{"id":558,"date":"2017-04-01T12:00:00","date_gmt":"2017-04-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2017\/04\/01\/newsletter-juni-2017-nr-91\/"},"modified":"2026-05-20T18:34:55","modified_gmt":"2026-05-20T17:34:55","slug":"newsletter-juni-2017-nr-91","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2017\/04\/01\/newsletter-juni-2017-nr-91\/","title":{"rendered":"Newsletter Juni 2017 Nr. 91"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>\u201e\u2026<br \/>\n daf\u00fcr alleine lohnt es sich, die Ausstellung zu besuchen!\u201c &#8211; Ein<br \/>\nGespr\u00e4ch mit Hanno Lecher \u00fcber die Vitrinenausstellung \u201eBeziehungen und<br \/>\nVerwicklungen: Asien und Deutschland in den Weltkriegen.\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Seit dem 15. Mai ist in der UB die Vitrinenausstellung \u201eBeziehungen und Verwicklungen: Asien und Deutschland in den Weltkriegen\u201c zu besichtigen. Ein Gespr\u00e4ch mit Bibliothekar der Bereichsbibliothek Ostasien Hanno Lecher \u00fcber Verbindungen, alte Beziehungen, und neue Wohngemeinschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#1\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Von Keynote bis Kneipe: Die Organisation einer wissenschaftlichen Konferenz<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Wie organisiert man eigentlich eine erfolgreiche wissenschaftliche Konferenz? Oliver Schultz berichtet \u00fcber seine Erfahrungen und was sich so alles damit verbindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#2\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TaipeiStammtischam10.Mrz\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Chi-Yin Chen aus Wanhsien in Berlin und G\u00f6ttingen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Am 1. Januar 1933 ver\u00f6ffentlichte die Berliner Tageszeitung \u201eDer Funke\u201c den Artikel \u201aFeste in China\u2018 von Chi-Yin Chen (Cheng Qiying). Schon die Umschrift f\u00fcr Personen- und Ortsnamen l\u00e4\u00dft vermuten, da\u00df die Person auch Englisch sprach, denn die Wade-Giles-Umschrift war hier nicht \u00fcblich. Da Wanhsien (pinyin: Wanxian, in der N\u00e4he des heutigen Drei-Schluchten-Staudamms) ein fr\u00fcher Vertragshafen war, gab es dort wohl auch Schulen, die Englisch unterrichteten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#3\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_InErinnerunganGaoGuangsh\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Marxistische Arbeiter-Schulung in Berlin: Eine Chinesin berichtet<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">\u201eIm September habe ich an einem achtt\u00e4gigen Einf\u00fchrungskurs der Marxistischen Arbeiterschule (Masch) teilgenommen. Es lag mir daran, von Marxisten selber \u00fcber den Marxismus belehrt zu werden. Meine chinesischen Bekannten, die sich in unseren Gespr\u00e4chen beklagten, da\u00df ich dem Marxismus nicht genug Verst\u00e4ndnis entgegen br\u00e4chte, hatten mich an die Masch verwiesen.\u201c Von Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#4\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_WerwarAnnaWangundwerwarW\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Eine Ausstellung gegen den Japan-China-Krieg<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Vor achtzig Jahren begann offiziell der zweite Chinesisch-Japanische Krieg \u2013 das Datum 7.7.37 ist leicht zu merken. Von Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#5\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_DreiAuslnderinneninYanan\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Blitzlicht \u2013 Taiwan: Auf zu neuen Ufern! <\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">In Taiwan wird es bunt: als erstes asiatisches Land, das die Gleichgeschlechtliche Ehe einf\u00fchrt, wird Tsais Regierung nicht nur in die nationale Geschichte eingehen. Mit der gestarteten Neuen S\u00fcdw\u00e4rts-Politik reicht Tsai gleich 18 s\u00fcdostasiatischen Kooperationspartnern die Hand und sorgt f\u00fcr einen farbenfrohen kulturellen Austausch sowie florierenden Au\u00dfenhandel. Allerdings sind nicht nur Erfolge der progressiven Politik zu verzeichnen. Der Verlust eines diplomatischen Partners schmerzt: Panama scheidet sich von Taiwan und erneuert den \u201aEin-China-Eid\u2019 gegen\u00fcber der Volksrepublik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#6\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_GCCCareerNightam18.Janua\" style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#7\">Von Film bis Phonetik: Interview mit Xu Laoshi<\/a><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Frederic Xu ist mittlerweile seit fast zwei Jahren am Institut f\u00fcr Sinologie als Lektor t\u00e4tig. Er unterrichtet nicht nur im Prop\u00e4deutikum, sondern auch Mittelkurse, H\u00f6rverst\u00e4ndnis und Masterkurse. Au\u00dferdem interessiert er sich sehr f\u00fcr Filme und organisierte bereits des \u00d6fteren Filmabende am Institut. Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Mittler unterrichtete einen Kurs \u00fcber Taiwan in Filmen. Im Rahmen dieses Kurses kamen drei taiwanische Regisseure nach Heidelberg. Hier erz\u00e4hlt Xu Laoshi \u00fcber seinen Namen, seine Heimat und sein Interesse an Phonetik, Filme, D\u00f6ner und Tschibo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#7\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker_\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><a id=\"1\" name=\"1\">&#8222;&#8230; daf\u00fcr alleine<br \/>\nlohnt es sich, die Ausstellung zu besuchen!&#8220; &#8211; Ein Gespr\u00e4ch mit Hanno<br \/>\nLecher \u00fcber die Vitrinenausstellung &#8222;Beziehungen und Verwicklungen:<br \/>\nAsien und Deutschland in den Weltkriegen.&#8220;<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">\n<p style=\"text-align:justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel1a\" height=\"384\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250665\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__427_569_fb4a52d0756634d8ec2eaa208b7f8aa1_nl91_art.jpg\" style=\"border-style:solid; border-width:0px; border-color:black; margin:5px; float:left\" width=\"288\">Seit dem 15. Mai ist in der UB die Vitrinenausstellung \u201eBeziehungen und Verwicklungen: Asien und Deutschland in den Weltkriegen\u201c zu besichtigen. In insgesamt vier Vitrinen (zwei links und zwei rechts neben dem Haupteingang im EG) bieten B\u00fccher, Manuskripte, Fotos und begleitende Texte einen Einblick in diese bewegte Periode der Weltgeschichte. Organisiert wurde die Ausstellung mit kompetenter Unterst\u00fctzung der UB von Instituten und Bibliotheken des CATS (Centre for Asian and Transcultural Studies). Wie Hanno Lecher, Bibliothekar der Bereichsbibliothek Ostasien, erkl\u00e4rt, zeigen Inhalt und Gestaltung dieser Ausstellung, \u201edass CATS aus sehr unterschiedlichen Einrichtungen besteht, die als Ganzes mehr ergeben als die einzelnen Teile.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Zusammen mit Dr. Eleonore Schmitt, Leiterin der Bibliothek des SAI (S\u00fcdasien-Institut), ist Hanno Lecher f\u00fcr die Konzeption der Ausstellung zust\u00e4ndig. \u201eWir hatten eine ganze Liste mit Ideen, was wir machen k\u00f6nnten, um CATS schon jetzt Wirklichkeit werden zu lassen. Ein Signal nach au\u00dfen, mit dem wir zeigen wollten, dass \u201ewir schon zusammengeh\u00f6ren\u201c und uns auf die \u201eWohngemeinschaft\u201c vorbereiten. Die Idee zur Ausstellung kam von Frau Schmitt, und wir haben uns dann gemeinsam \u00fcberlegt, wie das aussehen k\u00f6nnte, und haben uns dann auf die Weltkriege geeinigt.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Bei der Organisation wurde schnell klar, dass jedes Institutsteam sein eigenes Konzept frei entwickeln sollte. &#8222;Wir hatten ein generelles Thema, das die beiden Einrichtungen jeweils abh\u00e4ngig von den eigenen M\u00f6glichkeiten und vorhandenen Ressourcen umsetzen sollte.\u201c Als dann mehr oder weniger zuf\u00e4llig auch noch das Institut f\u00fcr Kunstgeschichte Ostasiens (IKO) dazu stie\u00df, das zum zehnten Todestag Dietrich Seckels, des Gr\u00fcndungsvaters dieses Faches in Deutschland, eine Ausstellung \u00fcber ihn und seine Zeit in Japan zusammenstellen wollte, kam eine sehr vielf\u00e4ltige Ausstellung zustande, bei der nicht nur das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt wird, sondern auch die Unterschiede der einzelnen Institute deutlich zu Tage treten. \u201eDie Kulturunterschiede der drei Institute innerhalb des ZO [Zentrum f\u00fcr Ostasienwissenschaften] finde ich bereits spannend, und die Indologen geben da nochmal eine richtige Gew\u00fcrzmischung dazu, und das sieht man an den Vitrinen, das springt einem sofort ins Auge. Daf\u00fcr alleine lohnt es sich schon, die Ausstellung zu besuchen!\u201c <\/p>\n<div style=\"text-align:center\">\n<figure class=\"image\" style=\"display:inline-block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel1b\" height=\"375\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250667\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__500_375_e23638e25a53c7c8d10044adc9c81276_nl91_art.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"500\"><figcaption>Vitrine des SAI<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align:justify\">\u201eDie Gestaltung der Vitrine des SAI (ganz links) vermittelt sehr eindrucksvoll mit zerkn\u00fclltem Packpapier und alten Jutetaschen als Unterlage ein wenig vom Gef\u00fchl der \u201eKriegszeit\u201c. Auf diesem chaotischen \u201eMakeshift\u201c-Hintergrund sind dann die Ausstellungsst\u00fccke drapiert, die haupts\u00e4chlich aus Exponaten der Bibliothek bestehen, also einer gro\u00dfen Vielfalt an B\u00fcchern. Man bekommt direkt den Eindruck, dass so viel dar\u00fcber geschrieben worden ist und was man alles lesen kann, wenn man sich da hineinvertieft.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align:center\">\n<figure class=\"image\" style=\"display:inline-block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel1c\" height=\"476\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250668\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__800_600_2ec3d41ecda7df34f30b528874214f5f_nl91_art.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"635\"><figcaption>Vitrine der Japanologie<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align:justify\">Die Vitrine der Japanologen (rechts daneben) zeigt verschiedene B\u00fccher und Abbildungen mit wissenschaftlichen Begleittexten, die von Studierenden des ZO im Rahmen eines Seminars verfasst wurden. Hanno Lecher hatte schon fr\u00fcher gute Erfahrungen damit gemacht, Mitarbeiter und Studierende in die Vorbereitung von Ausstellungen mit einzubeziehen, \u201eund das wollte ich eben wieder versuchen. Ich war relativ sicher, dass das klappen w\u00fcrde.\u201c Nach einem Brief an alle Mitarbeiter des ZO bekam er vielf\u00e4ltiges und positives Feedback. Letztendlich veranstaltete Prof. Dr. Martin Kr\u00e4mer (Institut f\u00fcr Japanologie) ein Hauptseminar zum Thema Ostasien im Zweiten Weltkrieg, mit dieser Ausstellung als Ziel. \u201eWir haben leider wegen Platzmangels nicht alle Arbeiten der Studenten ausstellen k\u00f6nnen, sondern nur eine Auswahl, aber das Ergebnis ist ein fast schon japanisch strenges und klar strukturiertes Arrangement \u2013 ein spannender Kontrast zur indischen Nachbarvitrine.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel1e\" height=\"321\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250669\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__500_667_89eca70510d543ff54119403b46854a0_nl91_art.jpg\" style=\"border-style:solid; border-width:0px; border-color:black; margin:5px; float:left\" width=\"241\">\u201eDie beiden Vitrinen des IKO schlie\u00dflich [ganz rechts] sind einfach eine Augenweide. Dort sind einerseits Bilder von Dietrich Seckel aus seinem Fotoarchiv ausgelegt: vier quadratisch zugeschnittene Schwarz-Wei\u00df-Fotos mit je einem ebenfalls quadratischen Textfragment ergeben ein wundersch\u00f6nes Tableau. Die Vitrine daneben enth\u00e4lt Dokumente, Vorlesungsunterlagen und andere Materialien von Seckel. Auch hier wieder der Blick f\u00fcr das \u00c4sthetische: um einen bestimmten Abschnitt aus einem l\u00e4ngeren Text hervorzuheben, wurde einfach eine farbige Kordel genommen und um den entsprechenden Absatz herumdrapiert, mit den langen Enden der Kordel als Kn\u00e4uel daneben. Das ist einfach nur sch\u00f6n. Da hat sich die IKO-Fotografin Susann Henker, die die beiden Vitrinen mit Unterst\u00fctzung von Tenko Glenn Bauer, wissenschaftliche Hilfskraft der IKO-Bibliothek, zusammengestellt hat, auch vom \u00c4sthetischen her Gedanken gemacht und das ist mit dem Inhaltlichen verkn\u00fcpft.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Diese unterschiedlichen Charaktere der Vitrinen erlauben es denn auch, unterschiedliche Perspektiven auf das Thema darzustellen: \u201eDas finde ich das spannende an dieser Ausstellung, dass man zum Beispiel in der japanologischen Vitrine den historischen Blick sieht, die gro\u00dfen Ereignisse, Deutschland und Ostasien im Zweiten Weltkrieg, und in den beiden Vitrinen der ostasiatischen Kunstgeschichte, wie ein deutsches Individuum diese Zeit in Japan erlebt hat. Dieses Pers\u00f6nliche und das Historische so zusammenzubringen finde ich gro\u00dfartig. Und dann eben die indische Seite daneben, die nochmal einen Aspekt hineinbringt. Deutschland-Japan eher als Verh\u00e4ltnis zwischen zwei Gro\u00dfm\u00e4chten, die versuchen, voneinander Nutzten zu ziehen, sogar \u00fcber ideologische Unterscheidungen hinweg: obwohl die Nazi-Ideologie beispielsweise die Asiaten durchaus als rassisch minderwertig betrachtete, wurden die Japaner als Kriegspartner dennoch idealisiert. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Europa und S\u00fcdasien hingegen war eher kolonial gepr\u00e4gt: indische Soldaten haben f\u00fcr die Engl\u00e4nder gek\u00e4mpft, gleichzeitig waren die Inder aber nicht unbedingt Freunde der Engl\u00e4nder, da gab es auch Widerstandsbewegungen, und deswegen haben Inder dann auch auf der Seite Deutschlands gek\u00e4mpft. Aber es waren eben nicht bilaterale Beziehungen, sondern letztlich ein Verh\u00e4ltnis, das auf Ausbeutung beruhte. All diese verschiedenen Facetten der Ausstellung finde ich sehr spannend.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align:center\">\n<figure class=\"image\" style=\"display:inline-block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel1e\" height=\"457\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250670\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__800_600_a3216d00c53f490033ec051100bec2da_nl91_art.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"609\"><figcaption>Vitrine des SAI und der Japanologie zusammen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align:justify\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Auch die einzelnen Exponate zeigen interessante und manchmal unerwartete Beziehungen zwischen den verschiedenen Vitrinen. \u201eIm Seminar von Herrn Kr\u00e4mer gab es verschiedene Themen zu Japan und China im zweiten Weltkrieg in Verbindung mit Deutschland. Unter anderem wurde auch der Besuch einer Abordnung der Hitlerjugend in Japan im Jahr 1938 thematisiert. Dazu gibt es eine ausf\u00fchrliche Berichterstattung der japanischen Presse, von der ein Exponat auch in der Ausstellung zu sehen ist, und wir haben ein Foto auf dem UB Plakat, wo die Hitlerjugend durch ein Fernrohr auf den Fuji-Berg guckt. Eines Tages schrieb Frau Henker eine E-Mail, dass Sie ein Foto von Dietrich Seckel gefunden hat, auf dem uniformierte japanische Jugendliche in Reih und Glied und mit japanischen Sonnenwappen- und deutschen Hakenkreuz-Fahnen in der Hand aufgestellt sind. Das ist schon ein interessantes Bild, bei dem einem der Gedanke kommt: \u201eKomisch, diese Jungen stehen da, als ob sie auf irgendjemanden warten, wie eine Begr\u00fc\u00dfungsdelegation auf einen Staatsgast. K\u00f6nnte es sein, dass diese Jungen die Abordnung der deutschen Hitlerjugend erwarten?\u201c Frau Henkel hat dann sehr schnell herausgefunden, wann und wo Seckel die Aufnahme genau gemacht hatte, und Herr Kr\u00e4mer konnte diese Daten binnen einer Minute mit der Reiseroute der Hitlerjugend in Japan abgleichen. Und tats\u00e4chlich, auf dem Foto war ein japanischer Jugendverband zu sehen, der vor einem Hotel im Sommerfrische-Resort von Karuizawa die Hitlerjugend empfangen sollte. Das war schon ein wunderbarer Zufall.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">Noch bis Ende Oktober 2017 sind die Exponate in der UB zu besichtigen, danach sollen sie f\u00fcr ein weiteres Semester in die Vitrinen des Instituts f\u00fcr Japanologie und des S\u00fcdasieninstituts wandern. Hanno Lecher denkt aber bereits an die n\u00e4chsten Ausstellungen. Das Thema steht noch nicht fest, aber Ideen und Materialien gibt es genug: \u201eWir haben zum Beispiel rund 1.500 Propagandaposter aus der Zeit der chinesischen Kulturrevolution, die wir gerade inhaltlich erschlie\u00dfen und die wir auf jeden Fall ausstellen wollen. Das werden wir voraussichtlich im [neuen] CATS machen. Au\u00dferdem gibt es an der Universit\u00e4t Heidelberg eine Initiative \u201eSammlung des Monats\u201c, die sich zum Ziel gesetzt hat, jeden Monat eine andere Sammlung aus den Instituten und Einrichtungen der Universit\u00e4t auszustellen. Das wurde in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich gemacht und soll ab Sommer 2017 in zwei Vitrinen der UB-Zweigstelle im Neuenheimer Feld wiederholt werden. An dieser Ausstellungsreihe werden auch wir uns beteiligen. Hierf\u00fcr b\u00f6te sich zum Beispiel unsere Sammlung von Manuskripten der Yao-Minderheit an, die aus daoistischen Ritualbildern und -texten aus der Zeit zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert bestehen. Da sind sehr interessante Exponate dabei. Eine andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re etwa eine Ausstellung zur Geschichte des chinesischen Buchdrucks. Wir haben hierzu unter anderem ein Faksimile des \u00e4ltesten gedruckten Werkes, das uns heute noch vollst\u00e4ndig erhalten ist, n\u00e4mlich der Diamantsutra aus dem Jahr 868, dazu eine traditionelle Holzdruckplatte eines chinesischsprachigen Werkes aus Korea aus dem Jahr 1922, und ein Exemplar einer chinesische Schreibmaschine, wie sie bis in die 1980er-Jahre in China weit verbreitet war. Wir haben also einige Exponate, die durchaus auch sehr publikumswirksam sind.\u201c <\/p>\n<p style=\"text-align:justify\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch mit Hanno Lecher f\u00fchrte Marjolijn Kaiser f\u00fcr SHAN e. V. Wir m\u00f6chten Herr Lecher ganz herzlich f\u00fcr seine Zeit und Unterst\u00fctzung beim Verfassen dieses Artikels danken!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Marjolijn Kaiser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__4\">&nbsp;<\/h2>\n<h2><a id=\"2\" name=\"2\">Von Keynote bis Kneipe: Die Organisation einer wissenschaftlichen Konferenz<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie organisiert man eigentlich eine erfolgreiche wissenschaftliche Konferenz? Davon k\u00f6nnten an diesem Institut nat\u00fcrlich viele Menschen deutlich patenter berichten, als Neuling auf diesem Gebiet m\u00f6chte ich es dennoch einmal versuchen und anhand eines praktischen Beispiels beschreiben, was sich damit verbindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Inhaltliche Fragen und Antworten <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich unterscheidet man zwischen Konferenzen, f\u00fcr die ein Call for papers (Cfp) geschrieben wird, und auf die sich dann Leute aus aller Welt bewerben k\u00f6nnen, und jenen, bei denen man bei der Planung der Konferenz schon gewisse Leute im Hinterkopf hat bzw. aktiv nach diesen sucht, und welche man dann direkt einl\u00e4dt. Zweiteres war das Modell, f\u00fcr welches sich mit Lena Henningsen und mir zwei Alumni der Heidelberger Sinologie entschieden hatten, um eine Konferenz im Rahmen des an der Universit\u00e4t Freiburg angesiedelten Forschungsprojekts \u201eWorlds of Reading in China\u2019s long 1970s: Reading and Writing during the Cultural Revolution\u201c durchzuf\u00fchren. Diese fand vom 5. \u2013 6. Mai 2017 statt und nahm sich vor, anstatt des \u00fcblichen Fokus\u2018 auf die Produktionsseite, vermehrt auf die Rezeptionsseite zu achten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bedeutet in diesem Zusammenhang \u201eProduktion\u201c und \u201eRezeption\u201c? Und was bedeutet eigentlich \u201eLesen\u201c? Da im Rahmen des Projekts \u201eTexte\u201c nicht nur als eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Schriftzeichen verstanden werden, k\u00f6nnen auch Bilder, ob bewegt oder nicht, \u201egelesen\u201c und interpretiert werden (auch als \u201evisual reading\u201c bezeichnet). Nur weil ein Text in diesem breiteren Sinne \u201eabgesandt\u201c, d.h. gedruckt bzw. allgemein ver\u00f6ffentlicht wurde (wobei wiederum der produzierte und der versandte Text nicht in eins zu setzen sind), ist noch lang nicht klar, welchen Weg dieser Text dann im Weiteren beschreitet. Wo genau wird er eigentlich gelesen? Unter welchen Umst\u00e4nden und zu welcher Gelegenheit? Wann? Von wem? Wird das Lesen des Textes als eine Verpflichtung aus politischen oder sozialen Zw\u00e4ngen heraus empfunden oder eher als ein Akt der Befreiung? In welcher Form und Materialit\u00e4t wird der Text verbreitet? Inwieweit ver\u00e4ndert sich der Text im Laufe der zeitlichen und r\u00e4umlichen Wanderung? Man denke an vorgenommene Erg\u00e4nzungen, Nacherz\u00e4hlungen, Neudrucke, handgefertigte Kopien etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies alles sind Fragen, die insbesondere f\u00fcr die langen 1970er Jahre in China einer Beantwortung harren. Die Konferenz trat an, diesem Umstand wenigstens teilweise Abhilfe zu verschaffen, wobei ForscherInnen aus unterschiedlichen Fach- und Himmelsrichtungen pr\u00e4sent waren. Aus \u00dcbersee, aus Kanada und USA, kamen Timothy Cheek (UBC, letzte Monographie: The Intellectual in Modern Chinese History) und Sun Peidong (Harvard, zuletzt als Ko-Herausgeberin einer Sonderausgabe des China Quarterly zum f\u00fcnfzigsten Jahrestag der Kulturrevolution in Erscheinung getreten). Neben Rui Kunze aus Erlangen stammten alle \u00fcbrigen TeilnehmerInnen aus Heidelberg und Freiburg, was den sehr angenehmen Nebeneffekt hatte, dass sich Mitglieder der beiden Institute n\u00e4her kennenlernen konnten. Das ist durchaus von Wichtigkeit: Vergleicht man bspw. die deutsche und franz\u00f6sische Sinologie, sticht die Konzentration auf Paris einerseits und die Aufteilung in viele (in der Regel kleine) Institute an Orten in allen Teilen Deutschlands andererseits ins Auge. Zumindest regionale Kooperationen zu schaffen, kann dabei ein probates Mittel sein, um mit begrenzten Ressourcen zu haushalten, insbesondere im selben Bundesland, wof\u00fcr eine Bekanntschaft auf pers\u00f6nlicher Ebene nat\u00fcrlich unabdingbar ist, ob auf der Ebene von Professoren oder Doktoranden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich fanden sich trotz der unterschiedlichen Foki von kultur-, politik- und geschichtswissenschaftlich orientierten SinologInnen jedoch breite Schnittmengen, was fruchtbare Debatten erm\u00f6glichte. So wurde etwa die ewige Frage nach der Sinnhaftigkeit von 1966 als historischer Wendepunkt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und in Frage gestellt, wobei Periodisierungen eben stark davon abh\u00e4ngig sind, wozu man diese in Bezug setzen m\u00f6chte. Timothy Cheek stellte in diesem Rahmen sein Konzept der \u201eintellectual moments\u201c dar, die er f\u00fcr das 20. Jahrhundert als 20-Jahres-Perioden definiert, startend mit dem Jahr 1895. Demzufolge setzt bei ihm eine neue Phase (\u201eRevolutionary Revival: overthrowing the lords of nation-building\u201c) im Jahr 1957 ein und setzt sich fort bis zum Jahr 1976.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Ergebnis war, dass die r\u00e4umliche und soziale Dimension des Lesens noch st\u00e4rker bei der Analyse von Lesepraktiken der Zeit ber\u00fccksichtigt werden muss, wobei die Digital Humanities (DH) als Analysetool aufregende neue Perspektiven und Erkenntnisse versprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Organisatorische Herausforderungen <\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie immer war auch bei der Organisation der Freiburger Konferenz die Befriedigung der basalen menschlichen Bed\u00fcrfnisse nach ausreichend Nahrung und Schlaf die erste Priorit\u00e4t, was die Buchung von Unterk\u00fcnften (Zimmer m\u00f6glichst im gleichen Hotel, dieses zentral gelegen, guter Standard, allerdings nicht zu teuer), Catering und geeigneten Locations f\u00fcr ein Abendessen miteinschloss. Das alles am besten noch einmal ausdifferenziert in vegetarisches und nicht-vegetarisches Essen. F\u00fcr die Bewerbung durfte die analoge und digitale Werbung nicht vergessen werden, was umfangreiche Design- und Marketingaktivit\u00e4ten zur Folge hatte. Um eine ausreichende Finanzierung zu gew\u00e4hrleisten, war die Sponsorensuche ebenfalls Teil der Vorbereitung. Nach Ende der Konferenz ging es dann an die gewissenhafte Abrechnung, um die zahlreichen Rechnungen mitsamt Belegen ordnungsgem\u00e4\u00df zu verbuchen. Inhaltlich war die Aufteilung in Panels ein kniffliges Unterfangen, da man bei begrenzt vorhandenen Informationen schon ungef\u00e4hr absch\u00e4tzen musste, in welche Richtung sich die Papers entwickeln werden und wie sie miteinander in Dialog treten k\u00f6nnten. Die Panels mussten durch geeignete Chairs geleitet und die einzelnen Vortr\u00e4ge durch passende Discussants erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei alldem darf nat\u00fcrlich nicht in Vergessenheit geraten, dass der t\u00e4gliche Unialltag weitergeht, und man zudem eine anst\u00e4ndige Pr\u00e4sentation abliefern m\u00f6chte (und auch sollte), was paralleles Arbeiten und Multi-Tasking erforderlich machte. W\u00e4hrend der Konferenz dann war man angehalten, gleichzeitig f\u00fcr den reibungslosen organisatorischen Ablauf und das inhaltliche Gelingen durch durchdachte eigene Wortbeitr\u00e4ge und ein gutes Paper Sorge zu tragen. Da es meine erste Konferenz als Organisator und Speaker war, habe ich wenige Vergleichsm\u00f6glichkeiten, entnehme den zahlreichen R\u00fcckmeldungen jedoch, dass uns dieses Unterfangen einigerma\u00dfen gegl\u00fcckt ist und freue mich schon auf die n\u00e4chste derartige Veranstaltung, ob als reiner Zuh\u00f6rer oder Teilnehmer. In jedem Fall ist mir nun genauer bewusst, welche Menge an Arbeit und Verantwortung damit einhergeht. Oliver Schulz (MA Universit\u00e4t Heidelberg, 2014), ist Mitarbeiter im Forschungsprojekt \u201eWorlds of Reading in China\u2019s long 1970s: Reading and Writing during the Cultural Revolution\u201c und promoviert zum Thema \u201eZawen writing in the 1960s \u2013 Struggling for China\u2019s Cultural Legacy\u201d.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Link zur Konferenz: <a href=\"https:\/\/www.sinologie.uni-freiburg.de\/reading\">https:\/\/www.sinologie.uni-freiburg.de\/reading<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<\/ol>\n<p>Oliver Schulz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__3\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 id=\"anker_Chi-YinChenausWanhsienin\"><a id=\"3\" name=\"3\">Chi-Yin Chen aus Wanhsien in Berlin und G\u00f6ttingen<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Januar 1933 ver\u00f6ffentlichte die Berliner Tageszeitung \u201eDer Funke\u201c den Artikel \u201aFeste in China\u2018 von Chi-Yin Chen (Cheng Qiying). Schon die Umschrift f\u00fcr Personen- und Ortsnamen l\u00e4\u00dft vermuten, da\u00df die Person auch Englisch sprach, denn die Wade-Giles-Umschrift war hier nicht \u00fcblich. Da Wanhsien (pinyin: Wanxian, in der N\u00e4he des heutigen Drei-Schluchten-Staudamms) ein fr\u00fcher Vertragshafen war, gab es dort wohl auch Schulen, die Englisch unterrichteten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Feste <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer nun bei dem Thema einen unpolitischen Kulturbeitrag erwartet, wird sich noch wundern. Schon im 2. Absatz hei\u00dft es: \u201eFreilich, wie man diese Feste auch verherrlichen mag, man kann nicht leugnen, da\u00df auf Grund der auch in China bestehenden Klassenverh\u00e4ltnisse nicht alle Menschen in gleichem Ma\u00dfe Freude und Gl\u00fcck aus diesen Festen sch\u00f6pfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man braucht jetzt allerdings keine Angst vor Parteipropaganda zu haben, denn es hei\u00dft auch, da\u00df \u201edie chinesischen Feste der engen Verbindungen der Seele mit der Natur\u201c dienen. Es wird nun auch etwas pers\u00f6nlicher: \u201eDas, was mir von diesem Fest besonders in der Erinnerung ist, sind meine Erlebnisse in Wanhsien, einer Stadt im westlichen Teil Chinas, von sehr sch\u00f6ner Landschaft umgeben, wo ich meine Kindheit verbracht habe. Wir wohnten au\u00dferhalb der Stadt auf halber H\u00f6he eines Berges.\u201c (Interessant im Vergleich mit anderer chinesischer Literatur der zwanziger und drei\u00dfiger Jahre ist die Tatsache, da\u00df \u201aFamilie\u2018 hier positiv gebraucht wird. Da\u00df die Autorin Fremdsprachen lernen und im Ausland studieren konnte, deutet auch auf eine \u201amoderne\u2018 Familie hin.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frauen <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese wenigen S\u00e4tze aus einem etwa zehn mal so langen Text zeigen gute Deutschkenntnisse, Stilsicherheit und klare Logik. Das Interesse an M\u00e4rchen und Sagen, Sitten und Gebr\u00e4uchen, Kunst und Literatur erinnert an Anna Seghers (1900-1983). Mit dieser hatte die Autorin in Berlin damals Kontakt und da sie gut Deutsch sprach hat sie gelegentlich auch f\u00fcr andere Chines(inn)en gedolmetscht und \u00fcbersetzt. Eine der Neuank\u00f6mmlinge des Jahres 1930 war Hu Lanqi, bei Seghers Lan-chi, die auch aus Sichuan stammte, allerdings aus der gro\u00dfen Provinzhauptstadt Chengdu; diese konnte damals kaum Deutsch. W\u00e4hrend Hu der KP beitrat geh\u00f6rte Chen zu einer kleinen sozialistischen Gruppe (ISK), die in den zwanziger Jahren gegen KPD und SPD agierte, in den drei\u00dfiger Jahren jedoch eine Einheitsfront aller linken Parteien gegen die die NSDAP bef\u00fcrwortete; zu diesem Zweck wurde 1932 \u201eDer Funke\u201c gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fl\u00fcsse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zusammenhang mit Anna Seghers ist auch deren Geschichte \u201aDer Last-Berg\u2018 aus dem gleichen Jahr interessant, die sehr an die Verh\u00e4ltnisse in den steilen Yangzischluchten erinnert. Wenige Monate nach dieser Ver\u00f6ffentlichung floh Seghers mit ihrer Familie nach Frankreich, Chen ging nach China zur\u00fcck. Als Seghers 1951 zum ersten Mal China besuchte, war ihre Reisebetreuerin Tschen Chi-ying, nach heutiger Umschrift Cheng Qiying (1904-1968).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align:center\">\n<figure class=\"image\" style=\"display:inline-block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel3\" height=\"735\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250671\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/nl91_artikel3.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"494\"><figcaption>Chi-yin Chen \/ Willi Eichler \/ Albert Einstein \/ Karl Emonts<br \/>\n \/ Anton Erkelenz \/ Hellmuth Falkenfeld \/ Kurt Gro\u00dfmann \/ Emil J. Gumbel<br \/>\n \/ Walter Hammer \/ Theodor Hartwig \/ Vitus Heller \/ Kurt Hiller \/ Maria<br \/>\nHodann \/ Hanns-Erich Kaminski \/ Erich K\u00e4stner \/ Karl Kollwitz \/ K\u00e4the<br \/>\nKollwitz \/ Arthur Kronfeld \/ E. Lauti \/ Otto Lehmann-Ru\u00dfb\u00fcldt \/ Heinrich<br \/>\n Mann \/ Pietro Nenni \/ Paul Oestreich \/ Franz Oppenheimer \/ Theodor<br \/>\nPlivier \/ Freiherr von Schoenaich \/ August Siemsen \/ Minna Specht \/<br \/>\nHelene St\u00f6cker \/ Ernst Toller \/ Graf Emil Wedel \/ Erich Zeigner \/ Arnold<br \/>\n Zweig<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__5\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 id=\"anker_MarxistischeArbeiter-Sch\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"4\" name=\"4\">Marxistische Arbeiter-Schulung in Berlin: eine Chinesin berichtet<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel4a\" height=\"405\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250672\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/nl91_artikel4a.jpg\" style=\"border-style:solid; border-width:0px; border-color:black; margin:5px; float:left\" width=\"280\">\u201eIm September habe ich an einem achtt\u00e4gigen Einf\u00fchrungskurs der Marxistischen Arbeiterschule (Masch) teilgenommen. Es lag mir daran, von Marxisten selber \u00fcber den Marxismus belehrt zu werden. Meine chinesischen Bekannten, die sich in unseren Gespr\u00e4chen beklagten, da\u00df ich dem Marxismus nicht genug Verst\u00e4ndnis entgegen br\u00e4chte, hatten mich an die Masch verwiesen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Das Ergebnis war eindeutig: \u201eEtwas Positives habe ich leider dort kaum gelernt. Aber es ist lehrreich, von dem Kurs zu berichten, um die Bedeutung einer solchen Schulung ins Auge zu fassen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Am Ende des Artikels steht: \u201eDie erste theoretische Schulung, die wir als Sozialisten n\u00f6tig haben, ist die, da\u00df wir lernen, selbstst\u00e4ndig an Probleme heranzugehen, sie in gemeinsamen Gespr\u00e4chen zu bearbeiten, indem wir einander mit Gr\u00fcnden und Gegengr\u00fcnden gegenseitig zu \u00fcberzeugen suchen, statt da\u00df wir nachplappern was eine Autorit\u00e4t uns an Schlagworten vorsetzt. Eine solche Erziehung zu eigenem Denken fehlt in der Masch noch.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>\u201eDer Funke\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Dies ver\u00f6ffentlichte am 6. November 1932 die Zeitung \u201eDer Funke\u201c in Berlin. Autorin war Chi-yin Chen, die eigentlich Cheng Qiying hie\u00df und die 1923 nach Deutschland gekommen war und zun\u00e4chst in G\u00f6ttingen, sp\u00e4ter in Berlin studierte. Interessant sind in diesem Zusammenhang zwei Personen, die bei der Masch eine wichtige Rolle spielten: der bekannte Kommunist und Sinologe Karl August Wittfogel und der wenig bekannte Laszlo Radvanyi, der mit der sp\u00e4ter ber\u00fchmten Schriftstellerin Anna Seghers verheiratet war \u2013 beide Eheleute hatten in Heidelberg studiert und waren nach der Promotion nach Berlin gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Beeindruckend ist an diesem und anderen Texten von Chen, da\u00df sie viel Kontakt zu Kommunisten hatte und sich ernsthaft mit der Ideologie besch\u00e4ftigte, aber trotzdem skeptisch blieb und nicht der KPD beitrat. Immerhin war sie in G\u00f6ttingen mit dem Kommunisten Xie Weijin liiert und in Berlin mit der Kommunistin Hu Lanqi befreundet \u2013 alle drei kamen aus Sichuan; in Berlin hatte sie auch mit Anna Seghers Kontakt, die damals schon in der Partei war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>Andere Erfahrungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Es gab allerdings auch eine Phase wo Chen nach Hessen zur Walkm\u00fchle zog um dort mit Anh\u00e4ngern des Internationalen Sozialistischen Kampfbunds zusammenzuleben &#8211; diese waren Vegetarier und lehnten Alkoholkonsum ab. Da sie dort die einzige Chinesin war, hatte sie bessere M\u00f6glichkeiten Deutsch zu lernen als die Chinesen in den Gro\u00dfst\u00e4dten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel4b\" height=\"401\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250673\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/nl91_artikel4b.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"555\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Ende der zwanziger Jahre verbrachte sie auch l\u00e4ngere Zeit in Shanghai. (Ihre Erfahrungen dort waren vermutlich Grundlage f\u00fcr die Geschichte \u201a1. Mai Yanshuhpou\u2018, die Anna Seghers in den drei\u00dfiger Jahren schrieb.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Sie lebte sp\u00e4ter in der Volksrepublik, traf noch einmal Anna Seghers, war mit Eva Siao (Sandberg) aus Breslau befreundet und starb 1968.<br \/> Insgesamt beeindruckt bei ihr die Neugier, Klarheit und Toleranz. Schade, da\u00df sie keine B\u00fccher ver\u00f6ffentlichte!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__1\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 id=\"anker_WerwarAnnaWangundwerwarW_1\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"5\" name=\"5\">Eine Ausstellung gegen den Japan-China-Krieg<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor achtzig Jahren begann offiziell der zweite Chinesisch-Japanische Krieg \u2013 das Datum 7.7.37 ist leicht zu merken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Aber schon vor f\u00fcnfundachtzig Jahren wurde Shanghai angegriffen, was damals nicht nur die Chinesen sondern auch viele Ausl\u00e4nder schockierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Im gleichen Jahr fand in Berlin eine Ausstellung \u00fcber den Krieg statt; \u00fcber diese erschien am 29. Oktober 1932 in der Zeitung \u201eDer Funke\u201c folgender Bericht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Ausstellung gegen den Japan-China-Krieg<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>In dem Antikriegs-Museum von Ernst Friedrich ist eine Ausstellung \u00fcber den japanisch-chinesischen Krieg.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Was einem zuerst in die Augen springt sind zwei gro\u00dfe nebeneinanderh\u00e4ngende Bilder; das eine zeigt den Kopf eines japanischen und das andere den eines chinesischen Soldaten, die etwa 18 Jahre alt sein m\u00f6gen. Beide sehen gleich intelligent und sch\u00f6n aus; aus den Augen leuchten Lebenskraft und Energie ihrer bl\u00fchenden Jugendjahre. Wie gut k\u00f6nnten sie Freunde oder Kameraden sein, h\u00e4tten sie sich auf andere Weise kennengelernt! [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Ein Bild zeigt das chinesische Stadtviertel Tschapei, in dem der \u00fcbliche lebhafte Verkehr herrscht. In der Luft wehen unz\u00e4hlige Fahnen, die aus den Ladenfenstern heraush\u00e4ngen. Auf den Stra\u00dfen sind Menschen und Fahrzeuge in mannigfacher Art: ein buntes wirklich chinesisches Bild. Im n\u00e4chsten Augenblick sieht man nur noch die Ruinen dieser Stadt! [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Einige andere Bilder zeigen die Grausamkeit der Hinrichtung in China. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Diese grausamen Hinrichtungen kenne ich. Ich habe sie selber gesehen, als die Kuomintang 1927 die Kommunisten ausrotten wollte. Auch heute werden Kommunisten hingerichtet, sobald sie entdeckt werden. [\u2026]<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Chi-Yin Chen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align:center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL91_Artikel5\" height=\"836\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/250675\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__600_836_e35cc31b1d7dc61a78e1f788a1dfd8a0_nl91_art.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px;\" width=\"600\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Die 1904 in Sichuan geborene Autorin war damals noch keine drei\u00dfig Jahre alt, hatte aber schon verschiedene chinesische Provinzen gesehen und mehrere Jahre in Deutschland gelebt. Sie war die Mutter des 1925 in Berlin geborenen Anton Chen, der sich sp\u00e4ter Han Sen nannte. Au\u00dferdem war sie mit Hu Lanqi befreundet, beide flohen 1933 aus Deutschland und lebten sp\u00e4ter in der Volksrepublik China. Han Sen und Hu Lanqi ver\u00f6ffentlichten sp\u00e4ter Memoiren; Chen Chi-Yin (Cheng Qiying), die mitten in der Kulturrevolution starb, nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Der Vater des Jungen, Xie Weijin, ging 1933 mit ihm in die Schweiz, nahm sp\u00e4ter am Spanischen B\u00fcrgerkrieg teil und kehrte 1940 mit dem Sohn nach China zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> &nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__2\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 id=\"anker_GCCCareerNightam18.Janua_1\"><a id=\"6\" name=\"6\">Blitzlicht &#8211; Taiwan: Auf zu neuen Ufern!<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwindende Freunde: Panama<\/strong><br \/> Am 13. Juni 2017 unterzeichneten Vizepr\u00e4sidentin Isabel Saint Malo de Alvarado und Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi das gemeinsame Communiqu\u00e9, nachdem Panama diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik China aufnimmt und Taiwan im Gegenzug einen langzeitigen Alliierten verliert. Mit dem Verlust Panamas bleiben Taiwan leidglich 20 formale Allianzpartner, bei denen es sich haupts\u00e4chlich um kleine Staaten im Pazifik und der Karibik handelt, berichtete The Wall Street Journal am darauffolgenden Mittwoch (14. Juni 2017, S. A4). Mit dieser Unterschrift erkennt Panama den Status Taiwans als \u201ean inalienable part of Chinese territory\u201c an. Die Vertretung der Republik Chinas in Deutschland, B\u00fcro M\u00fcnchen, erkl\u00e4rte in der Pressemitteilung zur Situation, dass der Schritt, die diplomatischen Beziehungen mit sofortiger Wirkung zu beenden, \u201eeine Entscheidung zugunsten der nationalen W\u00fcrde\u201c sei, so dass auch bilaterale Kooperationsprojekte beendet und die Mission abberufen w\u00fcrde. Obgleich es sp\u00e4testens seit Dezember 2016 offensichtliche Anzeichen f\u00fcr diesen diplomatischen Wechsel zu Gunsten der Volksrepublik gab, wie Shannon Tiezzi argumentiert, habe Panama \u201eauf \u00e4u\u00dferst geringsch\u00e4tzige Art und Weise &#8230; bis zum allerletzten Moment die Republik China \u00fcber seine Entscheidung im Dunkeln gelassen,\u201c hei\u00dft es in der offiziellen Stellungnahme \u00fcberrascht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Wie es allerdings zu dieser \u00dcberraschung kommen konnte, verwundert sehr. So ist der Schritt Panamas sicherlich nicht in einer verschlechterten Beziehung zu Taiwan zu suchen oder gar der Absage Taiwanischer Au\u00dfenpolitik, denn vielmehr in der steten Vertiefung \u00f6konomischer Beziehungen zwischen Panama und der aufstrebenden Volksrepublik. Zwar sch\u00e4tzte der Politikwissenschaftler Huang Kwei-Bo im letzten Jahr die diplomatischen Beziehungen zwischen Taiwan und Panama noch als stabil ein, prophezeite jedoch die M\u00f6glichkeit dieser Aberkennung diplomatischer Beziehungen im Lichte der steigenden \u00f6konomischen Bedeutung zwischen Panama und dem Festland (Huang 2016:470).<a href=\"#Fu\u00dfnote1\">[1]<\/a> Bereits 1996 wurde das Panama- China Trade Development Office [\u5df4\u62ff\u99ac\uff0d\u4e2d\u570b \u8cbf\u6613\u767c\u5c55\u8fa6\u4e8b\u8655] in Beijing eingerichtet. Von der wirtschaftlichen Perspektive betrachtetet verbirgt sich auch keine sonderlich gro\u00dfe \u00dcberraschung: Die Volksrepublik ist mittlerweile auf den zweiten Platz der h\u00e4ufigsten Nutzer des Panama-Kanals aufgestiegen und der drittgr\u00f6\u00dfte Klient des Panama-Kanals ist ebenfalls volksrepublikanisch, n\u00e4mlich die <a href=\"http:\/\/www.cosco.com\/\">China Ocean Shipping Corporation (COSCO)<\/a> [\u4e2d\u56fd\u8fdc\u6d0b\u6d77\u8fd0\u96c6\u56e2\u6709\u9650\u516c\u53f8]. Die Bank of China changiert unter den 10 wichtigsten Banken in Panama. F\u00fcr Taiwan hingegen ist die \u00f6konomische Dimension nicht sonderlich herausragend. So war Panama zwar neben Guatemala, Honduras, Nicaragua und El Salvador bislang einer der f\u00fcnf zentralamerikanischen B\u00fcndnispartner Taiwans, mit denen ein Freihandelsabkommen bestand. Allerdings merkte Huang Kwei-bo ohne den Bezugszeitraum n\u00e4her zu spezifizieren dazu an, dass der Zentralamerikanische Handel lediglich 0,2 Prozent des Gesamtau\u00dfenhandels Taiwans ausmachte.<a href=\"#Fu\u00dfnote2\">[2]<\/a> Weniger \u00fcberraschend, als vielmehr absehbar ist dieser Wechsel des diplomatischen Partners Panamas einzustufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Diplomatisch interessant ist der Zeitpunkt. Die ersten diplomatischen Beziehungen zwischen China und Panama wurden in der sp\u00e4ten Qing-Zeit aufgebaut. Panama hatte 1922 die Staatlichkeit Republik Chinas anerkannt und dies \u00fcber die Gr\u00fcndung der Volksrepublik nicht hinterfragt. 2003 wurde hier zwar noch ein Freihandelsabkommen mit Taiwan verabschiedet, das jedoch auch bei wegfallenden Zoll-und Handelshemmnissen wenig ertragreich f\u00fcr beide Parteien war. Innenpolitisch sinkt die Popularit\u00e4t der Regierungschefin und au\u00dfenpolitisch behauptet Tsai sich mit der Neuen S\u00fcdw\u00e4rts-Politik gegen\u00fcber Beijing. Dahinter k\u00f6nnte ein \u00fcber Bande gespieltes Singal nach Taipei stecken: Denn ungeachtet von den Wirtschaftszahlen, trifft der Verlust jedes diplomatischen Partners Taiwans Regierung \u00fcberm\u00e4\u00dfig hart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Links:<\/strong><br \/> CGTN\u00ac Nachrichten berichten: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=a4SC3ygKk64\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=a4SC3ygKk64<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reuters liefert unter folgendem Link Originalton mit Untertiteln: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6IkIYyNYpCc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6IkIYyNYpCc<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Taiwans Stellungnahme zur Aufl\u00f6sung der diplomatischen Beziehungen mit Panama: <a href=\"http:\/\/www.roc-taiwan.org\/demuc_de\/post\/1935.html\">http:\/\/www.roc-taiwan.org\/demuc_de\/post\/1935.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Nach Shannon Tiezzi zeichnete sich dieser diplomatische Wandel gegen Taiwans Bem\u00fchungen ab: <a href=\"http:\/\/thediplomat.com\/2017\/06\/taiwan-loses-another-ally-as-panama-embraces-china\/\">http:\/\/thediplomat.com\/2017\/06\/taiwan-loses-another-ally-as-panama-embraces-china\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eNeue S\u00fcdw\u00e4rts-Politik\u201c<\/strong><br \/> Taiwans Au\u00dfenpolitik richtet sich s\u00fcdw\u00e4rts. Im Fr\u00fchjahr stellte Tsai\u2019s Regierung die \u201eNeue S\u00fcdw\u00e4rts-Politik\u201c (\u65b0\u5357\u5411\u653f\u7b56 Xin Nanxiang zhengce, Engl. New Southbound Policy, NSBP) Taiwans vor. Das Ziel der programmatischen Ausrichtung ist es, nicht nur wirtschaftlich den Handel mit den 18 Kooperationspartnern zu verst\u00e4rken, sondern auch b\u00fcrgerliche und diplomatische Beziehungen zu vertiefen. Die bestehende wirtschaftlichen Beziehungen werden zudem inhaltlich auf umfassende Sektoren erweitert. Abgesehen von den Handelskooperation (\u7d93\u8cbf\u5408\u4f5c jingmao hezuo) , umfasst die Neue S\u00fcdw\u00e4rts-Politik eine gezielte Bildungsf\u00f6rderung (\u4eba\u624d\u4ea4\u6d41 rencai jiaoliu) mit attraktiven Ausbildungs- und Austauschprogrammen inklusive Kurzzeit-Forschungsstipendien und die Kooperationsf\u00f6rderung \u201agemeiner G\u00fcter\u2019 (\u8cc7\u6e90\u5171\u4eab ziyuan gongxiao). Darunter f\u00e4llt speziell die Verbesserung medizinsicher Versorgung bzw. Verbreitung medizinischer Technologien sowie der allgemeine Kulturaustausch. Der Ausbau der Kooperation im Bereich Tourismus richtet sich konkret darauf, die Beziehungen auf lange Sicht transnational und interpersonell zu vertiefen. F\u00fcr den Austausch im Agrarsektor ist die Gr\u00fcndung einer internationalen Kooperationsfirma geplant. Im Gegensatz zu vorangegangenen Vorst\u00f6\u00dfen in der Au\u00dfenpolitik, ist mit dieser Neuen S\u00fcdw\u00e4rts-Politik auch eine st\u00e4rkere regionale Integration angestrebt. Unter dem \u201aRegionalen Link\u2019 (\u5340\u57df\u9023\u7d50 quyu lianjie) soll die Zusammenarbeit auch institutionell abgesichert werden. Unter den 18 Kooperationspartnern sind neben Vietnam, Singapur, Myanmar, Malaysia, Indien auch Australien, Neuseeland, Pakistan und Sri Lanka vertreten.<\/p>\n<p> Ausf\u00fchrliche Informationen gibt es auf der eigens f\u00fcr die neue Soutbound-Politik eingerichteten Projekt-Webseite:<br \/> <a href=\"https:\/\/www.newsouthboundpolicy.tw\/index.aspx?AspxAutoDetectCookieSupport=1\">https:\/\/www.newsouthboundpolicy.tw\/index.aspx?AspxAutoDetectCookieSupport=1<\/a><\/p>\n<p> Eine mit Stecknadeln gespickte Landkarte der Kooperationspartner findet sich hier: <a href=\"http:\/\/www.roc-taiwan.org\/portalOfDiplomaticMission_tc.html#NewSouthbound\">http:\/\/www.roc-taiwan.org\/portalOfDiplomaticMission_tc.html#NewSouthbound<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Presse-Link: <a href=\"http:\/\/taipeitimes.com\/News\/taiwan\/archives\/2016\/04\/14\/2003643929\">http:\/\/taipeitimes.com\/News\/taiwan\/archives\/2016\/04\/14\/2003643929<\/a><\/p>\n<p> <strong>Verfassungsgericht hebt das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehe auf<\/strong><br \/> Am 24. Mai 2017 traf das taiwanische Verfassungsgericht (\u5927\u6cd5\u5b98dafa guan) eine geschichtstr\u00e4chtige Entscheidung. Erstmalig in der Region wurde das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehe als verfassungswidrig befunden. Eine Regelung f\u00fcr die gleichgeschlechtliche Eheschlie\u00dfung (\u540c\u6027\u5a5a\u59fb tongxing hunyin) ist damit jedoch noch lange nicht in Sicht. So bleibt vorerst unklar, inwieweit in den n\u00e4chsten zwei Jahren die parlamentarische Gesetzes\u00e4nderung dazu f\u00fchrt, dass auch die gleichen Rechte wie f\u00fcr heterosexuelle Paare gelten werden. Das gemeinsame Sorgerecht f\u00fcr Kinder gleichgeschlechtlicher Ehepartner ist eines der zentralen Anliegen der LGBT-Bewegung. Prinzipiell ist die Entscheidung progressiv. Trotz zunehmender Kritik aus dem Konservativen-Lager und wiederholten Protestaktionen, galt die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Eheschlie\u00dfung allerdings schon lange nicht mehr als unwahrscheinlich. Insbesondere die Generation der 20 &#8211; 29 J\u00e4hrigen unterst\u00fctzt die gleichgeschlechtliche Ehe mit bis zu 80 %, berichtete <a href=\"https:\/\/www.voanews.com\/a\/ap-taiwan-set-to-legalize-same-sex-marriage\/3590439.html\">VOA <\/a>bereits im vergangenen Herbst. Eine vorausgegangene Studie des Soziologischen Instituts der Academia Sinica aus den Jahren 2012 und 2013 fand heraus, dass die Unterst\u00fctzung gesamtgesellschaftlich bereits bei \u00fcber 50% lag. Wie die <a href=\"http:\/\/www.chinapost.com.tw\/taiwan\/national\/national-news\/2013\/08\/07\/385785\/support-for.htm\">Chinapost <\/a>berichtete,<br \/> konnten die Protestaktionen der Konservativen den Trend nicht aufhalten.<\/p>\n<p> Informativer Kommentar zur Aufhebung des gleichgeschlechtlichen Ehegebots: <a href=\"http:\/\/jungle.world\/artikel\/2017\/22\/jubel-fuer-den-ersten-schritt\">http:\/\/jungle.world\/artikel\/2017\/22\/jubel-fuer-den-ersten-schritt<\/a><\/p>\n<p> Matt Paul kommentiert f\u00fcr United News International abrufbar hier: <a href=\"https:\/\/tw.voicetube.com\/videos\/51973\">https:\/\/tw.voicetube.com\/videos\/51973<\/a><\/p>\n<p> Protestaktionen vor Parlamentsbeschluss: <a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/policies-politics\/article\/2046921\/thousands-opposing-same-sex-marriage-stage-rally-taiwan\">http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/policies-politics\/article\/2046921\/thousands-opposing-same-sex-marriage-stage-rally-taiwan<\/a> und<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/society\/article\/2045083\/why-taiwan-likely-set-first-asia-legalising-same-sex-marriages\">http:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/society\/article\/2045083\/why-taiwan-likely-set-first-asia-legalising-same-sex-marriages<\/a><\/p>\n<p> Hinterlegt: <a href=\"https:\/\/www.voanews.com\/a\/ap-taiwan-set-to-legalize-same-sex-marriage\/3590439.html\">https:\/\/www.voanews.com\/a\/ap-taiwan-set-to-legalize-same-sex-marriage\/3590439.html<\/a><br \/> Hinterlegt: <a href=\"http:\/\/www.chinapost.com.tw\/taiwan\/national\/national-news\/2013\/08\/07\/385785\/support-for.htm\">http:\/\/www.chinapost.com.tw\/taiwan\/national\/national-news\/2013\/08\/07\/385785\/support-for.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Josie-Marie Perkuhn<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a id=\"Fu\u00dfnote1\" name=\"Fu\u00dfnote1\">[1]<\/a> Kwei-Bo Huang, \u201cTaiwan\u2019s Foreign Policy and International Space,\u201d in Routledge Handbook of Contemporary Taiwan, ed. Gunter Schubert (London\u202f; New York: Routledge, Taylor &amp; Francis Group, 2016), 465\u201381; S. 467 FN7 S. 477).<\/p>\n<p><a id=\"Fu\u00dfnote2\" name=\"Fu\u00dfnote2\">[2]<\/a> Ibid.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>&nbsp;<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker__2\">&nbsp;<\/h2>\n<h2 id=\"anker_GCCCareerNightam18.Janua_1\"><a id=\"7\" name=\"7\">Von Film bis Phonetik: Interview mit Xu Laoshi<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frederic Xu ist mittlerweile seit fast zwei Jahren am Institut f\u00fcr Sinologie als Lektor t\u00e4tig. Er unterrichtet nicht nur im Prop\u00e4deutikum, sondern auch Mittelkurse, H\u00f6rverst\u00e4ndnis und Masterkurse. Au\u00dferdem interessiert er sich sehr f\u00fcr Filme und organisierte bereits des \u00d6fteren Filmabende am Institut. Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Mittler unterrichtete einen Kurs \u00fcber Taiwan in Filmen. Im Rahmen dieses Kurses kamen drei taiwanische Regisseure nach Heidelberg. Hier erz\u00e4hlt Xu Laoshi \u00fcber seinen Namen, seine Heimat und sein Interesse an Phonetik, Filmen, D\u00f6ner und Tschibo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u60a8\u8d35\u59d3\u5927\u540d? \u60a8\u7684\u540d\u5b57\u6709\u6ca1\u6709\u7279\u522b\u7684\u610f\u4e49\uff0c\u6216\u8005\u60a8\u7236\u6bcd\u9009\u62e9\u60a8\u7684\u540d\u5b57\u65f6\u6709\u4ec0\u4e48\u6709\u8da3\u7684\u6545\u4e8b\uff1fWie hei\u00dfen Sie und gibt es eine \u201eGeschichte\u201c oder besondere Bedeutung hinter Ihrem Namen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u6211\u53eb\u5f90\u632f\u5cf0\uff0c\u300c\u300e\u5f90\u300f\u5f90\u5439\u4f86\u4e00\u9663\u98a8\uff08\u632f\u5cf0\uff09\uff0c\u300e\u632f\u300f\u596e\u4eba\u5fc3\uff0c\u8d85\u8d8a\u5dd4\u300e\u5cf0\u300f\uff01\u300d\u7576\u6211\u9019\u9ebc\u8aaa\uff0c\u8aaa\u4e2d\u6587\u7684\u4eba\u4e00\u822c\u5f88\u5feb\u5c31\u6703\u8a18\u4f4f\u6211\u7684\u540d\u5b57\u3002\u9019\u540d\u5b57\u662f\u6211\u7238\u53d6\u7684\uff0c\u4ed6\u597d\u50cf \u6839\u64da\u4ec0\u9ebc\u59d3\u540d\u5b78\u7b97\u904e\u7b46\u756b\uff0c\u6709\u96fb\u8166\u7684\u6642\u4ee3\u4ee5\u524d\uff0c\u6211\u7684\u300c\u5cf0\u300d\u5b57\u7684\u300c\u5c71\u300d\u672c\u4f86\u5728\u4e0a\u9762\uff08\u5cef\uff09\uff0c\u4f46\u662f\u96fb\u8166\u767c\u5c55\u521d\u671f\u7684\u6f22\u5b57\u5b57\u9ad4\uff08font)\u5927\u90e8\u4efd\u4e0d\u6703\u6709\u9019\u500b\u5b57\uff0c\u6536\u5230\u4fe1 \u4ef6\u6216\u8cc7\u6599\u7684\u6642\u5019\u5e38\u5e38\u90a3\u500b\u300c\u5cef\u300d\u5e38\u5e38\u56e0\u70ba\u5b57\u9ad4\u88e1\u6c92\u9019\u500b\u5b57\uff0c\u5c31\u4e0d\u898b\u4e86\uff0c\u6210\u4e86\u300c\u5f90\u632f\u300d\uff0c\u6240\u4ee5\u6211\u5c31\u5fb5\u5f97\u7236\u89aa\u540c\u610f\u4e4b\u5f8c\uff0c\u53bb\u6236\u653f\u4e8b\u52d9\u6240\u628a\u300c\u5cef\u300d\u6539\u6210\u300c\u5cf0\u300d\u4e86\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u6211\u7684\u6b50\u6587\u540d\u5b57\u53ebFrederic Xu\u3002Frederic\u9019\u500b\u540d\u5b57\u6700\u65e9\u662f\u4e00\u4f4d\u82ac\u862d\u7684\u670b\u53cb\u6839\u64da\u300c\u5cf0\u300d\u5b57\u7684F\u97f3\uff0c\u9078\u4e86Fredrick\u9019\u500b\u540d\u5b57\uff0c\u4f46\u662f\u5f8c\u4f86\u4e00\u4f4d\u82f1\u570b\u670b\u53cb\u5f37\u529b\u63a8\u85a6Frederic \u9019\u500b\u62fc\u6cd5\u6bd4\u8f03\u597d\uff0c\u6240\u4ee5\u6211\u5c31\u9078\u4e86\u9019\u500b\u62fc\u6cd5\u3002\u66f4\u665a\u4e00\u4e9b\u6211\u624d\u77e5\u9053\uff0c\u9019\u500b\u62fc\u6cd5\u4e0d\u8ad6\u5f9e\u54ea\u500b\u8a9e\u8a00\u770b\u4f86\u90fd\u4e0d\u592a\u666e\u901a\uff0c\u90fd\u633a\u6709\u7570\u570b\u60c5\u8abf(exotic)\uff01\u81f3\u65bc\u9078\u6f22\u8a9e\u62fc\u97f3 Xu\uff0c\u800c\u6c92\u9078Hsu\u9019\u500b\u53f0\u5f0f\u62fc\u6cd5\uff0c\u5247\u662f\u56e0\u70ba\u81ea\u5df1\u6559\u83ef\u8a9e\u591a\u5e74\uff0c\u5728\u6559\u5ba4\u88e1\u5df2\u7d93\u7528\u6163Xu\u9019\u500b\u62fc\u6cd5\u3002\u53e6\u5916\uff0c\u7576\u5e74\u7d66\u6211\u8fa6\u8b77\u7167\u7684\u4eba\u628a\u6211\u7684\u540d\u5b57\u62fc\u6210Hsu, Cheng-fung\uff0c\u8eab\u70ba\u83ef\u8a9e\u6559\u5e2b\u6211\u5be6\u5728\u96e3\u4ee5\u5fcd\u53d7\u81ea\u5df1\u540d\u5b57\u7684\u62fc\u6cd5\u524d\u5f8c\u9f3b\u97f3(n\u8207ng\uff09\u4e0d\u5206\uff0c\u504f\u504f\u53f0\u7063\u7ba1\u8b77\u7167\u7684\u55ae\u4f4d\u8aaa\u4ec0\u9ebc\u4e5f\u4e0d\u8b93\u6211\u628aCheng-Fung \u6539\u6210Chen-Fung\uff0c\u5f8c\u4f86\u6211\u5c31\u4e7e\u8106\u8d70\u53e6\u4e00\u689d\u8def\uff0c\u8b49\u660eFrederic Xu\u9019\u500b\u540d\u5b57\u5df2\u7d93\u88ab\u570b\u969b\u55ae\u4f4d\u8a8d\u8b49\uff0c\u4ed6\u5011\u624d\u5141\u8a31\u6211\u5728\u8b77\u7167\u4e0a\u6539\u7528\u73fe\u5728\u9019\u500b\u540d\u5b57\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u60a8\u662f\u54ea\u91cc\u4eba\uff1f\u53ef\u4ee5\u4ecb\u7ecd\u4e00\u4e0b\u60a8\u7684\u8001\u5bb6. Wo kommen Sie her und k\u00f6nnen Sie etwas \u00fcber Ihre Heimatstadt erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: 12\u6b72\u4ee5\u524d\uff0c\u56e0\u70ba\u7236\u89aa\u5de5\u4f5c\u7684\u95dc\u4fc2\uff0c\u6211\u4f4f\u5728\u53f0\u6771\u7e23\u6c60\u4e0a\u9109\uff0c\u90a3\u88e1\u662f\u8457\u540d\u7684\u7c73\u9109\u3002\u4f46\u6211\u7236\u6bcd\u7684\u8001\u5bb6\u5728\u5c4f\u6771\uff0c\u5c6c\u6240\u8b02\u7684\u300c\u516d\u5806\u5ba2\u5bb6\u300d\uff0c12\u6b72\u4ee5\u5f8c\u6211\u5011\u5bb6\u6574\u500b\u9077\u56de\u5c4f\u6771\u3002 \u5c0d\uff0c\u6211\u7236\u6bcd\u90fd\u662f\u53f0\u7063\u5ba2\u5bb6\u4eba\uff0c\u6211\u5011\u7236\u7cfb\u7684\u7956\u5148\u5728\u5927\u7d04\u56db\u767e\u5e74\u524d\u7684\u660e\u672b\u6642\u671f\u5c31\u4f86\u5230\u53f0\u7063\u4e86\uff0c\u6839\u64da\u6b77\u53f2\u8a18\u8f09\uff0c\u90a3\u6642\u8de8\u6d77\u6e21\u53f0\u7684\u5e7e\u4e4e\u90fd\u662f\u7537\u4eba\uff0c\u6c92\u6709\u4ec0\u9ebc\u5973\u4eba\u3002\u81f3\u65bc\u6211\u5011\u6bcd \u7cfb\u7684\u7956\u5148\u5011\uff0c\u4e5f\u5c31\u662f\u6211\u5011\u8840\u7d71\u5927\u90e8\u5206\u7684\u4f86\u6e90\u61c9\u8a72\u9084\u662f\u53f0\u7063\u7684\u539f\u4f4f\u6c11\uff0c\u4e5f\u5c31\u662f\u5357\u5cf6\u8a9e\u65cf\uff08Austronesia Language Family)\uff0c\u4f46\u662f\u6f22\u8a9e\u65cf\u7fa4\uff08Sino-Language Family)\u7684\u6587\u5316\u5f37\u52e2\u4f7f\u5f97\u6211\u5011\u5357\u5cf6\u8a9e\u7cfb\u7956\u5148\u7684\u6b77\u53f2\u5e7e\u4e4e\u5b8c\u5168\u88ab\u907a\u5fd8\u3002\u5e7e\u5e74\u524d\u6211\u6bcd\u89aa\u904e\u4e16\uff0c\u900f\u904e\u6211\u8868\u54e5\u7684\u9673\u8ff0\uff0c\u6211\u624d\u77e5\u9053\u6211\u6bcd\u89aa\u5bb6\u65cf\u9084\u6709\u8377\u862d\u8840\u7d71\uff0c\u9019\u624d\u8b93\u6211\u4e86 \u89e3\u5230\uff0c\u70ba\u4ec0\u9ebc\u6211\u5916\u5a46\u7684\u9577\u76f8\u8ddf\u5225\u7684\u5ba2\u5bb6\u4eba\u9019\u9ebc\u4e0d\u4e00\u6a23\uff0c\u4e5f\u624d\u4e86\u89e3\u5230\uff0c\u70ba\u4ec0\u9ebc\u6709\u4eba\u6703\u554f\u6211\u662f\u4e0d\u662f\u6df7\u8840\u5152\u3002\u4ee5\u524d\u6211\u90fd\u8aaa\u6211\u4e0d\u662f\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u6c60\u4e0a\u4ec0\u9ebc\u65cf\u7fa4\u90fd\u6709\uff0c\u5357\u5cf6\u8a9e\u65cf\u4e3b\u8981\u5305\u62ec\u5351\u5357\u65cf\uff08Puyuma)\u3001\u963f\u7f8e\u65cf(Amis)\u548c\u9b6f \u51f1\u65cf(Rukai)\uff0c\u6f22\u8a9e\u65cf\u7fa4\u5247\u5305\u62ec\u5357\u8154\u5317\u8abf\u7684\u53f0\u8a9e\uff08Taiwanese South-Min)\u3001\u5ba2\u8a9e(Hakka)\u548c\u83ef\u8a9e\uff08Mandarin)\uff0c\u53e6\u5916\u518d\u52a0\u4e0a1949\u5e74\u4ee5\u5f8c\u4f86\u7684\u4f2f\u4f2f\u53d4\u53d4\u5011\u7684\u4e2d\u570b\u5bb6\u9109\u8a71\uff1b\u5b78\u6821\u88e1\u5247\u662f\u6559\u300c\u570b\u8a9e\u300d \uff08Standard National Language)\uff0c\u6559\u6211\u5011\u570b\u8a9e\u8ab2\u7684\u8001\u5e2b\u8aaa\u7684\u662f\u9053\u5730\u7684\u5317\u5e73\u300c\u4eac\u7247\u5b50\u300d\uff08Beiping\/Bejing Mandarin)\u3002\u4e0d\u904e\uff0c\u7531\u65bc\u53d7\u5230\u65e5\u672c\u7d71\u6cbb\u5f71\u97ff\uff0c\u6211\u7236\u6bcd\u90a3\u8f29\u7684\u53f0\u7063\u4eba\u7684\u8de8\u65cf\u7fa4\u8a9e\u8a00\u5f88\u53ef\u80fd\u662f\u65e5\u8a9e\uff0c\u4e5f\u5c31\u662f\u4ed6\u5011\u90a3\u500b\u6642\u4ee3\u7684\u300c\u570b\u8a9e\u300d\u3002\u6240\u4ee5\u6211\u5c0f\u6642\u5019\u63a5\u89f8\u7684\u8a9e\u8a00 \u633a\u8907\u96dc\uff0c\u4f46\u4e5f\u56e0\u70ba\u9019\u6a23\uff0c\u6211\u7684\u83ef\u8a9e\u3001\u53f0\u8a9e\u548c\u5ba2\u8a9e\u5e7e\u4e4e\u662f\u4e00\u8d77\u767c\u5c55\u7684\uff0c\u90fd\u7b97\u662f\u6211\u7684\u6bcd\u8a9e\u3002\u53f0\u7063\u6771\u90e8\u4e5f\u66fe\u662f\u8a31\u591a\u65e5\u672c\u300c\u7063\u751f\u300d\u7684\u6545\u9109\uff0c\u6240\u4ee5\u81f3\u4eca\u5728\u8a31\u591a\u751f\u6d3b\u7fd2\u6163\u53ca\u98f2\u98df\u6587 \u5316\u4e0a\u90fd\u9084\u770b\u5f97\u898b\u7576\u5e74\u65e5\u672c\u7684\u5f71\u97ff\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u9ad8\u96c4\u3001\u5c4f\u6771\u5730\u5340\u7684\u300c\u516d\u5806\u300d\u5730\u5340\u662f\u5ba2\u5bb6\u805a\u843d\uff0c\u5c6c\u6240\u8b02\u300c\u56db\u7e23\u8154\u300d\uff0c\u548c\u6700\u8fd1\u5230\u6d77\u5fb7\u5821\u7684\u4faf\u5b5d\u8ce2 \u5c0e\u6f14\u7684\u7236\u6bcd\u7684\u8001\u5bb6\u6885\u7e23\u540c\u6e90\uff0c\u53ea\u662f\u6211\u5011\u9019\u7fa4\u5ba2\u5bb6\u4eba\u5230\u53f0\u7063\u5df2\u7d93\u5927\u7d04\u56db\u767e\u5e74\uff0c\u800c\u4faf\u5c0e\u7684\u5bb6\u4eba\u662f1950\u5e74\u4ee3\u524d\u5f8c\u624d\u9077\u5230\u53f0\u7063\uff0c\u53e3\u97f3\u3001\u7528\u8a5e\u751a\u81f3\u53e5\u6cd5\u4e0a\u5df2\u7d93\u6709\u4e9b\u8a31\u4e0d\u540c\u3002 \u4e8b\u5be6\u4e0a\uff0c\u540c\u5c6c\u56db\u7e23\u8154\u7684\u5ba2\u5bb6\u8a9e\uff0c\u53f0\u7063\u5357\u90e8\u7684\u516d\u5806\u5ba2\u5bb6\u548c\u6e05\u671d\u624d\u4f86\u5230\u53f0\u7063\u7684\u82d7\u6817\u5ba2\u5bb6\u4e5f\u5df2\u7d93\u6709\u6240\u4e0d\u540c\u4e86\u3002 \u96d6\u7136\u56e0\u70ba\u6b77\u53f2\u3001\u653f\u6cbb\u548c\u7d93\u6fdf\u7684\u7de3\u6545\uff0c\u53f0\u7063\u7684\u5357\u5cf6\u8a9e\u65cf\u3001\u5ba2\u5bb6\u8a9e\u751a\u81f3\u95a9\u5357\u8a9e\u6b63\u5728\u5f0f\u5fae\uff0c\u4f46\u53f0\u7063\u4eba\u5f88\u52aa\u529b\u60f3\u8981\u7dad\u6301\u4e26\u5ef6\u7e8c\u9019\u4e9b\u8a9e\u8a00\u53ca\u6587\u5316\uff0c\u6211\u5011\u751a\u81f3\u6210\u7acb\u4e86\u539f\u4f4f\u6c11\u8a9e\u96fb\u8996 \u983b\u9053\u53ca\u5ba2\u5bb6\u8a9e\u96fb\u8996\u983b\u9053\uff0c\u4e5f\u5728\u5b78\u6821\u88e1\u958b\u8ab2\u6559\u5b69\u5b50\u9019\u4e9b\u50b3\u7d71\u7684\u8a9e\u8a00\u53ca\u6587\u5316\u3002\u7279\u6b8a\u7684\u5730\u7406\u4f4d\u7f6e\u548c\u6b77\u53f2\uff0c\u4f7f\u5f97\u53f0\u7063\u6210\u4e86\u4e00\u500b\u591a\u5143\u65cf\u7fa4\u53ca\u6587\u5316\u5171\u751f\u7684\u5947\u7279\u5cf6\u570b\uff0c\u5357\u5cf6\u8a9e\u65cf\u6587 \u5316\u3001\u6b50\u6d32\u6587\u5316\u3001\u6f22\u8a9e\u65cf\u6587\u5316\u3001\u65e5\u672c\u6587\u5316\u3001\u7f8e\u570b\u6587\u5316\u5148\u5f8c\u5728\u9019\u88e1\u767c\u5c55\u3001\u878d\u5408\uff0c\u624d\u6210\u5c31\u4e86\u4eca\u65e5\u7684\u53f0\u7063\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u60a8\u600e\u4e48\u8e0f\u8fdb\u5b66\u5bf9\u5916\u6c49\u8bed\u8fd9\u6761\u8def\u7684\u5462?\u4f60\u7684\u4e13\u957f\u662f\u4ec0\u4e48\uff1f\u5728\u8fd9\u4e2a\u9886\u57df\u91cc\u4f60\u5bf9 \u4ec0\u4e48\u7279\u522b\u611f\u5174\u8da3? Sie studieren Chinesisch als Fremdsprache, wie sind Sie auf diesem Weg gelandet? Was ist ihr Schwerpunkt innerhalb dieses Bereiches und was finden Sie daran besonders interessant?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u5927\u5b78\u7562\u696d\u3001\u670d\u5b8c\u5175\u5f79\u5f8c\uff0c\u6211\u5148\u5728\u822a\u7a7a\u516c\u53f8\u7576\u904e\u4e0d\u5230\u534a\u5e74\u7684\u5730\u52e4\uff0c\u5f8c\u4f86\u5be6\u5728\u53d7\u4e0d\u4e86\u90a3\u6a23\u7684\u751f\u6d3b\u6a21\u5f0f\uff0c\u5c31\u96e2\u8077\u4e86\u3002\u6643\u4e86\u5c07\u8fd1\u534a\u5e74\u4e4b\u5f8c\u6211\u7cca\u91cc\u7cca\u5857\u8003\u9032\u4e86\u300c\u53f2\u4e39\u798f\u4e2d\u5fc3\u300d \uff08Stanford Center)\uff0c\u4e5f\u5c31\u662f\u7576\u6642\u4f4d\u65bc\u53f0\u7063\u5927\u5b78\u88e1\u7684\u300c\u7f8e\u570b\u5404\u5927\u5b78\u806f\u5408\u4e2d\u83ef\u8a9e\u6587\u7814\u7fd2\u6240\u300d\uff08IUP\/Inter-University Program for Chinese Language studies; \u8a72\u55ae\u4f4d1997\u5e74\u9077\u5230\u5317\u4eac\u6e05\u83ef\u5927\u5b78\uff09\uff0c\u5c31\u6b64\u6b63\u5f0f\u958b\u59cb\u4e86\u6211\u7684\u5c0d\u5916\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u4eba\u751f\u3002\u4e00\u958b\u59cb\u9084\u4ee5\u70ba\u300c\u53f2\u4e39\u798f\u4e2d\u5fc3\u300d\u662f\u500b\u88dc\u7fd2\u73ed\uff0c\u6c92\u60f3\u5230\u5979\u662f\u4e00\u500b\u9019\u9ebc\u6709\u6b77\u53f2\u548c\u5c08\u696d\u5ea6\u7684 \u5c0d\u5916\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u55ae\u4f4d\u3002 IUP\u9077\u5230\u5317\u4eac\u6e05\u83ef\u5927\u5b78\u5f8c\uff0c\u539f\u4f86\u7684\u55ae\u4f4d\u88ab\u53f0\u7063\u5927\u5b78\u5438\u6536\uff0c\u6210\u4e86\u73fe\u5728\u7684\u300c\u570b\u7acb\u53f0\u7063\u5927\u5b78\u570b\u969b\u83ef\u8a9e\u7814\u7fd2\u6240\u300d\uff08\u4e5f\u5c31\u662fICLP\uff0cInternational Chinese Language Program, National Taiwan University)\u3002\u4f86\u5230\u5fb7\u570b\u4ee5\u524d\uff0c\u6211\u4e00\u76f4\u670d\u52d9\u65bc\u9019\u500b\u6559\u5b78\u55ae\u4f4d\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u6211\u7684\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u5c08\u696d\u7684\u4e3b\u8981\u8208\u8da3\u662f\u5728\u83ef\u8a9e\u767c\u97f3\u6559\u5b78\u53ca\u6b63\u97f3 \uff08Mandarin Chinese Pronunciation Pedagogy and Correction Approaching)\uff0c\u7279\u5225\u662f\u83ef\u8a9e\u7684\u8072\u8abf\u53ca\u8a9e\u8abf\u3002\u7d93\u904e\u591a\u5e74\u7684\u5be6\u969b\u6559\u5b78\u8207\u7814\u7a76\uff0c\u6211\u767c\u5c55\u51fa\u4e00\u5957\u91dd\u5c0d\u83ef\u8a9e\u97f3\u97fb\u7cfb\u7d71\u3001\u7279\u5225\u662f\u8072\u8abf\u53ca\u8a9e\u8abf\u7684\u6559\u5b78\u65b9\u6cd5\uff0c\u9019\u4e5f\u5c07\u6703\u662f \u6211\u535a\u58eb\u8ad6\u6587\u7684\u4e3b\u8981\u5167\u5bb9\u3002\u53e6\u5916\u6211\u9084\u5c0d\u83ef\u8a9e\u53e5\u4e2d\u7126\u9ede\u8868\u9054 (Focus Expression) \u53ca\u7bc7\u7ae0\u9023\u7d50\uff08Discourse Cohesion) \u7fd2\u6163\u7684\u6559\u5b78\u6709\u8208\u8da3\uff0c\u56e0\u70ba\u6211\u767c\u73fe\u76ee\u524d\u8a9e\u8a00\u5b78\u5df2\u7d93\u6709\u4e0d\u5c11\u9019\u65b9\u9762\u7684\u7814\u7a76\u6210\u679c\uff0c\u4f46\u83ef\u8a9e\u8a9e\u8a00\u6559\u6750\u537b\u9084\u662f\u7f3a\u4e4f\u9019\u65b9\u9762\u7684\u5167\u5bb9. \u4e0d\u904e\uff0c\u6709\u5f88\u9577\u4e00\u6bb5\u6642\u9593\uff0c\u6211\u662f\u540c\u6642\u5f9e\u4e8b\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u548c\u5927\u773e\u50b3\u64ad\u5de5\u4f5c\u3002\u90a3\u6642\u6211\u4e00\u908a\u6559\u83ef\u8a9e\uff0c\u4e00\u908a\u5728\u5ee3\u64ad\u96fb\u53f0\u505a\u5ee3\u64ad\u7bc0\u76ee\uff0c\u6211\u751a\u81f3\u53c3\u8207\u4e86\u4e00\u5bb6\u5ee3\u64ad\u96fb\u53f0\u7684\u5275\u7acb\u904e\u7a0b\u3002\u5f8c\u4f86\u6211 \u4e5f\u53d7\u4e86\u5c08\u696d\u7684\u7d00\u9304\u7247\u62cd\u651d\u8a13\u7df4\uff0c\u62cd\u4e86\u4e09\u3001\u56db\u5e74\u7684\u7d00\u9304\u7247\uff0c\u5167\u5bb9\u4e3b\u8981\u662f\u548c\u5ba2\u5bb6\u53ca\u539f\u4f4f\u6c11\u65cf\u7fa4\u6709\u95dc\u3002\u6240\u4ee5\u6709\u4e94\u5e74\u7684\u6642\u9593\uff0c\u6211\u53ea\u505a\u50b3\u64ad\u5de5\u4f5c\u800c\u505c\u4e86\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u5de5\u4f5c\u3002\u5de5\u4f5c\u5f88\u9577 \u4e00\u6bb5\u6642\u9593\u4ee5\u5f8c\uff0c\u6211\u624d\u6c7a\u5b9a\u9032\u53f0\u7063\u85dd\u8853\u5927\u5b78\uff08NTUA)\uff0c\u62ff\u5230\u4e86\u85dd\u8853\u78a9\u58eb\uff08MFA)\uff0c\u4e3b\u4fee\u7d00\u9304\u7247\u7de8\u5c0e\u548c\u5a92\u9ad4\u7ba1\u7406\u3002\u6b63\u662f\u9019\u6a23\u7684\u80cc\u666f\uff0c\u5b78\u6821\u7e3d\u559c\u6b61\u8981\u6211\u6559\u83ef\u8a9e\u53e3\u8a9e\u8a13 \u7df4\u3001\u807d\u529b\u6216\u50b3\u64ad\u76f8\u95dc\u7684\u83ef\u8a9e\u8ab2\u7a0b\uff0c\u6bd4\u65b9\u8aaa\u300c\u5ee3\u64ad\u65b0\u805e\u300d\u3001\u300c\u96fb\u8996\u65b0\u805e\u300d\u3001\u300c\u83ef\u8a9e\u96fb\u5f71\u300d\u3001\u300c\u96fb\u5f71\u8a55\u8ad6\u300d\u3001\u300c\u5916\u4ea4\u83ef\u8a9e\u300d\u7b49\u7b49\u3002\u5538\u78a9\u58eb\u671f\u9593\u70ba\u4e86\u517c\u9867\u7d93\u6fdf\u548c\u80fd\u5f48\u6027\u904b\u7528 \u6642\u9593\u7684\u9700\u8981\uff0c\u6211\u624d\u53c8\u56de\u5230ICLP\u91cd\u62fe\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u5de5\u4f5c\u81f3\u4eca\u3002\u6709\u8da3\u7684\u662f\uff0c\u7576\u6211\u62ff\u5230\u4e86\u6211\u7684MFA\u5b78\u4f4d\uff0c\u6211\u537b\u6c7a\u5b9a\u672a\u4f86\u751f\u6d3b\u4e3b\u8981\u4ee5\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u70ba\u4e3b\uff0c\u6240\u4ee5\u53c8\u9032\u4e86\u570b\u7acb\u53f0\u7063\u5e2b \u7bc4\u5927\u5b78\u7684\u83ef\u8a9e\u6587\u6559\u5b78\u7814\u7a76\u6240\u5ff5\u535a\u58eb\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u81f3\u65bc\u5fb7\u8a9e\uff0c\u5927\u5b78\u6642\u4ee3\u6211\u5c31\u5728\u53f0\u7063\u5b78\u4e86\u5e7e\u5e74\uff0c\u4f46\u90a3\u500b\u6642\u4ee3\u5728\u53f0\u7063\u5b78\u5fb7\u8a9e\u5e7e\u4e4e\u5b78\u4e0d\u4e86\u4ec0\u9ebc\uff0c\u53ea\u5b78\u5230\u6982\u5ff5\uff0c\u96e2\u958b\u5b78\u6821\u5c31\u5e7e\u4e4e\u5168\u5fd8\u4e86\u3002\u6211\u7684\u5fb7\u8a9e\u4e3b\u8981\u9084\u662f\u5f85\u5728\u5fb7\u570b\u6559\u83ef\u8a9e\u7684\u5169\u3001\u4e09\u5e74\u6162\u6162\u62fe\u8d77\u4f86\u7684\uff0c\u4f46\u81f3\u4eca\u9084\u662f\u5f88\u6709\u9650\u7684\uff0c\u7562\u7adf\u5b78\u8a9e\u8a00\u662f\u4e00\u8f29\u5b50\u7684\u529f\u8ab2\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u4f60\u4f1a\u7ed9\u5b66\u6c49\u8bed\u7684\u5fb7\u56fd\u5b66\u751f\u4ec0\u4e48\u5efa\u8bae\u6765\u63d0\u9ad8\u5b66\u751f\u7684\u4e2d\u6587\u6c34\u5e73\uff1f\u8bf4\/\u5199\u4e2d\u6587\u7684\u65f6\u5019\u5fb7\u56fd\u5b66\u751f\u6700\u5178\u578b\u7684\u95ee\u9898\/\u9519\u8bef\u662f\u4ec0\u4e48\uff1f\u8ddf\u8bf4\u5176\u4ed6\u6bcd\u8bed\u7684\u5b66\u751f\u6709\u4ec0\u4e48\u5dee\u5f02\u5462\uff1f <\/strong><strong>Was sind ihre Top-Tips f\u00fcr deutsche Studierende, um ihr Chinesisch zu verbessern? Und welche Fehler machen die deutschen Studierenden am h\u00e4ufigsten? Sind diese Fehler anders als Fehler von Studierenden mit einer anderen Muttersprache?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u5b78\u8a9e\u8a00\u6700\u597d\u7684\u5b78\u7fd2\u65b9\u6cd5\u9084\u662f\u591a\u7528\uff0c\u76e1\u53ef\u80fd\u591a\u627e\u6bcd\u8a9e\u8005\u7df4\u7fd2\u5c0d\u8a71\u3002\u6211\u6240\u898b\u904e\u7684\u9ad8\u6210\u6548\u83ef\u8a9e\u5b78\u7fd2\u8005\uff0c\u4e0d\u662f\u4ea4\u4e86\u83ef\u4eba\u7537\u5973\u670b\u53cb\uff0c\u5c31\u662f\u66fe\u7d93\u5728\u83ef\u8a9e\u74b0\u5883\u5de5\u4f5c\uff0c\u518d\u4e0d\u7136\u5c31\u662f\u5c0d\u83ef\u4eba\u5ba3\u6559\uff0c\u56e0\u6b64\u4ed6\u5011\u5929\u5929\u90fd\u6709\u5f88\u5f37\u7684\u52d5\u6a5f\u548c\u9700\u8981\u53bb\u5b78\u7fd2\u83ef\u8a9e\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u81f3\u65bc\u8a9e\u6cd5\uff0c\u8acb\u4f60\u5011\u554f\u5c08\u696d\u7684\u83ef\u8a9e\u6559\u5e2b\u6216\u83ef\u8a9e\u8a9e\u8a00\u5b78\u8005\uff0c\u5343\u842c\u5225\u8b93\u6c92\u53d7\u904e\u8a9e\u8a00\u5b78\u8a13\u7df4\u6216\u5c0d\u5916\u83ef \u8a9e\u6559\u5b78\u8a13\u7df4\u7684\u4eba\u7d66\u4f60\u89e3\u91cb\u8a9e\u6cd5\uff0c\u56e0\u70ba\u4ed6\u5011\u7684\u89e3\u91cb\u5f80\u5f80\u6703\u8b93\u4f60\u66f4\u7cca\u5857\u3002\u6bd4\u65b9\u8aaa\uff0c\u544a\u8a34\u4f60\u300c\u300e\u4e86\u300f\u662f\u904e\u53bb\u5f0f\u300d\u3002 \u4e0d\u904e\u4f60\u5012\u662f\u53ef\u4ee5\u5e38\u554f\u6bcd\u8a9e\u8005\uff0c\u300c\u9019\u500b\/\u9019\u6642\u5019 \u4f60\u6703\u600e\u9ebc\u8aaa\uff1f\u300d\u5982\u679c\u9700\u8981\u8ab2\u5802\u5916\u7684\u5b78\u7fd2\u8ab2\u7a0b\uff0c\u73fe\u5728\u4e5f\u6709\u4e0d\u5c11\u7db2\u8def\u5b78\u7fd2\u5de5\u5177\uff0c\u6bd4\u65b9\u8aaaChinese Pod\u4e4b\u985e\u7684\u7db2\u8def\u6750\u6599\uff0c\u5167\u5bb9\u5e38\u5e38\u66f4\u65b0\uff0c\u53ef\u4ee5\u8ddf\u4e0a\u73fe\u5728\u7684\u83ef\u4eba\u71b1\u9580\u8a71\u984c\u8207\u5e38\u7528\u5167\u5bb9\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u6211\u500b\u4eba\u89c0\u5bdf\uff0c\u5e73\u5747\u4f86\u8aaa\uff0c\u5fb7\u8a9e\u6bcd\u8a9e\u5b78\u751f\u5b78\u7fd2\u83ef\u8a9e\u7684\u6210\u5c31\u6bd4\u5176\u4ed6\u570b\u5bb6\u7684\u5b78\u7fd2\u8005\u4f86\u7684\u9ad8\u4e9b\uff0c\u9019\u7576 \u7136\u9019\u9084\u9700\u8981\u66f4\u5927\u898f\u6a21\u53ca\u6578\u64da\u7684\u7814\u7a76\u8b49\u660e\uff0c\u4e0d\u904e\u6709\u4e0d\u5c11\u8001\u5e2b\u90fd\u767c\u73fe\u5fb7\u570b\u4eba\u7684\u767c\u97f3\u554f\u984c\u3001\u8a9e\u6cd5\u554f\u984c\u76f8\u5c0d\u5c11\u4e9b\u3002\u6211\u731c\u9019\u53ef\u80fd\u8ddf\u5fb7\u8a9e\u7684\u97f3\u97fb\u7cfb\u7d71\u548c\u8a9e\u6cd5\u7d50\u69cb\u548c\u83ef\u8a9e\u6709\u8a31\u591a\u76f8\u8fd1 \u4e4b\u8655\u6709\u95dc\u3002 \u5fb7\u570b\u5b78\u751f\u8aaa\u4e2d\u6587\u6700\u5927\u7684\u554f\u984c\u9084\u662f\u8072\u8abf\u53ca\u8a9e\u8abf\uff0c\u53e6\u5916\u5c31\u662f\/i\/ \u3001\/e\/\u5206\u4e0d\u6e05\u695a\uff0c\u9084\u6709\u5c31\u662f\u5c0d\u8907\u5408\u97fb\u6bcd\uff08\u4f8b\u5982iu, ui, un, ian, uan) \u7684\u767c\u97f3\u898f\u5247\u4e86\u89e3\u5f97\u4e0d\u5920\u4ed4\u7d30\uff0c\u53e6\u5916\u6709\u5c11\u6578\u5b78\u751f\u7684\u9001\u6c23\u97f3\u4e0d\u5920\u6e05\u695a\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u5728\u53e5\u6cd5\u65b9\u9762 (Syntax) \u4e3b\u8981\u9084\u662f\u8a9e\u5e8f\u554f\u984c(phrase\/word order)\uff0c\u53e6\u5916\u5c31\u662f\u7126\u9ede\u6a19\u8a18 (focus marker) \u4ee5\u53ca\u524d\u9762\u63d0\u904e\u7684\u7bc7\u7ae0\u9023\u7d50\u7684\u554f\u984c\u3002\u9019\u4e9b\u5c0d\u8aaa\u3001\u807d\u3001\u5beb\u7684\u6b63\u78ba\u5ea6\u6216\u5f97\u9ad4\u5ea6\u4e5f\u90fd\u6703\u9020\u6210\u76f8\u7576\u5927\u7684\u5f71\u97ff\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u4f60\u5728\u53f0\u6e7e\u6700\u60f3\u5ff5\u7684\u4e1c\u897f\uff08\u6216\u8005\u4eba\uff09\u662f\u4ec0\u4e48\/\u8c01\uff1f\u76f8\u53cd\u5730\uff0c\u5982\u679c\u4f60\u80fd\u4ece\u5fb7\u56fd \u5e26\u4e00\u4e2a\u4e1c\u897f\u6216\u8005\u4eba\u56de\u53f0\u6e7e\u53bb\uff0c\u4f1a\u662f\u4ec0\u4e48\/\u8c01\uff1fWas oder wen vermissen Sie besonders an Taiwan, und umgekehrt, was m\u00f6chten Sie aus Deutschland zur\u00fcck mit nach Taiwan nehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u5982\u679c\u4f60\u554f\u7684\u662f\u6211\u60f3\u5ff5\u5bb6\u9109\u7684\u4ec0\u9ebc\uff1f\u90a3\u6211\u6703\u8aaa\uff0c\u7b2c\u4e00\u500b\u7576\u7136\u662f\u5bb6\u4eba\u548c\u670b\u53cb\uff0c\u53e6\u5916\uff0c\u6211\u4e5f\u60f3\u5ff5\u53f0\u7063\u7684\u5404\u5f0f\u7f8e\u98df\u3001\u4fbf\u5229\u5546\u5e97\u3001\u5ba2\u88fd\u5316\u98f2\u6599\u5e97\uff0c\u60f3\u5ff5\u4e09\u66f4\u534a\u591c\u770b\u5b8c\u96fb\u5f71\u9084\u53ef\u4ee5 \u53bb\u4eab\u53d7\u7684\u6e05\u7ca5\u5c0f\u83dc\u3001\u60f3\u5ff5\u53f0\u7063\u5c71\u6797\u88e1\u53ca\u6d77\u5cb8\u908a\u7684\u7f8e\u9e97\u98a8\u5149\uff0c\u60f3\u5ff524\u5c0f\u6642\u90fd\u53ef\u4ee5\u53bb\u901b\u7684\u8aa0\u54c1\u66f8\u5e97\uff0c\u53e6\u5916\u9084\u6709\u53f0\u5317\u8c50\u5bcc\u7684\u85dd\u6587\u6d3b\u52d5\uff0c\u9084\u6709\u5168\u53f024\u5c0f\u6642\u5167\u5230\u8ca8\u7684 PC Home \u7db2\u8def\u8cfc\u7269\u3002 \u96e2\u958b\u5fb7\u570b\uff0c\u5982\u679c\u6709\u4eba\u8cc7\u52a9\uff0c\u6211\u771f\u5e0c\u671b\u80fd\u5f9e\u5fb7\u570b\u5e36\u56de\u4e00\u4f4d\u5c08\u9580\u7d66\u6211\u505a\u6b50\u6d32\u7cd5\u9ede\u7684\u5e2b\u5085\uff0c\u53e6\u5916\uff0c\u4ed6\u6700\u597d\u4e5f\u6703\u505a\u571f\u8033\u5176\u83dc\uff0c\u96a8\u6642\u53ef\u4ee5\u7d66\u6211\u4e00\u888b D\u00f6nner \u6216\u4e00\u6372 Yufka\uff0c\u6c92\u4e8b\u7684\u6642\u5019\u5462\uff0c\u5c31\u966a\u6211\u7df4\u7df4\u5fb7\u6587\u3002\u5662\uff0c\u5c0d\u4e86\uff0c\u6211\u9084\u5e0c\u671b\u65b9\u4fbf\u7684Tschibo\u80fd\u76f4\u63a5\u5728\u53f0\u7063\u958b\u5e97\uff0c\u9019\u6a23\u6211\u4e5f\u53ef\u4ee5\u7e7c\u7e8c\u4eab\u53d7\u5e73\u50f9\u537b\u9ad8\u54c1\u8cea\u7684\u5496\u5561\u9084\u6709\u5404\u7a2e \u5be6\u7528\u7684\u751f\u6d3b\u5668\u76bf\u3002\uff1a\uff09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u4e94\u5e74\u4e4b\u540e\u4f60\u60f3\u505a\u4ec0\u4e48\/\u4f60\u89c9\u5f97\u4f60\u4f1a\u5728\u54ea\u513f\u505a\u4ec0\u4e48\uff1fWo sehen Sie sich selbst in 5 Jahren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u5f90\u8001\u5e08:\u6211\u4e0d\u4ecb\u610f\u7559\u5728\u6b50\u6d32\uff0c\u6d77\u5fb7\u5821\u4e5f\u633a\u597d\uff1a\uff09\u3002\u505a\u4ec0\u9ebc\uff1f\u5de5\u4f5c\u61c9\u8a72\u9084\u662f\u6559\u83ef\u8a9e\u5427\uff0c\u5e0c\u671b\u90a3\u6642\u6211\u7684\u5fb7\u8a9e\u5df2\u7d93\u9032\u6b65\u5230\u8b93\u6211\u80fd\u66f4\u4eab\u53d7\u5fb7\u570b\u4e86\uff01\u4e0d\u904e\u773c\u524d\u770b\u4f86\uff0c\u4e5d\u6708\u521d\u5c31\u56de\u53f0\u7063\u7684\u6a5f\u7387\u8f03\u5927\u4e9b\u3002\uff1a\uff08<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u5982\u679c\u4f60\u6ca1\u6709\u5b66\u8fc7\u5bf9\u5916\u6c49\u8bed\uff0c\u4f60\u60f3\u505a\u4ec0\u4e48\uff1f\u6216\u8005\u8bf4\uff1a\u4f60\u6700\u7406\u60f3\u7684\u5de5\u4f5c\u662f\u4ec0\u4e48\uff1f Was w\u00e4re ihr Traum-Beruf?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u5f90\u8001\u5e08:\u5982\u679c\u4e0d\u7528\u8003\u616e\u7d93\u6fdf\u554f\u984c\uff0c\u6211\u9858\u610f\u505a\u4efb\u4f55\u8ddf\u62cd\u96fb\u5f71\u6709\u95dc\u7684\u5de5\u4f5c\uff08\u7576\u7136\u5f97\u8981\u662f\u6211\u559c\u6b61\u7684\u984c\u6750\u56c9\uff09\uff01\uff1a\uff09 \u53ef\u60dc\u82e5\u60f3\u9760\u96fb\u5f71\u9019\u884c\u5403\u98ef\uff0c\u9084\u8981\u904e\u5f97\u50cf\u4eba\uff0c\u5f97\u5e74\u8f15\u6642\u5c31\u6295\u5165\uff0c\u65e9\u65e9\u5c31\u51fa\u540d\u3002\u6240\u4ee5\u9019\u4e5f\u4e0d\u80fd\u662f\u7b97\u662f\u500b\u300c\u7406\u60f3\u5de5\u4f5c\u300d: (<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5982\u679c\u4f60\u6709\u673a\u4f1a\u8bbf\u95ee\u4e00\u4f4d\u6c49\u5b66\u7cfb\u7684\u5fb7\u56fd\u5b66\u751f\uff0c\u4f60\u4e00\u5b9a\u8981\u95ee\u4ed6\/\u5979\u7684\u95ee\u9898\u5e94\u8be5 \u662f\u4ec0\u4e48? Wenn Sie einen Studierenden unseres Instituts interviewen k\u00f6nnten, was wurde Sie ihn oder sie unbedingt fragen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u8b80\u6d77\u5fb7\u5821\u6f22\u5b78\u7cfb\u9019\u9ebc\u8f9b\u82e6\uff0c\u70ba\u4ec0\u9ebc\u4f60\u9084\u9858\u610f\u5805\u6301\u5462\uff1f<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5982\u679c\u8fd8\u6709\u4efb\u4f55\u60f3\u8ddf\u6211\u4eec\u8bfb\u8005\u8bf4\u7684\uff0c\u73b0\u5728\u5c31\u8bf4\u5427! M\u00f6chten Sie unseren LeserInnen noch etwas sagen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5f90\u8001\u5e08<\/strong>: \u53f0\u7063\u539f\u672c\u5c31\u662f\u4e00\u500b\u591a\u5143\u65cf\u7fa4\u3001\u591a\u5143\u6587\u5316\u7684\u793e\u6703\uff0c\u4e14\u653f\u6cbb\u5df2\u76f8\u7576\u6c11\u4e3b\u5316\uff0c\u5728\u7576\u4ee3\u83ef\u4eba\u4e16\u754c\u4e2d\u626e\u6f14\u4e86\u4e00\u500b\u76f8\u7576\u7279\u6b8a\u7684\u89d2\u8272\u3002\u6b61\u8fce\u5404\u4f4d\u591a\u5230\u53f0\u7063\u4f86\u770b\u770b\uff01\uff1a\uff09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Interview f\u00fchrte Marjoljin Kaiser<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT \u201e\u2026 daf\u00fcr alleine lohnt es sich, die Ausstellung zu besuchen!\u201c &#8211; Ein Gespr\u00e4ch mit Hanno Lecher \u00fcber die Vitrinenausstellung \u201eBeziehungen und Verwicklungen: Asien und Deutschland in den Weltkriegen.\u201c Seit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-558","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-newsletter"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - 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