{"id":395,"date":"2015-06-01T12:00:00","date_gmt":"2015-06-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2015\/06\/01\/newsletter-juni-2015-nr-83\/"},"modified":"2026-05-20T18:35:10","modified_gmt":"2026-05-20T17:35:10","slug":"newsletter-juni-2015-nr-83","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2015\/06\/01\/newsletter-juni-2015-nr-83\/","title":{"rendered":"Newsletter Juni 2015 Nr. 83"},"content":{"rendered":"<div id=\"text\">\n<div id=\"text\">\n<div id=\"text\">\n<h2><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_SHANSchulteam-VonderTheo\">Der chinesische Dichter und \u00dcbersetzer Feng \u00fcber sich und seine Aufenthalte in Heidelberg<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie begegnet ein junger Chinese in den<br \/> 1920ern das erste Mal Goethe? Wie verschl\u00e4gt es ihn nach Heidelberg, wo<br \/> er Kurse des ber\u00fchmten Germanisten Gundolf belegte, der doch &#8222;Goethe&#8220;<br \/> schrieb? Und wie bringt ihn Goethe Jahre sp\u00e4ter wieder in seine alte<br \/> Studienstadt?<\/p>\n<p><a href=\"#1\"><strong>&gt;&gt; Zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_SozialerAbstiegundAufsti\">Die Mongolei \u2013 ein \u201eSandwichland\u201c zwischen Russland und China?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen einer von SHAN e. V.<br \/> organisierten Vortragsreihe zur Mongolei bot Marina Rudyak interessante<br \/> Einblicke in die (\u00fcber)regionale, wirtschaftliche Integration des<br \/> Nachbarlandes Chinas. So erfuhren die Zuh\u00f6rer, dass die Abfertigung<br \/> einer Fleischlieferung nach China bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen<br \/> kann.<\/p>\n<p><strong><a href=\"#2\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_Territorialkonflikteundz\">90 Jahre Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)&nbsp; &#8211;&nbsp; gegr\u00fcndet in Heidelberg<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was verbindet Frau Labitzky mit Wolfgang<br \/> Kubin und vielen anderen Studenten &#8211; vielleicht sogar euch pers\u00f6nlich?<br \/> Sie waren Stipendiaten des DAAD. Der Akademische Austauschdienst wurde<br \/> 1925 in Heidelberg gegr\u00fcndet &#8211; In der Publikation anl\u00e4sslich des<br \/> Jubil\u00e4ums finden sich so einige Andeutungen \u00fcber Pfade Richtung China.<\/p>\n<p><strong><a href=\"#3\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_WirbrauchendieQualittssi\">SHAN-Fotowettbewerb: Die Gewinnerbilder<\/h3>\n<p>Vera La Mela begeisterte mit spannenden Aufnahmen des allt\u00e4glichen Lebens in Xinjiang.<\/p>\n<p><a href=\"#4\"><strong>&gt;&gt; Zum Artikel<\/strong><\/a><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"1\" name=\"1\"><\/a>Der chinesische Dichter und \u00dcbersetzer Feng \u00fcber sich und seine Aufenthalte in Heidelberg<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1930 tauchte ein Chinese namens<br \/> Feng mit folgendem Lebenslauf in Deutschland auf: \u201eIch, Tscheng-dsche<br \/> Feng, wurde am 17. September 1905 in der Stadt Tzo der Provinz Hopeh,<br \/> China, als Sohn des Kaufmanns Wen-Shu Feng geboren. Im Jahre 1917<br \/> besuchte ich das St\u00e4dt. Gymnasium in Peking, das ich im Jahr 1923 mit<br \/> dem Reifezeugnis verlie\u00df. Im Herbst 1923 immatrikulierte ich mich an der<br \/> Pekinger Reichsuniversit\u00e4t und habe dort 8 Semester Germanistik<br \/> studiert. Im Jahre 1927 habe ich nach bestandener Schlu\u00dfpr\u00fcfung diese<br \/> Universit\u00e4t verlassen. Am 12. September 1930 wurde ich von der Regierung<br \/> der Provinz Hopeh nach Deutschland geschickt. Ich beabsichtige an der<br \/> Heidelberger Universit\u00e4t das germanistische Fach weiter zu<br \/> studieren.\u201c&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel1\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/198588\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__300_418_28fdd3926785fe59d15305418de11f6c_fengzhi2.jpg\" style=\"width: 300px; height: 418px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Der Dichter Feng Zhi<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>Goethe <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.deutscheakademie.de\/de\/auszeichnungen\/friedrich-gundolf-preis\/feng-zhi\/dankrede\">Sp\u00e4ter erw\u00e4hnte Feng r\u00fcckblickend<\/a>:<br \/> \u201eAnfang der 20er Jahre lernte ich zum ersten Mal Goethe kennen. Im<br \/> Jahre 1919 hatten die fortgeschrittenen chinesischen Intellektuellen die<br \/> \u00bb4.-Mai-Bewegung\u00ab begr\u00fcndet, die in der chinesischen Geschichte<br \/> epochemachend ist. Nach innen hin bek\u00e4mpfte man den Feudalismus und<br \/> f\u00f6rderte eine Revolution in der Literatur, nach au\u00dfen hin leistete man<br \/> der imperialistischen Aggression Widerstand. W\u00e4hrend dieser<br \/> 4.-Mai-Bewegung forderten die Jugendlichen die Befreiung des Individuums<br \/> und straften die \u00fcberlieferte Moral mit Verachtung. Sie hatten<br \/> vielleicht Nietzsche nicht gelesen, akzeptierten aber gern seine Losung<br \/> \u00bbUmwertung aller Werte\u00ab. Gerade zu jener Zeit erschien der von Guo<br \/> Moruo, einem Mitbegr\u00fcnder der chinesischen neuen Dichtung, \u00fcbersetzte<br \/> Roman <em>Die Leiden des jungen Werthers<\/em>, der von den jungen Lesern<br \/> begeistert aufgenommen wurde. Wie viele andere sah ich den Helden des<br \/> Romans damals als einen engen Freund an.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Heidelberg <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Reise von Peking nach<br \/> Heidelberg schrieb er: \u201eAm 12. September 1930 [\u2026] fuhr ich \u00fcber Harbin,<br \/> durch das endlos sich streckende Sibirien und \u00fcber Moskau [\u2026] Richtung<br \/> Deutschland. Nachdem ich einige Tage in Berlin verbracht hatte, kam ich<br \/> mit dem Nachtzug in Heidelberg an. [\u2026] Ich fragte mich: \u201aSoll hier<br \/> vorerst meine Endstation sein?\u2018\u201c (Feng Zhi: \u201eErinnerungen an<br \/> Heidelberg\u201c, in Li Xuetao: <em>Dein Bild in meinem Auge<\/em>, Beijing,<br \/> 2009, S. 12.) Im gleichen Monat, in dem Feng nach Europa reiste, fand in<br \/> Shanghai eine gro\u00dfe Geburtstagsfeier f\u00fcr den Schriftsteller Lu Xun<br \/> statt, an der auch Ausl\u00e4nder wie Agnes Smedley teilnahmen. Lu Xun hatte<br \/> in den zwanziger Jahren in Beijing Feng und in Shanghai Xu Fancheng<br \/> kennen gelernt; Xu ging 1929, Feng 1930 nach Heidelberg. Als Feng in<br \/> Heidelberg eintraf, wu\u00dfte er noch nichts \u00fcber Xu, aber da es nur sehr<br \/> wenige Chinesen in Heidelberg gab, <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/05\/01\/newsletter-mai-2011-nr-52\/#4\">lernte er ihn bald kennen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feng erhielt Ende der achtziger Jahre<br \/> den Friedrich-Gundolf-Preis und bemerkte in seiner Dankesrede: \u201eDer Name<br \/> Friedrich Gundolf ist mir sehr vertraut, denn vor siebenundf\u00fcnfzig<br \/> Jahren habe ich an der Universit\u00e4t Heidelberg anderthalb Semester<br \/> Friedrich Gundolfs Vorlesungen geh\u00f6rt und seine Werke gelesen. Bis heute<br \/> ist mir seine Widmung \u00fcber dem Portal zum neuen Universit\u00e4tsbau im Sinn<br \/> \u2212 \u00bbDem lebendigen Geist\u00ab.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Weggang und R\u00fcckkehr <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon im Sommer 1931 starb Gundolf, Feng<br \/> war sehr ungl\u00fccklich und schrieb an einen Freund: \u201eMonatelang hat<br \/> Gundolf durch seine Vorlesung mich begeistert. Sowohl seine<br \/> Pers\u00f6nlichkeit als auch seine Werke verehre ich von ganzem Herzen. Ich<br \/> bin ein Wegforscher und erkenne ihn als meinen Wegweiser. Aber, wie ist<br \/> es jetzt?\u201c (Feng Zhi: \u201eErinnerungen an Heidelberg\u201c, in Li Xuetao: <em>Dein Bild in meinem Auge<\/em>,<br \/> Beijing, 2009, S. 29.) Feng ging nun ohne gro\u00dfe Begeisterung<br \/> vor\u00fcbergehend nach Berlin. Von 1933 bis 1935 lebte er dann wieder in<br \/> Heidelberg und wohnte in der Klingenteichstra\u00dfe 15. Allerdings waren Xu<br \/> Fancheng und andere Freunde inzwischen abgereist. Daf\u00fcr hatte er nun<br \/> eine Frau namens Yao Kekun, die Philosophie und Literatur studierte.<br \/> 1935 schloss er die Dissertationsschrift <em>Die Analogie von Natur und Geist als Stilprinzip in Novalis&#8216; Dichtung<\/em><br \/> ab, die in der Heidelberger Universit\u00e4tsbibliothek noch vorhanden ist.<br \/> Im gleichen Jahr kehrte das Paar nach China zur\u00fcck.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Weitere Aufenthalte <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNach 44 Jahren habe ich noch dreimal<br \/> Heidelberg besucht, 1979, 1982 und 1987, zuf\u00e4llig war es immer im Juni.\u201c<br \/> Bei der ersten Reise war er Mitglied einer Delegation der Chinesischen<br \/> Akademie der Sozialwissenschaften. Drei Jahre danach war er Teilnehmer<br \/> an einer Goethekonferenz. 1987 besuchte er ein letztes Mal \u2013 mit seiner<br \/> Frau&nbsp; \u2013 die Stadt; beide konnten noch einmal das Haus betreten, in<br \/> dem sie in den drei\u00dfiger Jahren gewohnt hatten. (Feng Zhi: \u201eErinnerungen<br \/> an Heidelberg\u201c, in Li Xuetao: <em>Dein Bild in meinem Auge<\/em>, Beijing, 2009, S. 34ff.) Zu dieser Zeit war von seinem vorherigen Besuch schon ein Konferenzband mit dem Titel <em>Goethe und China \u2013 China und Goethe<\/em><br \/> erschienen, der auch Texte von ihm enthielt. Hierin wird er als<br \/> Stellvertretender Vorsitzender des Schriftstellerverbands und Leiter des<br \/> Instituts f\u00fcr fremdsprachige Literatur der Akademie der<br \/> Sozialwissenschaften beschrieben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feng Zhi&nbsp; starb 1993, sein Freund&nbsp; Xu Fancheng&nbsp; im Jahr 2000, Yao Kekun 2003.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Literatur<\/u><\/p>\n<p>Feng Tscheng-sche:&nbsp; Die Analogie von Natur und Geist als<br \/> Stilprinzip in Novalis&#8216; Dichtung, Heidelberg, 1935. Feng Zhi xuanji,<br \/> Chengdu, 1985.<\/p>\n<p>G. Debon, A. Hsia (Hg.): Goethe und China \u2013 China und Goethe, Bern, 1985.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Thomas Kampen<\/em><\/p>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"2\" name=\"2\"><\/a>Die Mongolei \u2013 ein \u201eSandwichland\u201c zwischen Russland und China?<\/h2>\n<div id=\"parent-fieldname-text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Mai 2015 begr\u00fc\u00dfte SHAN e.V. eines<br \/> seiner Gr\u00fcndungsmitglieder, Marina Rudyak, die im Rahmen der vom Verein<br \/> organisierten Vortragsreihe zur Mongolei zum Thema \u201eRegionale<br \/> wirtschaftliche Integration der Mongolei in Asien\u201c referierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach ihrem Masterabschluss der<br \/> Heidelberger Sinologie war Marina Rudyak mehrere Jahre f\u00fcr die<br \/> Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking t\u00e4tig.<br \/> Dort arbeitete sie insbesondere im Bereich der nachhaltigen \u00f6konomischen<br \/> Entwicklung und regionalen wirtschaftlichen Integration. Im Fr\u00fchjahr<br \/> 2014 kehrte sie an das Institut f\u00fcr Sinologie in Heidelberg zur\u00fcck, um<br \/> zum Thema chinesische Entwicklungshilfe zu promovieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel2\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/198032\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__500_375_8a9af2bb5abfe05092536535760d3374_img_5270.jpg\" style=\"width: 500px; height: 375px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Marina Rudyak gab Aufschluss \u00fcber das mongolische Wachstumspotenzial<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>Regionale wirtschaftliche Integration ist ein Prozess, um<br \/> mehrere M\u00e4rkte zu einem gro\u00dfen Markt zusammenzuf\u00fchren. Dabei ergeben<br \/> sich wirtschaftliche und politische Vorteile, so k\u00f6nnen z.B. kleinere<br \/> Staaten durch eine derartige Integration Herausforderungen besser<br \/> meistern. Beispiel hierf\u00fcr sind die kleineren \u00f6stlichen EU-Staaten.<br \/> Aufgrund des Zusammenbruchs der Sowjetunion, die die Mongolei stark<br \/> unterst\u00fctzt hatte, stand das Land in den 90-er Jahren vor einem<br \/> wirtschaftlichen Schock. Naturkatastrophen und schlechte<br \/> Regierungsf\u00fchrung verschlechterten die Gesamtbedingungen, sodass eine<br \/> Transformation der Wirtschaftsstrukturen dringend notwendig wurde und<br \/> eine regionale Integration umso wichtiger, so Rudyak.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dank extensiver Rohstoffvorkommen<br \/> besteht f\u00fcr die Mongolei in diesem Sektor heutzutage ein starkes<br \/> Wachstumspotenzial. Im Bergbau werden 9% des BIPs erwirtschaftet, Kohle<br \/> geh\u00f6rt mit einem Anteil von 19,4% am Exportvolumen zu den mongolischen<br \/> Exportschlagern, gefolgt von Eisenerz, Roh\u00f6l und Zinkerz. Marina Rudyak<br \/> merkte jedoch kritisch an, dass die Exportstrukturen durch eine<br \/> inkompetente Regierungsf\u00fchrung und schlechte Bedingungen f\u00fcr Investoren<br \/> stark volatil sind. Des Weiteren ist die Mongolei in hohem Ma\u00dfe von<br \/> seinem Nachbarn China abh\u00e4ngig: 90% aller Exporte gehen nach China.<br \/> Gleichzeitig sind die Chinesen die gr\u00f6\u00dften Importeure der Mongolei. Eine<br \/> hohe Abh\u00e4ngigkeit besteht ebenso zu Russland, denn 90% der Gas- und<br \/> Dieselimporte kommen aus dem n\u00f6rdlichen Nachbarland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus eigenen Erfahrungen berichtete<br \/> Marina Rudyak vom mangelhaften Stra\u00dfennetz in der Mongolei. In vielen<br \/> Gebieten, insbesondere abseits der Hauptstadt g\u00e4be es \u00fcberhaupt keine<br \/> richtigen Stra\u00dfen. Dabei bildeten unbefestigte Wege auf denen LKWs sich<br \/> gerade einmal mit 20km\/h vorw\u00e4rts bewegen k\u00f6nnten, die Route f\u00fcr den<br \/> Kohleexport nach China. Dass dies h\u00f6chst ineffektiv ist, l\u00e4sst sich<br \/> schnell erahnen.&nbsp; Ein Ausweg hierf\u00fcr schien der Ausbau des<br \/> Eisenbahnnetzes, jedoch meldeten sich hier sowohl Russland als auch<br \/> China als Investor zu Wort. Beide wollten ihr eigenes Eisenbahnsystem<br \/> (China seine Schmalspur, Russland seine Breitspur) umgesetzt sehen.<br \/> Durch den gro\u00dfen Einfluss dieser beiden Akteure beherbergt die Mongolei<br \/> nun Eisenbahnlinien sowohl mit Schmalspur als auch mit Breitspur.<br \/> Inwiefern dies effektiv sei, stellte auch die Vortragende Marina Rudyak<br \/> in Frage, betonte aber gleichzeitig auch, dass man letztendlich den<br \/> Anstieg der Transportkapazit\u00e4ten werten muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben derartigen infrastrukturellen<br \/> Handelshemmnissen stellen un\u00fcbersichtliche Administrationsprozesse an<br \/> den Grenzen der Mongolei sowohl f\u00fcr Importeure als auch f\u00fcr Exporteure<br \/> ein gro\u00dfes Problem dar. Im Rahmen ihrer Arbeit bei der GIZ traf die<br \/> Vortragende auf einen Fleischexporteur, dessen Erfahrungen sie<br \/> schilderte. So dauert der Prozess von Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen, Antr\u00e4gen und<br \/> Zertifikaten zum Fleischexport bis zu 28 Tage zuz\u00fcglich 2 Tage<br \/> Zollabfertigung. Die Frage welche Fleischsorte 30 Tage mongolische Sonne<br \/> genie\u00dfbar \u00fcberdauern kann, zeigt die ernsthafte Problematik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele der genannten Problemfelder sollen<br \/> nun durch Initiativen zur besseren regionalen wirtschaftlichen<br \/> Integration angegangen werden. Konkret gibt es zwei gr\u00f6\u00dfere Initiativen<br \/> zu nennen: Die Greater Tumen Initiative und die Central Asia Regional<br \/> Economic Corporation (CAREC). Die CAREC nimmt sich beispielsweise dem<br \/> Infrastrukturproblem an und mobilisiert ihre Ressourcen f\u00fcr den Ausbau<br \/> von Transportkorridoren. So soll zum Beispiel an der<br \/> mongolisch-russischen Grenze ein gro\u00dfer Highway entstehen. In der<br \/> mongolisch-chinesischen Grenzstadt Zamyun-Uud wird unter modernsten<br \/> Aspekten ein Logistikzentrum aufgebaut, um nur einige der unz\u00e4hligen<br \/> Projekte zu nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Faktoren, die die Zukunft der<br \/> Mongolei beeinflussen werden und von Frau Rudyak erl\u00e4utert wurden, sind<br \/> zum Beispiel die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit Japan, die<br \/> Shanghai Corporation Organisation, das Projekt der neuen Seidenstra\u00dfe,<br \/> ASEAN und die Beantragung der Mitgliedschaft in der Asia Pacific<br \/> Economic Corporation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob und wie diese (\u00fcber)regionalen<br \/> Prozesse zu einer Losl\u00f6sung aus der russisch-chinesischen<br \/> Sandwichposition beitragen, muss noch beobachtet werden. Sicher ist<br \/> jedoch, dass ein Land mit so gro\u00dfen und wertvollen Rohstoffvorkommen wie<br \/> die Mongolei, immer gro\u00dfe Aufmerksamkeit genie\u00dfen wird. Fraglich<br \/> bleibt, wie sich der diesbez\u00fcgliche Handel entwickelt und wie die<br \/> Mongolei \u00fcber ihre nationalen Probleme hinweg ihren wirtschaftlichen und<br \/> politischen Standpunkt innerhalb der internationalen<br \/> Staatengemeinschaft st\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Text: Kira-Kristina H\u00fclshoff<\/em><\/p>\n<p><em>Foto: Mariana M\u00fcnning<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"3\" name=\"3\"><\/a>90 Jahre Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)&nbsp; &#8211;&nbsp; gegr\u00fcndet in Heidelberg<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><\/span>Im Geleitwort zur dreib\u00e4ndigen DAAD-Publikation<em> Spuren in die Zukunft<\/em><br \/> hei\u00dft es:&nbsp; \u201eAus einer privaten studentischen Initiative heraus<br \/> wurde am 1. Januar 1925 der \u201aAkademische Austauschdienst e.V.\u2018 in<br \/> Heidelberg gegr\u00fcndet. Damit wurde der Grundstein des heutigen DAAD als<br \/> privatrechtlichen Vereins und gemeinsamer Einrichtung der deutschen<br \/> Hochschulen und Studentenschaften gelegt.\u201c&nbsp; (S.8) \u201eIn diesem Jahr<br \/> j\u00e4hrt sich neben der Gr\u00fcndung des Jahres 1925 auch die Neugr\u00fcndung des<br \/> DAAD 1950.\u201c (S.12)&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel3\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/198586\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/qiaoghun.jpg\" style=\"width: 200px; height: 160px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Qiao Guanhua<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>Vor dem Krieg<\/u>&nbsp;<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: right; text-align: right;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel3a\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/198587\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__250_387_33f19d72b4af0edc489efa9fb57c56f9_jixianli.jpg\" style=\"width: 250px; height: 387px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Ji Xianlin<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gr\u00fcndung 1925 erfolgte im Institut<br \/> f\u00fcr Sozial- und Staatswissenschaft, Vorg\u00e4nger des heutigen<br \/> Alfred-Weber-Instituts. Noch im Gr\u00fcndungsjahr erfolgte der Umzug in die<br \/> Hauptstadt Berlin, der private Charakter ging verloren: \u201eDer Vorsitz,<br \/> den in Heidelberg Alfred Weber innehatte, ging in Berlin an den<br \/> V\u00f6lkerrechtler Viktor Bruns \u00fcber.\u201c (S.22) Der zweite Band hat den Titel <em>Mit dem DAAD in die Welt: Ausl\u00e4nder und Deutsche erz\u00e4hlen von ihren Erlebnissen<\/em>. Hier fallen gleich die Namen Klaus Mehnert und <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2011\/02\/01\/newsletter-februar-2011-nr-49\/#3\">Erwin Wickert<\/a><br \/> auf \u2013 sie waren vor dem Krieg Stipendiaten in den USA und verbrachten<br \/> dann die Kriegsjahre in Ostasien. Mitte der drei\u00dfiger Jahre kamen auch <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2013\/06\/01\/newsletter-juni-2013-nr-71\/#4\">die ersten chinesischen Stipendiaten<\/a><br \/> nach Deutschland: Ji Xianlin studierte in G\u00f6ttingen, Qiao Guanhua in<br \/> T\u00fcbingen (er geh\u00f6rte sp\u00e4ter zu den wichtigsten Au\u00dfenpolitikern der VR).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Nach dem Krieg<\/u>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischen 1949 und 1972 gab es zwischen<br \/> der BRD und der VR China wegen fehlender diplomatischer Beziehungen<br \/> keinen Stipendiatenaustausch. Mitte der siebziger Jahre begann dann der<br \/> Austausch in beide Richtungen.&nbsp;&nbsp; Im Dezember 2007 wurde ein <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/12\/01\/newsletter-dezember-2007-nr-17\/#5\">erstes Treffen der China-Alumni<\/a> der Zeit von 1972 bis 2007 organisiert. Zwei Jahre sp\u00e4ter erschien der daraus resultierende Band&nbsp; <em>Abenteuer China: DAAD-Alumni aus vier Jahrzehnten erinnern sich<\/em> (Bonn, 2009). Zu den fr\u00fchen Stipendiat(inn)en der siebziger Jahre geh\u00f6rten \u00fcbrigens Bibliothekarin <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2009\/12\/01\/newsletter-dezember-2009-nr-38\/#4\">A. Labitzky<\/a>, Lektorin H. Brexendorf, SHAN- und DVCS-Mitglied <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2008\/02\/01\/newsletter-februar-2008-nr-19\/#1\">V. Kl\u00f6psch<\/a> sowie die (sp\u00e4teren) Professoren W. Kubin und U. Manthe (der erste Stipendiat in der VR). Die Heidelbergerin&nbsp;<a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2010\/05\/01\/newsletter-mai-2010-nr-43\/#6\">Hoa Chu Thi<\/a> berichtete im SHAN Newsletter auch schon \u00fcber ein Praktikum beim DAAD in Shanghai.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuelle Informationen gibt es <a href=\"http:\/\/www.daad.org.cn\/\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.daad.org.cn\/publikationen-archiv-aktuelles-und-links\">hier<\/a>.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Literatur<\/u>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DAAD: <em>Spuren in die Zukunft \u2013 Der Deutsche Akademische Austauschdienst 1925-2000<\/em>, Bonn 2000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DAAD: <em>Abenteuer China<\/em>, Bonn, 2009.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Thomas Kampen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"4\" name=\"4\"><\/a>SHAN-Fotowettbewerb: Die Gewinnerbilder<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verena La Mela hei\u00dft unsere gl\u00fcckliche<br \/> Gewinnerin. Sie schickte uns gleich eine ganze Bildreihe, die auf einer<br \/> Reise in einem alten VW-Bus von Deutschland nach China entstanden ist.<br \/> \u00dcber ihre spannende Tour, die sie unter anderem nach Xinjiang f\u00fchrte,<br \/> und die auf dem Weg aufgenommenen Fotos berichtet Verena La Mela<br \/> folgendes:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel4\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/197969\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__500_333_d5ddbeb6a823494a9e2af8528ff63785_1._uyghu.jpg\" style=\"width: 500px; height: 333px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Uyghure auf dem Viehmarkt von Kashgar<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>&#8222;Alle hier aufgef\u00fchrten Bilder sind im Jahr 2014 w\u00e4hrend einer<br \/> 7-monatigen \u00dcberlandfahrt mit dem VW-Bus von Deutschland nach China<br \/> aufgenommen worden. Nach 15 000 Kilometern Anfahrt erfolgte die Einreise<br \/> nach China \u00fcber den Torugart Pass von Kirgistan kommend nach Xinjiang,<br \/> im Anschluss daran hatten wir einige Tage Aufenthalt in Kashgar, dort<br \/> haben wir den ber\u00fchmten Viehmarkt besucht, auf dem das erste Bild<br \/> entstanden ist. Der Besuch eines weiteren Marktes in Kashgar erlaubte<br \/> die Aufnahme 2.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf beiden Bildern sind Uyghuren<br \/> abgebildet, eine ethnische Minderheit in China, die \u00fcberwiegend in der<br \/> Provinz Xinjiang lebt. Uyghuren sprechen Uyghurisch, eine Turksprache<br \/> und sind zudem \u00fcberwiegend muslimischen Glaubens. Diese Merkmale tragen<br \/> zu einer eigenen Identit\u00e4t der in China lebenden Uyghuren bei, die<br \/> jedoch systematisch von der chinesischen Regierung unterdr\u00fcckt wird.<br \/> Dies ist ein Grund daf\u00fcr, weshalb das Verh\u00e4ltnis zwischen Uyghuren und<br \/> der Han-chinesischen Mehrheit durch massive Spannungen gekennzeichnet<br \/> ist. Insbesondere in Xinjiang herrschen daher starke<br \/> Sicherheitskontrollen, z.B. beim Betreten von Kaufh\u00e4usern (Taschen<br \/> werden durchsucht), beim Besuch von Tankstellen (Auto- und<br \/> Fahrerregistrierung aus Angst vor Autoattentaten) oder sonstigen<br \/> \u201eCheck-posts\u201c, die eine Ausweiskontrolle verlangen. Die Spannungen waren<br \/> w\u00e4hrend unseres Aufenthalts in Xinjiang deutlich zu sp\u00fcren.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel4b\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/197970\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__500_333_6e3d1a585611e6e09c93e1a47080aa09_2._markt.jpg\" style=\"width: 500px; height: 333px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Marktszene Kashgar: Uyghurischer Schuhverk\u00e4ufer und Kunde<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span>Weiter ging es auf dem Karakorum Highway, eine der h\u00f6chst<br \/> gelegenen Fernstra\u00dfen dieser Erde, nach Tashkorgan, die letzte \u201egro\u00dfe\u201c<br \/> Stadt vor der pakistanischen Grenze. Das China, das man aus Shanghai,<br \/> Peking oder inzwischen auch Kunming kennt, sucht man dort (noch)<br \/> vergebens. Dass es dennoch ein Teil Chinas ist, erkennt man an Bild<br \/> 3.&nbsp; Die Bilder 4 und 5 zeigen die \u201eMondlandschaft\u201c entlang des<br \/> Karakorum Highways. Diese ist gekennzeichnet durch dauerhaft<br \/> schneebedeckte Bergspitzen, Bergw\u00fcsten und kristallklaren Seen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziel und Sinn dieser Reise war es, China einmal von einer anderen Seite \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes \u2013 kennenzulernen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel4c\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/197971\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__700_467_553503ec895a9210ecfbcc2cea5217be_3._karak.jpg\" style=\"width: 700px; height: 467px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Karakorum Highway Tashkorgan<\/span><\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel4d\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/197972\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__700_467_963de59dc43c6b4d06503de2dd3f0521_4._mondl.jpg\" style=\"width: 700px; height: 467px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Mondlandschaft Karakorum Highway<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u200b<span class=\"i-iwe2-image-container\" style=\"display: inline-block; margin: 0px; float: left; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"NL83_Artikel4e\" data-node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/197973\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__700_467_7e2adcaff0cee7a597556b193017c789_5._mondl.jpg\" style=\"width: 700px; height: 467px;\"><br \/> <span class=\"i-iwe2-image-caption\">Mondlandschaft Karakorum Highway<\/span><br style=\"clear: both;\"><br \/> \u200b<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Fotos und Text: Verena La Mela\u200b<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Der chinesische Dichter und \u00dcbersetzer Feng \u00fcber sich und seine Aufenthalte in Heidelberg Wie begegnet ein junger Chinese in den 1920ern das erste Mal Goethe? 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