Kategorie: Artikel

  • Interview mit Anne Labitzky – Teil 2

      Wie kamen Sie nach Ihrem Studium der Sinologie zur Bibliothekars-Ausbildung? Nach meinem Aufenthalt in Peking habe ich damals schon als Hiwine in der Bibliothek gearbeitet. Bei Prof. Debon war das immer so, dass man sich hocharbeiten musste. Man musste beweisen, dass man zuverlässig war. Das heißt, ich durfte erst nur Aufsicht machen. Dann hat…

  • Research and Developments: Echowall

    In der neu gegründeten Reihe Research and Developments möchten wir einen Einblick in die aktuelle Forschung am Institut geben und von kleineren oder größeren Entwicklungen vor Ort berichten. Seit 2018 wird am Lehrstuhl für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Chinas von Frau Prof. Senz zu den chinesisch-europäischen Beziehungen und deren Wahrnehmungen geforscht. In Kurzform ECHOWALL genannt,…

  • Die Bibliothek zieht um – eine Bilderstrecke von der Akademie in die Voßstraße

    Noch bis einschließlich des Wintersemesters 2018/19 befand sich das Institut für Sinologie und die dazugehörige Bibliothek in der Akademiestraße 4-8. Für Nostalgikerinnen und Nostalgiker haben wir hier ein paar Bilder zusammengestellt, die an den alten Standort und den Umzug erinnern. Die Akademiestraße.   Der Durchgang zum Hof.   Das Instituts-Schild in der Akademiestraße.   Hier…

  • Chinacool: 2020 als Heidelberger Student in Nanjing

    Am 18. Juni 2020 hat Student der Heidelberger Sinologie Alexej Apelganz im Zuge der Reihe „Chinacool“ des Konfuzius-Instituts Heidelberg einen Vortrag über seine Erfahrungen während seines Austauschjahres in China gehalten. Als einer von nur etwa 30 Austauschstudierenden ist Alexej auch nach dem Ausbruch der Pandemie in China geblieben und sein Campusleben an der Universität Nanjing…

  • Chinesische Doktoranden in Heidelberg – vor einem halben Jahrhundert

    In den sechziger Jahren unterhielt die BRD keinerlei diplomatische Beziehungen mit China. Trotzdem gab es hier zahlreiche chinesische Studenten. Heidelberg war besonders bei Juristen beliebt. In der Universitätsbibliothek gibt es einige Dissertationen aus der damaligen Zeit; hier einige Beispiele – chronologisch geordnet:     Weng, Yueh-sheng Die Stellung der Justiz im Verfassungsrecht der Republik China…

  • Drei Bücher über drei Personen an mehr als drei Orten

    In diesem Jahr starb Michael Hamburger zwanzig Jahre nach seiner Mutter und vierzig Jahre nach seinem Vater. Seine Mutter wurde in Berlin geboren, sein Vater in Schlesien, er selbst in Shanghai – alle drei starben in Deutschland. Sie lebten in China, Polen, in der Schweiz und in anderen Ländern.     Berlin   Ursula Kuczynski…

  • Medien, Bilder, der SWR und die Propagandaabteilung

    Die unsägliche Peinlichkeit der SWR-Doku „Wuhan – Chronik eines Ausbruchs“ ist eine drastische Blamage für die Presse. Ohne Not verlassen sich Journalisten eines freien, öffentlichen Fernsehsenders auf Bilder der Propagandaabteilung, und lassen diese sogar als Berater mitwirken? Haben uns nicht erst kürzlich mutige chinesische „Bürgerjournalisten“ gezeigt, wie weit die Informationen vor Ort von denen der…

  • Whistleblower am Städtischen Krankenhaus Wuhan? Woher wissen wir was?

    Li Wenliang 李文亮 (1986-2020) starb am 7. Februar auf der Intensivstation des Zentralen Städtischen Krankenhauses Wuhan 武汉市中心医院, an dem er bis zu seiner Erkrankung in der Augenchirurgie arbeitete. In den Medien wird er immer wieder als Whistleblower angeführt, der mit seiner Kenntnis eines neuen, SARS-ähnlichen Virus an die Öffentlichkeit ging, gern auch mit dem Hinweis,…

  • Das patriotische Virus

    Nach heutigem Stand befiel Covid 19 erstmals etwa Mitte November 2019 einen Menschen in Wuhan. Am 1. Dezember wurde der erste Patient in einem Krankenhaus aufgenommen, der oder die später positiv getestet wurde. Am 31. Dezember wurden 59 Patienten mit Lungeninfektionen aus verschiedenen Krankenhäuser in Wuhan ins Jinyintan-Krankenhaus verlegt. Von diesen waren zu diesem Zeitpunkt…