{"id":580,"date":"2018-05-01T12:00:00","date_gmt":"2018-05-01T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2018\/05\/01\/newsletter-mai-2018-nr-94\/"},"modified":"2026-05-20T18:34:47","modified_gmt":"2026-05-20T17:34:47","slug":"newsletter-mai-2018-nr-94","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2018\/05\/01\/newsletter-mai-2018-nr-94\/","title":{"rendered":"Newsletter Mai 2018 Nr. 94"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\"><a id=\"Inhalt\" name=\"Inhalt\">INHALT<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">\n<strong>Udo Hans Weiss (11.12.1929\u201327.12.2017) \u2014 Historiker, Volkswirtschaftler, Sinologe<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer war Udo Hans Weiss und was verband<br \/> ihn mit dem Institut f\u00fcr Sinologie. Eine Biographie \u00fcber Udo Weiss&#8216;<br \/> aufregendes Leben und seine&nbsp; Leidenschaft f\u00fcr China und die<br \/> chinesische Sprache von Mariana M\u00fcnning.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Mariana M\u00fcnning.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#1\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Krieg und Frieden, Eltern und Kinder, Chinesen und Deutsche (R\u00fcckblick 2017)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Wie kann man die<br \/> Spuren von Chinesinnen und Chinesen finden, die sich in den Zwanziger<br \/> und Drei\u00dfiger Jahren in Deutschland aufgehalten haben? Zum Teil gibt es<br \/> hierf\u00fcr \u00fcberraschende Antworten. In diesem Artikel geht Thomas Kampen<br \/> dieser Frage nach, und l\u00e4sst dabei seine Recherchen Revue passieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Von Dr. Thomas Kampen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#2\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TaipeiStammtischam10.Mrz\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Shanghai&nbsp; &#8211;&nbsp; Neapel&nbsp; &#8211;&nbsp; Berlin:&nbsp; Eine historische Reise im Sommer 1947<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Die antisemitische<br \/> Verfolgung zwang viele Menschen aus Deutschland zu fliehen. Ein<br \/> Zufluchtsort war Shanghai. Erst 1947 war die R\u00fcckkehr nach Europa<br \/> m\u00f6glich. Was haben die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen \u2013 damals selbst noch<br \/> Kinder \u2013 zu berichten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Von Dr. Thomas Kampen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#3\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_InErinnerunganGaoGuangsh\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Sinologie in den Beruf: Hannes Jedeck<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Am 23. Mai 2018<br \/> fand erneut eine Veranstaltung in der Vortragsreihe &#8222;Sinologie in den<br \/> Beruf&#8220; statt. Dieses Mal hatten die Studierenden die M\u00f6glichkeit,<br \/> Einblicke in den Bildungsweg und das Berufsleben von Hannes Jedeck zu<br \/> bekommen. Hannes Jedeck ist Koordinator des Sprachprogramms und<br \/> Mitarbeiter im Kulturprogramm am Konfuzius-Institut an der Universit\u00e4t<br \/> Heidelberg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Von Rafael Pekmezovic.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#4\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>G\u00fcnther Stein in Berlin, London, Tokyo und Yan\u2019an<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">G\u00fcnther Stein<br \/> arbeitete ab 1933 als Journalist f\u00fcr eine Reihe von englischsprachigen<br \/> Medien und berichtete aus vielen L\u00e4ndern der Welt \u2013 darunter auch China.<br \/> 1944 interviewte er f\u00fcr den Christian Science Monitor Mao Zedong in<br \/> Yan\u2019an. Ein Portr\u00e4t von Thomas Kampen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\">Von Dr. Thomas Kampen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#5\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h3 id=\"anker_TrumpMovesAsia:einBlicka\" style=\"font-weight: normal; text-align: justify;\"><strong>Interview mit SprachlektorInnen: Yang Hsin-ya <\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine neue Sprachlektorin stellt sich<br \/> vor: Yang laoshi aus Taiwan erz\u00e4hlt \u00fcber die besondere Geschichte ihres<br \/> Namens, ihrer Heimatstadt und teilt ihre Geheimtipps f\u00fcr<br \/> Chinesischlerner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Marjolijn Kaiser und Daniel Fleck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#6\">&gt;&gt; Zum Artikel<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker_WerwarAnnaWangundwerwarW_1\"><a id=\"1\" name=\"1\"><\/a><strong>Udo Hans Weiss (11.12.1929\u201327.12.2017) \u2014 Historiker, Volkswirtschaftler, Sinologe<\/strong><\/h2>\n<figure class=\"image\" style=\"float:right\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL_94_In Udo Weiss\u2019 Bibliothek stapelten sich die B\u00fccher bis unter die Decke\" height=\"225\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/270107\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__300_225_647873cfccaa864114e58f0cbcb4b113_nl_94_in.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px 0px 5px 5px;\" width=\"300\"><figcaption style=\"overflow-wrap: break-word; width: 300px; margin-left: 5px;\">In Udo Weiss\u2019 Bibliothek stapelten sich die B\u00fccher bis unter die Decke.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im M\u00e4rz konnten die Leserinnen und Leser<br \/> der Mailingliste des Zentrums f\u00fcr Ostasienwissenschaften lesen, dass<br \/> der Heidelberger Dozent Udo Weiss verstorben ist und seine Tochter einen<br \/> \u201cTag der offenen T\u00fcr\u201d anbietet, bei dem sich jede\/r seine<br \/> B\u00fcchersammlung ansehen und kostenlos B\u00fccher daraus mitnehmen kann. Wer<br \/> in Udo Weiss\u2019 Bibliothek war, verschlug es den Atem. Bis unter die<br \/> Decke, meist in zwei Reihen, stapelten sich die B\u00fccher. Sinologische<br \/> Fachliteratur, Chinesische Quellen, W\u00f6rterb\u00fccher, B\u00fccher zur Wirtschaft<br \/> Chinas, und auch zur europ\u00e4ischen Geschichte. Im Nachbarraum befand sich<br \/> anglistische Fachliteratur seiner Ehefrau Helen Frances Weiss, geborene<br \/> Barclay (8.8.1932\u20134.11.2017). Nur mit einer Leiter waren die oberen<br \/> F\u00e4cher zu erreichen, B\u00fccher stapelten sich auf dem Boden. Studierende<br \/> und Lehrende der Sinologie schleppten stapelweise B\u00fcchersch\u00e4tze heraus<br \/> und ganz besonders unsere Bibliothek konnte ihren Bestand um viele B\u00e4nde<br \/> erweitern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Doch wer war Udo Weiss? Was verband ihn mit dem Institut f\u00fcr Sinologie?<br \/> Udo Weiss\u2019 Tochter Katharina Raess, die den \u201cTag der offenen T\u00fcr\u201d in der<br \/> Wohnung ihrer Eltern organisierte, erz\u00e4hlte mir, dass ihr Vater am 11.<br \/> Dezember 1929 in Geislingen an der Steige auf der Schw\u00e4bischen Alb als<br \/> Udo Hans Wei\u00df geboren wurde. Er hatte das Gl\u00fcck, im Zweiten Weltkrieg<br \/> als Jugendlicher nicht eingezogen zu werden, da er dann erst 15 und<br \/> Brillentr\u00e4ger war. Sein Abitur schloss er als Jahrgangsbester ab, begann<br \/> das Studium der Geschichte in T\u00fcbingen und wechselte bald an die<br \/> Universit\u00e4t Heidelberg. Um sein Englisch zu verbessern reiste er nach<br \/> Edinburgh in Schottland und arbeitete dort in einer Erbsenfabrik. Dort<br \/> wurde er auf eine wundersch\u00f6ne Schottin aufmerksam, traute sich w\u00e4hrend<br \/> seines Aufenthalts jedoch nicht, sie anzusprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Zur\u00fcck in Heidelberg erfuhren Udo Weiss und ein Kommilitone, dass zwei<br \/> Britinnen f\u00fcr ein Semester dort Deutsch studieren wollten. Sie gingen<br \/> zum Bahnhof, um sie zu empfangen, und Weiss traute seinen Augen kaum,<br \/> als ebendiese Schottin aus dem Zug stieg. Er und Helen wurden 1952 ein<br \/> Paar und blieben es bis zu ihrem Tod. F\u00fcr Helen Barclays Vater war die<br \/> Heirat seiner Tochter mit einem Deutschen zun\u00e4chst ein Schock, hatte er<br \/> doch in zwei Weltkriegen gegen die Deutschen gek\u00e4mpft. Diese ablehnende<br \/> Haltung war zum Gl\u00fcck nicht von Dauer. Udo und Helens Tochter Katharina<br \/> wuchs bilingual auf, verbrachte die Sommerferien stets in Schottland und<br \/> absolvierte dort ihr Abitur. Udo Weiss blieb zeitlebens ein Liebhaber<br \/> der britischen Kultur und Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Dass China eine internationale Gr\u00f6\u00dfe werden w\u00fcrde ahnte Udo Weiss fr\u00fch.<br \/> Nachdem er zus\u00e4tzlich zu Geschichte auch noch ein Studium der<br \/> Volkswirtschaftslehre absolviert hatte, begann er in den fr\u00fchen 60er<br \/> Jahren, Chinesisch zu lernen. Damals lebte Familie Weiss in<br \/> Neckargem\u00fcnd, und ein dort ans\u00e4ssiger Taiwaner brachte Udo Weiss die<br \/> Sprache bei. Als Polyglott und Universalgelehrter fiel Udo Weiss das<br \/> Erlernen der Sprache leicht, und er begann, am Institut f\u00fcr Sinologie zu<br \/> unterrichten. Unsere Bibliothekarin Anne Labitzky nahm bei ihm am<br \/> Unterricht im Sprachlabor teil. Auch noch in den 90er Jahren besuchte<br \/> die Bibliotheksmitarbeiterin Gesche Schr\u00f6der sein Proseminar \u201cEinf\u00fchrung<br \/> in die Wirtschaft der Volksrepublik China\u201d.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Gemeinsam nahmen Anne Labitzky und Udo Weiss im September 1974 die erste<br \/> M\u00f6glichkeit wahr, in die Volksrepublik China zu reisen. Sie hatten im<br \/> Dezember 1973 in Stuttgart gemeinsam mit Roderich Ptak und anderen die<br \/> Gesellschaft f\u00fcr Deutsch-Chinesische Freundschaft (GDCF) gegr\u00fcndet und<br \/> eine Reiseerlaubnis erhalten. Dies war eine einmalige Gelegenheit,<br \/> Einblick in das Leben der Menschen in der VR zu erhalten, auch wenn die<br \/> Reisenden in China damals eher abgeschottet wurden. Der Bildausschnitt<br \/> zeigt Anne Labitzky und Udo Weiss auf dem Foto, das die Gruppe vor ihrer<br \/> Abreise gemacht hat, um es in China ihren Gastgebern zu \u00fcberreichen.<\/p>\n<div style=\"text-align:center\">\n<figure class=\"image\" style=\"display:inline-block\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL_94_Anne Labitzky und Udo Weis 1974\" height=\"637\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/270108\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__400_637_a07f10131dc76baf8a4286cf0776ac57_nl_94_an.jpg\" style=\"border-style: solid; border-width: 0px; border-color: black; margin: 5px 0px;\" width=\"400\"><figcaption style=\"overflow-wrap: break-word; width: 400px; margin-left: 0px;\">Anne Labitzky und Udo Weiss, 1974<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Udo Weiss unternahm noch mehrere Reisen nach China, verbrachte Ende der<br \/> 70er Jahre vier Monate in Hongkong, und reiste auch in andere L\u00e4nder<br \/> Asiens, darunter Burma, das ihn besonders aufgrund der Spuren der<br \/> englischen Kolonialzeit interessierte. Seine letzte Reise nach China<br \/> f\u00fchrte ihn und seine Frau auf eine Yangzi-Kreuzfahrt, bevor die<br \/> Drei-Schluchten-Talsperre er\u00f6ffnet wurde. Auch privat spielte China<br \/> stets eine gro\u00dfe Rolle. Udo Weiss liebte chinesisches Essen,<br \/> insbesondere alles mit Reis, und seine Frau Helen kochte all dies<br \/> meisterlich. Bereits in den 1960er Jahren wurde in Heidelberg das<br \/> chinesische Restaurant \u201cShanghai\u201d er\u00f6ffnet, und weitere Restaurants<br \/> folgten. Seine Tochter Katharina Raess erinnert sich, dass sie als Kind<br \/> oft Chinesisch a\u00df und das damals durchaus etwas Besonderes war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Udo Weiss ver\u00f6ffentlichte mehrere Artikel und eine Monographie \u00fcber China und die chinesische Wirtschaft. Das Buch <em>Die Wirtschaft der Volksrepublik China \u2014 Entwicklungslinien und Strukturen<\/em>,<br \/> ver\u00f6ffentlicht im Jahr 1975, ist in der Universit\u00e4tsbibliothek<br \/> erh\u00e4ltlich. Getippt wurde das Buch von seiner Tochter auf der<br \/> Schreibmaschine, die sich damit das Geld f\u00fcr den F\u00fchrerschein verdiente.<br \/> Sie hat ihren Vater als bis zum letzten Tag wach, wissbegierig und am<br \/> Weltgeschehen interessiert erlebt. Als jemand, der die Zeit des<br \/> Nationalsozialismus erlebt hatte, kommentierte er die internationale<br \/> Politik oft kritisch. An seinem B\u00fccherschatz ist klar ersichtlich, dass<br \/> er auch noch vor kurzem hochaktuelle Fachliteratur \u00fcber China gesammelt<br \/> hat. Die Mitglieder des Instituts f\u00fcr Sinologie profitieren nun voller<br \/> Dankbarkeit von seinem Forscher- und Sammelgeist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Autorin: Mariana M\u00fcnning<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"2\" name=\"2\"><\/a><strong>Krieg und Frieden, Eltern und Kinder, Chinesen und Deutsche (R\u00fcckblick 2017)<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: justify;\"><em>\u201eDer Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt w\u00fcrde eine Mausefalle konstruieren.\u201c <\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p style=\"margin-left: 40px; text-align: right;\">Albert Einstein<\/p>\n<\/blockquote>\n<h4 id=\"anker_KriegundFrieden\" style=\"text-align: justify;\">\nKrieg und Frieden<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im letzten Sommer bot Berlin wieder eine <a href=\"http:\/\/www.lange-nacht-der-museen.de\/\">Lange Nacht der Museen<\/a>. Ich besuchte unter anderem das<a href=\"http:\/\/www.anti-kriegsmuseum.de\/\"> Anti-Kriegs-Museum<\/a> im Wedding. Hier arbeitet <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5141093\/\">Tommy Spree<\/a>, der 1940 geborene Enkel von Ernst Friedrich (1894-1967), der 1925 das urspr\u00fcngliche<a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/ba-mitte\/aktuelles\/pressemitteilungen\/2011\/pressemitteilung.238281.php\"> Anti-Kriegs-Museum<\/a> in Berlin Mitte gegr\u00fcndet hatte, welches 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde.<br \/> &nbsp;<br \/> \u00dcber eine Ausstellung in dem Museum schrieb 1932 die Chinesin <a href=\"http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/\/fakultaeten\/philosophie\/zo\/sinologie\/shan\/nl-archiv\/2017_NL91.html#3\">Chen Chi-yin<\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEin Bild zeigt das chinesische<br \/> Stadtviertel Tschapei, in dem der \u00fcbliche lebhafte Verkehr herrscht. In<br \/> der Luft wehen unz\u00e4hlige Fahnen, die aus den Ladenfenstern heraush\u00e4ngen.<br \/> Auf den Stra\u00dfen sind Menschen und Fahrzeuge in mannigfacher Art: ein<br \/> buntes wirklich chinesisches Bild. Im n\u00e4chsten Augenblick sieht man nur<br \/> noch die Ruinen dieser Stadt!\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ernst Friedrich selbst ver\u00f6ffentlichte 1935 (im Schweizer Exil) das Buch <em>Vom Friedens-Museum \u2026 zur Hitler-Kaserne<\/em>. Tommy Spree publizierte in Berlin ein \u201eLebensbild\u201c seines pazifistischen Gro\u00dfvaters mit dem Titel <em>Ich kenne keine \u201eFeinde\u201c<\/em>.<\/p>\n<h4 id=\"anker_ElternundKinder\" style=\"text-align: justify;\">Eltern und Kinder<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Kassel gibt es eine Webseite \u00fcber das <a href=\"http:\/\/www.landerziehungsheim-walkemuehle.de\/startseite.html\">Landerziehungsheim Walkem\u00fchle<\/a>.<br \/> Dahinter steckt der 1945 geborene Ralf Schaper (der Sohn von Willi<br \/> Schaper), der dort aufgewachsen ist. Hier gibt es eine ausf\u00fchrliche<br \/> Chronologie, sowie <a href=\"http:\/\/www.landerziehungsheim-walkemuehle.de\/dokumente.html\">zahlreiche Dokumente<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.landerziehungsheim-walkemuehle.de\/bilder.html\">Bilder.<\/a><br \/> &nbsp;<br \/> Zu den Bewohnern der Walkem\u00fchle geh\u00f6rten in den zwanziger Jahren <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2018\/01\/01\/newsletter-januar-2018-nr-93\/\">Frau Chen Chi-Yin<\/a> und Herr <a href=\"http:\/\/www.uni-heidelberg.de\/\/fakultaeten\/philosophie\/zo\/sinologie\/shan\/nl-archiv\/2017_NL91.html#4\">Wei Siluan<\/a> aus China.<br \/> &nbsp;<br \/> N\u00f6rdlich von Kassel liegt G\u00f6ttingen, wo es eine <a href=\"http:\/\/www.stadtarchiv.goettingen.de\/texte\/gedenktafeln_z.htm\">Gedenktafel<\/a> f\u00fcr <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2016\/03\/01\/newsletter-maerz-2016-nr-86\/\">Zhu De<\/a> gibt; dieser studierte dort in den fr\u00fchen zwanziger Jahren und kannte Chen und Wei.<\/p>\n<h4 id=\"anker_ChinesenundDeutsche\" style=\"text-align: justify;\">Chinesen und Deutsche<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Bonn fand im September 2017&nbsp; &#8211;<br \/> ohne mich &#8211; eine \u201eEnth\u00fcllungsfeier der Gedenktafel\u201c f\u00fcr Wang Guangqi<br \/> (1892-1936) statt. Dieser war ein Politaktivist, Wissenschaftler und<br \/> Musiker. Er kam 1920 mit Wei Siluan nach Deutschland, beide stammten aus<br \/> Sichuan; nach einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt ging Wang nach Bonn,<br \/> Wei nach G\u00f6ttingen, wo er Chen Chi-yin kennenlernte. Wei traf auch<br \/> Einstein und \u00fcbersetzte seine Werke ins Chinesische. &nbsp;<br \/> &nbsp;<br \/> Im S\u00fcdosten Berlins besuchte ich &#8211; stattdessen &#8211; die <a href=\"http:\/\/www.anna-seghers.de\/gedenkstaette.php\">Anna-Seghers-Gedenkst\u00e4tte<\/a><br \/> in dem Haus in dem die bekannteste Schriftstellerin der DDR \u00fcber<br \/> drei\u00dfig Jahre lang wohnte. Als Studentin in Heidelberg hatte die aus<br \/> Mainz stammende A. (unter ihrem richtigen Namen) in der Goethestra\u00dfe und<br \/> am Adenauerplatz gewohnt und in der Akademiestra\u00dfe studiert.<br \/> &nbsp;<br \/> Anfang der drei\u00dfiger Jahre lebte die nun promovierte Schriftstellerin in<br \/> Berlin und traf dort die chinesische Studentin Chen. Als Seghers \u2013 nach<br \/> Gr\u00fcndung der Volkrepublik und der DDR &#8211; in den Fernen Osten reiste,<br \/> hie\u00df ihre Dolmetscherin Tschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker_Chi-YinChenausWanhsienin\"><a id=\"3\" name=\"3\"><\/a><strong>Shanghai&nbsp; &#8211;&nbsp; Neapel&nbsp; &#8211;&nbsp; Berlin:&nbsp; Eine historische Reise im Sommer 1947<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor sieben Jahrzehnten reisten mehrere<br \/> hundert Menschen von Shanghai nach Berlin; vor zwanzig Jahren wurden in<br \/> Berlin Ausstellungen und Tagungen zum 50. Jahrestag der historischen<br \/> Reise organisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Im Mittelpunkt stand \u2013 in Kreuzberg \u2013 die Ausstellung <em>Leben im Wartesaal \u2013 Exil in Shanghai 1938-1947<\/em>, zu der auch ein Katalog ver\u00f6ffentlicht wurde (Berlin, 1997).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> In dem Band gibt es einen Abschnitt <em>Kindheit in Shanghai<\/em> in dem \u00fcber die Stadt und die Reise nach Europa auf dem amerikanischen Schiff <em>Marine Lynx<\/em> berichtet wurde. (S. 42-64)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Einige der Kinder waren noch in den drei\u00dfiger Jahren in Deutschland geboren worden und erlebten 1938-1940 die <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2014\/10\/01\/newsletter-oktober-2014-nr-77\/\">Fahrt in den Fernen Osten<\/a>.&nbsp;<br \/> Hierzu geh\u00f6rten Martin Beutler (*1934) aus Merseburg, Bernd Kurzweg<br \/> (*1938) und die Geschwister Renate (*1938) und Peter Konicki (*1935)<br \/> &#8211;&nbsp; alle aus Berlin. Dann gab es einige Kinder, die erst in Shanghai<br \/> geboren wurden, wie <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2016\/07\/01\/newsletter-juli-2016-nr-87\/\">Sonja Krips<\/a> (*1939) und ihr kleiner&nbsp; Bruder Peter (*1945).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die letzten Schuljahre schrieb Martin Beutler:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>\u201eF\u00fcr mich Schulpflichtigen bedeute das zun\u00e4chst \u2013 neben dem normalen<br \/> Schulstoff \u2013 auch die deutsche Sprache in Wort und Schrift durch<br \/> \u201aNachhilfestunden\u2018 zu erlernen! In den zur\u00fcckliegenden sechs Schuljahren<br \/> in Shanghai war ich nur in englischer Sprache unterrichtet worden. Die<br \/> enormen Umstellungen im (Schul-)Alltag erforderten meine vollste<br \/> Konzentration.\u201c<\/em> (Aus dem Katalog)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Die Abfahrt von Shanghai erfolgte am 25. 7. 1947, die Ankunft in Neapel<br \/> am 16. 8. Dann ging es mit dem Zug (in G\u00fcterwagen) weiter Richtung<br \/> Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Sonja schrieb:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>\u201eUnser Schiff, der amerikanische Truppentransporter Marine Lynx, der<br \/> dazu bereitgestellt wurde, legte am 25. Juli 1947 von Shanghai ab und<br \/> kam am 16. August in Neapel an. Von dort brauchten die 295 Deutschen,<br \/> von denen mein Bruder Peter mit seinen zwei Jahren der j\u00fcngste<br \/> R\u00fcckkehrer war, noch eine Woche in einem G\u00fcterzug bis sie in Berlin am<br \/> 21. August 1947 auf dem G\u00f6rlitzer Bahnhof ankamen.\u201c<\/em> (Aus dem Katalog)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Danach kamen viele zun\u00e4chst in ein Lager in Reinickendorf. Auch Sonja hatte Sprachprobleme: <em>\u201eKurze Zeit antwortete ich sehr zur Freude meiner Mitsch\u00fcler auf die deutschen Lehrerinnen-Fragen in Englisch.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Peter Konicki sagte in <a href=\"http:\/\/www.gedenktafeln-in-berlin.de\/fileadmin\/inhalte\/materialien\/06_Kreuzberg\/wienerstr_59_mat_2_01.pdf\">einer Rede am G\u00f6rlitzer Bahnhof <\/a>(21. 8. 1997):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>\u201eDas Ereignis der Anbringung einer Gedenktafel f\u00fcr die am 21.08.1947<br \/> aus Shanghai nach Berlin zur\u00fcckgekehrten Emigranten, m\u00f6chte ich zum<br \/> Anla\u00df nehmen, einige pers\u00f6nliche Gedanken zu diesem erinnerungsw\u00fcrdigen<br \/> Tag zu \u00e4u\u00dfern:<br \/> Meine Schwester, 9j\u00e4hrig, und ich 12 \u00bd Jahre alt, sind nicht, wie unsere<br \/> Eltern und die Mehrzahl der zur\u00fcckkehrenden Erwachsenen in die \u201aHeimat\u2018<br \/> zur\u00fcckgekommen. Deutschland war f\u00fcr uns Kinder ein unbekanntes Land, in<br \/> dem einige Verwandte der Mutter und Freunde des Vaters lebten. [\u2026]<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Aus meiner Erinnerung war aufgrund der Kriegsgeschehnisse, die wir<br \/> sehr wohl durch die Eltern atmosph\u00e4risch mitbekommen hatten, Deutschland<br \/> damals ein uns Emigranten feindlich gesonnenes Land. Alle meine<br \/> Zukunftserwartungen und Hoffnungen waren auf die Vereinigten Staaten von<br \/> Amerika gerichtet [\u2026]<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <em>Um so gr\u00f6\u00dfer war die Entt\u00e4uschung, um nicht zu sagen Emp\u00f6rung, die<br \/> ich meinen Eltern gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferte, als mir mitgeteilt wurde, dass wir<br \/> nach Deutschland zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Meine Tr\u00e4ume waren zerbrochen.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u00dcberraschend war dann, dass \u201eich einen neuen Verwandten entdeckt und<br \/> eine verschollene Cousine wiedergefunden habe: aus heiterem Himmel fiel<br \/> mir aus der Familie Wunsch ein unbekannter Cousin zweiten Grades in die<br \/> Arme, der liebe Peter Konicki.\u201c Dies schrieb Ilse Wunsch-Mainzer<br \/> (*1911), die aus Berlin stammende, in Amerika lebende Schwester des 1908<br \/> geborenen und 1936 in China gestorbenen&nbsp; <a href=\"https:\/\/shan-hd.de\/index.php\/2007\/02\/01\/newsletter-2007-nr-8\/\">Herbert Wunsch<\/a>, in ihrem Buch Zur\u00fcck nach vorn. (Frankfurt, 1998)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Im August 1997 hatte auch die Berliner Zeitung ausf\u00fchrlich \u00fcber das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/vor-50-jahren-sind-295-juedische-emigranten-aus-ihrem-exil-in-shanghai-nach-berlin-zurueckgekehrt-jetzt-gab-es-ein-wiedersehen-der--shanghailaender--sehnsucht-nach-der-heimat-16737146\">Thema berichtet<\/a>. Bald darauf erschien das Buch <a href=\"http:\/\/www.musiques-regenerees.fr\/GhettosCamps\/Internement\/Shanghai\/ExilShanghai.html\"><em>Exil Shanghai<\/em><\/a> (Teetz, 2000). Eine der Autorinnen war die oben erw\u00e4hnte \u201eSonja\u201c, die jetzt verheiratet war:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u201eSonja M\u00fchlberger, b. 1939 in Shanghai, the daughter of German refugees.<br \/> Until summer 1947 in Shanghai\/Hongkew after which the family returned<br \/> to Berlin. Education degree and work as a teacher.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber \u201eSonja\u201c und ein Museum in Shanghai berichtete sp\u00e4ter auch noch die <a href=\"https:\/\/sinosphere.blogs.nytimes.com\/2014\/09\/03\/shanghai-museum-unveils-memorial-to-jews-who-found-haven-in-city\/\">New York Times<\/a>. Auch im Jahr 2007 gab es noch <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/ankunft-im-gueterwaggon\/1018390.html\">Gedenkveranstaltungen<\/a>, an denen u.a.&nbsp; Peter Konicki und Rita Metis Opitz (*1932) teilnahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sonja M\u00fchlberger: <em>Geboren in Shanghai als Kind von Emigranten<\/em>, 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> PS. \u6839\u636e\u7d22\u5c3c\u5a05\uff08Sonja Muhlberger\uff09\u7684\u7814\u7a76\uff0c1939\u5e74\u81f31947\u5e74\u95f4\u5728\u4e0a\u6d77\u51fa\u751f\u7684\u72b9\u592a\u96be\u6c11\u5a74\u513f\u6709500\u4eba\u5de6\u53f3\uff0c\u4ece1947\u5e74\u5f00\u59cb\uff0c\u72b9\u592a\u96be\u6c11\u4eec\u5f00\u59cb\u9010\u6e10\u79bb\u5f00\u4e0a\u6d77<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker_MarxistischeArbeiter-Sch\"><strong><a id=\"4\" name=\"4\">Sinologie in den Beruf: <\/a>Hannes Jedeck<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 23. Mai 2018 konnten wir Hannes<br \/> Jedeck, M.A. und wenn alles gut klappt bald Dr., zu unserer<br \/> Vortragsreihe \u201eSinologie in den Beruf\u201c begr\u00fc\u00dfen. Er machte seinen<br \/> Abschluss in Musikwissenschaft, Sinologie und Volkswirtschaftslehre und<br \/> arbeitet jetzt als Koordinator des Sprachprogramms und Mitarbeiter im<br \/> Kulturprogramm am Konfuzius-Institut an der Universit\u00e4t Heidelberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Hannes Jedeck zeigte in seinem Vortrag, was er pers\u00f6nlich als gute<br \/> Methode empfindet, einen Job zu finden, der zu einem passt. Dazu hat er<br \/> seinen Vortrag in drei Teile gegliedert: Der erste Teil handelte vom<br \/> Thema Selbsterkenntnis, denn erst wenn man sich selbst kennt, kann man<br \/> einen Beruf finden, der einem entspricht. Im zweiten Teil ging es dann<br \/> um verschiedene Strategien, wie man am besten einen Job findet und im<br \/> dritten um seinen eigenen Werdegang.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"NL 94_20180526_SidB Hannes Jedeck\" height=\"263\" node-id=\"\/2\/477\/478\/850\/851\/133921\/142586\/270087\" src=\"https:\/\/shan-hd.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/fittosize__350_263_55c5f5dbbf9b96e06583f2fd91086dce_nl_94_2.jpeg\" style=\"border-style:solid; border-width:0px; border-color:black; margin:5px; float:right\" width=\"350\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Beim Punkt Selbsterkenntnis wurde der Philosoph Peter Bieri zitiert. Es<br \/> geht haupts\u00e4chlich darum, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen und<br \/> neue Erfahrungen zu machen. Auch das Buch \u201eWhat Color is your Parachute \u2013<br \/> A Practical Manual for Job-Hunters and Career-Changers\u201d von Richard<br \/> Bolles wurde oft genannt. Bolles betont, wie wichtig Freunde und<br \/> Kontakte bei der Jobsuche sein k\u00f6nnen, viel wichtiger als etwa<br \/> Stellenanzeigen. Auch der Blick nach Aussen, von Bolles \u201eHausaufgaben<br \/> machen\u201c gennant, ist wichtig. Dabei geht es darum, m\u00f6glichst viele<br \/> Informationen \u00fcber die Arbeitswelt und interessante Unternehmen zu<br \/> bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Nat\u00fcrlich stellte Hannes Jedeck auch seinen eigenen Werdegang vor und<br \/> erz\u00e4hlte, wie er beim Konfuzius-Institut in Heidelberg gelandet ist.<br \/> Nach seinem Magisterabschluss hat er erst unterschiedlichste Berufe<br \/> ausge\u00fcbt: er war beim NDR t\u00e4tig, schnupperte in die Arbeit eines<br \/> Chinesischlehrers hinein und arbeitete als wissenschaftlicher<br \/> Mitarbeiter. Letzteres f\u00fchrte ihn auch zu seiner Promotion und ergab<br \/> sich \u00fcber Kontakte, wie Bolles es schon betont hatte. Auf die Stelle im<br \/> KI wurde er allerdings durch eine Stellenanzeige aufmerksam, also sollte<br \/> man diese wohl auch nicht ganz au\u00dfer Acht lassen. Er beschrieb seine<br \/> Stelle als herausfordernd, aber genau richtig f\u00fcr ihn, da man viel mit<br \/> anderen Leuten, der chinesischen Sprache und der Organisation von<br \/> kulturellen Veranstaltungen zu tun hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Nach seinem Vortrag hatten die Zuh\u00f6rer noch viele Fragen. Sollte man<br \/> sich auch auf Stellen bewerben, wenn man nicht alle vom Arbeitgeber<br \/> angegebenen Voraussetzungen erf\u00fcllt? Ja, da man vielleicht andere<br \/> Qualit\u00e4ten mitbringt, die einem helfen k\u00f6nnen. Und wie ist das<br \/> eigentlich so mit der Promotion? Anstrengend, aber auch eine gute Zeit<br \/> der Selbsterkenntnis. Aber man sollte sich auf jeden Fall der Zeit und<br \/> Anstrengung bewusst sein. Auch sollte man nur promovieren, wenn man<br \/> wirklich zu einem Thema forschen m\u00f6chte, sonst wird das ganze sehr<br \/> schnell zur Qual.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Wir bedanken uns herzlich bei Hannes Jedeck f\u00fcr den tollen Vortrag und hoffen, dass er Heidelberg noch lange erhalten bleibt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: Rafael Pekmezovic<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2><a id=\"5\" name=\"5\"><\/a><strong>G\u00fcnther Stein in Berlin, London, Tokyo und Yan\u2019an<\/strong><\/h2>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eMao Tse-tung gave me as much time<br \/> as we needed for detailed answers to all the questions I asked him. No<br \/> victim of my journalistic inquisitiveness has ever been so patient as<br \/> he.&nbsp; Our first interview began at 3 p.m. and ended at 3 a.m.\u201c<\/em> (G\u00fcnther Stein)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> In einem 1961 ver\u00f6ffentlichten Nachruf von Gabriele Tergit wurden<br \/> G\u00fcnther Steins Aktivit\u00e4ten und Publikationen in Berlin, China, Indien,<br \/> Japan und London gew\u00fcrdigt. Stein (1900-1961) und Tergit (1894-1982)<br \/> hatten beide in den zwanziger Jahren in Berlin gelebt und f\u00fcr das<br \/> Berliner Tageblatt gearbeitet. Tergit, die in Berlin, Frankfurt und<br \/> Heidelberg studiert hatte, war Gerichtsreporterin und Romanautorin.<br \/> Tergit war ein Pseudonym der Berlinerin Elise Hirschmann, das sie schon<br \/> in Heidelberg benutzt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Stein war Journalist, \u00d6konom und Weltreisender. Er schrieb ab 1933 f\u00fcr den <em>Guardian<\/em>, <em>Associated Press<\/em>, <em>News Chronicle<\/em>, <em>Christian Science Monitor<\/em> und <em>Nation\u2019s Business<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Die zweiten drei\u00dfig Jahre seines Lebens verbrachte er in Japan, China, Indien, Amerika, England und Frankreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Stein wurde zun\u00e4chst durch seine deutschsprachigen Publikationen in<br \/> Berlin und dann durch seine englischen Artikel aus Asien bekannt. Nach<br \/> dem Krieg wurde er mit Spionageaktivit\u00e4ten in Japan in Verbindung<br \/> gebracht, allerdings wurden daf\u00fcr jahrzehntelang keine Beweise<br \/> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> 1944 reiste G\u00fcnther Stein nach Yan\u2019an, und interviewte dort Mao Zedong.<br \/> Stein fragte Mao: \u201cDid you ever find yourself in a minority so that your<br \/> own ideas on a subject were not carried out\u201d? Woraufhin Mao antwortete:<br \/> \u201cYes. I have been in the minority myself. The only thing for me to do<br \/> at such times was to wait. But there have been very few examples of that<br \/> in recent years.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> Dar\u00fcber hinaus sprach Stein mit Mao \u00fcber den politischen Charakter der chinesischen Kommunisten:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cI had been asked by Chinese friends in<br \/> Chungking to find out whether the Communists were \u2018Chinese first\u2019 or<br \/> \u2018Communist first\u2019 and put the question to Mao Tse-tung. He smiled.<br \/> &#8222;Without a Chinese nation there could be no Chinese Communist party. You<br \/> might just as well ask,&nbsp; \u201cWhat is first, children or parents? This<br \/> is not a question of theory but of practice, like the other question<br \/> people put to you in the Kuomintang regions, whether we are working for<br \/> our party or for the people. Go and ask our people, anywhere you want.<br \/> They know well enough that the Chinese Communist party serves them. They<br \/> have had their experience with us during the most difficult<br \/> times.&#8220;&nbsp; &#8222;As to our method of thinking, I told you already that we,<br \/> like Communists in any other country, are convinced of the correctness<br \/> of Marxism. This is probably what people refer to when they ask whether<br \/> we are &#8218;Communist first&#8216; or &#8218;Chinese first&#8216;. But our belief in Marxism<br \/> as a correct method of thinking does not mean that we negate the Chinese<br \/> cultural heritage or the value of non-Marxist foreign thought.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies deckt sich mit einer <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/reference\/archive\/mao\/selected-works\/volume-6\/mswv6_38.htm\">anderen Aussage Maos<\/a>:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cIt is certainly true that much is good<br \/> in what Chinese history has handed down to us. And this heritage we must<br \/> make our own.&nbsp; There are, however, certain people in China who<br \/> worship the obsolete ideas of ancient times which are not suitable for<br \/> our nation today &#8211; but on the contrary harmful. Those things must be<br \/> discarded.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> In Bezug auf die Reise nach Yan\u2019an schrieb ein amerikanischer Journalist:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u201eWhen the press was allowed to go to Yenan in the spring of \u201944, before<br \/> the army was allowed to go, people like Guenther Stein of the Christian<br \/> Science Monitor went up there. Guenther was a very systematic, orderly<br \/> person, as one might expect from his background [\u2026]&nbsp;&nbsp; Over<br \/> several days we worked out a program for Guenther.\u201c (MacKinnon and<br \/> Friesen: <em>China Reporting<\/em>, London, 1987)<br \/> &nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fccher von G\u00fcnther Stein:<br \/> <em>Made in Japan<\/em>, London, 1935. (Reprint: 2010)<br \/> <em>Far East in Ferment<\/em>, London, 1937.<br \/> <em>The Challenge of Red China<\/em>, London, 1945. (Reprint: 1975)<br \/> <em>Hongse Zhongguo de tiaozhan<\/em> \u7d05\u8272\u4e2d\u570b\u7684\u6311\u6230, \u6668\u793e, 1946\u5e74\u7248. (Reprint Shanghai, 1999)&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Autor: Dr. Thomas Kampen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"anker_GCCCareerNightam18.Janua_1\" style=\"text-align: justify;\"><a id=\"6\" name=\"6\">Interview mit SprachlektorInnen: Yang Hsin-ya<\/a><\/h2>\n<h3 id=\"anker_ChienJuo-ping\" style=\"text-align: justify;\">Yang Hsin-ya \u694a\u99a8\u96c5<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u60a8\u8d35\u59d3\u5927\u540d?<br \/> \u60a8\u7684\u540d\u5b57\u6709\u6ca1\u6709\u7279\u522b\u7684\u610f\u4e49\uff0c\u6216\u8005\u60a8\u7236\u6bcd\u9009\u62e9\u60a8\u7684\u540d\u5b57\u65f6\u6709\u4ec0\u4e48\u6709\u8da3\u7684\u6545\u4e8b\uff1fWie hei\u00dfen Sie und steht eine<br \/> \u201eGeschichte\u201c oder eine besondere Bedeutung hinter Ihrem Namen?<\/strong><br \/> \u6211\u7684\u540d\u5b57\u662f\u694a\u99a8\u96c5\uff0c\u300c\u99a8\u96c5\u300d\u610f\u601d\u662f\u6eab\u99a8\u5112\u96c5\uff0c\u662f\u7238\u7238\u7d66\u6211\u7684\u671f\u8a31\uff0c\u5e0c\u671b\u6211\u80fd\u6210\u70ba\u9019\u6a23\u7684\u4e00\u500b\u4eba\u3002\u6211\u6703\u5411\u5225\u4eba\u4ecb\u7d39\u6211\u7684\u540d\u5b57\u662f\u5eb7\u4e43\u99a8\u7684\u99a8\uff0c\u6587\u96c5\u7684\u96c5\uff0c\u610f\u601d\u5176\u5be6\u5dee\u4e0d<br \/> \u591a\u3002\u6211\u81ea\u5df1\u5f88\u559c\u6b61\u9019\u500b\u540d\u5b57\uff0c\u56e0\u70ba\u9019\u5169\u500b\u5b57\u7684\u5b57\u578b\u5f88\u7f8e\uff0c\u4e0d\u904e\u6709\u6642\u5019\u6703\u88ab\u5b78\u6821\u8001\u5e2b\u6216\u662f\u5176\u4ed6\u525b\u8a8d\u8b58\u7684\u670b\u53cb\u53eb\u6210\u300c\u96c5\u99a8\u300d\uff0c\u6bcf\u7576\u9019\u500b\u6642\u5019\u6211\u90fd\u4e0d\u597d\u610f\u601d\u7cfe\u6b63\u4ed6\u5011\uff0c\u800c\u4e14<br \/> \u4e5f\u4e0d\u89ba\u5f97\u4ed6\u5011\u5728\u53eb\u6211\uff0c\u6703\u6709\u4e00\u7a2e\u81ea\u5df1\u88ab\u5012\u904e\u4f86\u7684\u611f\u89ba\u3002<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hei\u00dfe Yang Hsin-ya (Xinya). Hsin-ya<br \/> bedeutet \u201ewarm und elegant,\u201c und stellt die Hoffnung dar, die mein Vater<br \/> an mich als Person hat. Wenn ich meinen Namen erkl\u00e4re, dann sage ich<br \/> immer, dass \u201exin\u201c aus <em>kangnaixin <\/em>(Gartennelke) ist und \u201eya\u201c aus <em>wenya <\/em>(elegant),<br \/> das kommt der Bedeutung meines Namens sehr nahe. Ich mag meinen Namen,<br \/> weil die beiden Schriftzeichen auch sehr h\u00fcbsch sind. Aber manchmal,<br \/> wenn Dozenten in der Schule oder Leute, die ich gerade kennengelernt<br \/> habe, mich \u201eYaxin\u201cnennen, finde ich es \u201ebu hao yisi\u201c sie zu korrigieren,<br \/> und ich f\u00fchle mich eigentlich auch nicht angesprochen, ein Gef\u00fchl, als<br \/> ob ich auf den Kopf gestellt w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u60a8\u662f\u54ea\u91cc\u4eba\uff1f\u53ef\u4ee5\u4ecb\u7ecd\u4e00\u4e0b\u60a8\u7684\u8001\u5bb6. &nbsp;Wo kommen Sie her und k\u00f6nnen Sie etwas \u00fcber Ihre Heimatstadt erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u6211\u662f\u6843\u5712\u65b0\u5c4b\u4eba\uff0c\u6211\u7684\u5bb6\u9109\u662f\u4e00\u500b\u64c1\u6709\u8a31\u591a\u81ea\u7136\u666f\u89c0\u800c\u4e14\u7d14\u6a38\u7684\u5730\u65b9\uff0c\u96d6\u7136\u96e2\u90fd\u5e02\u6709\u9ede\u9060\uff0c\u4f46\u537b\u662f\u53ef\u4ee5\u5f9e\u5c0f\u5c31\u63a5\u89f8\u5927\u81ea\u7136\uff0c\u8a8d\u8b58\u4e00\u4e9b\u7f8e\u9e97\u7684\u82b1\u82b1\u8349\u8349\u3002\u4f46\u662f\u73fe\u5728\u6211\u61c9\u8a72\u96e2\u4e0d\u958b\u57ce\u5e02\u751f\u6d3b\u4e86\uff0c\u56e0\u70ba\u57ce\u5e02\u5404\u7a2e\u6a5f\u80fd\u90fd\u975e\u5e38\u65b9\u4fbf\uff0c\u5de5\u4f5c\u6a5f\u6703\u4e5f\u6bd4\u8f03\u591a\uff0c\u73fe\u5728\u7684\u6211\u5df2\u7d93\u7fd2\u6163\u57ce\u5e02\u88e1\u71b1\u9b27\u7684\u751f\u6d3b\u3002<br \/> Ich komme aus Taoyuan. Meine Heimat ist ein einfacher Ort mit viele<br \/> Naturlandschaften. Weil es relativ weit von der Hauptstadt entfernt ist,<br \/> kommt man dort schon als Kind viel mehr in Kontakt mit der Natur, und<br \/> lernt viele sch\u00f6ne Blumen und Pflanzen kennen. Aber jetzt k\u00f6nnte ich<br \/> nicht mehr ohne das Stadtleben, weil es so bequem ist, es mehr<br \/> M\u00f6glichkeiten auf dem Arbeitsmarkt gibt, und ich einfach das lebendige<br \/> Stadtleben gew\u00f6hnt bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>\u60a8\u600e\u4e48\u8e0f\u8fdb\u5b66\u5bf9\u5916\u6c49\u8bed\u8fd9\u6761\u8def\u7684\u5462?\u4f60\u7684\u4e13\u957f\u662f\u4ec0\u4e48\uff1f\u5728\u8fd9\u4e2a\u9886\u57df\u91cc\u4f60\u5bf9\u4ec0\u4e48\u7279\u522b\u611f\u5174\u8da3? Sie studieren<br \/> Chinesisch als Fremdsprache, wie sind Sie auf diesem Weg gelandet? Was<br \/> ist Ihr Schwerpunkt innerhalb dieses Bereiches und was finden Sie daran<br \/> besonders interessant?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u6211\u5728\u5927\u5b78\u6642\u671f\u7684\u4e3b\u4fee\u662f\u4e2d\u570b\u6587\u5b78\uff0c\u6211\u5f9e\u5c0f\u5c31\u559c\u6b61\u6587\u5b78\u4f5c\u54c1\uff0c\u4e0d\u7ba1\u662f\u54ea\u500b\u570b\u5bb6\u7684\u4f5c\u54c1\uff0c\u540c\u6642\u5c0f\u6642\u5019\u7684\u5fd7\u5411\u4e5f\u662f\u4f5c\u70ba\u4e00\u540d\u6559\u5e2b\uff0c\u6211\u4e5f\u5f88\u56ae\u5f80\u5230\u4e16\u754c\u5404\u5730\u904a\u89bd\uff0c\u4e00\u76f4\u60f3\u8457\u6709<br \/> \u6a5f\u6703\u8981\u5230\u570b\u5916\u770b\u770b\u3002\u5728\u5927\u5b78\u4e8c\u5e74\u7d1a\u6642\uff0c\u7576\u6642\u7684\u6211\u767c\u73fe\u8981\u6210\u70ba\u4e00\u4f4d\u4e2d\u5b78\u8001\u5e2b\u4e26\u4e0d\u5bb9\u6613\uff0c\u800c\u4e14\u6211\u5c0d\u65bc\u570b\u5167\u7684\u4e2d\u5b78\u751f\u6709\u4e9b\u61fc\u6015\uff0c\u56e0\u6b64\u4e26\u4e0d\u6253\u7b97\u9078\u4fee\u6559\u80b2\u5b78\u7a0b\uff0c\u525b\u597d\u5b78\u6821\u958b\u8a2d<br \/> \u4e86\u83ef\u8a9e\u6559\u5b78\u5b78\u7a0b\uff0c\u5c0d\u5916\u6f22\u8a9e\u6559\u5b78\u8b8a\u6210\u4e86\u4e00\u500b\u4eba\u751f\u7684\u65b0\u9078\u64c7\u3002\u4fee\u4e86\u8ab2\u4e4b\u5f8c\u5c0d\u6f22\u8a9e\u6559\u5b78\u8d8a\u4f86\u8d8a\u6709\u8208\u8da3\uff0c\u52a0\u4e0a\u6211\u7684\u83ef\u8a9e\u555f\u8499\u8001\u5e2b\u5011\u4e5f\u90fd\u975e\u5e38\u512a\u79c0\u800c\u4e14\u90fd\u5f88\u7167\u9867\u5b78\u751f\uff0c\u6162\u6162\u7684<br \/> \u88ab\u4ed6\u5011\u9019\u4e9b\u7279\u8cea\u6240\u5438\u5f15\uff0c\u65bc\u662f\u5c31\u60f3\u671d\u8457\u5c0d\u5916\u6f22\u8a9e\u6559\u5e2b\u7684\u65b9\u5411\u4f86\u52aa\u529b\u3002\u96d6\u7136\u4e2d\u9014\u8f49\u5411\u5225\u7684\u9818\u57df\uff0c\u4f46\u73fe\u5728\u53c8\u91cd\u56de\u5b78\u6821\u7814\u8b80\u6f22\u8a9e\u6559\u5b78\uff0c\u5728\u9019\u500b\u9818\u57df\u88e1\uff0c\u6211\u8a8d\u70ba\u6211\u7684\u5c08\u9577\u662f\u4e2d<br \/> \u6587\u8a5e\u5f59\uff0c\u56e0\u70ba\u5927\u5b78\u4e3b\u4fee\u7684\u80cc\u666f\u4f7f\u5f97\u6211\u5c0d\u6587\u5b57\u7684\u638c\u63e1\u8f03\u70ba\u654f\u92b3\u3002<br \/> An der Uni habe ich zuerst Chinesische Literatur studiert. Ich habe als<br \/> Kind bereits viel Literatur gelesen, egal aus welchem Land. Ich wollte<br \/> fr\u00fcher auch immer schon Lehrerin werden, aber ich wollte gleichzeitig<br \/> auch die Welt sehen. Und habe mich richtig \u00fcber die M\u00f6glichkeit gefreut,<br \/> andere Orte zu entdecken. Im zweiten Jahr an der Uni ist mir bewusst<br \/> geworden, dass es gar nicht so einfach ist, Lehrerin zu werden, und die<br \/> Sch\u00fcler vor Ort haben mir auch ein wenig Angst gemacht. Es war also<br \/> nicht wirklich mein Plan, eine Lehrerausbildung zu machen, aber dann<br \/> wurde gleichzeit bei uns an der Uni ein neuer Studiengang f\u00fcr Chinesisch<br \/> als Fremdsprache er\u00f6ffnet, und das war dann eine ganz neue M\u00f6glichkeit.<br \/> Nachdem ich einige Kurse besucht hatte, habe ich mich immer mehr f\u00fcr<br \/> dieses Fach interessiert. Wir hatten auch sehr gute Lehrer, die sich um<br \/> uns Studierende gek\u00fcmmert haben, und sie haben uns damit diesen<br \/> Studiengang schmackhafter gemacht. Wir haben uns ins Zeug gelegt, um<br \/> Lehrer zu werden. Obwohl ich unterwegs das Gebiet gewechselt habe, bin<br \/> ich jetzt wieder zur\u00fcck an der Uni, um weiter zu studieren. In diesem<br \/> Fachgebeit interessiert mich vor allem das Vokabular, weil ich denke,<br \/> dass ich aufgrund meines Hintergrundes sehr scharfsinnig in Bezug auf<br \/> die Kraft der W\u00f6rter bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> <strong>\u4f60\u4f1a\u7ed9\u5b66\u6c49\u8bed\u7684\u5fb7\u56fd\u5b66\u751f\u4ec0\u4e48\u5efa\u8bae\u6765\u63d0\u9ad8\u5b66\u751f\u7684\u4e2d\u6587\u6c34\u5e73\uff1f\u8bf4\/\u5199\u4e2d\u6587\u7684\u65f6\u5019\u5fb7\u56fd\u5b66\u751f\u6700\u5178\u578b\u7684\u95ee\u9898\/\u9519\u8bef\u662f\u4ec0\u4e48\uff1fWas sind Ihre<br \/> Top-Tips f\u00fcr deutsche Studierende, um ihr Chinesisch zu verbessern? Und<br \/> welche Fehler machen die deutschen Studierenden am h\u00e4ufigsten? Sind<br \/> diese Fehler anders als Fehler von Studierenden mit einer anderen<br \/> Muttersprache?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u6211\u76ee\u524d\u6559\u6388\u4e00\u5e74\u7d1a\u7684\u8ab2\u7a0b\uff0c\u6211\u8a8d\u70ba\u5fb7\u570b\u5b78\u751f\u597d\u554f\u4e14\u6709\u4e0a\u9032\u5fc3\uff0c\u521d\u7d1a\u5b78\u751f\u5c0d\u65bc\u6f22\u5b57\u3001\u8a9e\u6cd5\u4ee5\u53ca\u767c\u97f3\u4e0a\u90fd\u9700\u8981\u82b1\u5f88\u591a\u6642\u9593\u7df4\u7fd2\uff0c\u9664\u4e86\u5728\u8ab2\u5802\u4e0a\u5c08\u5fc3\u807d\u8b1b\u4e26\u56de\u7b54\u6559\u5e2b\u7d66\u4e88\u7684<br \/> \u554f\u984c\u5916\uff0c\u8ab2\u524d\u5fc5\u5b9a\u5148\u9810\u7fd2\u53ca\u8ab2\u5f8c\u8907\u7fd2\u624d\u80fd\u8ddf\u5f97\u4e0a\u8ab2\u5802\u7684\u9032\u5ea6\uff0c\u5f62\u3001\u97f3\u3001\u7fa9\u7684\u9023\u63a5\u53ef\u4ee5\u900f\u904e\u8ab2\u5802\u8207\u4f5c\u696d\u5e6b\u52a9\u7406\u89e3\uff0c\u5982\u679c\u5b78\u751f\u60f3\u66f4\u9032\u4e00\u6b65\u7df4\u7fd2\uff0c\u53ef\u4ee5\u81ea\u5df1\u4f9d\u7167\u8ab2\u672c\u5167\u7684\u8a9e<br \/> \u6cd5\u53ca\u751f\u8a5e\u9020\u5e7e\u500b\u53e5\u5b50\u518d\u7d66\u6559\u5e2b\u5011\u6aa2\u67e5\uff0c\u767c\u97f3\u90e8\u5206\u53ef\u807d\u8b80DVD\u7684\u5f71\u97f3\u8cc7\u6599\uff0c\u4e00\u53e5\u4e00\u53e5\u7684\u8ddf\u8b80\uff0c\u4e26\u8a18\u61b6\u4e0b\u8072\u8abf\u4ee5\u53ca\u6bcf\u500b\u8a5e\u5f59\u7684\u6b63\u78ba\u767c\u97f3\uff0c\u9019\u4e9b\u90fd\u80fd\u5e6b\u52a9\u5b78\u751f\u5960\u5b9a\u6f22\u8a9e\u57fa<br \/> \u790e\u3002\u5728\u8aaa\u4e2d\u6587\u6642\u9808\u6ce8\u610f\u6f22\u8a9e\u8a9e\u5e8f\u8207\u5fb7\u8a9e\u7684\u4e0d\u540c\uff0c\u7c21\u55ae\u7684\u4f8b\u5b50\u5982*\u300c\u6211\u5b78\u4e2d\u6587\u5728\u6d77\u5fb7\u5821\u300d\u61c9\u70ba\u300c\u6211\u5728\u6d77\u5fb7\u5821\u5b78\u4e2d\u6587\u300d\uff0c\u53ea\u8981\u52e4\u52a0\u7df4\u7fd2\u5c31\u53ef\u4ee5\u4e0d\u72af\u932f\u3002\u800c\u5728\u66f8\u5beb\u4e2d\u6587\u6642\uff0c<br \/> \u5247\u9808\u4ed4\u7d30\u770b\u6e05\u8a72\u6f22\u5b57\u6709\u54ea\u4e9b\u90e8\u4ef6\uff0c\u56e0\u70ba\u6f22\u5b57\u7e41\u591a\uff0c\u5c0f\u90e8\u4ef6\u5beb\u932f\u5c31\u53ef\u80fd\u8b8a\u6210\u53e6\u4e00\u500b\u5b57\uff0c\u56e0\u6b64\u6f22\u5b57\u66f8\u5beb\u9700\u8981\u9760\u500b\u4eba\u7d93\u5e38\u7df4\u7fd2\u624d\u80fd\u5beb\u5f97\u5f88\u597d\u3002<br \/> Ich unterrichte momentan im Prop\u00e4deutikum. Ich finde, dass die deutschen<br \/> Studierenden sehr motiviert sind. Die Anf\u00e4nger m\u00fcssen sehr viel Zeit<br \/> damit verbringen, die Schriftzeichen, Grammatik und Aussprache zu \u00fcben.<br \/> Abgesehen davon, dass sie im Unterricht gut zuh\u00f6ren und die Frage der<br \/> Dozent beantworten m\u00fcssen, m\u00fcssen sie sich auch auf den Unterricht<br \/> vorbereiten, und nach dem Unterricht wiederholen. Nur dann kann das, was<br \/> im Unterricht gelernt wurde, besser verstanden werden. Wenn die<br \/> Studierenden alleine noch schneller ihr Chinesisch verbessern wollen,<br \/> dann k\u00f6nnen sie selbst S\u00e4tze bilden mit der im Unterricht erlernten<br \/> Grammatik und dem Vokabular und dann den Dozenten zur Korrektur geben.<br \/> F\u00fcr die Aussprache k\u00f6nnen sie sich die Aufnahmen auf der DVD anh\u00f6ren,<br \/> Satz f\u00fcr Satz nachreden, und sich den Ton und die Aussprache f\u00fcr jedes<br \/> Wort merken. Das alles kann helfen, eine gute Basis f\u00fcr das weitere<br \/> Studium zu bilden. Wenn man spricht, sollte man sich der Unterschiede<br \/> zwischen dem Deutschen und dem Chinesischen sehr bewusst sein. Zum<br \/> Beispiel \u201eIch studiere Chinesisch in Heidelberg\u201c (*\u6211\u5b78\u4e2d\u6587\u5728\u6d77\u5fb7\u5821) soll ja im<br \/> Chinesischen eigentlich sein \u201eIch in Heidelberg studiere Chinesisch\u201c<br \/> (*\u6211\u5728\u6d77\u5fb7\u5821\u5b78\u4e2d\u6587). Nur wer sorgf\u00e4ltig und flei\u00dfig \u00fcbt, kann solche Fehler<br \/> vermeiden. Beim Schreiben sollte man immer genau schauen, welche Teile<br \/> das Schrifzeichen hat, weil es so viele Schriftzeichen gibt, sodass nur<br \/> ein kleiner Unterschied bereits ein anderes Schriftzeichen zur Folge<br \/> haben k\u00f6nnte. Auch hier hilft nur flei\u00dfiges \u00dcben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u4f60\u5728\u4e2d\u56fd\/\u53f0\u6e7e\u6700\u60f3\u5ff5\u7684\u4e1c\u897f\uff08\u6216\u8005\u4eba\uff09\u662f\u4ec0\u4e48\/\u8c01\uff1f\u76f8\u53cd\u5730\uff0c\u5982\u679c\u4f60\u80fd<br \/> \u4ece\u5fb7\u56fd\u5e26\u4e00\u4e2a\u4e1c\u897f\u6216\u8005\u4eba\u56de\u4e2d\u56fd\u53bb\uff0c\u4f1a\u662f\u4ec0\u4e48\/\u8c01\uff1fWas oder wen vermissen Sie besonders aus<br \/> China\/Taiwan, und umgekehrt, was m\u00f6chten Sie aus Deutschland zur\u00fcck mit<br \/> nach China\/Taiwan nehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u6211\u60f3\u628a\u6211\u7684\u670b\u53cb\u8ddf\u5bb6\u4eba\u5e36\u4f86\u5fb7\u570b\uff0c\u56e0\u70ba\u6709\u4ed6\u5011\u6211\u7684\u751f\u6d3b\u53ef\u4ee5\u66f4\u591a\u91c7\u591a\u59ff\uff0c\u6211\u4e5f\u5f88\u611f\u8b1d\u5728\u5fb7\u570b\u7684\u540c\u4e8b\u3001\u670b\u53cb\u5011\uff0c\u6709\u4ed6\u5011\u7684\u966a\u4f34\u8b93\u6211\u5728\u5fb7\u570b\u7684\u751f\u6d3b\u66f4\u8c50\u5bcc\u3001\u5feb\u6a02\u3002\u800c\u6211\u5247\u60f3\u628a\u5fb7\u570b\u7684\u7a7a\u6c23\u8207\u7d05\u8449\u5e36\u56de\u53f0\u7063\uff0c\u56e0\u70ba\u9019\u88e1\u7684\u7a7a\u6c23\u5341\u5206\u65b0\u9bae\uff0c\u7d05\u8449\u7684\u7f8e\u666f\u5247\u662f\u53f0\u7063\u6c92\u6709\u7684\uff0c\u60f3\u5e36\u56de\u53bb\u8ddf\u5927\u5bb6\u5206\u4eab\u3002<br \/> Ich m\u00f6chte gerne meine Familie und Freunde mit nach Deutschland bringen,<br \/> weil das Leben eben viel sch\u00f6ner und interessanter ist mit ihnen<br \/> zusammen. Ich bin auch sehr dankbar f\u00fcr alle meine Kollegen und Freunde<br \/> in Deutschland, die mir geholfen haben, mich an das Leben in Deutschland<br \/> zu gew\u00f6hnen und es zu genie\u00dfen! Nach Taiwan m\u00f6chte ich gerne<br \/> Deutschlands Luft und die roten Herbstbl\u00e4tter mitnehmen. Die Luft hier<br \/> ist so frisch und sauber, und die Sch\u00f6nheit der Herbstfarben haben wir<br \/> in Taiwan nicht. Das m\u00f6chte ich gerne in Taiwan mit den Menschen teilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u5982\u679c\u4f60\u6ca1\u6709\u5b66\u8fc7\u5fb7\u8bed\u6216\u8005\u5bf9\u5916\u6c49\u8bed\uff0c\u4f60\u613f\u610f\u60f3\u5f53\u4ec0\u4e48\uff1f\u6216\u8005\u8bf4\uff1a\u4f60\u6700\u7406\u60f3<br \/> \u7684\u5de5\u4f5c\u662f\u4ec0\u4e48\uff1fWenn Sie nicht Germanistik studiert h\u00e4tten, was h\u00e4tten Sie sonst<br \/> gemacht. Oder anders gesagt: was ist Ihr heimlicher Traum-Beruf?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \u5982\u679c\u6211\u6c92\u6709\u5b78\u6f22\u8a9e\u5c08\u696d\uff0c\u6216\u662f\u6211\u7684\u4eba\u751f\u4e0d\u662f\u8d70\u6559\u5e2b\u9019\u689d\u8077\u696d\uff0c\u6211\u60f3\u6211\u6703\u662f\u85dd\u8853\u5bb6\u6216\u662f\u4e00\u500b\u8207\u5927\u81ea\u7136\u548c\u52d5\u7269\u76f8\u4f34\u7684\u4eba\uff0c\u4f46\u4e5f\u6216\u8a31\u6211\u6703\u627e\u4e00\u500b\u9ad8\u85aa\u7684\u5de5\u4f5c\uff0c\u8b93\u81ea\u5df1\u7684\u751f\u6d3b\u7121\u865e\uff0c\u5c31\u80fd\u505a\u66f4\u591a\u81ea\u5df1\u559c\u6b61\u505a\u7684\u4e8b\u60c5\u3002<br \/> Wenn ich kein Chinesisch studiert h\u00e4tte oder wenn ich nicht auf den<br \/> Beruf eines Lehrers gesto\u00dfen w\u00e4re, dann w\u00e4re ich gerne K\u00fcnstlerin<br \/> geworden oder jemand der mit der Natur und den Tieren zusammenlebt. Aber<br \/> ich h\u00e4tte mir auch eine Arbeit mit h\u00f6herem Gehalt suchen k\u00f6nnen, sodass<br \/> ich mehr Sachen tun k\u00f6nnte, die mir Spa\u00df machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interview und \u00dcbersetzung: Marjolijn Kaiser und Daniel Fleck<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"#Inhalt\">&lt;&lt; Zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>INHALT Udo Hans Weiss (11.12.1929\u201327.12.2017) \u2014 Historiker, Volkswirtschaftler, Sinologe Wer war Udo Hans Weiss und was verband ihn mit dem Institut f\u00fcr Sinologie. 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