Kategorie: Artikel
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Verwirrende „Heidelbergerinnen“: Goldschmidt, Gräfenberg, Radvanyi, Reiling, Seghers und Ullstein
Vor hundert Jahren studierten Rosie Goldschmidt (1898-1982) und Netty Reiling (1900-1983) an der Heidelberger Universität. Vor 120 Jahren wurde Netty Reiling in Mainz geboren, das damals zu Hessen gehörte. Rosa/Rosi(e)/Rosalie Goldschmidt kam aus Mannheim. Netty studierte Kunstgeschichte und Sinologie (in der Akademiestr. 1), R. Goldschmidt Soziologie. Reiling besuchte die Seminare des ersten Sinologiedozenten in…
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Zwei Autorinnen und vier Bücher: Klara Blum und Yang Zhidong
In den siebziger Jahren starb die deutschsprachige Autorin und Sprachlehrerin Klara Blum in China. In den achtziger Jahren traf ich in der chinesischen Hauptstadt am Spracheninstitut einige Germanistikstudentinnen; eine von ihnen hieß Yang Zhidong, die ich danach nicht mehr wieder sah. Drei Jahrzehnte später entdeckte ich allerdings zwei Bücher von Yang, eine Dissertation über…
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chinnotopia – China Innovation Utopie oder Dystopie?
„Die Zukunft kommt aus China mit einer beispiellosen Geschwindigkeit digitaler Innovation. Utopie oder Dystopie?“ Mit dieser Frage startete am 17. November 2020 die Online-Feature-Reihe über den Innovationsinkubator China – chinnotopia: Future designed by China. Die online-feature Reihe bietet in einem monatlichen Rhythmus Studierenden und Interessierten Gelegenheit für Austausch zu Technologieentwicklungen in China und ihren Einflüssen…
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Aktuelle Tendenzen der chinesischen Minderheitenpolitik: Zur Reform der zweisprachigen Schulbildung in der Inneren Mongolei. Teil 2: Analyse
Ein Hirte bewacht die Mongolische Schrift. Foto: Ayin. Quelle: https://www.languageonthemove.com/will-education-reform-wipe-out-mongolian-language-and-culture/ Der im Newsletter 105 veröffentlichte Text ist die deutsche Übersetzung eines am 22. Juli 2020 auf WeChat verbreiteten (und dort am 24. August 2020 entfernten) Manifests gegen die Pläne der Kultusbehörden, das Mongolische als Unterrichtssprache in den Minderheitenschulen der Inneren Mongolei abzuwerten und möglicherweise nur…
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Zensoren, Zensurwerkstätten und Verlage
Ein verstorbener Heidelberger Sinologieprofessor beschäftigte sich häufig mit Zensur, Zensoren und Propaganda, wobei er sich nicht nur für China, sondern auch für die DDR, Osteuropa und Japan interessierte. Klassische Sinologen wissen, dass Zensur in China eine sehr lange Geschichte hat, wobei ein besonders enger Zusammenhang mit der Anfertigung von Dynastiegeschichten besteht. Auch in der „Republikzeit“…
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Zwei Bücher über drei Familien in vier Ländern im 20. Jahrhundert: China, Japan, Australien, USA
Ganz unauffällig erschienen vor einigen Jahren in Amerika und Australien eine Autobiographie von Ludwig Alexander Fabel und ein Buch von Judy Fander über ihren Ehemann, der sich Hans und Walter nannte und „Hansi“ und „Wally“ genannt wurde. Beide Herren hatten deutsche Eltern und lebten länger in China. Beide Bücher haben eher abschreckende, nichtssagende Titel und…
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Aktuelle Tendenzen der chinesischen Minderheitenpolitik: Zur Reform der zweisprachigen Schulbildung in der Inneren Mongolei. Teil 1: Manifest
Überlegungen zu den Schwierigkeiten, mit denen sich der mongolischsprachige Unterricht in der Autonomen Region Innere Mongolei gegenwärtig konfrontiert sieht (关于当前内蒙古自治区蒙古语授课教育遇到困境的反映) I. Die Errungenschaften der Bildung der nationalen Minderheiten in der Inneren Mongolei und die Probleme, auf die sie stößt Der zweisprachige Unterricht ist das vom Staat in den Gebieten der nationalen Minderheiten angewandte grundlegende Bildungsmodell.…
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Bücher über Bücher (China – Europa – Amerika)
Zwei meiner Lieblingsbücher aus China sind die folgenden Bibliographien: Quanguo neibu faxing tushu zongmu, Beijing, 1988, ISBN 7101003419. Zhongguo shizhilei neibu shukan minglu, Jinan, 1989, ISBN 7209004289. Ein Werk, das unser verstorbener Professor besonders schätzte war: Yingxiang Zhongguo jindai shehui de yibai zhong yizuo, Beijing, 1996, ISBN 750010329. In diesem Zusammenhang waren auch zwei deutsche…
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„Gott der Barbaren“, ein Roman von Stephan Thome (Buchrezension)
„Kein Lächeln zeigte sich auf seiner Miene, aus jeder Geste sprach das Fehlen von Sitten und Anstand, so als hätte sich ein Wolf als Mensch verkleidet.“ Der historische Roman „Gott der Barbaren“ von Stephan Thome, erstveröffentlicht am 10. September 2018 im Suhrkamp Verlag, spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in dem von Kriegen, Rebellion und Konflikt geplagten China…

