch, der offenbar aus Lettland<br \/> stammte, blieb bis 1933 in Deutschland. Im Fr\u00fchsommer des Jahres traf er<br \/> dort Richard Sorge, der von 1930-1932 f\u00fcr die Sowjetunion in Shanghai<br \/> gearbeitet hatte. Er war Sohn eines deutschen Vaters und einer<br \/> russischen Mutter, hatte in Deutschland studiert und war 1919 Mitglied<br \/> der KPD geworden. Zehn Jahre sp\u00e4ter war er in den Fernen Osten geschickt<br \/> worden. Da Sorge 1932 von Verhaftung bedroht war, kehrte er nach Europa<br \/> zur\u00fcck. Er sollte nun in Japan weiterarbeiten, Dr. Bosch sollte den<br \/> Posten in Shanghai \u00fcbernehmen. Im Herbst 1933 trafen beide unabh\u00e4ngig<br \/> voneinander in Ostasien ein.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die finnische Kommunistin Aino Kuusinen,<br \/> die damals \u2013 f\u00fcr den gleichen Arbeitgeber &#8211; nach China und Japan<br \/> reiste, schrieb: \u201eDer Chef wurde mir als Dr. Bosch vorgestellt.\u201c Sie<br \/> sah, \u201eda\u00df Bosch in Shanghai als der Lette Abramov fungierte\u201c. Von<br \/> Shanghai reiste sie nach Tokyo und traf dort<br \/> Sorge.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchsommer 1935 wurde Dr. Bosch in<br \/> China verhaftet, allerdings machte er kaum Aussagen, sodass Identit\u00e4t<br \/> und Herkunft nicht gekl\u00e4rt werden konnten. Er benutzte auch die Namen<br \/> Bronin und Walden, tats\u00e4chlich war sein urspr\u00fcnglicher Name jedoch<br \/> Lichtenstahl bzw. Lichtenstein.&nbsp; Die deutsche Kommunistin Ursula<br \/> Hamburger, die von 1930-1933 in Shanghai lebte und sich 1935 in Peking<br \/> aufhielt, schrieb \u2013 als Ruth Werner &#8211; in Sonjas Rapport:&nbsp; \u201eIn<br \/> Shanghai war ein ausl\u00e4ndischer Genosse, der Richards fr\u00fchere Arbeit<br \/> fortsetzte, verhaftet worden. Er schwieg bei allen Verh\u00f6ren, nicht<br \/> einmal sein Name wurde bekannt. [\u2026] Die Weltpresse berichtete \u00fcber ihn<br \/> als Mr. X.\u201c&nbsp; Er konnte nach etwa zweij\u00e4hriger Haft China verlassen<br \/> und ging in die Sowjetunion.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aino Kuusinen wurde in Japan nicht<br \/> enttarnt und konnte unbehelligt nach Moskau zur\u00fcckkehren. Allerdings<br \/> wurde sie dort sp\u00e4ter verhaftet. Nach dem Krieg ver\u00f6ffentlichten die<br \/> beiden \u00dcberlebenden B\u00fccher \u00fcber ihre T\u00e4tigkeit. Kuusinen starb 1970, Dr.<br \/> Bosch 1984.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Richard Sorge und Ozaki Hotsumi hatten<br \/> sich Anfang der drei\u00dfiger Jahre in Shanghai kennengelernt. Ozaki, der<br \/> lange in Taiwan und China gelebt hatte, arbeitete f\u00fcr eine japanische<br \/> Zeitung und lernte so die amerikanische Journalistin Agnes Smedley<br \/> kennen. Richard Sorge schrieb sp\u00e4ter \u00fcber seine Gruppe: \u201eHauptmitglied<br \/> war Ozaki, den ich wie schon vorher erw\u00e4hnt, meiner Ansicht nach durch<br \/> A. Smedley kennen gelernt habe. Aus dieser Zeit hatte ich ihn in<br \/> Erinnerung als ich nach Japan kam.\u201c Ozaki hatte gute Beziehungen zur<br \/> japanischen Regierung und war daher f\u00fcr Sorge \u00e4u\u00dferst n\u00fctzlich; Ozaki<br \/> war kein Kommunist, aber ein Gegner der japanischen<br \/> Milit\u00e4rpolitik.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Oktober 1941 wurden in Japan der<br \/> Deutsche Richard Sorge, der Japaner Ozaki Hotsumi und weitere<br \/> europ\u00e4ische und japanische Mitglieder der Gruppe festgenommen; ihnen<br \/> wurde Spionage f\u00fcr die Sowjetunion vorgeworfen. Die meisten wurden zu<br \/> langj\u00e4hrigen Haftstrafen verurteilt und dann nach der japanischen<br \/> Kapitulation 1945 freigelassen. Zu diesen geh\u00f6rte der Funker Max<br \/> Christiansen-Clausen, der &#8211; wie Ruth Werner \u2013 sp\u00e4ter in der DDR<br \/> lebte.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Literatur:&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willoughby, Charles: Shanghai Conspiracy, New York, 1952.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kuusinen, Aino: Der Gott st\u00fcrzt seine Engel, Wien, 1972.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werner, Ruth: Sonjas Rapport, Berlin, 1977.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kampen, Thomas: Chinesen in Europa \u2013 Europ\u00e4er in China, Gossenberg, 2010.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blasius, Rainer: Sp\u00e4te Ehrung &#8211; Steinmeiers Widerstandsk\u00e4mpferin, FAZ, 9.7.2014.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dr. Thomas Kampen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Absolventenfeier des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften Das Zentrum f\u00fcr Ostasienwissenschaften, das dieses Jahr sein zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiert, verabschiedete sich im festlichen Rahmen in der Alten Aula von den diesj\u00e4hrigen Absolventinnen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - 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