Autor: admin

  • Levine, Marilyn (2021): „Biography for Historical Analysis: A Chinese Biographical Database“. In: Journal of Historical Network Research 5, S. 271– 287 (Rezension)

    Marilyn Levine beschreibt in ihrem Aufsatz zunächst die Anfänge des Projekts ”Chinese Biographical Database“ (CBD), einer Datenbank zu Persönlichkeiten der chinesischen Politik, die sich in den 1920er Jahren in Frankreich, Deutschland und Belgien aufgehalten haben. Die CBD war nach der Bewältigung einiger technischer Schwierigkeiten zunächst von 1998 und bis 2006 online verfügbar. Nach einer 10-jährigen…

  • Newsletter Juni 2022 Nr. 111

    INHALT In Gedenken an Günther Debon Prof. Barbara Mittler >> Zum Artikel Würdigung von Günther Debon auf einer virtuellen Gedenkfeier zu seinem 100sten Geburtstag am 13.5.2021 Prof. Enno Giele >> Zum Artikel Der Übersetzer als Dichter Prof. Wolfgang Kubin >> Zum Artikel Wolfgang Bauer, Günther Debon und Li Mirok in München Dr. Thomas Kampen >>…

  • In memoriam Prof. Dr. Günther Debon – Stimmen ehemaliger Studierender

    Von Barbara O.-F. Böke   Ich erinnere mich sehr gerne an Prof. Debon und die Zeit am Sinologischen Seminar. Besonders die klassische chinesische Lyrik, die er mit so viel tiefem Verständnis und großer Begeisterung weitergegeben hat, berührt mich noch heute. Aber auch die Erinnerung an seinen feinen Humor ist mir sehr präsent. Besonders eine Begebenheit…

  • Der Übersetzer als Dichter

    Wie kann man Lyrik aus anderen Sprachen nachempfinden? Zur exemplarischen Bedeutung des Sinologen und Germanisten Günther Debon.   Das Übersetzen steht weltweit noch nicht in der Achtung, die ihm eigentlich gebührt. Von Land zu Land verschieden, kommt ihm mal weniger Aufmerksamkeit wie in den Vereinigten Staaten, mal mehr wie in Deutschland entgegen. Man sieht in…

  • Prof. Barbara Mittler in Gedenken an Günther Debon

    Am 13.5.2021 wäre der ehemalige Heidelberger Sinologie-Professor Günther Debon (gestorben 2005) hundert Jahre alt geworden. Er gilt heute – neben dem Schriftsteller und Übersetzer Günther Eich – als der bedeutendste Übersetzer chinesischer Lyrik in die deutsche Sprache. Nach seiner Emeritierung hat er sich außerdem mit der Literatur- und Geistesgeschichte Deutschlands und vor allem auch Heidelbergs…

  • Wolfgang Bauer, Günther Debon und Li Mirok in München

    „ … Hannover, wo er 1938 das Abitur … ablegte. Statt des Studiums schlossen sich daran Arbeits- und Wehrdienst an. 1948 nach der Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft, in die er 1944 geraten war, nahm er in München das Studium der Sinologie … auf, das er 1953 mit der Promotion abschloß.“ (H. Walravens: Günther Debon zum…

  • Würdigung von Günther Debon auf einer virtuellen Gedenkfeier zu seinem 100sten Geburtstag am 13.5.2021

    Liebe Frau Debon, liebe Familie Debon, liebe Kollegen und Freunde, liebe Mitfeiernde an den Bildschirmen,   Heute vor 100 Jahren wurde Günther Debon in München geboren. Daran und an sein Werk und seine Stellung in der deutschen Sinologie und speziell an diesem Institut wollen wir heute erinnern.   Mein Name ist Enno Giele. Ich bin…

  • Newsletter Mai 2022 Nr. 110

    INHALT Vortrag von Dr. Simone Dossi über “China’s Growing Role in the Mediterranean Region and the Implications for Europe.” Belinda Uebler >> Zum Artikel Von Osteuropa über Westeuropa nach Ostasien und Südasien Dr. Thomas Kampen >> Zum Artikel Dr. Luo aus Lemberg – Jakob Rosenfeld in China Dr. Thomas Kampen >> Zum Artikel Dichterin in…

  • Ein Übersetzer in Grenzgebieten: Joseph Kalmer (1898-1959)

    Kalmer, der ursprünglich Josef Kalmus hieß, wuchs in einem Dorf an der polnisch-ukrainischen Grenze auf und ging in Czernowitz nahe der ukrainisch-rumänischen Grenze zur Schule. (Vereinfacht gesagt: er lebte damals in Galizien und Bukowina.) In seinem Geburtsjahr gehörte die Gegend zu Österreich-Ungarn, er starb später auch in Österreich, hatte jedoch die Kriegsjahre im Exil in…

  • Von Osteuropa über Westeuropa nach Ostasien und Südasien

    Zufällig im gleichen Jahr – 1989 – erschienen in Beijing Aid China und in Frankfurt Schalom Libertad. Im ersten ging es mehr um China, im zweiten um den Spanischen Bürgerkrieg; in beiden wurden jedoch mehr als ein Dutzend europäischer Mediziner(innen) erwähnt, die nach dem Ende des Spanischen Kriegs nach China gingen. Drei Jahrzehnte später erschien dann The International Relief Corps…